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Wenn Sie und Ihr Gehirn ein Leben lang fit bleiben wollen, dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen, denn es bringt die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen unterhaltsam auf den Punkt.

Lebensfroh, vital und geistig fit bleiben

Ich habe schon einige Bücher über das Älterwerden gelesen. Manche waren sehr interessant, aber nicht besonders unterhaltsam geschrieben. Andere hingegen waren weder interessant noch unterhaltsam.

Dieses Buch unterscheidet sich positiv von den bisherigen Büchern, die ich zu diesem Thema gelesen habe.

Wenn ich in einem öffentlichen Raum lese, dann bemerke ich ab und zu, dass ich beobachtet werde. Das dürfte wohl daran liegen, dass ich immer wieder schmunzeln muss. Dafür danke ich sowohl dem Autor John Medina als auch der Übersetzerin Catherine Hornung.

Wenn Sie und Ihr Gehirn ein Leben lang fit bleiben wollen, dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen, denn es bringt die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen unterhaltsam auf den Punkt. Der Autor gibt dabei auch persönliche Erfahrungen zum Besten.

Unter dem Titel „geistiger Schluckauf“ lässt uns John Medina wissen, dass unsere Fähigkeit, Ablenkungen zu ignorieren, von 82 % im Durchschnittsalter von 26 Jahren auf 56 % bei einem Durchschnittsalter von 76 Jahren sinkt. Und dann erklärt er das anhand einer autofahrenden Großmutter (es könnte auch ein Großvater sein). Wenn sie auf der Autobahn die Spur wechselt, kann es passieren, dass sie den Wagen rechts von ihr beinahe streift, weil ihr Vordermann plötzlich langsamer fährt und sie dadurch abgelenkt wird.

Dies ist unserer Verarbeitungsgeschwindigkeit geschuldet. Denn wenn unser Gehirn einen Gang runterschaltet, kann es nicht mehr auf mehrere brenzlige Fahrsituationen gleichzeitig reagieren. Leider wollen das betagte Autofahrer oft nicht einsehen. Sie glauben, dass sie das alles noch so gut wie in jungen Jahren können.

Sind Sie vergesslich?

Vergesslichkeit kann in jedem Alter auftreten, wenn man einen Raum verlässt und einen anderen betritt, hat man schnell vergessen, was man eigentlich tun wollte.

Sie werden das vielleicht kennen. Sie gehen in die Küche, um sich ein Getränk zu holen. Auf dem Weg dorthin stolpern sie über ein Spielzeug ihres Enkelkindes. Sie räumen es weg. Dann gehen Sie in die Küche und haben inzwischen vergessen, was Sie dort machen wollten. „Türschwellen sind wahre Gedächtniskiller“, meint der Psychologe Gabriel Radvansky von der Universität Notre Dame. Das ist kein Anzeichen von Demenz. Also auch kein Grund zur Sorge!

Das viel beschworene Multitasking kann in keinem Alter erfolgreich angewandt werden. Menschen verarbeiten analog. Kurze Zeitintervalle rauben Aufmerksamkeit. Und diese Fähigkeit nimmt bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr kontinuierlich ab.

Mehr will ich über den Inhalt des Buches hier nicht verraten. Einen Tipp gebe ich jedoch noch gerne weiter:

„Setzen Sie sich bloß nicht zur Ruhe!“

246 Seiten Information und Unterhaltung plus 43 Seiten Literaturhinweise zeichnen dieses Buch aus.

Das Foto auf dem Buchcover bringt es auf den Punkt. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Ria Hinken

Brain Rules fürs Älterwerden - Lebensfroh, vital und geistig fit bleiben, John Medina, erschienen bei hogrefe, 2019, ISBN: 9783456858982
29,95 €, eBook 26,99

Der Verlag schreibt:

Dieses Buch richtet sich an alle, die bereits gewisse Alterungssymptome bei sich oder ihren Angehörigen festgestellt haben. Ich finde, dass dies nicht unbedingt die Voraussetzung ist, um dieses wunderbare Buch zu lesen.

