Depotcheck bei Finanztest

Wie sich Depots leicht verbessern lassen

Seit 2019 müssen Banken ihre Kunden im Detail darüber informieren, wie viel ihr Wertpapierdepot im Jahr davor gekostet hat. Für Anleger ist die jährliche Depotinformation ein guter Anlass, all ihre Wertpapiere zu überprüfen. Die Zeitschrift Finanztest zeigt in ihrer Februar-Ausgabe,

wie sich Depots ohne großen Aufwand verbessern lassen und gibt Tipps für die richtigen Produkte.

Titelbild Finanztest Ausgabe Februar 2020

Viele Anleger befürchten, etwas falsch zu machen und rühren ihr Depot deshalb ungern an. Finanztest meint, dass diese Angst unbegründet ist und zeigt an beispielhaften Depots, wie man am besten vorgehen sollte. Dreh- und Angelpunkt ist die Frage des Depotrisikos. Fondsanleger sollten prüfen, ob ihre Depotmischung nach der letztjährigen Börsenrallye noch passt.

Für reine Zinsanleger stellt sich dagegen die Frage, ob sie zumindest einen kleinen Teil ihres Geldes risikoreicher anlegen können. Finanztest empfiehlt für diesen Zweck und auch bei der Depotbereinigung in erster Linie weltweit streuende Aktien-ETF. Es ist vernünftig, schlecht laufende Fonds und perspektivlose Aktien durch solche ETF zu ersetzen. Die Umschichtung in einen ETF minimiert nicht nur das Verlustrisiko, sondern Anleger sparen Jahr für Jahr Kosten. Der Unterschied liegt in der Regel bei mehr als 1 Prozentpunkt. Gemanagte Fonds und Finanzprodukte, die 2 Prozent pro Jahr und mehr verschlingen, sollten grundsätzlich auf den Prüfstand.

Beim Depotcheck können außerdem alle Investments auf Nachhaltigkeit überprüft werden. Finanztest zeigt für weltweit anlegende Fonds mögliche ETF-Alternativen, die „sauberer“ sind als klassische Produkte.

Der Test Depotcheck findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/depotcheck abrufbar.

Deutlicher Anstieg von Altersarmut in Deutschland

Ein Plus von 215.000 Betroffenen innerhalb eines Jahres

Das Foto zeigt eine alte Dame
Foto: Pexels

Die Zahl der Rentner und Pensionäre, die in Deutschland als armutsgefährdet gelten, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Laut neuesten, bisher unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl im Jahr 2017 um 215.000 auf 3,2 Millionen Menschen an. Darüber berichtet das ARD-Magazin Monitor (heute, 21:45 Uhr im Ersten), dem die Zahlen vorliegen. Aktuellere Zahlen aus den Jahren 2018 und 2019 liegen bisher noch nicht vor.

Während 2010 noch 14 Prozent der Rentner und Pensionäre durch Armut gefährdet waren, stieg ihr Anteil im Jahr 2017 auf 18,7 Prozent. Damit ist in keiner der von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen der Zuwachs so groß wie bei Rentnern und Pensionären. Seit 2010 beträgt er über 33 Prozent. Das entspricht einer Zunahme von 803.000 Menschen.

Als armutsgefährdet gilt laut Statistischem Bundesamt, wer als Alleinstehender über ein Einkommen von maximal 13.628 Euro im Jahr verfügt.

Diese Entwicklung wird sich nach Ansicht von Wirtschaftsexperten in den nächsten Jahren verschärfen. „Altersarmut wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren noch mal sehr, sehr deutlich zunehmen, weil wir immer mehr Menschen haben, die zu geringen Löhnen arbeiten oder in Teilzeit oder unterbrochene Erwerbsbiografien haben“, sagt der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher gegenüber MONITOR. Um der Altersarmut zu entgehen, sei bei einer Vollzeitbeschäftigung zumindest ein Stundenlohn von zwölf Euro erforderlich, errechnet das Institut. Seit 1. Januar 2020 liegt der Mindestlohn in Deutschland bei 9,35 Euro.

