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Generation Lochkarte trifft Digitalisierung DO. 26.9. | 19 Uhr | STUDIO FREIBURG | SCHLOSSBERGSAAL SWR-Redakteurin Dinah Steinbrink im Gespräch mit Ria Hinken Eintritt frei!

#GenerationLochkarte trifft Digitalisierung

Welche Bilder kann ich gefahrlos über Whatsapp verschicken? Wie finde ich bei Facebook alte Schulfreunde? Warum ist ein Smart-Home vielleicht doch nicht nur praktisch? Und was passiert mit meinen Daten? 

©SWR

Die Freiburgerin Ria Hinken - 66 Jahre, Netzwerkerin, Social-Media-Expertin und Altersspezialistin - weiß es. Lange hat sie im IT-Bereich gearbeitet. Heute hält sie Vorträge über die Gefahren beim sorglosen Umgang mit Daten, gibt Seminare zu Themen wie „Hilfe! Mein Mann geht in Rente!“ und coacht Menschen bei ihrer Vorbereitung auf den Ruhestand.

In Freiburg leitet sie das Projekt Alterskompetenz.info. Da informiert sie zum Beispiel über anderes Wohnen im Alter oder Einkommen in späten Lebensphasen und sie hilft der „Generation Lochkarte“, sich im Dschungel der Digitalisierung zurechtzufinden.

An all ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und auch an kleinen Anekdoten zum Schmunzeln lässt sie uns teilhaben: Präzise, freundlich und humorvoll. Und: Fragen dürfen Sie alles!

SWR-Redakteurin Dinah Steinbrink im Gespräch mit Ria Hinken

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter studio.freiburg@swr.de

Ausschnitte aus dem Gespräch werden gesendet am
SO, 29.09. in SWR4 Baden-Württemberg Radio Südbaden
SA, 05.10. von 14.05 – 15 Uhr in SWR Aktuell

SO, 06.10. von 10.03 – 11 Uhr in SWR Aktuell

KunstZeit Führungen für Menschen mit Demenz in Münchner Museen und Kunsträumen. Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und die Teilnahme an Führungen für Betroffene gestaltet werden?

Führungen für Menschen mit Demenz in Münchner Museen und Kunsträumen.

Plkakat KunstZeit

Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und die Teilnahme an Führungen für Betroffene gestaltet werden?

Seit 2016 geht das Projekt KunstZeit diesen Fragen in der Praxis nach und bietet Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleiterinnen wie Begleitern ein vielfältiges Führungsprogramm in den Münchner Museen und Ausstellungsorten Artothek, Bayerisches Nationalmuseum, Lenbachhaus, Museum Villa Stuck, Pinakothek der Moderne und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.

Auch dieses Jahr finden in den Wochen vor und nach dem Welt-Alzheimer-Tag am 21.September 2019 wieder Führungen und Fachveranstaltungen statt.

Die Führungen ermöglichen lebendige, sinnliche Zugänge zu ausgewählten Werken und Objekten. Annäherungen an Kunst erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei auf ganz unterschiedliche Weise: durch intuitives Entdecken oder Tasten, im gemeinsamen Gespräch oder in Rundgängen mit musikalischen wie künstlerisch-praktischen Akzenten. Die auf den jeweiligen Austragungsort abgestimmten Konzepte schaffen dabei den Rahmen für ein gemeinsames Kunsterleben der Betroffenen mit ihren Angehörigen und Begleitpersonen.

KunstZeit beruht auf einem gemeinsamen Konzept der Artothek, des Lenbachhauses, der Pinakothek der Moderne und des Museums Villa Stuck. Seit 2016 werden die KunstZeit-Veranstaltungen auch im Bayerischen Nationalmuseum und im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München angeboten.

Programm

von KunstZeit – Führungen für Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleitpersonen – im Zeitraum vom 17. - 27. September 2019

Die Führungen dauern inklusive eines kleinen Umtrunks ca. 90 Minuten und sind kostenfrei. Es fällt lediglich der Eintritt in das jeweilige Museum an, bzw. ist der Besuch in einigen Häusern kostenfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt beim jeweiligen Ausstellungsort.

