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Die alternde Gesellschaft könnte auch für Facbook zum Problem werden

Infografik: Vom Facebook zum Deadbook? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Are the dead taking over Facebook? Dieser Frage sind Carl J. Öhman und David Watson von der Universität Oxford in einer Big Data-Analyse nachgegangen. Demnach werden bis zum Jahr 2100 mindestens 1,4 Milliarden Facebook-Nutzer versterben - sollte es beim aktuellen Wachstum bleiben könnten es sogar 4,9 Milliarden werden. Unabhängig davon, wie genau die Schätzungen sind wird die Frage des Umgangs mit den Profilen von Verstorbenen für Facebook eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und auch die Nutzer sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie ihr digitales Erbe regeln. Die Deutschen haben in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf. Einer Umfrage der E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX zufolge haben erst acht Prozent der deutschen Internetnutzer Zugangsdaten für alle Online-Konten bei einem Vertrauten hinterlegt.

Von den Über-60-Jährigen glaubten nur 20 Prozent, dass ihnen Fake News schon einmal begegnet wären. Das zeigt die Wichtigkeit dieses Themas. Es gibt viel zu tun. Wir bleiben dran.

Wahrnehmung von Fake News hängt vom Alter ab

Gerade erst hat Facebook eine Rekordzahl an Fake Accounts gelöscht.

Infografik: Wahrnehmung von Fake News hängt vom Alter ab | Statista

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Gezielte Manipulation und Meinungsmache durch Falschmeldungen ist ein Problem, das nicht nur in den sozialen Medien regelmäßig für Wirbel sorgt. Eine aktuelle Umfrage von PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass jüngere Mediennutzer dabei misstrauischer sind als Ältere.

So gaben 55 Prozent der Befragten in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen an, dass sie glauben, schon einmal mit Fake News konfrontiert gewesen zu sein. Von den Über-60-Jährigen glaubte das nur jeder Fünfte (20 Prozent), wie die Statista-Grafik zeigt. Je älter die Befragten waren, desto weniger vermuteten sie, schon einmal Fake News wahrgenommen zu haben. Ein großer Teil der Befragten aus allen Altersgruppen war sich nicht sicher, ob sie schon einmal Fake News gelesen haben.

Das Ergebnis zeigt, dass bei diesem Thema noch ein großer Aufklärungsbedarf besteht.

Selbstständige Erwerbstätigkeit und Erwerbskarrieren in späteren Lebensphasen -Potentiale, Risiken und Wechselverhältnisse Jahrestagung des Instituts für Gerontologie der Universität Vechta und Frühjahrstagung des Arbeitskreises „Die Arbeit der Selbstständigen“

Formen der Arbeit ändern sich zunehmend

Digitalisierung, Globalisierung, Flexibilisierung und Hybridisierung sind nur einige der Phänomene, die die Erwerbstätigen heute vor Veränderungen stellen. Speziell für ältere Beschäftigte, aber auch für Selbstständige bedeutet dies eine Neustrukturierung ihres Arbeitens und ihrer Beschäftigungsformen.

Mit diesen Entwicklungen, ihren Potenzialen und Risiken befasst sich die Tagung „Selbstständige Erwerbstätigkeit und Erwerbskarrieren in späteren Lebensphasen“ am 4. und 5. April 2019 an der Universität Vechta. Veranstalter sind das Institut für Gerontologie der Universität Vechta und der Arbeitskreis „Die Arbeit der Selbstständigen“ der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

„Wir sehen uns am Arbeitsmarkt vielfältigen Änderungen gegenüber“, erläutert Prof. Dr. Frerich Frerichs, Professor für Altern und Arbeit an der Universität Vechta und Direktor des Instituts für Gerontologie. „Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und der demographische Wandel, die zusammen das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen ansteigen lassen, führen zu einer neuen Lebensplanung dieser Zielgruppe. Immer öfter sind beispielsweise Menschen gleichzeitig als Angestellte und selbstständig tätig.“

