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Wenn Sie und Ihr Gehirn ein Leben lang fit bleiben wollen, dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen, denn es bringt die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen unterhaltsam auf den Punkt.

Lebensfroh, vital und geistig fit bleiben

Ich habe schon einige Bücher über das Älterwerden gelesen. Manche waren sehr interessant, aber nicht besonders unterhaltsam geschrieben. Andere hingegen waren weder interessant noch unterhaltsam.

Dieses Buch unterscheidet sich positiv von den bisherigen Büchern, die ich zu diesem Thema gelesen habe.

Wenn ich in einem öffentlichen Raum lese, dann bemerke ich ab und zu, dass ich beobachtet werde. Das dürfte wohl daran liegen, dass ich immer wieder schmunzeln muss. Dafür danke ich sowohl dem Autor John Medina als auch der Übersetzerin Catherine Hornung.

Wenn Sie und Ihr Gehirn ein Leben lang fit bleiben wollen, dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen, denn es bringt die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen unterhaltsam auf den Punkt. Der Autor gibt dabei auch persönliche Erfahrungen zum Besten.

Unter dem Titel „geistiger Schluckauf“ lässt uns John Medina wissen, dass unsere Fähigkeit, Ablenkungen zu ignorieren, von 82 % im Durchschnittsalter von 26 Jahren auf 56 % bei einem Durchschnittsalter von 76 Jahren sinkt. Und dann erklärt er das anhand einer autofahrenden Großmutter (es könnte auch ein Großvater sein). Wenn sie auf der Autobahn die Spur wechselt, kann es passieren, dass sie den Wagen rechts von ihr beinahe streift, weil ihr Vordermann plötzlich langsamer fährt und sie dadurch abgelenkt wird.

Dies ist unserer Verarbeitungsgeschwindigkeit geschuldet. Denn wenn unser Gehirn einen Gang runterschaltet, kann es nicht mehr auf mehrere brenzlige Fahrsituationen gleichzeitig reagieren. Leider wollen das betagte Autofahrer oft nicht einsehen. Sie glauben, dass sie das alles noch so gut wie in jungen Jahren können.

Sind Sie vergesslich?

Vergesslichkeit kann in jedem Alter auftreten, wenn man einen Raum verlässt und einen anderen betritt, hat man schnell vergessen, was man eigentlich tun wollte.

Sie werden das vielleicht kennen. Sie gehen in die Küche, um sich ein Getränk zu holen. Auf dem Weg dorthin stolpern sie über ein Spielzeug ihres Enkelkindes. Sie räumen es weg. Dann gehen Sie in die Küche und haben inzwischen vergessen, was Sie dort machen wollten. „Türschwellen sind wahre Gedächtniskiller“, meint der Psychologe Gabriel Radvansky von der Universität Notre Dame. Das ist kein Anzeichen von Demenz. Also auch kein Grund zur Sorge!

Das viel beschworene Multitasking kann in keinem Alter erfolgreich angewandt werden. Menschen verarbeiten analog. Kurze Zeitintervalle rauben Aufmerksamkeit. Und diese Fähigkeit nimmt bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr kontinuierlich ab.

Mehr will ich über den Inhalt des Buches hier nicht verraten. Einen Tipp gebe ich jedoch noch gerne weiter:

„Setzen Sie sich bloß nicht zur Ruhe!“

246 Seiten Information und Unterhaltung plus 43 Seiten Literaturhinweise zeichnen dieses Buch aus.

Das Foto auf dem Buchcover bringt es auf den Punkt. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Ria Hinken

Brain Rules fürs Älterwerden - Lebensfroh, vital und geistig fit bleiben, John Medina, erschienen bei hogrefe, 2019, ISBN: 9783456858982
29,95 €, eBook 26,99

Der Verlag schreibt:

Dieses Buch richtet sich an alle, die bereits gewisse Alterungssymptome bei sich oder ihren Angehörigen festgestellt haben. Ich finde, dass dies nicht unbedingt die Voraussetzung ist, um dieses wunderbare Buch zu lesen.

Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert - Antworten aus der Praxis.

.... Du das bedingungslose Grundeinkommen hättest?