Stand: 09.01.2020, 11.15 Uhr

Bus auf Bestellung

Auf dem Land kommt man ohne das eigene Auto meist kaum vom Fleck.

Denn entweder gibt es gar keinen Nahverkehr, oder Linienbusse fahren nur selten. Ein Team um den Physiker Stephan Herminghaus, Direktor am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, hat deshalb mit dem EcoBus ein System entwickelt, bei dem Kunden einen Bus direkt vor ihre Tür bestellen können. Das Besondere: Anders als viele Rufsysteme soll der EcoBus dem Nahverkehr keine Kunden abgraben, sondern das bestehende Liniennetz ergänzen.

 „Sie sind die Haltestelle!“ Im Sinne dieses Slogans holt der EcoBus Fahrgäste dort ab, wo sie es möchten – auch irgendwo an der Landstraße.
© MPIDS
„Sie sind die Haltestelle!“ Im Sinne dieses Slogans holt der EcoBus Fahrgäste dort ab, wo sie es möchten – auch irgendwo an der Landstraße.
© MPIDS

Text: Tim Schröder

„Mensch, das ist der Jackpot heute, nur drei Minuten Wartezeit“, sagt der junge Mann, der am Ortseingang von Clausthal zusteigt. Sein Auto ist gerade in der Werkstatt, deshalb fährt er seit einigen Tagen morgens mit dem EcoBus zu seinem Kiosk unten in der Stadt. „Ich sehe den Bus hier immer vorbeifahren“, sagt er während der Fahrt, „und dachte mir, dass ich den einfach mal ausprobiere.“ Das sei ja schon super, meint er, für 2,70 Euro bringe ihn der Bus direkt vor die Tür.

Der kleine Bus kurvt die steile Straße hinab nach Clausthal hinein. Der junge Mann erzählt weiter: „Zu Hause in der Türkei gibt es so kleine Busse überall. Ist schon lustig, dass man hier erst jetzt auf die Idee kommt.“ Die Busse, die in der Türkei Dolmus¸ heißen, halten zwar auf Handzeichen überall, aber anders als der EcoBus nur an fixen Routen und nicht auf Vorbestellung. Der Kioskbesitzer bleibt jedenfalls nur wenige Minuten an Bord, bis der Bus unten in der Stadt vor seinem Lädchen hält. Beim Aussteigen winkt er kurz Torsten Keck zu, dem Busfahrer. „Schönen Tag noch.“

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Achtung: Schadhafte SPAM-Mails im Namen mehrerer Bundesbehörden

Zuletzt warnte das BSI die Bundesverwaltung am 17. Dezember 2019 mit einer Cyber-Sicherheitswarnung vor Emotet.

Derzeit werden vermehrt Spam-Mails mit schädlichem Anhang oder Links im Namen mehrerer Bundesbehörden verschickt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ruft zu besonderer Vorsicht auf und warnt vor dem Öffnen dieser E-Mails und Links. Dem BSI sind in den vergangenen Tagen mehrere bestätigte Emotet-Infektionen in Behörden der Bundesverwaltung gemeldet worden. Dazu kommen weitere Verdachtsfälle. Das BSI steht mit den betroffenen Behörden in engem Kontakt. Dabei handelt es sich um Erstinfektionen, die dazu führen, dass weitere Spam-Mails im Namen der Betroffenen verschickt werden. Zu einer Schadauswirkung in den Behörden ist es bislang nicht gekommen, da die Infektionen isoliert und bereinigt werden konnten.

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Ausbilder im digitalen Wandel

Immer mehr Unternehmen widmen sich intensiv der Digitalisierung der Ausbildung. Um Auszubildende fit für die digital geprägte Arbeitswelt zu machen, bedarf es entsprechend qualifizierter Ausbilder.