Was das für Arbeitsmarkt, Unternehmen und die Arbeitnehmer_innen bedeutet, will die Tagung beleuchten. Die Frage, wie sich die Beschäftigungsformen und die Erwerbsperspektiven der älteren Erwerbsbevölkerung entwickeln und welche Rolle abhängige und selbstständige Erwerbstätigkeiten für den Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit spielen werden, steht dabei im Fokus. Welche Potenziale und Herausforderungen bestehen für die berufliche und/oder betriebliche Laufbahngestaltung im Sinne einer späteren Erwerbskarriere? Wie stellt sich die selbstständige Tätigkeit in der mittleren und späteren Erwerbsphase dar? Neben diesen Fragen soll im Rahmen der Tagung ebenfalls diskutiert werden, wie die Erwerbsperspektiven von selbstständiger und abhängiger Erwerbstätigkeit untereinander abgeglichen und in ihren möglichen Wechselverhältnissen zueinander bestimmt werden können.

Hinweise zur Teilnahme:
Die Tagung steht allen Interessierten offen. http://bit.ly/2Yi13yz

Donnerstag, 04. April 2019, und Freitag, 05. April 2019,
Seminarräume Kirche am Campus, Feldmannskamp 1, 49377 Vechta

Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. März 2019 unter folgender E-Mail-Adresse:
kirsten.tuschick[at]uni-vechta[dot]d

Programm - PDF http://bit.ly/2Ohypcg

„Gemeinsam gegen einsam“ – Bundesseniorenministerin Giffey eröffnet Fachkongress

Einsamkeit ist ein vielschichtiges Phänomen mit unterschiedlichsten Ursachen. Vor allem ältere Menschen sind betroffen und brauchen Unterstützung. Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey eröffnete in Berlin den Fachkongress „Einsamkeit im Alter vorbeugen und aktive Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen".

In ihrer Rede unterstrich sie die wachsende Bedeutung des Phänomens: „Wir wollen uns um die Menschen kümmern, die einsam sind oder von Einsamkeit bedroht sind. Jede und jeder einzelne kann das im eigenen Lebensumfeld tun: in der Nachbarschaft und sogar in der eigenen Familie. Einsamkeit vorzubeugen, ist aber auch eine Aufgabe der Gesellschaft. Es ist nicht gut, wenn es dem Zufall überlassen bleibt, ob sich jemand kümmert. Wir brauchen gute Ideen und Angebote, die funktionieren und wirken“, sagte die Bundesseniorenministerin. 

Gemeinsam mit Franz Müntefering, dem Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), zeichnete Franziska Giffey zum ersten Mal die besten Initiativen gegen Einsamkeit im Alter aus – Motto des nationalen Wettbewerbs: „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“.

Bundesseniorenministerin Giffey: „Schicksalsschläge wie Tod, Erkrankung, aber auch Armut steigern das Risiko sozialer Isolation und Vereinsamung bei älteren Menschen. Weil Einsamkeit viele Gesichter und viele Gründe hat, gibt es nicht eine Lösung, sondern viele. Wie vielfältig das Engagement, die Ideen und die Lösungswege sind, beweist unser Wettbewerb. Dass wir dieses Engagement sichtbar machen und würdigen, zeigt: Wir kümmern uns um die Kümmerer. Sie sind Impulsgeber und Vorbild für andere. Ihr Engagement macht unsere Gesellschaft besser. Im Kleinen wie im Großen.“ 

Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering betonte: „Ich bin beeindruckt von der Vielfältigkeit des Engagements und der Ideen, sei es in der Stadt oder auf dem Land, im Wohnviertel oder mit mobilen Angeboten. Bei allem spürt man, mit wieviel Herzblut und Kompetenz sich die Projekte und Initiativen – insbesondere auch im ehrenamtlichen Bereich – für Ältere engagieren.“

Den Wettbewerb führte das Bundesseniorenministerium gemeinsam mit der BAGSO durch. Es gab insgesamt 601 Bewerbungen in fünf Kategorien. Eine sechsköpfige Jury aus Kommunen, Wissenschaft und Politik wählte die 15 Sieger in einer gemeinsamen Sitzung aus.

Die übrigen Teilnehmenden erhielten per Post eine Teilnahmebestätigung. Diese hätte man auch Online versenden können. Das Geld (1,45 € Porto x 584 Briefe), wäre besser einem weiteren Projekt zu Gute gekommen.