Wie uns das Bedingungslose Grundeinkommen verändert - Antworten aus der Praxis

2014 begann Michael Bohmeyer ein bis dahin undenkbares Gesellschafts-experiment: Per Crowdfunding sammelte er 12.000 Euro, die er gleich wieder verloste – ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat, bedingungslos. Der Verein »Mein Grundeinkommen« entstand. Inzwischen haben über 250 Menschen das Grundeinkommen gewonnen und das Thema ist zur hoffnungsvollsten Idee unserer Zeit geworden, die Millionen Menschen inspiriert.
Michael Bohmeyer und Claudia Cornelsen berichten, wie sich das Leben der Gewinner verändert hat. Zum Beispiel Christoph, der seinen Job im Callcenter kündigte, eine Erzieher-Ausbildung begann und nebenbei eine chronische Krankheit besiegte. Das Grundeinkommen ist mehr als Geld. Es entfesselt notwendige Kräfte und Fähigkeiten, um den neuen gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen zu sein. Ein Bericht aus einem der spannendsten Sozial-Labore der Welt. Und ein Neuentwurf für eine Gesellschaft und Arbeitswelt im radikalen Umbruch.

Mit diesem Buch wollen die Gründer auf völlig neue Weise zeigen, mit welcher Wucht ein Grundeinkommen uns alle beflügeln könnte.

Dieser Link fürht direkt zum ECON-Verlag. Sie können natürlich auch in jeder anderen Buchhandlung das Buch kaufen.

http://bit.ly/2WjCssr

„Die Weisheit der Alten – Sieben Schätze für die Zukunft“

Buchcover "Die Weisheit der Alten"Verfügen die Alten wirklich über Weisheit? Diese Aussage von Gronemeyer ist mir zu allgemein. Sicherlich verfügen alte Menschen über viel Lebenserfahrung, die allerdings nicht zwangsläufig mit „Weisheit“ daherkommen muss.

Weisheit, da drängt sich mir das Bild eines alten Mannes mit einem langen weißen Bart auf. Und ich frage mich, ist das nicht auch eines jener Altersbilder, die wir, die Generation der Babyboomer, nicht mehr verkörpern.

Gronemeyer, Jahrgang 1939, beklagt, das Bild der Alten in der Gesellschaft, die damit überwiegend Kranke, Pflegebedürftige und Demente meint. Sein Anliegen ist es, diesem Gesellschaftsbild mit seinem Buch etwas entgegen zu setzen, indem er die überwiegend positiven Seiten des Alterns beschreibt.

An der einen und anderen Stelle ist er durchaus auch kritisch in der Beurteilung von Alten, die seiner Meinung nach, sich viel zu oft auf Kreuzfahrtschiffen aufhalten, ewig jung aussehen wollen und die neuesten Trends mitmachen.

Die positiven Eigenschaften, die es nach Gronemeyers Ansicht „zu retten“ gilt, sind schonender Umgang mit unserer Umwelt, das Wissen über gesunde Ernährung,  kostbarer Starrsinn, die Fähigkeit zu staunen und ein produktives Abweichlertum. Ob nun Starrsinn und Abweichlertum tatsächlich positiv in Bezug auf die Alten zu sehen sind, darf bezweifelt werden. Altersstarrsinn gilt gemeinhin nicht gerade als eine zukunftsweisende Eigenschaft.

Mein Fazit lautet: Das Buch ist gut zu lesen, aber alles in allem habe ich nichts wirklich Neues erfahren.

Ich hätte mir einen differenzierteren Blick auf das Alter und die Alten von Seiten des Autors gewünscht.

Die Weisheit der Alten – Sieben Schätze für die Zukunft, Reimer Gronemeyer

  • Verlag Herder
  • Gebunden mit Schutzumschlag
  • 216 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-60043-2
  • 25,00 €
  • eBook 19,99 €

Rezension: Urban Monk – Der buddhistische Wegweiser für einen glücklichen Alltag

Buchcover Urban MonkDas Buch „ Urban Monk“ von Pedram Shojai lag – im amerikanischen Original 2016 - nicht ohne Grund wochenlang auf Platz 1 der New York Times Bestseller-Liste.