Rund jedes zweite ausbildende Unternehmen sieht hier Bedarf, Ausbilder bei digitalen Fachkompetenzen und Lernmethoden weiterzubilden. Hier setzt ein neues Netzwerk-Projekt, gefördert durch das Bundesbildungsministerium, an.

Da könnten wir auch helfen! Ria Hinken war eine der ersten Ausbilderinnen, die auch Datenverarbeitungskaufleute (mit Sondergenehmigung der IHK) ausbilden durfte. Das ist jetzt ziemlich lange her. Aktuelle digitale Fachkompetenzen und Lehrmethoden-Know-how sind selbstverständlich vorhanden, um auch Ausbilder auszubilden.

In der dualen Ausbildung werden immer mehr Kompetenzen, die im digitalen Wandel wichtiger werden, vermittelt. So vermitteln 72 Prozent der Unternehmen Auszubildenden den Umgang mit berufsspezifischer Software, 62 Prozent wie über digitale Kanäle angemessen kommuniziert wird und 59 Prozent Kenntnisse zum Thema Datensicherheit. Weniger intensiv wird in der Ausbildung bisher vermittelt, wie digitale Anlagen oder Maschinen zu bedienen sind (36 Prozent), wie Probleme im Umgang mit digitalen Tools gelöst (28 Prozent) oder einfache digitale Anwendungen erstellt werden (23 Prozent).

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Wenn die Rente nicht mehr weit ist

Gut vorbereitet macht das „Rentendasein“ viel mehr Spaß.

Dialog mit der Zeit war eine Ausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin.
Das Foto wurde im Museum für Kommunikation in Berlin bei der Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ aufgenommen. ©Ria Hinken

Viele Berufstätige – vor allem Männer – sind nicht oder nur wenig auf die Zeit nach dem offiziellen Berufsleben vorbereitet. Die Tatsache, dass die Rente immer näher rückt, wird gerne verdrängt. Dann heißt es schnell: „Das hat noch Zeit“. Aber ehe man es sich versieht, ist die Zeit gekommen. Und dann? Wie soll es jetzt weiter gehen?

Gut vorbereitet macht das „Rentendasein“ viel mehr Spaß. Es gibt noch so viel Neues zu entdecken. Lassen Sie uns gemeinsam im Workshop Ihr Potenzial wecken. Freuen Sie sich darauf, zu erfahren, was so alles noch in Ihnen steckt. Weitere Infos finden Sie hier auf unserem Blog https://alterskompetenz.info/veranstaltungen-seminare-workshops-und-coaching/

„Nur wer arbeitet, soll auch essen.“

Ein Zitat von Franz Müntefering, 09.05.2006, das die Gemüter erhitzte

Wie kann man mehr Alterseinkommen und Rentenerhöhungen frühzeitig gestalten ?

Gastbeitrag von *Dr. Johannes Fiala

Steuern sparen bei Kapitalauszahlung der betrieblichen Altersversorgung (bAV), Abfindungen und nach aktiver Altersteilzeit *

In den letzten bis zu mehr als 35 Jahren haben Volksparteien das gesetzliche Netto-Rentenniveau bis zu mehr als halbiert. Der Aufwand für eine gleich hohe kapitalgedeckte Altersversorgung in sicheren Staatsanleihen hat sich durch politische Gestaltungen in etwa verdreifacht. Beziehern von Grundsicherung – die vom wachsenden Prekariat überwiegend nicht beantragt wird – kann diese Entwicklung wohl gleichgültig sein. Der Mittelstand ist faktisch oft gezwungen, Vermögenszuwächse zur Optimierung der eigenen dauerhaften Altersversorgung einzusetzen.

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Adventszeit ist Lese-Zeit

Diese Bücher habe ich sehr, sehr gerne gelesen.