500 Millionen Menschen, eine Notrufnummer: Die „112“ steht in ganz Europa für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz

Über die kostenfreie Notrufnummer „112“ erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union und weiterer europäischer Staaten, darunter der Schweiz, Schutz und Hilfe von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdiensten. Um sie bekannter zu machen, findet am 11. Februar der europaweite Notruftag statt.
Egal ob Sie in Finnland oder Island, in Spanien oder Ungarn sind: bei einem medizinischen Notfall, einem Brand oder Verkehrsunfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den europaweiten Notruf „112“ und erreichen eine öffentliche Leitstelle, die Ihr Hilfeersuchen aufnimmt und an Feuerwehr und Rettungsdienste weitergibt. Somit ist europaweit eine schnelle, zuverlässige Hilfe sichergestellt.
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und in der Stadt Freiburg gehen die 112-Notrufe in der Integrierten Leitstelle ein, die seit 2011 gemeinsam vom Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Freiburg, dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg in der Hauptfeuerwache in der Eschholzstraße 118 betrieben wird.

Die Integrierte Leitstelle Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald ist mit erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Rettungsdienst und Feuerwehr rund um die Uhr besetzt, werktags wie am Wochenende. Dabei laufen pro Jahr etwa 107.000 Notrufe über die „112“ ein, was zu insgesamt etwa 7.000 Feuerwehreinsätzen und 45.000 Rettungsdiensteinsätzen jährlich führt. Weiterhin werden in der Integrierten Leitstelle auf den beiden Servicenummern (keine Notrufnummern) für den Krankentransport „0761 – 19222“ rund 122.000 Anrufe und für den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst „116117“ (vorwahlfrei) etwa 41.000 Anrufe entgegen genommen.
Für den Notrufenden gilt dabei eine einfache Devise: Bei Notfällen und dringlichen Notsituationen schnellstmöglich „112“ wählen und – dran bleiben. Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze merken, um einen hilfreichen Notruf am Telefon abzusetzen. Die Disponenten in der Integrierten Leitstelle am anderen Ende der Telefonleitung fragen alles ab, was sie zur Bearbeitung des Einsatzes wissen müssen. Also nicht erst lange überlegen, was nochmal die früher gelehrten „5 W“ waren und so unnötige Zeit verschwenden oder schlimmstenfalls sich gar nicht trauen, einen Notruf abzusetzen. Das Personal der Integrierten Leitstelle führt durch den Notruf. Für alle Fälle hat die Leitstelle gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Freiburg einen Infoflyer erstellt, den man sich ausdrucken und beim Telefon bereit legen kann.
Weitere Informationen und auch eine Übersicht über die aktuelle Statistik von Anrufen und Einsätzen der ILS Freiburg steht auf www.ils-freiburg.de. Hier gibt es auch den erwähnten Info-Flyer zu den Notrufnummern und weitere wichtiger Nummern.
Fakten zum europaweiten Notruf 112
Die „112“ sichert den Bürgern der Europäischen Union europaweit eine einheitliche Notrufnummer. Sie kann von überall her erreicht werden: egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon.

Bei einem Mobiltelefon muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein.
Jedes Gespräch über die Notrufnummer „112“ ist kostenlos.
Über Mobiltelefone können Sie immer einen Notruf absetzen, solange Sie eine Netzverbindung haben – egal ob von Ihrem eigentlichen Mobilfunkdienstanbieter oder von anderen. Auch dabei entstehen keine Kosten für Sie.
Der Notruf über die „112“ läuft technisch anders ab als ein normales Telefonat. Die Verbindung ist sicherer, und der Integrierten Leitstelle werden zusätzliche Informationen zur Anrufernummer übermittelt, die bei einem normalen Telefongespräch nicht mitgeliefert werden. Zudem ist für Mobiltelefone eine Ortung möglich.

So groß ist die Finanzierungslücke bei der Rente

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Renten von Geringverdienern aufstocken. Diese Maßnahme würde Milliarden kosten und die ohnehin schon belastete Rentenkasse noch tiefer in die roten Zahlen bewegen. Wie die Infografik von Statista auf Basis von Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigt, ist die Lücke zwischen eingenommenen Rentenbeiträgen und den Rentenausgaben über die Jahre größer geworden. 1992 lag der Anteil der Rentenausgaben, der durch Beiträge gedeckt ist, bei 92,2 Prozent – 2017 lag er lediglich bei rund 84 Prozent.