Es besticht durch eine klare und humorvolle Sprache, die Lebenserfahrung und östliche Traditionen reflektierend vereint. Dazu wird nicht der Zeigefinger ausgefahren, sondern mit Leichtigkeit und einem inneren Lächeln über die Klippen des Alltags gehüpft. Übersichtlich aufgebaut und mit sehr nützlichen lnternet-links und Hinweisen zu weiterführendem Material, stellt der Autor in 10 Kapiteln seine Einsichten, Methoden und Erkenntnisse vor.

Die Leser lernen

  • die Kunst der Zeitbeherrschung
  • seinen Schlaf positiv zu beeinflussen
  • dem Stress zu entkommen
  • sich richtig zu ernähren
  • seinen Umgang mit Geld zu überprüfen
  • fokussiert und mit Energie zu leben
  • die Sinnfrage zu reflektieren

Anhand von detaillierten Beispielen aus seiner Praxis als Arzt, TCM Mediziner, Filmemacher und Qigong Meister gibt er Einblick in sein Erfahrungsfeld auf dem Gebiet der Heilung, Meditation und weiser Lebensführung.

Ebenso fließen seine Erfahrungen ein als Gründer der weltweiten Organisation WELL.org, die auf dem Gebiet der Selbsthilfe von Menschen und Communities im „Symbiotischen Kapitalismus“ Unterstützung liefert. Bei diesen Projekten geht es um sauberes Wasser, nachhaltigen Ackerbau und Medizin.

Die Kapitel starten jeweils mit einer „Geschichte“ aus der Praxis des Autors, die das Thema umreißt. Dann wird das „Problem“ analysiert. Danach folgen „Weisheiten eines Urban Monk“, die philosophische Aspekte und „östliche Praktiken“ aus vielen alten Kulturen aufzeigen. In „Tipps für unsere Gegenwart“ bietet er praktische Übungen, Apps und kurze Videos an, aus denen der Leser sich bedienen kann.

Am Ende jedes einzelnen Kapitels gibt es einen „Aktionsplan“, der aufzeigt, welche Maßnahmen zur Lösung des Problems führten.

Hier greift er die Jahrtausende alte taoistische Weisheit auf, dass sich alte Muster durch das Einüben neuer Muster nach ca. 90 Tagen selbst auflösen.

Diese Erkenntnis wird auch durch wissenschaftliche Forschungen unserer Tage belegt, die im Hochleistungssport und bei exzellenter Performance zur Anwendung kommt.

Dies Buch kann ich jedem empfehlen, der sich und seinem nächsten Umfeld eine Freude auf dem Weg zur persönlichen Meisterschaft bereiten möchte – nicht nur in der Vorweihnachtszeit.

Hans-Josef Hinken

Urban Monk erschienen im Ullstein Verlag

 

  • Heilung Spiritualität Lebenshilfe
  • Hardcover
  • 384 Seiten
  • The Urban Monk. Eastern Wisdom and Modern Hacks to Stop Time and Find Success, Happiness, and Peace
  • Aus dem Amerikanischen übersetzt von Antje Korsmeier.
  • ISBN-13 9783793423140
  • Erschienen: 08.09.2017

 

Guide MICHELIN 2018: 16 neue Sterne strahlen über der Schweiz

Mit 118 Adressen weiter Land mit der höchsten Sterne-Dichte

Cover Guide MICHELIN Schweiz 2018 Mit zwei neuen 2-Sterne-Restaurants und 14 neuen 1-Stern-Häusern kommt der Guide MICHELIN Schweiz 2018 am 13. Oktober in den Handel. Insgesamt steigt die Zahl der mit einem oder mehreren MICHELIN Sternen ausgezeichneten Restaurants zwischen St. Gallen, Genf, Basel und Lugano auf 118 Adressen. Damit bleibt die Schweiz das Land mit der höchsten Sterne-Dichte pro Einwohner in Europa und bestätigt erneut das exzellente Küchenniveau. Die Zahl belegt ausserdem den steilen Aufwärtstrend der Schweizer Gastronomie im vergangenen Jahrzehnt. 2008 listete der Guide MICHELIN noch 84 Sterne-Restaurants. In nur zehn Jahren erlebte die Zahl somit eine Steigerung um 40 Prozent.

