Springe zum Inhalt

In Vorbereitung der TECHTIDE hat ein Expertenkreis 71 –­­ teils provokante – Thesen zur Digitalisierung aufgestellt. Daraus entstand die Konferenz-Agenda mit zehn Themenblöcken wie Automatisierung und Industrie, Zukunft der Arbeit, Bildung und Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Cybersicherheit und Datenschutz sowie Künstliche Intelligenz.

Nach der CeBit nun die TECHTIDE

TECHTIDE 2019 (3. und 4. Dezember, Hannover): Wirtschaftsministerium lädt zur Digitalkonferenz

Hannover. Am 3. Dezember 2019 ist es soweit: Dann findet erstmals die Digitalkonferenz TECHTIDE im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover statt. Zwei Tage soll die Konferenz Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik sein, um die unternehmerischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu diskutieren und die handelnden Personen miteinander zu vernetzen. Angesprochen sind Unternehmen aller Branchen, insbesondere Startups und Mittelstand, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Politik und Verwaltung sowie NGOs, Vereine, Stiftungen, Initiativen und Kirchen aus Niedersachsen, den angrenzenden Bundesländern sowie den nordeuropäischen Nachbarstaaten.

TECHTIDE (3. und 4. Dezember 2019, Hannover)
TECHTIDE (3. und 4. Dezember 2019, Hannover)

Der niedersächsische Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann will die TECHTIDE zu einem Leit-Event der digitalen Transformation in Niedersachsen machen: „Die TECHTIDE soll der Ort sein, an dem Expertinnen und Experten alle Denkschubladen verlassen und einen konstruktiven und kreativen Blick auf die Herausforderungen der Digitalisierung werfen“, sagt Althusmann und ergänzt: „Den digitalen Wandel müssen wir wollen, aber auch können. Deshalb ist neben einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur die digitale Kompetenz aller Menschen der Schlüsselfaktor für eine gute digitale Perspektive des ganzen Landes“. Das Land investiert mehr als eine Milliarde Euro für die Umsetzung des Masterplan Digitalstrategie.

In Vorbereitung der TECHTIDE hat ein Expertenkreis 71 –­­ teils provokante – Thesen zur Digitalisierung aufgestellt. Daraus entstand die Konferenz-Agenda mit zehn Themenblöcken wie Automatisierung und Industrie, Zukunft der Arbeit, Bildung und Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Cybersicherheit und Datenschutz sowie Künstliche Intelligenz.

„Wir freuen uns, als Mitveranstalter der TECHTIDE bei der Umsetzung der Digitalstrategie des Landes Niedersachsen aktiv mit unserem Netzwerk und unserer Veranstaltungsexpertise mitwirken zu können“, ergänzt Dr. Andreas Gruchow, Vorstand der Deutschen Messe AG. „Die neue Veranstaltung zeigt auf, wie sich unser Leben und Arbeiten in den nächsten Jahren verändern wird und wie Unternehmen, Hochschulen, aber auch Bürgerinnen und Bürger von der Digitalisierung profitieren können.“

Neben der Konferenz bietet die TECHTIDE auch eine begleitende Ausstellung. Dort präsentieren die „Digitalen Orte Niedersachsen“ beispielgebende digitale Lösungen aus ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Sprecher und Aussteller der TECHTIDE sind führende Köpfe aus Unternehmen der Digital Economy und Anwenderfirmen, aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Startups unterschiedlicher Branchen.

Die TECHTIDE beginnt mit der TECHTIDE NIGHT am Dienstag, 3. Dezember von 18 bis 22 Uhr. Die TECHTIDE Konferenz findet am Mittwoch, 4. Dezember von 10 bis 18.30 Uhr statt.

Aktuelle Informationen rund um die TECHTIDE finden Sie unter www.techtide.de.

Auf Einladung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums diskutieren zahlreiche Expertinnen und Experten mit Unternehmen, Forschungsinstitutionen, Landesinitiativen, Kommunen und Bürgern die Entwicklung der digitalen Transformation und wie sie gemeinsam gestaltet werden kann.

Eine Zusammenfassung des 6. BDF im Februar 2017

Das Berliner Demografie-Forum ist eine parteiübergreifende, globale Dialogplattform, konzipiert als jährlich stattfindende Konferenz mit wechselnden Fragestellungen zu demografischen Herausforderungen.

Zielsetzung ist, die Spitzen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam neue Impulse zu setzen, Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten für den demografischen Wandel zu entwickeln.

Vom 15. bis 16. Februar 2017 fand das BDF zum sechsten Mal statt.

Wir freuen uns auf das 7. Berliner Demografie Forum 2018.

Startschuss für die landesweite Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten"

Homepage geht online
Mehrgenerationenquartier am Turmcafé in Freiburg-Zähringen

Um den sozialen Lebensraum in den Nachbarschaften, Stadtvierteln, Dörfern und Gemeinden in Baden-Württemberg zu stärken, hat das Sozialministerium den Startschuss für die landesweite Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“ gegeben. Zum Auftakt stehen insgesamt 2,5 Millionen Euro für einen Ideenwettbewerb zur Verfügung, der Kommunen bei der Quartiersentwicklung unterstützt. 