Medienberichten zufolge sollen Personen, die immer nur Einnahmen in Höhe des Mindestlohns hatten, die höchste Rentenaufwertung erhalten: ihr monatliches Plus läge bei 447 Euro. Von der geplanten Rentenerhöhung des Arbeitsministers würden drei bis vier Millionen Rentner profitieren, der größte Teil davon wären Frauen.

Infografik: So groß ist die Finanzierungslücke bei der Rente | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Bei dieser und ähnlicher Debatten wird leider sehr oft vergessen, dass unsere Rentenversicherung in früheren Jahren auch Leistungen bewilligt und bezahlt hat, die nicht zu den gesetzlichen Aufgaben der Rentenversicherung gehörten. Es gibt immer dann eine große Diskussion um die Finanzierbarkeit, wenn es um die Vermeidung von Altersarmut geht. Wenn in anderen Bereichen große Summen für zweifelhafte oder nicht funktionierende Projekte ausgegeben wird, gibt es meist nur, wenn überhaupt, kurze Kritik, dann ist das wieder vergessen.

Wenn diese Renten steigen, dann steigt auch die Binnennachfrage. Es ist also nicht so, dass es nur Geld kostet.

Der Weihnachtsbaum: Lichterglänzend und geschmückt verleiht er jedem Raum eine weihnachtliche Stimmung. Doch Weihnachtsbaum ist nicht gleich Weihnachtsbaum. So wirft die Besteuerung von Christbäumen umsatzsteuerliche Fragen auf, welche jedes Jahr aufs Neue für ein Schmunzeln sorgen. Warum dies so ist, wie die Umsatzsteuer der Weihnachtsbäume geregelt wird und welche Rolle die Herkunft dabei spielt, erklärt Prof. Dr. Matthias Hiller, Professor für Rechnungswesen an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

Der Weihnachtsbaum und seine vier Steuersätze ©SRH Fernhochschule
Der Weihnachtsbaum und seine vier Steuersätze ©SRH Fernhochschule

„Im Grunde gibt es vier unterschiedliche Steuersätze für Christbäume, dies hängt vor allem vom jeweiligen Verkäufer und der Aufzuchtform der Bäume ab,“ weiß Prof. Hiller. Werden Weihnachtsbäume von Gewerbetreibenden, wie zum Beispiel Baumärkten oder Lebensmittelgeschäften, verkauft, gilt der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent. Ebenfalls mit sieben Prozent sind Weihnachtsbäume zu versteuern, die von einem land- bzw. forstwirtschaftlichen Betrieb verkauft werden. Dies geht jedoch nur, wenn der Betrieb gegenüber dem Finanzamt eine wirksame Optionserklärung abgegeben hat. 

Bei land- bzw. forstwirtschaftlichen Betrieben, die nicht optiert haben, wird bei der Umsatzsteuer nach freigeschlagenen Bäumen aus dem Wald oder nach Bäumen aus einer Sonderkultur unterschieden. Bei Weihnachtsbäumen aus Sonderkulturen außerhalb des Waldes handelt es sich nicht um Umsätze aus forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, sondern um eigenständige landwirtschaftliche Umsätze. Somit erfolgt die Besteuerung mit einem Steuersatz von 10,7 Prozent. Hingegen werden Christbäume als forstwirtschaftliche Erzeugnisse angesehen, welche frei im Wald gefällt wurden und nicht aus einer Sonderkultur stammen. In diesem Fall gilt ein Steuersatz von 5,5 Prozent. Umsatzsteuerfrei ist der Verkauf von Weihnachtsbäumen durch sogenannte Kleinunternehmer. 

„Künstlich hergestellte Weihnachtsbäume hingegen sind nicht nur praktisch und über viele Jahre hinweg verwendbar, sondern auch die Umsatzsteuerfrage ist leicht beantwortet. Bei Plastikweihnachtsbäumen wird ein Regelsteuersatz von 19 Prozent angesetzt,“ so Prof. Hiller. Ebenfalls 19 Prozent werden fällig, wenn der Baum von einem Unternehmen beschafft wird, welches den Baum auch schmückt. 