„Feinschmecker kommen in der Schweiz voll und ganz auf ihre Kosten, denn sie haben es nirgendwo weit zu einem vom Guide MICHELIN ausgezeichneten Restaurant“, sagt Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN. „Ausserdem können sie aus einer Vielfalt wählen wie nur in wenigen Regionen Europas. Gleich ob klassisch-französisch, regional, mediterran, asiatisch oder modern und innovativ, die Schweizer Gastroszene lebt von ihrem breiten Spektrum. Dieser Reichtum an Küchenstilen findet sich auch in der Auswahl des Guide MICHELIN wieder“, so Ellis weiter.

Alle drei Restaurants, die in der letzten Ausgabe mit 3 MICHELIN Sternen empfohlen waren, haben ihre Klasse erneut bestätigt: das „B. Violier – Restaurant de l’Hôtel de Ville“ in Crissier (VD), das „Schauenstein“ in Fürstenau (GR) und das „Cheval Blanc by Peter Knogl“ in Basel.

Zwei Neuzugänge in der 2-Sterne-Kategorie

Liste der neuen Sterne-Restaurants in der Schweiz 2018Neu in die 2-Sterne-Liga aufgestiegen sind die Restaurants „Einstein Gourmet“ in St. Gallen und „Taverne zum Schäfli“ in Wigoltingen (TG). Die Küchenchefs im „Einstein Gourmet“, Sebastian Zier und Moses Ceylan, stammen aus Deutschland und waren dort bereits sehr erfolgreich in der Spitzengastronomie. Der kreativen Doppelspitze gelang es, das St. Galler Restaurant mit ausdrucksstarken Gerichten in nur zwei Jahren in die 2-Sterne-Klasse zu führen.

Die „Taverne zum Schäfli“ wurde vom jungen Küchenchef Christian Kuchler erst vor zwei Jahren übernommen. Zuvor hatten die Eltern den Betrieb geführt. Kuchlers Küche zeichnet sich durch erstklassige Produktqualität und präzise Technik aus, wobei der Eigengeschmack der Produkte im Mittelpunkt steht. Das Ergebnis sind Gerichte mit einem schönen Mass an Finesse und Ausdruck.

14 neue 1-Stern-Häuser über das ganze Land verteilt

Die Gesamtzahl der vom Guide MICHELIN Schweiz empfohlenen 1-Stern-Adressen liegt jetzt bei 96 Betrieben. Darunter sind 14 Restaurants, die in der letzten Ausgabe noch nicht das begehrte Prädikat trugen. Besonders erfreulich und Beweis für das hohe gastronomische Niveau des Landes: Die neu ausgezeichneten Häuser finden sich nicht nur in den städtischen Zentren wie Zürich und Genf, sondern sind gleichmässig über die ganze Schweiz verteilt. Mit dem „Torkel“ liegt ein Haus auch in Liechtenstein. Das Fürstentum beherbergt damit jetzt zwei 1-Stern-Adressen. Auch ein asiatisches Restaurant zeichneten die Tester neu mit einem Stern aus: „The Japanese Restaurant“ im Hotel „The Chedi“ in Andermatt (UR).

Neu auf der Liste der 1-Stern-Adressen ist ebenfalls das „IGNIV by Andreas Caminada“ in St. Moritz. Im vergangenen Jahr erhielt bereits das gleichnamige Haus in Bad Ragaz (SG) die prestigeträchtige Auszeichnung. Das ungezwungene Konzept beider Restaurants basiert auf dem sogenannten Fine Dining Sharing, bei dem die Gäste die Gerichte miteinander teilen. Entwickelt wurde es von Andreas Caminada. Der Graubündner ist Küchenchef im 3-Sterne-Restaurant „Schauenstein“.

