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Die Ehrung findet am Donnerstag, 5. Dezember, statt. Partner ist diesmal das Medizintechnik-Unternehmen Stryker Leibinger.

Ehrungen für bürgerschaftliches Engagement 2019

Einsendeschluss am 21. Oktober

Bürgerengagement und Ehrenamt bilden eine solide Grundlage für
das gesellschaftliche Miteinander – in Nachbarschaftsinitiativen,
Vereinen, Selbsthilfegruppen, Sozialverbänden oder Stiftungen. Um
ihre Leistungen zu würdigen, zeichnet die Stadt Freiburg alljährlich
beispielgebende Projekte und engagierte Personen aus. Dafür bittet
die Stadtverwaltung die Bevölkerung bis Montag, 21. Oktober, um
die Nennung von Vorschlägen geeigneter Projekte und Personen.
Neben den städtischen Auszeichnungen werden der Wilhelm-Oberle-
Preis für soziales Engagement und der Sonderpreis der AOK für
gesundheitliches Engagement verliehen.

Die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement bittet darum,
Vorschläge mit Kurzbeschreibung der zu ehrenden Personen oder
Projekte mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-
Adresse bis zum 21. Oktober an Gerhard Rieger (Fax 0761/201-
3099, gerhard.rieger@stadt.freiburg.de) zu senden.

Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach unterstreicht die
Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für eine Stadt: „Das
Ehrenamt ist ein Gewinn für unsere Gemeinschaft. Es bietet Plätze
der Begegnung, stabilisiert das Miteinander und stärkt die
Liebenswürdigkeit und die Entwicklungspotenziale Freiburgs.“

Die Ehrung findet am Donnerstag, 5. Dezember, statt. Partner ist
diesmal das Medizintechnik-Unternehmen Stryker Leibinger. Dessen
Geschäftsführer Christoph Geber freut sich, die Ehrung im neuen
Innovationscentrum im Industriegebiet Haid (Bötzinger Straße 39)
ausrichten zu können.

Weitere Informationen unter www.freiburg.de/engagement.

Ab sofort können Gruppen, Initiativen oder Vereine sich bewerben

Bürgerschaftliche Aktivitäten sind so vielfältig und bunt wie das Leben, sie tragen viel zur Entwicklung und Liebenswürdigkeit von Freiburg bei. Dabei bringen die Engagierten nicht nur Zeit ein, sondern oft auch eigenes Geld, um Aktivitäten oder kleinere Projekten umsetzen zu können. Das beginnt bei Fortbildungen, geht über das Erstellen von Flyern und endet nicht beim Bürobedarf. Um den Kostenaufwand zu begrenzen und das Bürgerschaftliche Engagement (BE) nicht an 300 Euro scheitern zu lassen, wurde der Freiburger Projektefonds geschaffen.
Ab sofort können sich Gruppen, Initiativen und Vereine um eine finanzielle Förderung für ihre Aktivitäten oder Projekte bewerben. Die Antragsfrist endet am Freitag, 12. April. Insgesamt stehen jährlich 5.000 Euro zur Verfügung; pro Antrag können bis zu 500 Euro vergeben werden. Für Anträge wurde auf der städtischen Homepage ein Online-Formular eingerichtet: www.freiburg.de/engagement.
Über die Vergabe der Mittel beraten die städtische Stabsstelle BE sowie die fünf Einrichtungen im Freiburger Zentrum für Engagement: FARBE e.V., Freiwilligen-Agentur, Projektstelle BE, Selbsthilfebüro und der Treffpunkt Freiburg. Diese Einrichtungen stehen auch für Anfragen und zur Unterstützung gerne zur Verfügung.
Infos zum Projekte-Fonds gibt es bei der Projektstelle BE (ehem. Agenda-Büro; Tel. 0761/767.8511, projektstelle-be@freenet.de).

Im Adelhauser Kloster, Stiftungsverwaltung Freiburg fand die diesjährige Fritz-Munder-Preisverleihung unter dem Motto: „Jung und Alt“ und „Inklusion“ statt.

Seit vielen Jahren ehrt die Stadt Freiburg ehrenamtliches, bürgerschaftliches
Engagement in der Jugendarbeit und Jugendbildung sowie im Familien-, Sozial- und
Gesundheitswesen mit dem Fritz-Munder-Preis. Zu seiner Unterstützung konnte
diesmal auch die Franz-Xaver-und-Emma-Seiler-Stiftung gewonnen werden. Das
Preisgeld beträgt 4.000 Euro.

Stiftungsdirektorin Marianne Haardt sprach die Einführenden Worte. Danach ehrte der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die Preisträger.

Das sind die diesjährigen Preisträger des Fritz-Munder-Preises.

Die Preisträger des Fritz-Munder-Preises 2018, Foto: Ria Hinken
Die Preisträger des Fritz-Munder-Preises 2018
Foto: Ria Hinken

Generation Grenzenlos: Die Generation Grenzenlos erhält den Fritz-Munder-Preis 2018 für die Begegnungen zwischen Jung und Alt, die über unterschiedliche Maßnahmen und Aktionen ermöglicht werden. Die Initiative ermöglicht die nachhaltige Verbindung der verschiedenen Generationen und baut Brücken zwischen jungen und älteren Menschen. Bei der Preisverleihung anwesend waren Frau Frehse, Herr Chak, Frau Böhm und Herr Reuss.

AWO Kreisverband Freiburg e.V.: Die AWO erhält den Fritz-Munder-Preis 2018 für die beiden Treffpunkte „Jung & Alt Haslach“ und „Jung & Alt Zähringen“. Über gemeinsame Erlebnisse und gemeinsame Aktionen werden generationenübergreifende Begegnungen zwischen Kindern aus den Kindertageseinrichtungen und Menschen aus den Begegnungstreffs ermöglicht. Bei der Preisverleihung anwesend waren Frau Silber, Frau Fritz und Frau Kemper.

Haus der Begegnung in Landwasser: Das Haus der Begegnung in Landwasser erhält den Fritz-Munder-Preis 2018 für Begegnungen zwischen Jung und Alt. Ein von Jugendlichen gekochten Mittagessen für die Bewohnerinnen und Bewohner in Landwasser zu Ostern 2018 war Ausgangspunkt für ein stärkeres generationenübergreifendes Miteinander. Die jungen Menschen setzten sich für die Gemeinschaft ein und erfuhren, dass der Kontakt mit älteren Menschen bereichernd ist. Bei der Preisverleihung anwesend waren Herr Pessentheiner, Herr Hebda, Frau Pastore, Camilla und Silvia.

Firma Maertin & Co. AG: Die Firma Maertin & Co. AG erhält den Fritz-Munder-Preis 2018 für die Integration von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung in die Arbeitswelt. Über Praktika erhalten die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in das Berufsleben und werden qualifiziert. Die Rahmenbedingungen in der Firma sind so gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler selbstverständliches Teil des Kollegiums sind, die mit ihren individuellen Möglichkeiten wertgeschätzt und entsprechend eingesetzt werden. Bei der Preisverleihung anwesend war Herr Maertin.