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Deutscher Sozialstaat braucht mehr als höhere Geburten- und Zuwanderungszahlen

Geburten und Zuwanderung gelten als wesentliche Stellschrauben, um der demografischen Alterung entgegenzuwirken. Die Studie zeigt jedoch, dass selbst deutlich höhere Zuwanderungs- und Geburtenzahlen die bevorstehenden Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme allein kaum beeinflussen können. Nur mit einem Maßnahmen-Mix lassen sich negative Effekte abfedern.

Anmerkung: Wir können leider die in der Studie angegebenen Berechnungen nicht überprüfen. Hoffen aber, dass sie korrekt sind. Leider muss man heutzutage derartige Zweifel haben. Das hat nicht zuletzt die Berechnung eines Lungenarztes im Dieselskandal gezeigt. Der Arzt hatte sich um den Faktor 1000 verrechnet. 

Klicken Sie auf den rechten Button in der Grafik, dann können Sie die Entwicklung in den folgenden Jahren anschauen.

"Wenn wir aus so stark steigenden Sozialbeiträgen keine Konsequenzen ziehen, droht ein massiver Verteilungskonflikt zwischen Jung und Alt."

Martina Lizarazo López, Demografie-Expertin der Bertelsmann Stiftung

In den nächsten 20 Jahren wird die Bevölkerung in Deutschland stark altern. Unabhängig davon, ob die demografischen Trends der letzten 40 Jahre anhalten oder sich Geburten- und Zuwanderungszahlen deutlich erhöhen, steigen die Ausgaben der sozialen Sicherung dadurch bis 2045 von derzeit 890 Milliarden Euro auf etwa 1,6 Billionen Euro (in Preisen von 2017). Auch danach ist keine Entspannung in Sicht. Um das zu finanzieren, würden nach derzeitigem Rechtsstand die jüngeren Generationen immer stärker belastet: Für die im Jahr 2010 Geborenen steigen die durchschnittlichen Beitragssätze auf über 50 Prozent der beitragspflichtigen Einkommen. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die Martin Werding und Benjamin Läpple von der Universität Bochum in unserem Auftrag erstellt haben. Ziel der Studie ist es, anhand zahlreicher Langfrist-Simulationen zu untersuchen, ob mehr Geburten und Zuwanderung den seit langem absehbaren demografischen Alterungsprozess in Deutschland überhaupt noch deutlich abmildern oder sogar aufhalten können, und welche Effekte ein Maßnahmen-Mix wann entfalten könnte.

Zuwanderung und Geburten halten die Alterung kaum auf

Während aktuell auf 100 Personen zwischen 15 und 64 Jahren etwa 33 Personen  über 65 Jahre kommen, werden es 2035 etwa 50 Ältere sein. Selbst wenn die durchschnittliche Kinderzahl je Frau ab dem nächsten Jahr auf 2,0 steigen und sich bis 2040 weiter auf 2,2 erhöhen würde, hätte das auf den starken Alterungsprozess bis 2035 keinen Einfluss. Denn mehr Geburten wirken erst dann positiv auf die demografische Alterslast, wenn die zusätzlich geborenen Kinder ihr 15. Lebensjahr vollenden und erwerbsfähig sind. 

Durch steigende Zuwanderungszahlen wiederum lässt sich der Alterungsprozess zwar zunächst abdämpfen. Langfristig altern jedoch auch die Zuwanderer oder wandern wieder ab. Bleiben die Wanderungssalden nicht dauerhaft hoch, verschärft sich der Alterungsprozess langfristig sogar noch.

Jüngere Generationen werden immer stärker belastet

Besorgniserregend ist den Autoren zufolge, dass selbst unter der weniger realistischen Variante mit hoher Geburtenrate und hoher Immigration die Ausgaben in der sozialen Sicherung substanziell steigen werden. Sie klettern bis 2045 von insgesamt gut 27 Prozent des BIP im Jahr 2017 (rund 890 Milliarden Euro) auf rund 33 Prozent (rund 1,6 Billionen Euro), mit anschließend weiter steigender Tendenz. Auch daran ändern mehr Geburten kaum etwas. Grund hierfür ist, dass sie unmittelbar die Ausgaben für Bildung und Familie erhöhen, während sie die Belastung durch Ausgaben für ältere Personen erst längerfristig dämpfen.

Unter diesen Bedingungen müsste ein im Jahr 2010 geborener Durchschnittsverdiener im Vergleich zu einem 1970 Geborenen mit identischem Brutto-Lebenseinkommen im Verlauf seines Erwerbslebens insgesamt etwa 171.000 Euro mehr Sozialbeiträge zahlen, um die gleichen Leistungen zu beziehen. Die gesamten Sozialbeiträge eines Erwerbslebens würden damit von durchschnittlich rund 570.000 Euro (Jahrgang 1970) auf 741.000 Euro (Jahrgang 2010) steigen.