Die anstehenden drei Weihnachtsfeiertage geben ausreichend Gelegenheit, sich über die Umsatzbesteuerung Ihres Weihnachtsbaumes zu unterhalten. Prof. Hillers Tipp zum Christbaumkauf: „Ein Blick auf die Rechnung lässt spannende Rückschlüsse auf die Herkunft des Baumes zu und bietet ganz sicher Gesprächsstoff für die Feststage.“ 

Knapp die Hälfte der Seniorinnen im Alter 65plus lebt alleine

WIESBADEN – 2017 lebten in Deutschland 45 % der Frauen ab 65 Jahren allein in einem Haushalt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, lag der Anteil bei Männern dieser Altersgruppe wesentlich niedriger bei 20 %.

Unter den älteren Menschen insgesamt hatten Alleinlebende einen Anteil von 34 %. Am häufigsten lebten Seniorinnen und Senioren mit einer Ehepartnerin beziehungsweise einem Ehepartner im Haushalt (59 %). Dies war jedoch deutlich häufiger bei älteren Männern (74 %) als bei älteren Frauen (48 %) der Fall.

Mit höherem Alter steigt der Anteil der Alleinlebenden, wobei auch die Unterschiede zwischen Frauen und Männern größer werden. Fast drei Viertel (73 %) der hochbetagten Frauen ab 85 Jahren lebten alleine, während es bei den Männern der gleichen Altersgruppe nur ein Drittel (33 %) war.

Nicht nur Arbeitnehmer, sondern vor allem Selbständige sind im Rentenalter aktiv

Rund 58 Prozent der Männer und Frauen im Alter zwischen 60 und 64 Jahren arbeiten., berichtet ZEIT Online.

20 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande sind älter als 55 Jahre, wie aus Daten von Eurostat hervorgeht. Damit liegt Deutschland über dem EU-Schnitt von 17,1 Prozent. Wie die Grafik von Statista zeigt, stieg der Anteil damit in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich um 6,9 Prozentpunkte in Deutschland und 7,5 in allen EU-Ländern.

Laut eines aktuellen Berichts der Bundesregierung steigt dabei auch die Zahl der über 60-Jährigen, die sozialversicherungspflichtiger Arbeit nachgehen immer weiter und liegt derzeit bei 2,4 Millionen – mehr als doppelt so viele wie 2007, als die Rente mit 67 eingeführt wurde.

 Infografik: Jeder 5. Arbeitnehmer in Deutschland ist 55+ | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Vortrag am 29.11.2018 über die technischen und rechtlichen Herausforderungen selbstfahrender Autos

Im interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Verantwortliche Künstliche Intelligenz“ am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) referieren am 29. November 2018 Wolfram Burgard, Professor für autonome intelligente Systeme an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und der Berliner Rechtsanwalt Dr. Benedikt Wolfers. Sie sprechen über aktuelle Chancen und Herausforderungen automatisierten und autonomen Fahrens. Burgard gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten autonomer Fahrzeuge. Insbesondere geht er auf die technischen Herausforderungen und Grenzen der Technologien ein. Wolfers erörtert im Anschluss eine der Schlüsselfragen für die Entwicklung, Nutzung und gesellschaftliche Akzeptanz von automatisiertem und autonomem Fahren: Wer trägt bei selbstfahrenden Autos die Verantwortung? Dies zu klären, ist auch Aufgabe des öffentlichen Regulierungsrechts.

Klicks sind im Internet fast so etwas wie eine inoffizielle Währung

Sie messen den Erfolg von Beiträgen auf Webseiten und in den sozialen Medien. Umso wichtiger sind knackige Überschriften, die neugierig auf mehr machen. Doch so mancher schießt bei der Formulierung über das Ziel hinaus und stößt an die Grenzen des guten Geschmacks. Clickbaiting, also das Angeln nach Klicks, nennt sich dieses Vorgehen. SpardaSurfSafe, eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, erklärt, wie man Clickbait-Artikel erkennt und warum man bei aller Neugier Vorsicht walten lassen sollte.