Dienstag, 17. September 2019, 10.30 Uhr

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Menschen, Tiere und ihre Umgebung in der Kunst des Blauen Reiter

Die Bilder des Blauen Reiter sind mit ihren kräftigen Farben und ihrer klaren Bildsprache sinnliche Werke, die zu einer Reise durch fantastische Welten von Tier und Mensch einladen.

Anmeldung: Martina Oberprantacher (Kunstvermittlung) Telefon: 089 233 320-28 Email: kunstvermittlung-lenbachhaus@muenchen.de

Samstag, 21.September 2019, 11.00 Uhr

Pinakothek der Moderne

KunstZeit – Führungen für Menschen mit Demenz

Die Kraft der Farbe

Zu diesem Rundgang durch die Pinakothek der Moderne laden wir nicht nur Betroffene, Familienmitglieder und Betreuende von Pflegeeinrichtungen ein, sondern alle Interessierten. Gemeinsam nehmen wir uns Zeit, den kräftigen Farben in den Bildern nachzuspüren. Kurze Geschichten und Assoziationen, aber auch Raum für stille Betrachtungen bringen uns die Werke näher.

Im Anschluss sprechen wir in einer Kaffee- und Teerunde über Methoden der Vermittlung im Umgang mit demenziellen Erkrankungen und lassen das Gesehene wirken.

Anmeldung: Christopher Förch (Kunstvermittlung), Telefon: 089 23805-198 Email: buchung@pinakothek.de

Samstag, 21. September 2019, 14 Uhr

Museum Villa Stuck

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk

„Wenn Orpheus sang, dann kamen die Tiere der Erde, die Vögel der Luft, die Fische im Wasser und lauschten“.

Der Künstler Franz von Stuck errichtete 1897/98 als junger Maler, Graphiker und Bildhauer seine beeindruckende Künstlervilla in München. Ein Rundgang mit musikalischen Akzenten durch die repräsentativen Wohnräume und das Künstleratelier ermöglicht einen lebendigen, sinnlichen Zugang.

Anmeldung: Johanna Berüter (Kunstvermittlung), Telefon: 089 544 441-29

Email: johanna.berueter@muenchen.de

Sonntag, 22. September 2019, 14.00 Uhr

Bayerisches Nationalmuseum

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Ein Potpourri aus Blüten und Musik

Im Garten von Schloss Ismaning vergnügt sich eine fröhliche Gesellschaft und lauscht der Nachtigall des Zaren. Eine mit Blüten besetzte prunkvolle Porzellanvase führt den Sommer in seiner schönsten Pracht vor Augen. Mit begleitenden Materialien zum Tasten, Hören und Riechen können die Kunstwerke auf ganz individuelle Art erlebt werden.

Anmeldung: Dorothea Band (Kunstvermittlung)

Telefon: 089 211 24-216

Email: bay.nationalmuseum@bnm.mwn.de

Dienstag, 24. September, 2019, 11 Uhr

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Kunst und Zeit

Formen und Farben, Menschen und Götter, beeindruckende Kunstwerke aus 5000 Jahren Altägypten entdecken wir gemeinsam und nähern uns haptisch und sinnlich den Statuen an, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.

Anmeldung: Roxane Bicker (Kulturvermittlung)

Telefon: 089 289 27-634

Email: buchungen@smaek.de

Freitag, 27.09.2019, 10.30 bis 12 Uhr

Artothek – städtischer Kunstverleih

Fachveranstaltung

ArtDay! Rot & Gelb & Blau = BUNT

Impulsvortrag und Praxiseinblick

Der Impulsvortrag gibt Einblicke in das Konzept und die Praxis des Programms „ArtDay! Rot & Gelb & Blau." Dieses bietet besondere Kunsterfahrungen für alte und hochaltrige Menschen mit kognitiven und mobilen Einschränkungen. Vor ausgewählten Originalen aus dem Kunstverleih ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen. Biografisches Erzählen und sinnenhafte Zugänge verbinden sich. Die Themen orientieren sich am Lauf der Jahreszeiten, musikalische Untermalung oder künstlerisch-praktische Akzente ergänzen das intuitive Entdecken.