Nicht Einzelmaßnahmen, sondern zeitlich abgestimmter Maßnahmen-Mix nötig

Die projizierten Folgen sind jedoch nicht vollkommen unausweichlich. Unsere Szenarien zeigen: Wenn ein moderater Anstieg von Geburten und Zuwanderung mit einem höheren Beschäftigungsniveau kombiniert wird, lassen sich sowohl kurz- als auch langfristig positive Effekte für die Sozialfinanzen erzielen. "Mögliche Instrumente sind eine schnellere Erwerbsintegration von Zuwanderern, ein Anstieg der Erwerbstätigkeit und des Arbeitsvolumens bei Frauen und Migranten sowie eine Erhöhung der Regelaltersgrenze, die sich an der steigenden Lebenserwartung orientiert", so Martina Lizarazo López. Gefordert seien deshalb unterschiedliche Politikfelder wie etwa Bildungs-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Auch wenn Änderungen des Erwerbsverhaltens teilweise den Charakter einer reinen Lastverschiebung haben, weil höhere Ansprüche erworben werden und dadurch künftig die Rentenausgaben steigen, überwiegen den Autoren zufolge aber bei weitem die günstigen Effekte: Der Anstieg der Sozialausgaben kann dadurch bis 2045 um drei Prozentpunkte, bis 2060 sogar um fast 5 Prozentpunkte gesenkt werden. Die Effekte für die Beitragssätze sind sogar noch etwas stärker.

Ein Vergleich der durchschnittlichen Sozialbeiträge während des Erwerbslebens der Jahrgänge 1970 und 2010.

Anmerkung: Eine mögliche Finanzierung könnte durch Steuereinnahmen erfolgen. Hierzu müsste die Bundesregierung schon heute sowohl die Erbschaftssteuer als auch die Besteuerung von Internetkonzernen ändern. Auch eine Änderung der Null-Zins-Politik von EZB-Chef Draghi würde wieder Milliarden Euros in die Rentenkasse spülen. Bedauerlich, dass bisher eine Diskussion über derartige Maßnahmen keinen Eingang in die Debatte gefunden hat. Es wird meist nur von der Nichtfinanzierbarkeit mit einem Anheben des Renteneintrittsalters gesprochen. Das gilt übrigens auch für das Gesundheitswesen. Ein Umdenken ist dringend geboten!

Die Ärztezeitung schreibt dazu: http://bit.ly/2UCQ8gV

Hier können Sie die Studie downloaden: http://bit.ly/2Cma5S1

So groß ist die Finanzierungslücke bei der Rente

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Renten von Geringverdienern aufstocken. Diese Maßnahme würde Milliarden kosten und die ohnehin schon belastete Rentenkasse noch tiefer in die roten Zahlen bewegen. Wie die Infografik von Statista auf Basis von Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigt, ist die Lücke zwischen eingenommenen Rentenbeiträgen und den Rentenausgaben über die Jahre größer geworden. 1992 lag der Anteil der Rentenausgaben, der durch Beiträge gedeckt ist, bei 92,2 Prozent – 2017 lag er lediglich bei rund 84 Prozent.

Medienberichten zufolge sollen Personen, die immer nur Einnahmen in Höhe des Mindestlohns hatten, die höchste Rentenaufwertung erhalten: ihr monatliches Plus läge bei 447 Euro. Von der geplanten Rentenerhöhung des Arbeitsministers würden drei bis vier Millionen Rentner profitieren, der größte Teil davon wären Frauen.

Infografik: So groß ist die Finanzierungslücke bei der Rente | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Bei dieser und ähnlicher Debatten wird leider sehr oft vergessen, dass unsere Rentenversicherung in früheren Jahren auch Leistungen bewilligt und bezahlt hat, die nicht zu den gesetzlichen Aufgaben der Rentenversicherung gehörten. Es gibt immer dann eine große Diskussion um die Finanzierbarkeit, wenn es um die Vermeidung von Altersarmut geht. Wenn in anderen Bereichen große Summen für zweifelhafte oder nicht funktionierende Projekte ausgegeben wird, gibt es meist nur, wenn überhaupt, kurze Kritik, dann ist das wieder vergessen.

Wenn diese Renten steigen, dann steigt auch die Binnennachfrage. Es ist also nicht so, dass es nur Geld kostet.