„Früher war sie der brave Kinderstar – Du wirst nicht glauben, was sie heute macht!“, „Schock für Promi XY!“, „Krass! Das ist das beste Haarstyling ever!“ oder auch „So verdoppeln Sie Ihr Vermögen in nur drei einfachen Schritten“ – Die meisten Menschen sind im Netz bereits über solche Werbeanzeigen oder Artikelüberschriften gestolpert. Und mal Hand aufs Herz: Wer hat noch nie der Neugier nachgegeben und entgegen besseren Wissens auf einen dieser Links geklickt, um herauszufinden, welcher skandalösen Tätigkeit der Kinderstar nachgeht? Clickbaiting nennt man die derart übertriebene Darstellung von Überschriften oder Werbung im Netz. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „Click“ und „Bait“, also Köder, zusammen und beschreibt ziemlich genau das, worum es den Machern geht, nämlich darum, möglichst viele Klicks zu generieren.
„Clickbaiting zeichnet sich dadurch aus, dass oft eigentlich harmlose Sachverhalte völlig übertrieben dargestellt werden. In den genannten Beispielen könnte eine Promiseite berichten, dass der Kinderstar beispielsweise für eine gemeinnützige Organisation im Gefängnis zu Besuch war. Das beste Styling ist erstaunlicherweise mit einem nagelneuen, zufällig gesponserten Lockenstab erzielt worden und das Geld verdoppelt sich bei einem bestimmten Zinssatz mit der Zeit ganz von selbst. Schritt drei besteht also einfach darin, dass man 30 Jahre wartet“, erklärt Götz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e.V., neben der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg einer der Mitveranstalter von SpardaSurfSafe. Man kann also nicht sagen, dass die Werbung oder der Post lügen, es wird nur maßlos übertrieben und die Neugierde angestachelt. Wer sich zu einem Klick hinreißen lässt, wird im Normalfall enttäuscht, allerdings hoffen die Macher solcher Clickbaits darauf, dass man auf der Seite vielleicht noch etwas anderes findet, das einen interessiert und dass so die Verweildauer steigt.
Hintergrund dieses Vorgehens sind in den meisten Fällen finanzielle Interessen. Medien bedienen sich der übertriebenen Überschriften, um Leser auf ihre Seiten zu locken. Auch Werbebanner und Posts von sogenannten Influencern werden dadurch besser geklickt. Je mehr Besucher oder Follower eine Seite, ein Medium oder eine Person hat, desto höhere Preise kann sie für weitere Werbung verlangen. Da ist es kein Wunder, dass es oft in erster Linie um Klicks statt um seriöse Inhalte geht.
Doch nicht immer sind die Hintergründe so einfach und harmlos. Immer wieder ist zu beobachten, dass Links aus Clickbait-Artikeln oder -Anzeigen ins vermeintlich Leere oder auf virenverseuchte Webseiten führen. „Dabei handelt es sich um eine Art von Social Engineering, also um die gezielte Manipulation menschlicher Emotionen für kriminelle Zwecke. In diesen Fällen geht es darum, Menschen neugierig zu machen und zum Klick zu bewegen, um so einen Trojaner oder Ransomware einzuschleusen. Auch die Anbindung an ein Botnetz ist dadurch möglich“, erklärt Schartner die Hintergedanken der Kriminellen.

Wie immer im Internet ist also auch bei vermeintlich sensationellen Schlagzeilen, grandiosen Erfolgen und unfassbaren Angeboten Vorsicht geboten. Während man bei Boulevard-Medien, Influencern und bekannten Unternehmen, die vor allem in den sozialen Netzen auf solche Clickbait-Überschriften setzen, davon ausgehen kann, dass es lediglich um Klicks geht, sollte man bei unbekannten Absendern misstrauisch sein und seine Neugierde im Zaum halten.

Über SpardaSurfSafe – eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg
Veranstalter und Träger von SpardaSurfSafe ist die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg, dem Verein Sicherheit im Internet e. V. und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg das Großprojekt bereits im siebten Jahr durchführt. In Kooperation mit den IT-Sicherheitsexperten der 8com GmbH & Co. KG wurde ein Konzept entwickelt, das die Schüler im Rahmen des Unterrichts im Umgang mit den Neuen Medien aufklärt. „Wir haben das Konzept in den vergangenen Jahren erfolgreich in 26 verschiedenen Städten in Baden-Württemberg durchgeführt und werden noch dieses Jahr die Marke von 350.000 Teilnehmern überschreiten. Dafür bekommen wir durchweg positives Feedback von den Teilnehmern, ob Schüler, Eltern oder Lehrer“, erklärt Patrick Löffler vom Verein Sicherheit im Internet e. V.