Eine Veranstaltung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Museen, der inklusiven Kulturarbeit und Vermittlung sowie aus Einrichtungen und Initiativen für Betroffene. 

Referentinnen: Dagmar Bosch und Ruth Lobenhofer,

Einritt frei. Anmeldung bis 21.9.2019: Stephanie Lyakine-Schönweitz (Kunstvermittlung Artothek) Telefon: 089 233 216-84

Email: kunstvermittlung@muenchen.de

Darüber hinaus können bei allen beteiligten Museen und Ausstellungsorten während des ganzen Jahres Termine für Gruppen gebucht werden. Eine Anmeldung ist über die genannten Buchungsstellen möglich.

Der Demenz-Kalender umfasst wieder über 60 Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden und sich an Interessierte, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit richten.

Der neue „Demenz-Kalender“ umfasst 60 Veranstaltungen

Der neue Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter“ für die Monate September bis Dezember liegt jetzt vor. Er ist ab sofort im Seniorenbüro und unter www.freiburg.de/senioren erhältlich.
Der Demenz-Kalender umfasst wieder über 60 Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden und sich an Interessierte, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit richten. Zum Teil sind sie kostenfrei. Die Vorträge und Gesprächskreise befassen sich mit Themen wie Bewegung, Vollmacht und Betreuungsrecht, Gesundheit und Pflege, auch mit Blick auf Demenz, psychische Erkrankungen und Suizidgefährdung. Der Demenz-Kalender nennt auch Unterstützungsmöglichkeiten für das Leben zu Hause, Kurse, Stammtische und Spaziergänge für pflegende Angehörige; im November gibt es einen Nachmittag für pflegende Angehörige.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltungen gilt der vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Tod, der Begleitung Sterbender, Abschiednehmen, Testament, Hospiz und Angeboten für Trauernde.
Weitere Veranstaltungen befassen sich mit Qualifizierungen für Betreuungskräfte; ein Kurs gilt dem Verstehen von und dem Umgang mit Demenz.
Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg (Fehrenbachallee 12) ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, nachmittags nach Terminvereinbarung unter Tel. 0761/201-3032.

Mit der quelloffenen Browser-Erweiterung "Mailvelope" können Anwender unter Verwendung des Verschlüsselungsstandards OpenPGP auch ohne spezielles E-Mail-Programm verschlüsselte E-Mails austauschen.

Mit der quelloffenen Browser-Erweiterung "Mailvelope" können Anwender unter Verwendung des Verschlüsselungsstandards OpenPGP auch ohne spezielles E-Mail-Programm verschlüsselte E-Mails austauschen.

Im Rahmen eines seit Januar 2018 laufenden Projekts hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) "Mailvelope" mit dem Ziel weiterentwickelt, die Installation, Konfiguration und Anwendung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung deutlich nutzerfreundlicher zu gestalten und damit eine größere Verbreitung von Verschlüsselung beim E-Mail- und Formular-Austausch zu erreichen. Zukünftig kann die Software auch genutzt werden, um vertrauliche Anfragen, zum Beispiel an Ärzte oder Banken, über Web-Formulare zu stellen.

Dazu Arne Schönbohm, Präsident des BSI:

"Mehr Verschlüsselung bedeutet mehr Privatsphäre in der Kommunikation. Dies sollte kein nice-to-have, sondern ein absolutes must-have sein. Unser Ziel als Cyber-Sicherheitsbehörde ist es deshalb, Verbraucherinnen und Verbrauchern einfach anwendbare Lösungen an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Privatsphäre besser schützen können. Deshalb haben unsere Expertinnen und Experten Mailvelope erweitert. Jeder kann sich dieses Tool als Add-on für den Browser herunterladen und damit E-Mails und Online-Formulare weitgehend automatisiert verschlüsseln."