Zu jung für alt - Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben

Dieter Bednarz spricht mir aus der Seele, wenn er schreibt:

Buchcover "Zu jung für alt"„Sie denken eher an Rente als an Revolution? Macht nichts. Unsere Revolution beginnt damit, dass wir mit dem Klischee aufräumen, es sei das Vorrecht der Jungen und Wilden, Barrikaden zu stürmen und gegen gesellschaftliche Missstände aufzubegehren.“

Zu Hause rumsitzen, den Garten umgraben oder ständig auf Kreuzfahrt gehen, das sind nicht die Perspektiven, die der neuen Generation #Rente gut zu Gesicht stehen. Zu dieser Erkenntnis kommt man spätestens, wenn man das Buch von Dieter Bednarz mit Freude gelesen hat.

Alt sind immer nur die anderen, dacht auch er. Nach über dreißig Jahren beim Spiegel kommt er schwer ins Grübeln, als sein Chef ihn auf den Vorruhestand anspricht. Und es wird nicht besser, als seine Frau ihm ein Rentnerticket kauft…. Aber Gange machen gilt nicht, findet er, und beschließt, sich dem Abenteuer Alter zu stellen.

Dieter Bednarz nimmt die Leser mit auf seine Reise zu Experten und Betroffenen: Er begegnet Menschen, die ihn ermutigen, sich den neuen Herausforderungen zu stellen.

Obwohl ich gerade ein paar andere tolle Bücher lese, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, dieses Buch im Eiltempo zu verschlingen. Die 272 Seiten sind hoch spannend und sehr informativ.

Weder am Buch selbst noch am Autor gibt es für mich etwas zu kritisieren. Allerdings ist mir beim Stöbern im Netz aufgefallen, dass es fast nur Männer sind, die über die Zeit nach dem Berufsleben schreiben. Warum eigentlich? Gehen Frauen viel lockerer in Rente? Oder glauben sie, dass das andere Menschen nicht interessieren könnte, wie sie die Zeit kurz vor und in der Rente erleben?

Wenn es um Frauen geht, die älter werden, dann geht es um Schönheit im Alter und ähnliche Dinge. Männer machen sich da keine Gedanken. Warum auch? Frauen werden alt, Männer interessant. Man denke nur an den Mann mit den grauen Schläfen, der sich scheinbar einem regen Interesse von jungen Frauen erfreuen darf.

Deshalb ist es dringend nötig, die stereotypischen Altersbilder zu verändern. Und dabei geht es nicht nur um ältere Menschen an sich, sondern auch um ein neues Frauenbild. Die fitten Alten sind oft gar nicht männlich. Das zeigen letztendlich auch die Statistiken. Frauen werden immer noch älter als Männer.

Zurück zum Buch von Dieter Bednarz. Meine Leseempfehlung gilt auch für Frauen.

Über den Autor:

Dieter Bednarz ist Jahrgang 1956, ist Autor, Dozent und Vortragsreisender. Als politischer Korrespondent des Spiegel berichtet er vor allem über den Nahen und Mittleren Osten. Als Autor machte er sich vor allem durch seine persönlich gefärbten Sachbücher, von denen zwei verfilmt wurden einen Namen.

Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben

272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-89684-265-7, € 19,00

Erscheinungstermin: 24. September 2018 – auch als E-Book erhältlich

In Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die jenseits der Regelaltersgrenze arbeiten

Im Jahr 2002 gingen noch 4,2 Prozent der Menschen im Alter zwischen 65 und 74 Jahren einer bezahlten Tätigkeit nach. Danach stieg der Anteil erst gemäßigt, seit 2010 beschleunigt an. Heute liegt die Erwerbstätigenquote für diese Altersgruppe bei 11,4 Prozent.

Jeder Neunte zwischen 65 und 74 Jahren geht arbeiten
Jeder Neunte zwischen 65 und 74 Jahren geht arbeiten

Der Anstieg vollzog sich für beide Geschlechter gleichermaßen, allerdings auf einem unterschiedlichen Niveau: Bei Männern beträgt die Quote 14,8 Prozent, bei Frauen liegt sie mit 8,3 Prozent deutlich darunter. Diese Werte umfassen alle bezahlten Tätigkeiten, auch in Teilzeit oder auf Stundenbasis.

Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) auf Zahlen von EUROSTAT berechnet hat, lag Deutschland lange Zeit unter dem Vergleichswert der 28 EU-Mitgliedsstaaten. Erst 2013 erreichte die Erwerbstätigenquote den europäischen Durchschnitt und befindet sich heute im vorderen Mittelfeld. Am weitesten verbreitet ist die Erwerbsarbeit bei den 65- bis 74-Jährigen in Estland (25,3 Prozent), während die Menschen in Luxemburg in diesem Alter kaum noch arbeiten (2,6 Prozent).