Neu mit einem MICHELIN Stern prämiert wurden ausserdem die Restaurants „Locanda Barbarossa“ in Ascona (TI), „Löwen – Apriori“ in Bubikon (ZH), „Tosca“ in Genf, „La Table du 7“ im „La Chaumière by Serge Labrosse“ in Genf/Troinex, „Stiva Veglia“ in Ilanz/Schnaus (GR), „Weiss Kreuz“ im Malans (GR), „Café Berra“ in Monthey-Choëx (VS), „Regina Montium“ in Rigi Kaltbad (LU), „Die Rose“ in Rüschlikon (ZH), „Table de Mary“ in Yverdon-les-Bains/Cheseaux (VD) und „Rigiblick“ in Zürich.

So viele Bib-Gourmand-Adressen wie noch nie

 

Gruppenbild der Sterneköche und Sterneköchinnen
Sterneköche und Sterneköchinnen

Einen Rekord verzeichnet der Guide MICHELIN Schweiz 2018 bei den Restaurants mit Bib Gourmand: Insgesamt 153 Häuser tragen das beliebte Prädikat, darunter 30 Neuzugänge. Dies entspricht einer Verdoppelung in zehn Jahren (2008: 76 Adressen).

Die Auszeichnung, dargestellt durch das Gesicht des Michelin Männchens „Bibendum“, das sich genussvoll die Lippen leckt, empfiehlt Gasthäuser, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) ist hier für maximal 70 Schweizer Franken erhältlich.

Modernisiertes Layout erleichtert die Orientierung

Der Guide MICHELIN Schweiz 2018 erscheint in einem modernisierten, lesefreundlichen Layout. Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher und praktischer: So stehen die Restaurant-Tipps vor den Hotelempfehlungen. Zusätzlich geben Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder „moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt Auskunft über Küchenstil und Ambiente eines Restaurants oder den Charakter eines Hotels.

MICHELIN Teller weist auf „eine Küche von guter Qualität“ hin

Erstmals verwendet der Guide MICHELIN Schweiz 2018 ein neues Symbol, den MICHELIN Teller. Das Piktogramm bedeutet „einfach ein gutes Essen“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit einem oder mehreren MICHELIN Sternen beziehungsweise einem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits die Aufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.

Ab 13. Oktober im Buchhandel

Der Guide MICHELIN Schweiz 2018 ist ab 13. Oktober zum Preis von 33 Schweizer Franken im Handel erhältlich (für 29,95 Euro in Deutschland und für 30,80 Euro in Österreich). Die Ausgabe empfiehlt insgesamt 931 Restaurants und 514 Hotels in allen Preisklassen. Das Spektrum der ausgewählten Adressen reicht von der einfachen und gut geführten Familienpension bis hin zum traditionsreichen Grandhotel sowie vom Landgasthof bis hin zum Gourmetlokal.

Die Auswahl des Guide MICHELIN Schweiz 2018 umfasst unter anderem:

  • 118 Restaurants mit MICHELIN Sternen
    • 3      3-Sterne-Restaurants
    • 19      2-Sterne-Restaurants, darunter 2 neue
    • 96      1-Stern-Restaurants, darunter 14 neue
  • 153 Bib-Gourmand-Restaurants, darunter 30 neue

Einheitliche Bewertungsmassstäbe rund um die Welt
Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Hotel- und Gastronomieführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 28 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind.

Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in der internationalen Spitzengastronomie und -hotellerie und absolvierten zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Massstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat.

Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Über Michelin (www.michelin.de)
Der weltweit agierende Reifenhersteller Michelin beschäftigt 111.700 Mitarbeiter und besitzt Vertriebsorganisationen in 171 Ländern. Angespornt von der Vision einer umweltverträglichen Mobilität entwickelt, produziert und verkauft das Unternehmen Reifen für nahezu alle Fahrzeugarten, wie Flugzeuge, Automobile, Fahrräder, Erdbewegungsmaschinen, Ackerschlepper, Lastkraftwagen und Motorräder. Produziert wird in 68 Werken in 17 Ländern auf 5 Kontinenten. Um seine anspruchsvollen Produkte und Technologien permanent weiterzuentwickeln, besitzt Michelin Versuchs- und Entwicklungszentren in Europa, den USA und Japan. Über das Kerngeschäft hinaus ist Michelin als Herausgeber von Reise-, Hotel- und Restaurantführern sowie Land- und Strassenkarten weltweit bekannt und bietet unter www.ViaMichelin.de eine Internetplattform für die persönliche Routen- und Reiseplanung. Michelin Lifestyle Limited (MLL) ergänzt die breite Produktpalette rund um die Mobilität mit innovativem Zubehör. Die hohe Qualität der MICHELIN Produkte belegen auch die zahlreichen Auszeichnungen.