Ein konkretes Beispiel: Ärztinnen und Ärzte bieten Online-Formulare als Alternative zu Anrufen an. In der Regel ist es dabei notwendig, auch persönliche und vertrauliche Informationen anzugeben und diese somit über das Internet zu versenden. Mit einem verschlüsselten Kontaktformular können die Patientendaten besser geschützt werden. Der für die Verschlüsselung notwendige Austausch von öffentlichen Schlüsseln läuft dabei automatisiert ohne Nutzerinteraktion ab. Dazu müssen Anbieter von Kontaktformularen, in diesem Fall also die Arztpraxis, das Formular entsprechend konfigurieren. Anwenderinnen und Anwender müssen lediglich einmalig die Mailvelope-Anwendung installieren und konfigurieren. So wird Kommunikation im digitalen Alltag sicherer.

Die Erweiterungen von Mailvelope im Einzelnen:

  • Web-Formularinhalte können unabhängig vom Betreiber der Webseite bis zum Empfänger der Formulardaten Ende-Zu-Ende verschlüsselt übertragen werden,
  • die verwendete Kryptographie-Bibliothek OpenPGP.js ist durch das BSI-Projekt erweitert worden, um Kompatibilität mit dem OpenPGP-Standard herzustellen,
  • es kann eine lokale GnuPG-Installation eingebunden werden, sodass Nutzer auf Wunsch native Anwendungen (z.B. zur Schlüsselverwaltung) verwenden können und
  • für den Nutzer kann ein möglichst transparentes Schlüsselaustauschverfahren etabliert werden: Verteilung des öffentlichen Schlüssels durch Web Key Directory (WKD) über HTTPS-Abfrage

Um das Vertrauen in die Entwicklungen zu stärken, hat das BSI darüber hinaus ein Audit der Sicherheitseigenschaften des Produkts "Mailvelope" in Auftrag gegeben. Neben der Umsetzung der kryptographischen Verfahren wurden dabei auch die Existenz von Routinen zur Nutzerüberwachung oder Kompromittierung privater Daten überprüft. Hierdurch konnte nicht nur ein hohes Maß an Qualität gewährleistet werden, sondern Probleme wurden direkt im Anschluss an die Entwicklung erkannt und vor der Freigabe im Rahmen des Koordinierten Schwachstellenmanagements mit den Entwicklern erfolgreich gelöst. Das vollständige Ergebnis des Audits ist in einem umfangreichen, englischsprachigen Bericht auf der Webseite des BSI verfügbar.

Ab dem 14. September 2019 gelten neue Regeln für das Onlineshopping per Kreditkarte. Wie beim Onlinebanking sind zusätzliche Sicherheitschecks vorgesehen.

Ab dem 14. September 2019 gelten neue Regeln für das Onlineshopping per Kreditkarte. Wie beim Onlinebanking sind zusätzliche Sicherheitschecks vorgesehen. Dabei kommen sogenannte 3D-Secure-Verfahren zum Zuge. Die Kunden müssen Kreditkartenzahlungen ausdrücklich freigeben. In der Regel geschieht das mit einer einmal gültigen Transaktionsnummer (Tan). Die Zeitschrift Finanztest beschreibt in ihrer September-Ausgabe, was Kunden tun müssen.

Finanztest hat 35 Banken nach ihren geänderten Verfahren befragt. Zunächst müssen Kunden selbst aktiv werden, wenn sie ab dem Stichtag mit der Kreditkarte im Netz shoppen wollen. Sie müssen sich auf der Webseite der Banken für das 3D-Secure-Verfahren registrieren. Welches Tan-Verfahren angeboten wird, hängt von der Bank bzw. dem Kreditkartenherausgeber ab. Am häufigsten angeboten werden die bereits aus dem Onlinebanking bekannten SMS-Tan-, AppTan- und PhotoTan-Verfahren. Das Prinzip dieser Verfahren: Nach Eingabe seiner Kreditkartendaten muss der Kunde eine Tan anfordern und mit dieser die Zahlung bestätigen.

Kreditkartenkunden müssen auch bei Nutzung der neuen Tan-Verfahren sorgfältig darauf achten, dass kein Dritter an ihre Daten gelangt. Sie dürfen ihre Kundendaten nur auf verschlüsselten Internetseiten eingeben. Kommt die Kreditkarte abhanden, müssen Kunden sie nach wie vor umgehend sperren lassen. Neu ist, dass sie die Bank benachrichtigen müssen, wenn das Legitimationsgerät abhandenkommt, in den meisten Fällen also das Smartphone. Aber auch einfache Handys, Photo-Tan-, ChipTan- und BestSign-Geräte fallen in diese Kategorie.