Zu den gestiegenen Erwerbstätigenquoten im Alter haben die Rentenreformen der Vergangenheit wesentlich beigetragen. „Maßnahmen wie die ‚Rente mit 67‘ beabsichtigen, den Ruhestand nach hinten zu verschieben und die Erwerbsdauer der steigenden Lebenserwartung anzupassen“, erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Frank Micheel vom BiB. Des Weiteren führen finanzielle Gründe, aber auch immaterielle Motive wie die Pflege sozialer Kontakte dazu, dass immer mehr Personen im Ruhestandsalter arbeiten.

Gütersloh, 8. März 2018. Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten: Die Deutschen sehen die Folgen dieses sogenannten demographischen Wandels mit Skepsis: Fast zwei Drittel (65 Prozent) verbinden damit vor allem Risiken. Nicht mal jeder Zehnte (8 Prozent) sieht darin Chancen für Deutschland. Auslöser dafür sind vor allem Sorgen um den Wohlstand und die Lebensqualität zum Lebensabend: Altersarmut, erhöhte Lebensarbeitszeiten und steigende Rentenbeiträge stehen bei den Deutschen ganz oben auf der Sorgenliste. Gleichzeitig zeigt sich: Immer mehr Menschen sind bereit, im Alter länger zu arbeiten. Die Motive dafür hängen allerdings von Einkommen und Bildungsgrad ab. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage der Bertelsmann Stiftung. Dafür hat das Institut für Demoskopie Allensbach 1.400 Personen ab 16 Jahren zum Thema demographischer Wandel befragt.

Grafik_Umfrage-Demographischer-Wandel_Gesundheitliche-Gruende-gegen-Arbeiten-im-Alter"Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Bürger den demographischen Wandel als einschneidenden Trend wahrnehmen, von dem sie starke Folgen für die Zukunft Deutschlands erwarten", kommentiert André Schleiter, Studienleiter und Experte für Demographie bei der Bertelsmann Stiftung. Diese Folgen schätzen die meisten eher negativ ein: Seit 2014 hat sich die Zahl der Menschen erhöht, die den demographischen Wandel eher als Risiko für Deutschland wahrnehmen (2014: 55 Prozent; 2017: 65 Prozent). Gleichzeitig sehen immer weniger Bürger den Wandel als Chance (2014: 11 Prozent; 2017: 8 Prozent). Als erwartete Folgen des demographischen Wandels nennen die Deutschen besonders häufig: steigende Altersarmut (83 Prozent), einen späteren Renteneintritt (80 Prozent) und steigende Rentenversicherungsbeiträge (77 Prozent).

Trend: Akzeptanz für längere Lebensarbeitszeit steigt

Die Experten der Stiftung erkennen in der Umfrage aber auch eine wachsende Bereitschaft der Bevölkerung, sich mit längeren Lebensarbeitszeiten anzufreunden. Während zur Jahrtausendwende noch mehr als die Hälfte der berufstätigen Befragten (2002: 52 Prozent) früher als gesetzlich vorgesehen in den Ruhestand gehen wollte, hat sich ihr Anteil auf aktuell 25 Prozent mehr als halbiert. Dagegen hat sich die Anzahl der Berufstätigen, die über die Ruhestandsgrenze hinaus arbeiten wollen, im selben Zeitraum verdoppelt (2002: 5 Prozent, 2017: 12 Prozent). "Die Mehrheit der Befragten kann sich noch nicht mit einer Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters anfreunden, aber ein Trend zur Akzeptanz eines längeren Berufslebens ist deutlich erkennbar", erklärt André Schleiter. Dabei sind die Beweggründe für eine längere Erwerbstätigkeit von der sozioökonomischen Situation der Befragten abhängig: Je höher Qualifikationsniveau und Haushaltseinkommen, desto eher spielen Motive wie "Freude an der Arbeit" und „Kontakt mit Menschen“ eine Rolle. Je niedriger Einkommen und Qualifikationsniveau, desto eher sehen die Befragten längeres Arbeiten als finanzielle Notwendigkeit und weniger als sinnstiftende Chance. Grafik_Umfrage-Demographischer-Wandel_Beweggruende-fuers-Arbeiten-im-Alter

Regelungen für Ruhestand sollten soziale Ungleichheiten nicht zementieren

André Schleiter, Projektleitung Um den unterschiedlichen Lebensläufen und Anforderungen an den Ruhestand gerecht zu werden, empfehlen die Stiftungsexperten für die Organisation des Übergangs in den Ruhestand möglichst passgenaue Lösungen: "Für die Gestaltung des Altersübergangs sind starre Regelungen fehl am Platz, weil sie den unterschiedlichen Lebenslagen in der Bevölkerung nicht gerecht werden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass durch Einheitslösungen soziale Ungleichheiten weiter verstärkt werden", mahnt André Schleiter. Denn wer ohnehin schon in prekären Jobs arbeite, wenig verdiene oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten könne, werde durch pauschale Rentenregelungen noch weiter abgehängt. "Die Politik muss bei Reformen mit Bezug zum demographischen Wandel die sozialen Folgen sorgfältig im Blick behalten", fordert Schleiter.