 

Die neue Psychologie des Alterns ist eine Erfolgsgeschichte von heute

„Man ist so alt, wie man sich fühlt“, galt lange Zeit als banale Volksweisheit. Jetzt ist es durch die NPAs (Neue Alternspsychologie) wissenschaftlich belegt.

Die meisten Menschen leben heute länger als ihre Großeltern. Und sie sind auch fitter als diese. Dennoch schwirren in unseren Köpfen meist noch viel zu viele negative Altersbilder umher. Es ist wichtig, dass wir unsere Altersbilder der Realität anpassen, wenn wir die gewonnenen Jahre mit Lebensfreude aktiv gestalten wollen, sagt der Alternsforscher Hans-Werner Wahl.

Wenn man Menschen Filme und Bilder in Verbindung mit negativen Altersbewertungen zeigt, hat das Auswirkungen auf das Verhalten. Sie schneiden bei anschließend durchgeführten Gedächtnisaufgaben schlechter ab, gehen langsamer und zittern beim Schreiben stärker mit den Händen als eine Vergleichsgruppe, denen positive Altersbilder gezeigt wurden.

Mit dem tatsächlichen chronologischen Alter hat das nichts zu tun. Es reicht aus, negative Altersbilder zu aktivieren, um Menschen sich älter fühlen und verhalten zu lassen. Dies wurde in verschiedenen Experimenten nachgewiesen.

Gesellschaftliche Altersbilder werden bereits in der Kindheit gelernt.

Wenn Ihre Großeltern fit und unternehmenslustig waren, haben Sie gute Chancen, dass auch Sie länger fit im Alter bleiben. Nicht etwa aufgrund Ihrer genetischen Veranlagung, sondern alleine deshalb, weil Ihre Altersbilder positiv besetzt sind.

Und so tragen manche Aussagen und Verhaltensweisen jüngerer Menschen, wenn auch meist nicht bewusst, zur Verfestigung negativer Altersbilder bei. Im Alltag wird gerne von Oma und Opa geredet, wenn fremde ältere Menschen gemeint sind. Schlimmer noch, von den Alten, die nichts mehr auf die Reihe bekommen, weil sie nicht schnell genug an der Supermarktkasse bezahlen oder etwas mehr Zeit zum Überqueren der Straße benötigen.

Ein anderes Beispiel ist das Buch von Wolfgang Gründinger „Alte Säcke Politik“. Gründinger hat eine Aussage der Jusos aufgegriffen, die sich auf zu wenig zukunftsorientierte Politiker bezog. In seinem Buch relativiert er die Aussage und macht deutlich, dass er nicht gegen die Alten ist, sondern, dass es ihm um mehr Zukunftsorientierung geht. Leider bleibt auch hier die negative Botschaft zurück.

Wahlergebnisse werden zunehmend von den Alten bestimmt

Schaut man sich den Brexit oder die Wahlergebnisse in den USA an, dann ist der Ärger nachvollziehbar. Die Jungen müssen zusehen, wie eine „rückwärtsgewandte Politik“ quasi ihre Zukunft verspielt. Das wird nicht nur unangenehme Folgen für die heute noch jungen Menschen haben, sondern auch für die heute 60- bis 70jährigen, die noch gut und gerne 20 bis 30 Jahre oder mehr vor sich haben. Zukunftsplanungen fanden bislang in dieser Altersgruppe kaum statt. Dies muss und wird sich in naher Zukunft ändern, da die Lebenserwartung immer schneller ansteigt.

Die NAPs liefert hierfür jede Menge faszinierende Erkenntnisse, die allerdings bislang nur wenig in der breiten Öffentlichkeit bekannt sind.

Die neuen Informationen über den letzten Abschnitt unseres Lebens sind für uns alle wichtig. Sie sind essenziell für ein autonomes und reflektiertes Leben bis zum Ende.