Der Artikel Kreditkarten findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/kreditkarten.

Forscher des Fraunhofer SIT finden gravierende Sicherheitslücken in VoIP-Telefonen

Hacker können auch über Telefongeräte an sensible Daten und Dienste gelangen: Die meisten Unternehmen nutzen VoIP-Telefone, die ins Firmennetzwerk eingebunden sind. Sicherheitsforscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt haben in diesen VoIP-Telefonen insgesamt 40 teils gravierende Schwachstellen gefunden. Angreifer können über diese Lücken Gespräche abhören, das Telefon außer Betrieb setzen oder sich über Schwachstellen im Gerät weiteren Zugriff auf das Firmennetzwerk verschaffen. Die Hersteller der VoIP-Telefone haben die Schwachstellen mittlerweile geschlossen. Nutzern wird dringend empfohlen, die entsprechenden Updates der Geräte-Firmware einzuspielen. Weitere technische Details zu den Schwachstellen finden sich unter www.sit.fraunhofer.de/cve. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen haben die Forscher auf der DEFCON vorgestellt, eine der weltweit größten Hackerkonferenzen.

Die Sicherheitsexperten des Fraunhofer SIT haben insgesamt 33 VoIP-Telefongeräte von 25 verschiedenen Herstellern auf Lücken und Schwachstellen geprüft. Dafür haben sie die webbasierten Benutzeroberflächen der Geräte untersucht, über die Administratoren die Telefone konfigurieren können. Von den Ergebnissen waren selbst die Sicherheitsexperten überrascht: „Wir hatten nicht erwartet, dass wir so viele derart kritische Lücken finden, da diese Geräte schon lange auf dem Markt sind und sie dementsprechend getestet und sicher sein müssten“, erklärt Stephan Huber, einer der an der Untersuchung beteiligten Forscher.

Eine Schwachstellenart war so schwerwiegend, dass es den Sicherheitsforschern gelungen ist, die komplette administrative Kontrolle über das VoIP-Telefon zu erlangen. „Das ist ein Sicherheitstotalausfall“, sagt Fraunhofer SIT-Wissenschaftler Philipp Roskosch, der ebenfalls an der Untersuchung beteiligt war. Hierüber könnten Angreifer auch andere Geräte manipulieren, die sich im selben Netzwerk befinden, wie weitere VoIP-Telefone, Rechner oder auch Produktionsmaschinen. Dieser Angriff war bei sieben Geräten möglich. Ein weiteres Angriffsszenario war eine Denial-of-Service-Attacke, die die VoIP-Telefone außer Gefecht setzt. Dies ist beispielsweise für Kundenhotlines, etwas von Banken oder Versicherungen, geschäftsschädigend.

Die Sicherheitsforscher haben alle Hersteller der untersuchten VoIP-Telefone über die gefundenen Schwachstellen informiert; diese haben alle reagiert und die Lücken geschlossen. Die Fraunhofer SIT-Experten raten deshalb allen Nutzern, die eigenen Geräte aktuell zu halten und auf Updates für die Geräte-Firmware zu achten. Weitere technische Details zu den untersuchten VoIP-Telefonen und den gefundenen Lücken finden sich im Internet auf www.sit.fraunhofer.de/cve .

Senken Tai Chi und Eurythmie-Therapie das Sturzrisiko bei älteren Menschen? Universitätsklinikum Freiburg leitet bundesweite Studie / Insgesamt 550 Teilnehmer gesucht / BMBF fördert das Projekt mit zwei Millionen Euro

Universitätsklinikum Freiburg leitet bundesweite Studie / Insgesamt 550 Teilnehmer gesucht / BMBF fördert das Projekt mit zwei Millionen Euro