Zusatzinformationen

Das Institut für Demoskopie Allensbach interviewte im Auftrag der Bertelsmann Stiftung für diese Repräsentativbefragung insgesamt 1.454 Personen der deutschen Wohnbevölkerung ab 16 Jahren zu ihren Einschätzungen zum demographischen Wandel. Die Erhebung wurde zwischen dem 7. und 19. Oktober 2017 durchgeführt.

Bundesgerichtshof: Riesterverträge sind unpfändbar – oder teilweise bis ganz pfändbar *

- Wann der Insolvenzverwalter manches Riestervermögen bekommt -

Der Bundesgerichtshof (BGH, Urteil vom 16.11.2017, Az. IX ZR 21/17) entschied, dass § 851 I Zivilprozessordnung (ZPO) in Verbindung mit § 97 I Einkommensteuergesetz (EStG) die Unübertragbarkeit des zulagengeförderten Riester-Vertragsvermögens anordnen. Wenn Rechtsansprüche gesetzlich – also nicht nur vertraglich - nicht übertragbar sind - auch bei bestimmten Dienstbarkeiten im Immobilienrecht - so sind sie auch unpfändbar. Dies gilt etwa für das Wohnrecht, jedoch nur bei passender Gestaltung. Ein Altenteil ist hingegen nicht unpfändbar (BGH Beschluß vom 04.07.2007, Az. VII ZB 86/06) sondern bedingt pfändbar, genauso wie etwa Unterhaltsrenten oder Stiftungszuwendungen.

Wann sind Rüruprente oder Basisrente pfändbar?

Anders sieht es mit der Basisrente bzw. Rüruprente aus, denn diese ist regelmäßig nur vertraglich nicht kündbar, abtretbar und beleihbar. Bei dieser kommt regelmäßig eine Pfändung in Frage, es sei denn man hat sich vergewissert, daß die Voraussetzungen des § 851c ZPO eingehalten wurden – weil es diesbezüglich keine Automatik in der Gestaltung gibt. Häufiger ist dann bereits in der Ansparphase alles pfändbar, anstatt (nach Lebensalter gestaffelt) bis zu 256.000 € der Einzahlungen vor Pfändung geschützt zu haben. Wird dieser Betrag nach der ZPO um bis zu dem Doppelten überschritten, sind 70% – darüber hinaus dann alles komplett - pfändbar.

Kündbarkeit des Riestervertrag ist unschädlich

Auf die Möglichkeit einer Vertragskündigung kommt es nicht an Vielmehr muss für die Pfändungsfreiheit, und zur Verhinderung des Zugriffs von Insolvenzverwaltern, die eigene Sparleistung förderfähig sein – was sich von Jahr zu Jahr der Höhe nach ändern kann. Weiterhin muß ein Zulagenantrag bereits gestellt sein, was nur für zwei Vorjahre rückwirkend möglich ist.

Wann Riestervermögen zumindest teilweise pfändbar ist?

Häufiger fehlen Zulagenanträge oder Einzahlungen sind nur teilweise förderfähig, so daß insoweit sowohl die Pfändung als auch der Zugriff des Insolvenzverwalters in der Einzahlungsphase, also vor Rentenbeginn möglich bleiben. In der Auszahlungsphase werden alle Einkunftsquellen zusammengerechnet – wird der pfändungsfreie Betrag (beim Ledigen derzeit 1.139,99 € p.M.) überschritten, können Riesterauszahlungen - auch im Voraus - gepfändet werden. Erfolgt die Pfändung bis zu einen Monat vor der Insolvenzeröffnung, gerät sie in Wegfall – anderenfalls überdauert diese auch das Insolvenzverfahren, und erledigt sich durch die Restschuldbefreiung gerade nicht.

Millionenfache Pfändbarkeit von Riesterrenten

Seit Jahren beklagten Inkassobüros, nicht zu wissen, was bei Riesterverträgen pfändbar ist – man wartete dort lieber ab, bis Insolvenzverwalter solche Fragen durchgestritten haben. Bei gegenwärtig mehr als 16 Mio. Riesterverträgen haben wohl bis zu mehr als 11 Mio. eine staatliche Zulage beantragt oder erhalten. Zudem kommen noch jene Verträge für den Zugriff durch Insolvenzverwalter, Gläubiger und Inkassobüros in Frage, bei denen die Einzahlung teilweise gar nicht förderfähig sind, und daher pfändbar. Denn die Förderung hängt u.a. vom Vorjahreseinkommen ab, während die Verträge üblicherweise feste oder dynamisierte Beitragshöhen aufweisen, also ab dem zweiten Vertragsjahr immer wahrscheinlicher nicht an die aktuellen Verhältnisse angepaßt wurden. Wer geht schon jährlich zum Berater, um die Beitragshöhe als Maßanzug passgenau zu bestimmen?