Die Forschungsergebnisse zeigen, wer in jungen Jahren sehr aktiv war, wird auch im Alter gerne in Bewegung bleiben. Dies gilt sowohl für die mentale als auch die körperliche Fitness.

Fazit:

Ein sehr lesenswertes Buch, das mit vielen Vorurteilen zum Altern aufräumt. Es wird nichts beschönigt, sondern fundiert und sachlich informiert.

Die neue Psychologie des Alterns -

Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase von Hans-Werner Wahl, erschienen im Kösel Verlag München

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-466-34637-0

€ 19,99 [D] inkl. MwSt.
€ 20,60 [A] | CHF 26,90

eBook
ISBN: 978-3-641-18464-3
€ 15,99 [D] | CHF 19,00

Vorträge zum Buch

19.09.2017 | 19:00 Uhr | Limburg

23.09.2017 | 15:00 Uhr | Mannheim

12.10.2017 | 18:00 Uhr | Hamburg

16.11.2017 | 19:30 Uhr | Laichingen

24.11.2017 | 19:00 Uhr | Speyer

Hans-Werner Wahl

Prof. Dr. Hans-Werner Wahl promovierte 1989 an der FU Berlin und leitet die Abteilung für Psychologische Alternsforschung am Psychologischen Institut der Uni Heidelberg. Daneben ist er einer der Direktoren des Netzwerks Alternsforschung der Uni Heidelberg.

Mitbegründer und Co-Herausgeber der erfolgreichen Fachzeitschrift European Journal of Ageing. Als bisher einziger deutscher Alternsforscher hat er 2009 den M. Powell Lawton Award der Amerikanischen Gerontologischen Gesellschaft für seine Beiträge zur angewandten Alternsforschung erhalten.

 

 

 

Der Preis: Das politische Buch 2017 geht an Wolfgang Gründinger

„ Die Opa-APO. Warum die  Alten unsere wichtigsten Bündnispartner sind“

Für sein Buch „Alte Säcke Politik. Wie wir unsere Zukunft verspielen“
erhält der Sozialwissenschaftler, Publizist und Zukunftslobbyist
Wolfgang Gründinger den diesjährigen Preis „Das politische Buch“ der
Friedrich-Ebert-Stiftung.

„ Sorry for the inconvenience,  but we are trying to change  the world“

Der Preis, der zu den wichtigsten Sachbuchpreisen im deutschen
Sprachraum zählt, ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird am 10. Mai 2017
im Rahmen eines Festakts in Berlin überreicht.

Die Jury würdigt Gründingers „Alte Säcke Politik“ als einen geistvollen,
streitbaren und brillant geschriebenen Beitrag zur Debatte um einen
zukunftsfähigen, generationengerechten Gesellschaftsentwurf. In seiner
Streitschrift plädiert er für einen Paradigmenwechsel hin zu den
Belangen der nachkommenden Generationen und prüft weite Felder in
Politik und Gesellschaft auf ihre Zukunftsfähigkeit: Renten, Löhne,
Digitalisierung, Bildung, Steuersystem. Anhand konkreter
Handlungsempfehlungen fordert er eine stärkere Berücksichtigung
junger Interessen und macht Vorschläge, wie unterschiedliche Werte
und Prioritäten von Alt und Jung in Einklang gebracht werden können.
(Wolfgang Gründinger: Alte Säcke Politik. Wie wir unsere Zukunft
verspielen, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh/München 2016, 223 S.)

"Der Jugend gehört die Zukunft. Den Alten alles andere.“

Der Preis „Das politische Buch“ wird jährlich für eine herausragende
Neuerscheinung verliehen, die sich kritisch mit aktuellen
gesellschaftspolitischen Fragestellungen auseinandersetzt,
richtungsweisende Denk- und Debattenanstöße gibt und ihre Inhalte
einem breiten Publikum verständlich macht. Zu den bisherigen
Preisträger_innen zählen u.a. Swetlana Alexijewitch, Norberto Bobbio,
Hans Magnus Enzensberger, Václav Havel, Richard Sennett, Heinrich
August Winkler, Colin Crouch und Thomas Piketty.