Jeder dritte ältere Mensch stürzt einmal im Jahr. Das Sturzrisiko erhöht sich, wenn die Menschen an chronischen Erkrankungen leiden. Umgekehrt beugen Bewegung und körperliche Fitness vielen Erkrankungen vor und erleichtern den Umgang mit ihnen. Jetzt wird in einer bundesweiten Studie unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg erforscht, ob Bewegungstherapien wie Tai Chi oder Eurythmie-Therapie das Sturzrisiko senken können. Für diese Studie (genannt: ENTAiER-Studie), werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 65 Jahren mit mindestens einer chronischen Krankheit gesucht, die in ihren Bewegungen unsicher geworden sind. Sie erhalten ein halbes Jahr lang regelmäßig Tai Chi, Eurythmie-Therapie oder  die übliche Regelversorgung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die ENTAiER-Studie für vier Jahre mit rund zwei Millionen Euro.

„Eine wirksame Sturzprävention hebt die Lebensqualität und senkt die Kosten aufgrund gesundheitlicher Folgen enorm“, sagt Studienleiterin Dr. Gunver Kienle, Ärztin am Zentrum für Naturheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. „Wenn die Betroffenen wieder Sicherheit in der Bewegung verspüren, dürften sie auch weniger Angst vor Stürzen haben und sich selbständiger im Alltag bewegen. Das wäre eine deutliche Entlastung.“

In der ENTAiER-Studie (Multizentrische, randomisierte, kontrollierte klinische Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Tai Chi und Eurythmie-Therapie bei älteren Menschen mit chronischen Erkrankungen und einem erhöhten Sturzrisiko) wird untersucht, ob diese Übungen einen Einfluss auf die Balance, die Mobilität und das Risiko zu stürzen haben. Weiterhin wird analysiert, wie sich die Übungen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Stimmung und die Kognition auswirkt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen bereit sein, während der Studienzeit regelmäßig zu den Therapiestunden zu kommen und zu Hause zu üben. Sie werden monatlich telefonisch befragt und bei einer Eingangsuntersuchung und drei weiteren Vor-Ort-Terminen im Studienzentrum untersucht. Die Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer sollten selbstständig zum Studienzentrum und gegebenenfalls zu den Therapiestunden kommen können. Die Teilnahme ist jederzeit freiwillig und kostenlos.

Interessierte können sich informieren unter https://www.uniklinik-freiburg.de/entaier-studie.html oder unter der Telefonnummer 0761 270-83260 (Frau Dr. S. Schulz).

Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können. Eine wichtige Quelle sind die öffentlichen Verwaltungen. Mit "Open Government" soll Verwaltung transparenter und nachvollziehbarer gemacht werden,

Offene Daten
Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können. Eine wichtige Quelle sind die öffentlichen Verwaltungen. Mit "Open Government" soll Verwaltung transparenter und nachvollziehbarer gemacht werden, die Bürgerschaft soll angehört und beteiligt werden. Ein wesentlicher Baustein zu diesem Ziel ist das Transparenzportal der Stadt Karlsruhe, die zentrale Anlaufstelle für von der Verwaltung veröffentlichte Daten und Dokumente.

Transparenz.Café
Das Transparenzportal richtet sich in erster Linie an interessierte Spezialisten, die mit den Daten Projekte verwirklichen wollen, welche dann auch für die Allgemeinheit interessant sein können. Mit dem Konzept »Transparenz Café« will das OK Lab Karlsruhe das Wissen über offene Daten und ihre Nutzung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Mit einer Reihe von Veranstaltungen wollen wir Anregungen geben, sich mit den Daten des Transparenzportals in zwangloser »Café«-Atmosphäre zu befassen.

OK Lab
Das OK Lab Karlsruhe ist Teil der »CodeFor« Initiative des
Open Knowledge Foundation Deutschland e.V (OKF). Schwerpunkt
der Aktivitäten im OK Lab Karlsruhe ist es, die Teilhabemöglichkeiten der BürgerInnen am Leben in ihrer Stadt zu verbessern
und damit die demokratischen Strukturen insgesamt zu stärken. Wesentliche Themen sind Information über und Nutzung von offenen Daten der öffentlichen Verwaltungen, sowie generell Aspekte digitalen Lebens wie Algorithmen, Daten und Elektronik.
Wir treffen uns regelmäßig ca. 14-tägig und freuen uns immer
über interessierte oder neugierige Menschen. Es ist keine
Mitgliedschaft notwendig.
https://www.meetup.com/de-DE/OK-Lab-Karlsruhe/