Riester für künftige Bezieher der Grundsicherungsrente?

Mindestens 100 € p.M., vom übersteigenden Betrag (betreffend Betriebs-, Basis- und Riesterrenten) zudem 30%, maximal zusammen gute 200 € (die Hälfte des Hartz-IV-Regelsatzes) sollen auf die Grundsicherung ab 2018 nicht mehr angerechnet werden (geplant als § 82 Abs. 4 und 5 SGB XII n.F.). Die (Riester-)Rente aus allen Beiträgen, Zulagen und den Erträgen darauf ist komplett – zu 100 % - steuerpflichtig, womit sich der Fiskus die Zulagen mindestens teilweise wieder zurückholen kann. Spätrückkehrer aus der Privaten Krankenversicherung zahlen daraus dann noch als freiwillig versicherte Rentner den vollen Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrag.

Effizienz vor Effektivität?

Bei der Altersvorsorge stellt sich allerdings erst dann die Frage, ob sie sich lohnt, wenn man das individuell erforderliche Minimum an Alterseinkünften schon sicher hat. Man sitzt ja auch im Winter nicht im Kalten, weil 40 % der in die Ölheizung gesteckten Energie als Abluft verloren gehen und die Heizung bei 12 Grad Raumlufttemperatur effizienter betrieben werden kann. Wenn man im Alter schon darben muss, weil die Vorsorge nicht effektiv war, dann könnte man aber wenigstens stolz darauf sein, dass man dies mit minimalem Einsatz bei maximalem Verhältnis zwischen Ergebnis und Aufwand erreicht hat, und damit sehr effizient.

*von Dr. Johannes Fiala, PhD, RB, VB, MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Bankkaufmann (www.fiala.de)
und
Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de).

München im November 2017

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Da wir keine Experten auf dem Gebiet der Rentenberechnung sind, übernehmen wir den Text aus der Pressemitteilung unkommentiert.

Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm
München im August 2017

Das Märchen von der unrentablen Deutschen Rentenversicherung Bund *

- Wann eine kapitalgedeckte Altersversorgung vergleichbar wäre -

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) läßt ihre Versicherten wissen, daß insbesondere freiwillige Einzahlungen zu einer jährlichen Rente in Höhe von 5,18% führen. Dabei eine Rendite vergleichen zu wollen ist vielfach unsinnig, denn dazu wären die steigenden Auszahlungen zu betrachten, eingeschlossen die steigende Lebenserwartung. Die Antwort auf die Frage nach der Rendite lautet: „Warten Sie, bis Sie tot sind, dann können wir es ausrechnen !“.

Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente
Bei der DRV kann man freiwillig einzahlen, oder auf Antrag, auch bei anderweitiger Versicherungspflicht in einem Versorgungswerk, sowie wahlweise bei einem Minijob, aber auch nach Rentenbeginn beim Bezug einer Teilrente.

Der Beitragssatz 2014 zur gesetzlichen Rentenversicherung (RV) betrug 18,9 %, das Durchschnittentgelt 34.857 EUR, davon 18,9 % ergibt 6.588 EUR Beitrag. Dafür gibt es einen Rentenpunkt, und dafür 28,61 EUR Monatsrente. Bezogen auf den Beitrag sind das im Jahr 5,21 %. Mit Zuschuss von 7,3 % für PKV-Versicherte – Mitglieder der privaten Krankenversicherung - sogar 5,59 %. Bei GKV-Versicherten – Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung - nach Abzug von Krankenversicherung (KV) und Pflegeversicherung (PV) - ohne Kinder: 15,5 % + 2,3% abzüglich 7,3 % Zuschuss - verbleiben immerhin noch 4,66 % netto. Für 2015 lohnt es sich sogar noch besser, da der Beitragssatz auf 18,37 % fällt.

Freiwillige Beiträge in eine kapitalgedeckte Lebensversicherung
80 % des Beitrags (jährliche Höchstgrenze: 22.172 EUR bei Ledigen bzw. 44.344 EUR bei Verheirateten) sind 2015 als Sonderausgabe abziehbar, und 70 % der Rente bei Rentenbeginn ab 2015 zu versteuern. Das kann die Relation netto nach Steuern nochmal deutlich steigern.