Des Weiteren wurden folgende Bücher von der Jury als besonders lesenswert empfohlen:

• Anthony B. Atkinson: Ungleichheit. Was wir dagegen tun können, Klett-Cotta, Stuttgart 2016
• Zygmunt Baumann: Die Angst vor den anderen – Ein Essay über Migration und Panikmache, Suhrkamp, Berlin 2016
• Kirsten Boie, Jan Birck: Bestimmt wird alles gut, Übersetzung ins Arabische von Mahmoud Hassanein, Klett Kinderbuch, Leipzig 2016
• Ian Kershaw: Höllensturz. Europa 1914 bis 1949, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2016
• Ulrich Teusch: Lückenpresse. Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten, Westend Verlag, Frankfurt/Main 2016
• Armin Thurnher: Ach Österreich! Europäische Lektionen aus der Alpenrepublik, Paul Zsolnay Verlag, Wien 2016

Die Hebel der Macht und wer sie bedient - Parteienherrschaft statt Volkssouveränität

Strategien der Macht

Wenn immer mehr Menschen glauben, Politik werde über ihre Köpfe hinweg gemacht und sei ihrem Einfluss entzogen – ist das ein populistischer Trugschluss? Oder ist der Eindruck der Bürger, sie seien entmachtet, womöglich zutreffend?
Soviel Sprengstoff diese Fragen bergen, so analytisch-nüchtern geht der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim in seiner Systemdiagnose vor. Er belegt: Die Parteienherrschaft hat eine neue Qualität erreicht. Hinter der demokratischen Fassade haben die Parteien einen Machtapparat installiert, der der Volkssouveränität Hohn spricht und absolutistische Züge trägt.
Arnim deckt auf, welcher Mittel und Methoden sich die politische Klasse bedient, um die Regeln zu ihrem eigenen Vorteil umzugestalten. Parteienherrschaft und Willkür wirksam zu begrenzen ist dringend geboten!

Kurzvita

Hans Herbert von Arnim, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler, früherer Rektor der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und Verfassungsrichter in Brandenburg, hat als einer der Ersten Machtmissbrauch, Inkompetenz und Opportunismus in den politischen Parteien angeprangert. Der Autor zahlreicher Bestseller, u.a. »Staat ohne Diener«, »Fetter Bauch regiert nicht gern« und »Die Deutschlandakte«, gehört zu den versiertesten Kennern unserer Wahlsysteme und Parteienstrukturen.

Hans Herbert von Arnim

Die Hebel der Macht

und wer sie bedient - Parteienherrschaft statt Volkssouveränität

Originalausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-20142-2
€ 21,99 [D] | € 22,70 [A] | CHF 29,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Heyne

Interdisziplinäre Zugänge

Ethik und Beruf

 

Die moderne Wirtschaftswelt ist unübersichtlich und macht es allen Beteiligten immer schwerer, ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Viele Lebensbereiche und Berufe stehen unter dem Primat der Ökonomisierung. Das Thema Moral im Beruf gerät dabei oft ins Abseits, obwohl immer wieder zwischen moralischer Motivation und unternehmerischem Handeln Konfliktlinien entstehen, die erkannt und bewältigt werden müssen. In der Berufs- und Wirtschaftspädagogik wird engagiert über die Frage diskutiert, woran sich verantwortungsvolle Berufstätige orientieren können, wenn Individualmoral und Beruf auseinander driften. Der Sammelband "Ethik und Beruf" schafft mit seinen interdisziplinären Beiträgen einen Überblick über das Thema im Spannungsfeld zwischen Moralischer Motivation und ökonomischer Rationalität. Die Autorinnen und Autoren zeichnen ein kohärentes Bild vom Stellenwert der Moral im Beruf - besonders in der Finanzwelt - sowie bei der Berufswahl und zeigen Möglichkeiten für berufsethisches Denken und Handeln auf.

Der AutorProf. Dr. Gerhard Minnameier ist Professor für Wirtschaftsethik und Wirtschaftspädagogik sowie Leiter des Center for Business Ethics an der Goethe Universität Frankfurt/Main.