Dies kann nur ein erster Schritt sein. Insgesamt müssen sich Bund, Länder und Kommunen (schneller als bisher)  den Herausforderungen stellen. Dazu braucht es auch mehr bezahlbaren Wohnraum, so dass in den Städten eine bessere Mischung von Jung und Alt gelingen kann.

Insbesondere ältere Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf sollen so lange und selbständig wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können – in Ballungsgebieten genauso wie im ländlichen Raum. Um dieses Ziel zu erreichen, haben der Minister und Staatssekretärin Bärbl Mielich jetzt den Startschuss für die landesweite Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ gegeben. Auf einer Landespressekonferenz in Stuttgart stellten sie erste konkrete Maßnahmen vor, mit denen das Land die Kommunen bei der Quartiersentwicklung unterstützt. Zum Auftakt hat das Ministerium einen Ideenwettbewerb auf den Weg gebracht, bei dem Kommunen bis zu 100.000 Euro für die Umsetzung ihrer Quartierskonzepte gewinnen können. Insgesamt stehen für den Wettbewerb 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Minister Lucha sagte: „Wie kann es gelingen, eine Nachbarschaft, ein Stadtviertel oder ein ganzes Dorf vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Rückgangs traditioneller Familienmodelle so zu gestalten, dass die dort lebenden Menschen sich mit ihrem Lebensraum identifizieren, gerne dort wohnen bleiben und diesen Ort aktiv und selbstbestimmt mitgestalten können? Mit dieser Frage beschäftigt sich die alters- und generationengerechte Quartiersentwicklung. Dazu gehören ein bedarfsgerechtes Wohnangebot genauso wie offene Begegnungsangebote, eine gesicherte Nahversorgung, eine wohnortnahe Beratung und Begleitung, eine tragende soziale Infrastruktur, bedarfsgerechte Dienstleistungen und ein wertschätzendes gesellschaftliches Umfeld.

Ideenwettbewerb für Kommunen

Dreh- und Angelpunkt aller Quartierskonzepte sind die Kommunen. Hier werden gemeinsam mit allen Akteuren alters- und generationenübergreifende Konzepte für die Dorf- und Stadtquartiere der Zukunft entwickelt. Deshalb beziehen wir die Kommunen von Anfang an in die Erarbeitung der Landesstrategie ein und unterstützen sie mit einem Ideenwettbewerb.“

Dem Minister zufolge ist die Erarbeitung der Landesstrategie als fortlaufender, auf mehrere Jahre angelegter Prozess geplant. Wesentlicher Bestandteil sei der Aufbau von qualifizierten Beratungs- und Prozessbegleitungsangeboten für Kommunen. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Möglichkeit für Schulungs- und Qualifizierungsangebote im Bereich Quartierskoordination erhalten. Vorgesehen seien zudem Vernetzungsangebote wie Netzwerktreffen und Workshops sowie – vorbehaltlich der in den nächsten Jahren zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – die Förderung von Quartiersprojekten im Land.

Regionale Impulsveranstaltungen stoßen auf breite Resonanz

Um das Vorhaben des Ministeriums und den Wettbewerb landesweit bekannt zu machen, hat das Sozial- und Integrationsministerium im April und Mai fünf regionale Impulsveranstaltungen durchgeführt. Insgesamt besuchten mehr als 400 Interessierte aus der Kommunalverwaltung, Politik, Praxis und Zivilgesellschaft eine der Veranstaltungen in Schwäbisch Hall, Riegel, Ravensburg, Bruchsal und Schwäbisch Gmünd.

Staatssekretärin Mielich sagte: „Die große Resonanz hat uns gezeigt, dass wir mit der Quartiersentwicklung ein wichtiges Thema zur richtigen Zeit aufgegriffen haben. Viele Kommunen wünschen sich mehr Unterstützung bei der Entwicklung eigener Quartiersentwicklungskonzepte. Sie spüren bereits die Auswirkungen des demografischen Wandels und wollen die Entscheidung darüber, wie wir in der Zukunft zusammen leben wollen, frühzeitig angehen.“ Viele, gerade auch kleine Kommunen im ländlichen Raum nähmen den Ideenwettbewerb zum Anlass, sich erstmals mit dem Thema Quartiersentwicklung auseinanderzusetzen. „Das ist uns wichtig, denn wir wollen insbesondere auch den ländlichen Raum fit für die Zukunft machen“, so Mielich.

Beispiele für erfolgreiche Quartierskonzepte in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es bereits einige Kommunen, die zum Teil langjährige Erfahrungen mit unterschiedlichen Quartierskonzepten haben. Beispielhaft nannte Staatssekretärin Mielich das Mehrgenerationenquartier am Turmcafé in Freiburg-Zähringen, das DORV-Zentrum Bühl-Eisental und die Dorfentwicklung in Eichstetten am Kaiserstuhl.

„Wir wollen diese Beispiele im ganzen Land bekannt machen und möglichst viele weitere Kommunen dabei unterstützen, alters- und generationengerechte Strukturen auf den Weg zu bringen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass das gute nachbarschaftliche Miteinander und der starke gesellschaftliche Zusammenhalt in Baden-Württemberg auch in Zukunft bestehen bleiben können“, sagte Minister Lucha abschließend.