Veranstaltungen
Mit unserer Veranstaltungsreihe wollen wir über die offenen
Daten informieren und interaktiv herausfinden, welche Fragestellungen
sich damit beantworten lassen. Stelle deine eigenen Fragen an die Daten!
Alle Termine und Anmeldemöglichkeiten zu Datenspiel & Stadtideen
Datenlabor: Einführung Datenlabor: Workshop
Daten&Codes: Workshop, Feinstaubsensoren: Workshop
Offene Daten aus dem All für Alle
finden sich hier: https://transparenz.cafe
Termine
SA 10.08. 11-14h Datenlabor: Workshop
DI 13.08. 17-18h Datenspiel & Stadtideen
DO 15.08. 16.30-18h Datenlabor: Einführung
SA 17.08. 11-14h Daten & Codes
DI 20.08. 17-18h Datenspiel & Stadtideen
DO 22.08. 16.30-18h Datenlabor: Einführung
SO 25.08. 14-16h, 16-18h Feinstaubsensor-Workshop
DI 27.08. 17-18h Datenspiel & Stadtideen
MI 28.08. 15-18h Offene Daten aus dem All für Alle
DO 29.08. 16.30-18h Datenlabor: Einführung
SA 31.08. 11-14h Datenlabor: Workshop
SA 31.08. 15-18h Offene Daten aus dem All für Alle
SO 01.09. 14-16h, 16-18h Feinstaubsensor-Workshop
DI 03.09. 17-18h Datenspiel & Stadtideen
DI 12.09. 16.30-18h Datenlabor: Einführung
Info
Alle Veranstaltungen finden kostenlos und im Rahmen der
"Seasons of Media Arts" statt, die von der Stadt Karlsruhe
und dem ZKM organisiert werden: sma.zkm.de

Anfragen zu den Angeboten des OK Lab Karlsruhe richten Sie
bitte an seasons@transparenz.cafe
Weitere Informationen finden Sie auf
https://codefor.de/karlsruhe/
Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.
Singerstr. 109, 10179 Berlin

Ein trockener Sommer füllt die Fässer: 2018 bringt viel Wein Weinerzeugung um 38 % höher als im Vorjahr

Ein trockener Sommer füllt die Fässer: Weinerzeugung um 38 % höher als im Vorjahr

WIESBADEN – Im außergewöhnlich heißen und trockenen Sommer 2018 kelterten die Winzerinnen und Winzer in Deutschland deutlich mehr Wein als im Vorjahr. Aus der gesamten Weinmosternte erzeugten sie 1,03 Milliarden Liter Wein (einschließlich des in Wein umgerechneten Mosts). Damit stieg die Weinerzeugung um 38 % gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Rheingauer Weinwoche vom 9. bis 18. August weiter mitteilt, dominiert Weißwein mit 66 % gegenüber Rotwein mit 34 % der Gesamtmenge (einschließlich Roséwein und Rotling). Damit hat der Rotweinanteil im Vergleich zum Vorjahr (39 %) abgenommen. 

© Statistisches Bundesamt

Im Vergleich zum Sechsjahresmittel 2012 bis 2017 lag die Weinerzeugung um fast 19 % höher. Umgerechnet in 0,75-Liter-Flaschen ergibt die Weinerzeugung des Jahres 2018 rund 1,4 Milliarden Flaschen Wein. 

Von der gesamten Weinerzeugung 2018 betrug der Anteil an Prädikatswein 37 % oder 380 Millionen Liter. Das war die höchste Menge an Wein der höchsten Qualitätsstufe seit 2003 (430 Millionen Liter). Zudem wurden 600 Millionen Liter Qualitätswein (59 %) und 45 Millionen Liter Wein oder Landwein (4 %) erzeugt. 

Die auf die reine Erntemenge bezogen bedeutendsten Weinanbaugebiete in Deutschland sind Rheinhessen mit 28 % der Weinerzeugung, Pfalz (19 %), Mosel (15 %), Baden (15 %), Württemberg (11 %), Franken (5 %), Nahe (3 %) und Rheingau (3 %). 