Das Vienna Coffee Festival 2019 ist ein Highlight der Kaffeeliebhaber-Szene

Die Kaffee-Community trifft sich von 11. bis 13.1.2019 beim Vienna Coffee Festival in der Wiener Ottakringer Brauerei zum Informieren, Probieren und Degustieren. Von edlen Rohkaffee-Spezialitäten über Verfahren zur Kaffeeröstung bis hin zu Maschinen, Mühlen und Zubehör zeigen Produzenten und Händler die Vielfalt der Kaffeewelt. Profi-Baristi bereiten Espresso, Filterkaffee oder Cold Brew mit unterschiedlichsten Methoden und auf kunstvolle Weise zu. Die BesucherInnen können sich über Siebträger, Vollautomaten, Aeropress oder Pour-Over-Methoden informieren. Neben zahlreichen Röstern sind auch Rohkaffeehändler mit ihren edlen Kaffeespezialitäten aus den besten Regionen der Welt vertreten. Die Wiener Barcommunity bereitet originelle Cocktail-Kreationen mit Kaffee zu.

Das Vienna Coffee Festival bietet natürlich auch Gelegenheit, alles für den Kaffeegenuss zuhause zu erwerben – von der exquisiten Kaffeeröstung über vielfältige Accessoires bis hin zur idealen Kaffeemaschine. In Verkostungen, Workshops und Vorträgen geben ExpertInnen an allen drei Tagen ihr Wissen über Kaffee, Maschine, Zubereitung und Ausbildungen an das Publikum weiter. Premiere feiert die „VCF-Masterclass“ in Theorie und Praxis mit dem US-Amerikaner Rob Hoos aus Portland, Oregon. Umfassende Einblicke in Ausbildung und Training geben die Barista-Trainer der Mumac Academy aus Mailand, London und Krems.

Als Ehrengast eröffnet Agnieska Rojewska, World Barista Champion 2018, das Vienna Coffee Festival mit einem Impulsvortrag. Die besten österreichischen Baristi duellieren sich auf den Wettkampfbühnen um vier Staatsmeistertitel: Barista, Latte Art, Brewers Cup und Cup Tasting.

Am 11. und 12.1.2019 ist in der Ottakringer Brauerei ab 20 Uhr Party angesagt. Am Gerstenboden wird bei Live-Musik gefeiert, getanzt und genetworkt. Am 11.1.2019 ist bis 14 Uhr B2B-Day (ausschließlich für Industrie und Handel), anschließend öffnet das Festival für das Publikum.

"Statistisches Jahrbuch 2018 - Aktiv im Alter"

Das Statistische Bundesamt (Destatis) informiert am 18. Oktober 2018 in Berlin über das "Statistisches Jahrbuch 2018 - Aktiv im Alter".

Ältere Menschen spielen in Deutschland eine immer bedeutendere Rolle. Der Anteil der Personen ab 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark erhöht. Dies liegt auch an der weiter steigenden Lebenserwartung. Die gewonnenen Lebensjahre wollen Seniorinnen und Senioren - wenn es die Gesundheit zulässt - aktiv gestalten. Das Statistische Bundesamt (Destatis) gibt anhand der Daten des Statistischen Jahrbuchs einen Einblick in das Leben älterer Menschen. Dabei wird insbesondere die gesellschaftliche Teilhabe der Generation 65 plus betrachtet. Es werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:

- Wie viele Menschen ab 65 Jahren gibt es in Deutschland? Und wie 
wird sich ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Zukunft verändern? 
In welchen Bundesländern ist die Alterung der Gesellschaft bereits 
besonders auffällig? 
- Wie viele ältere Menschen beteiligen sich noch am Erwerbsleben oder
bilden sich weiter?
- Wie gefährdet ist die Generation 65 plus im Straßenverkehr? 
- Wie nutzen Seniorinnen und Senioren das Internet?