„Unverfügbarkeit“ von Hartmut Rosa

Buchcover Unverfjügbarkeit von Hartmur Rosa

Ein fundiertes Plädoyer für eine Gesellschaft, die der Verfügbarkeit der Welt Grenzen setzt, schreibt der Verlag über das Buch. Auch in diesem Buch geht es immer wieder um Resonanz. Am Beispiel des Lernens beschreibt Hartmut Rosa, weshalb das aktuelle Schulsystem keine Resonanz erzeugt. Mit einfachen Worten ausgedrückt: Nur, wer für ein Thema brennt, wird sich umfangreich damit beschäftigen. 136 Seiten lassen sich entspannt über die Feiertage lesen.

Warum wir tun, was wir tun – Wie die Psychologie unseren Alltag bestimmt von Jens Förster

Buchcover Warum wir tun, was wir tun von Jens Förster

Auch dieses Buch von Jens Förster habe ich mit großem Interesse gelesen. An vielen Stellen kamen mir sofort eigene Erlebnisse in den Sinn.

Jens Förster begibt sich auf einen Streifzug durch unseren Alltag und beschreibt an vielen anschaulichen Beispielen, wie die Psychologie unser Denken, Fühlen und Handeln erklärt. Dabei stützt er sich auf Erkenntnisse der Entwicklungs-, Persönlichkeits-, Sozial-, Motivations-, Werbe- und Organisations-Psychologie, schreibt der Verlag. Förster schreibt sehr gut verständlich, so dass man die Lust am Lesen auch noch auf Seite 512 hat. Es ist vor allem ein Buch, das ich immer wieder gerne in die Hand nehme, um das eine oder andere Kapitel erneut zu lesen.

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Kassenbon per Email – für viele Deutsche vorstellbar

YouGov-Studie anlässlich der Kassenbon-Pflicht ab 2020

Grafik zeigt die Statistik für Mobile Payment

Köln, 12.12.2019. Ob an der Supermarkt-Kasse, beim Elektronik-Händler oder in der Drogerie – das Aushändigen des Kassenbons ist in den meisten Geschäften selbstverständlich. Ab Januar 2020 wird es sogar für alle zur Pflicht. Eine Möglichkeit dem zu entgehen, wäre die Digitalisierung des Einkaufbelegs, doch dabei müssen auch die Verbraucher mitspielen. Eine Studie des internationalen Marktforschungsinstituts YouGov zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen beim Einkauf im stationären Handel in vielen Fällen die Zusendung des Kassenbons per Email oder Messenger anstelle eines ausgedruckten Belegs bevorzugen würde.
Je nach genutzter Zahlungsmethode allerdings variiert die Bereitschaft, auf den ausgedruckten Beleg zu verzichten. Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent), die ihre Einkäufe unter anderem per Mobile Payment bezahlen, würden einen elektronischen Kassenbon dem Papierbeleg vorziehen. Bei Befragten, die ihre Einkäufe mit EC- oder Kreditkarte bezahlen, ist diese Bereitschaft hingegen etwas weniger ausgeprägt: Zwei Drittel der Kreditkarten-Zahler (65 Prozent) und mehr als jeder zweite EC-Karten-Zahler (58 Prozent) wären bereit, auf den Thermopapierbeleg zu verzichten. Bei Barzahlenden ist das Umfrageergebnis ein anderes: Weniger als die Hälfte (45 Prozent) der Befragten, die im Geschäft bar zahlen, würde den elektronischen Beleg bevorzugen. Für die Studie wurden 2.047 Personen zwischen dem 06. und 08.12.2019 mittels standardisierter Online-Interviews befragt. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Altersgerechtes Wohnen

85 % aller Seniorenhaushalte hatten 2018 keinen stufenlosen Zugang zur Wohnung

Zeigt das Schaubild für die Zahl der Woche. 85 Prozent aller Seniorenhaushalte verfügen über keinen stufenlosen Zugang zur Wohnung.

Mehr als jede fünfte Person in Deutschland gehört zur Generation 65 plus. Vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung gewinnt auch das barrierearme und somit altersgerechte Wohnen an Bedeutung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 85 % aller Seniorenhaushalte (Haushalte mit Personen im Alter ab 65 Jahren) im Jahr 2018 keinen stufenlosen Zugang zur Wohnung.

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