Eine Sofortrente bei einem deutschen Lebensversicherer, mit Rentenbeginn ab 65 Jahren, würde derzeit auf den Beitrag garantiert nur 3,95 % Jahresrente zahlen, mit nicht garantierten Überschüssen 4,91 %. Dabei gäbe es bei Tod die Beiträge abzüglich gezahlter Renten zurück, bei der DRV gibt es im Todesfall dafür eine Witwenrente – beides kann man ungefähr vergleichen. Bei der Privatrente gibt es für den Beitrag normalerweise keine Steuervorteile (außer ggf. im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen, wenn da noch etwas steuerlich frei ist), dafür ist aber auch bei der Rente nur der niedrige Ertragsanteil zu versteuern. Es wird - bei Mitgliedern der Krankenversicherung (KV) der Rentner - keine KV/PV davon fällig, es gibt aber auch bei PKV-Versicherten oder freiwillig GKV-Versicherte keinen Zuschuss.

Ist die private Sofortrente eine Basisrente, so sind die genannten Beträge auch steuerlich vergleichbar mit einer Rente der DRV. Ohne Überschüsse liegt die Privatrente also weit hinter der DRV abgeschlagen, mit erhofften Überschüssen nur knapp auf. Die Dynamik der Rente (Rentenanpassung) sind in Privat/Basisrente und in der DRV brutto etwa vergleichbar.

Hinterbliebenenschutz gestalten
Dabei können Personen ohne Hinterbliebene die Privatrente etwas steigern, indem sie auf die Rückzahlung im Todesfall verzichten - da würde ja auch in der DRV die Rente mit dem Tod enden.

Bei unverheirateten Paaren wäre die Hinterbliebenenleistung nur in der Privatrente gestaltbar. Bei Basisrente und DRV müsste man es extra absichern, z. B. über eine Risikolebensversicherung.

Grundsicherungsrente trotz Riestervorsorge
Bis zu mehr als 25% der Bevölkerung braucht allerdings über Renditen oder Auszahlungen gar nicht erst nachzudenken, denn ihnen ist es nicht mehr möglich etwas zur Seite zu legen. Wer sowieso künftig eine Mindestrente nach dem Modell der Grundsicherung zu erwarten hat, braucht auch nicht darauf hoffen, daß er über die kapitalgedeckte Riesterrente seine Einnahmen aufbessert, denn diese Leistungen werden derzeit vollständig angerechnet.

Risikostreuung statt Spekulation auf vermeintlich höhere Rendite
Regelmäßig sind von Finanzdienstleistern beworbene Renditen einschließlich deren Prognoseberechnungen keineswegs sicher, und eröffnen allenfalls spätere Möglichkeiten für Klagen auf Schadensersatz oder Rückabwicklung. Anstatt vermeintliche von der Zukunft abhängige Renditen zu optimieren, erscheint es meist sinnvoller die Risiken zu streuen.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, gleiche Teile aus DRV, Betriebsrente (Direktzusage), kapitalgedeckte Renten (Basisrente oder Privatrente), Fremdvermietung, selbstgenutztes Wohneigentum, sonstige Kapitalanlagen in Real- und Nominalwerten, sowie Arbeitseinkommen zu planen. Ergänzen läßt sich dies durch Flexibilität beim Rentenbeginn insbesondere auch bei Selbständigen oder einen Trend zum Zweitjob. Daneben kann man noch eine mit den Lebenshaltungskosten dynamisierte Leibrente, wie sie auch von kapitalkräftigen Stiftungen angeboten wird, oder alternativ eine Erbpacht einkaufen, abgesichert durch Grundschuld.

Wesentlich ist vor allem, dies insgesamt in einer Höhe zu gestalten, die es erlaubt, flexibel einen größeren Anteil wieder zu reinvestieren. Dies folgt der Beobachtung, daß allein eine übliche etwa 20%ige Sparleistung vom Einkommen mit zunehmender Häufigkeit zu einer Rente unterhalb der Grundsicherung führt. Wer heute schon nicht mehr für das Alter vorsorgen kann, weil er sein Einkommen zum Leben braucht, muss sich vergegenwärtigen, dass er später dann mit noch weit weniger auskommen müsste.

*von Dr. Johannes Fiala, RA (München), RB, MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), LB (Univ.), Bankkaufmann (www.fiala.de)
und
Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de).

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Endlich ist es soweit, die Rente rückt immer näher. Machen, was man schon immer machen wollte?

Und dann ist der Tag X plötzlich da. Wie aus heiterem Himmel. Was, jetzt schon?

Viele Männer bereiten sich auf das Leben nach dem Berufsleben nicht wirklich gut vor. Es wird bis zur letzten Minute verdrängt. Und dann sind sie von einem auf den anderen Tag auf sich selbst gestellt. Alleine mit sich zu Hause.

Für die Partnerinnen dieser Männer fängt hier oft eine schwierige Zeit an. Ganz besonders dann, wenn sie selbst noch einige Jahre bis zur Rente vor sich haben.