Weiß- und Rotwein mit starker, Sekt und Co. mit moderater Preissteigerung 

Die Verbraucherpreise für Traubenweine sind im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % gestiegen. Im Einzelnen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher für Weißwein binnen Jahresfrist 2,8 % mehr zahlen, für Rotwein 2,6 %. Die Preissteigerungen für Sekt, Prosecco und Champagner lagen dagegen bei moderaten 0,7 %.

Sicherheit im Alltag Ein weiteres Plus für die ältere Zielgruppe ist die Notruf-Funktion des KX-TU150, durch die die Mobiltelefonbesitzer in einem Notfall über die Freisprecheinrichtung mit ihren wichtigsten Kontakten sprechen können.

Einfache Bedienung und praktische Funktionen für den Alltag

Mit dem Senioren-Mobiltelefon KX-TU150 bietet Panasonic ein speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen zugeschnittenes Modell an, das neben exzellenter Sprachqualität auf praxisgerechte Funktionen setzt.

Der folgende Text ist die Pressemitteilung von Panasonic. Wir haben das Senioren Mobiltelefon nicht getestet. Wir finden die Idee gut.

Foto vom neuen Senioren-Mobiltelefon von Panasonic
So sieht das neue Mobiltelefon aus. Es gibt es in verschiedneen Farben.

Leicht zu erkennen
Dank des hohen Kontrasts und der großen Schriften ist das 6,1 cm (2,4 Zoll) Farbdisplay des KX-TU150 auch ohne Brille besonders gut lesbar. Die Helligkeit der LCD-Anzeige ist je nach Wunsch einstellbar, sodass Zeitanzeige, Menü und Anrufinformationen jederzeit gut zu erkennen sind. Auch im Alltag hilft das Senioren-Mobiltelefon, klare Sicht zu bewahren: Die an der Oberseite integrierte LED-Leuchte kann als Taschen- oder Leselampe genutzt werden, den Weg am Abend nach Hause beleuchten oder die Handtasche beim Suchen der Brille erhellen.

Leicht zu bedienen
Äußerst praktisch sind auch die großen, beleuchteten und deutlich voneinander getrennten Tasten des Senioren-Mobiltelefons. Selbst bei dunklen Lichtverhältnissen sind sie leicht zu lesen und dank der Erhabenheit jeder einzelnen Taste gut fühlbar. Aber nicht nur bei der Wahl der gewünschten Telefonnummer, auch beim Halten gibt das KX-TU150 seinem Besitzer ein sicheres Gefühl. Mit seiner abgerundeten Form liegt das Senioren-Mobiltelefon gut in der Hand. Dank der besonderen Stoßfestigkeit und Stabilität hält es zudem fast jeder Belastung stand.

Leicht zu verstehen
Natürlich liefert das KX-TU150 auch beim Hören höchsten Komfort und setzt dafür auf die gewohnt hohe Panasonic Sprachqualität. Für ein optimales Hörerlebnis lässt sich die Lautstärke ganz einfach über einen Regler an der Oberseite des Telefons individuell einstellen. Träger von Hörgeräten können sich mit dem Senioren-Mobiltelefon auf Gespräche in ausgezeichneter Klangqualität ohne unangenehme Geräuschentwicklung freuen.

Sicherheit im Alltag
Ein weiteres Plus für die ältere Zielgruppe ist die Notruf-Funktion des KX-TU150, durch die die Mobiltelefonbesitzer in einem Notfall über die Freisprecheinrichtung mit ihren wichtigsten Kontakten sprechen können. Ein einfacher Tastendruck reicht aus und das Senioren-Mobiltelefon ruft vorab festgelegte Kontakte an. Ist einer davon nicht erreichbar, ruft das Mobiltelefon einfach die nächste Person auf der Liste an. Insgesamt können bis zu fünf Kontakte festgelegt werden.

Preise und Verfügbarkeit
Das Panasonic Senioren-Mobiltelefon ist ab sofort in den Farben Schwarz, Rot und Blau erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für das KX-TU150 liegt bei 49,99 Euro.