Nicht jeder findet Erfüllung darin, ständig nach neuen Kreuzfahrtangeboten zu suchen, die zwar kurzfristig Abwechslung bringen, aber das Problem nicht wirklich lösen.

Es ist schon hart, wenn man das Gefühl hat, dass man nicht mehr gebraucht wird. Die Identifikation mit dem Beruf war zu groß, um von einem auf den anderen Tag ohne jegliche Vorbereitung ein sinnvolles Dasein führen zu können.

So paradox es klingen mag - Ruhestand will gelernt sein!

Einige Frauen haben mir berichtet, dass ihre Männer sich ohne jede Vorwarnung für Hausarbeit interessiert haben.

Angelika D., Anwältin erzählte mir, dass ihr Mann anfing die Wäsche zu bügeln, obwohl er das noch nie vorher gemacht hatte. Allerdings reichte es dann nur für die Geschirrhandtücher, die vorher nie gebügelt worden waren.

Und Franziska F., Ärztin wurde von ihrem Mann mit frisch geschmierten Buttenstullen sorgfältig in eine Tupperdose verpackt beglückt, obwohl sie in den letzten 25 Jahren nicht ein einziges Mal Butterbrote mit in die Praxis genommen hatte.

Je verantwortungsvoller der Job war, desto härter ist der Wechsel. Manche Männer versuchen sich dann, mit einer freiberuflichen Beratertätigkeit das Gefühl von Macht und Wichtigkeit zu erhalten. Oft zu Dumpingpreisen. Das macht sie bei den aktiv im Berufsleben stehenden Mitbewerbern nicht gerade beliebt. Wer finanziell abgesichert ist, könnte sich auch ehrenamtlich betätigen oder ein eigenes Projekt anschieben.

Es erfordert Mut, sich auf die neue Lebenssituation einzulassen! Einlassen und Loslassen, das sind die Herausforderungen, denen sich die Betroffenen stellen sollten, um auch weiterhin ein erfülltes Leben führen zu können.

Altersdepression ist die häufigste psychische Erkrankung im Alter. 10 bis 15 % der Ruheständler leiden daran.

Die Fähigkeit loszulassen ist eine Kunst, die man rechtzeitig trainieren kann, um sie im Bedarfsfall zur Verfügung zu haben. Das geht allerdings nicht von heute auf morgen. Leider lässt sich der „Schalter“ nicht so leicht umlegen.

Was kann FRAU tun, um die herannahende „Katastrophe“ zu verhindern – vor allem, wenn der Partner auf stur stellt?

Eine Patentlösung dafür gibt es nicht. Daher kommen nach und nach immer mehr Unternehmen und Trainer zu dem Schluss, dass es hier Angebote braucht, die für die zunehmende Zahl von „Rentenanwärtern“ Hilfestellung geben. Das neue Zauberwort heißt „Alterskompetenz“.

Im Internet gibt es bereits die ersten Blogs und Social Media Accounts dazu.

Einige Volkshochschulen bieten Workshops an. Männer aus dem Management wird man dort allerdings kaum finden.

Ein Team aus ehemaligen Managern und aktiven Trainern und Trainerinnen entwickeln aktuell ein Konzept, das sich an Führungskräfte und deren Frauen richtet. Mitte Oktober 2014 soll es der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Man darf gespannt sein, ob die Zielgruppe „angehende Ruheständler“ das Angebot annehmen wird.

 

Interviepartnerinnen für folgendes Thema gesucht:

"Mein Mann geht in den nächsten 15 Monaten oder ging in den letzten 12 Monaten in Rente."

Die Interviews werden nicht für Marketingzwecke gemacht. Es handelt sich um ein Buchprojekt. Interessierte Frauen aus Berlin (dort bin ich vom 24. bis 28.08.14), Freiburg und Umgebung (gerne auch Basel) bitte melden.

Danach soll es mit Münster und München weitergehen. Weitere Städte werden folgen.

Bitte melden sie sich bei *Ria Hinken, e-mail(at)alterskompetenz.info

*www.konzepte-online.de

 

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Das Blog "Alterskompetenz" wird sich mit allen Themen rund ums älter werden beschäftigen.

Vorrangig wollen wir die Vorbereitung auf die Zeit nach der Berufstätigkeit behandeln.

Wir werden aber auch auf Gesundheitsthemen eingehen. Damit die Lust am Leben nicht zu kurz kommt, gibt es außerdem viele nützliche Tipps zu vielen Themen, die wir für interessant halten. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen dazu auf.

Das Team, das sich hier zu Wort meldet:

Ria Hinken und Hans-Josef Hinken

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei Dr. Artur Hornung, Freiburg bedanken. Er beschäftigt sich neben der Glückskompetenz auch mit der Alterskompetenz.