„Wir haben festgestellt, dass die Kopplung der beiden Nervenzellrhythmen mit dem Alter tendenziell abnimmt und die Vergesslichkeit gleichzeitig zunimmt. Dies bedeutet zugleich: Diejenigen unter den älteren Probanden, die bei den Gedächtnistests gut abschnitten, zeigten auch ein Kopplungsmuster, das dem der jüngeren Probanden ähnelt“, sagt Markus Werkle-Bergner, Seniorautor und Projektleiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Altern verändert die Feinabstimmung neuronaler Rhythmen im Schlaf

Unser Gehirn arbeitet unentwegt. Während wir schlafen, sorgt es dafür, dass tagsüber Erlebtes im Gedächtnis dauerhaft verfügbar bleibt. Dieser Vorgang wird als Konsolidierung bezeichnet. Konsolidierung erfordert, dass langsame rhythmische Muster neuronaler Aktivität möglichst präzise mit schnellen Mustern gekoppelt werden, insbesondere im Tiefschlaf. Ein Forscher*innenteam am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung konnte nun mit Kolleg*innen von der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Fribourg nachweisen, dass bei älteren Menschen, die mehr vergessen, diese Koppelung aus dem Takt geraten ist. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

Ein älterer Mensch, der sich GEdanken macht.
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Das Gehirn ist nicht nur im Wachzustand aktiv, sondern auch im Schlaf. Im Wachzustand sorgt das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche des Gehirns dafür, dass wir uns in der Welt orientieren, Handlungen durchführen und Umwelteindrücke aufnehmen können. Im Schlaf wird das Erlebte gesichtet, geordnet und gefestigt (oder auch vergessen). Deswegen ist der Schlaf für die langfristige Speicherung und Vernetzung neuerworbenen Wissens und somit für das Lernen unerlässlich.

Zentral für den Informationsaustausch im Schlaf ist die zeitlich abgestimmte Kommunikation des Hippokampus mit der Großhirnrinde. Der Hippokampus ist eine tief im Gehirn liegende Struktur, die wesentlich an der schnellen aber kurzfristigen Speicherung neuerworbenen Wissens und alltäglicher Erlebnisse beteiligt ist. Der Schlaf ermöglicht es nun, dass der Hippokampus die langsamer lernende Großhirnrinde „trainiert“, indem das Neuerlernte immer wieder reaktiviert und allmählich fest eingeschrieben wird. Um erfolgreich zu sein, erfordert dieses „Training“ der Großhirnrinde die zeitlich präzise Koordination der Nervenzellaktivität in den beteiligten Gehirnarealen.

„Durch die Beobachtung der Gehirnaktivität von Probanden im Schlaf konnten wir nun zeigen, dass sich Personen, die mehr vergessen, in einem wesentlichen Punkt von anderen Personen unterscheiden: Die Aktivität der Nervenzellen im Hippokampus und in der Großhirnrinde ist bei den vergesslicheren Personen weniger präzise gekoppelt“, sagt Beate Muehlroth, Erstautorin der Studie und Doktorandin im Forschungsbereich Entwicklungspsychologie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB).

Die Aktivität des Gehirns während des Schlafs können Wissenschaftler*innen mithilfe der Elektroenzephalografie (EEG) sichtbar machen. Das EEG misst die elektrische Aktivität, welche durch die Nervenzellen während ihrer Tätigkeit erzeugt wird. Wach- und Schlafphasen sind dabei durch spezifische Muster rhythmischer Nervenzellaktivität gekennzeichnet. So sind das markanteste Merkmal von Tiefschlafphasen langsame Rhythmen in einer Frequenz von circa 0,5 bis 4 Schwingungen pro Sekunde, die sich nahezu über die gesamte Großhirnrinde ausbreiten. Diese sogenannten „langsamen Wellen“ ermöglichen die Koordination neuronaler Informationsverarbeitung in weiten Teilen des Gehirns. Auf diese Weise entstehen Zeitfenster, in denen Erinnerungen durch den Hippokampus reaktiviert und durch die Großhirnrinde optimal gelernt werden können.

Die Aktivierung des Informationsaustauschs zwischen dem Hippokampus und der Großhirnrinde ist im menschlichen EEG durch schnelle rhythmische Nervenzellaktivität mit einer Frequenz von circa 12 bis 16 Schwingungen pro Sekunde gekennzeichnet. Wegen ihrer äußeren Ähnlichkeit mit Spindeln, wie sie beim Spinnen von Wolle verwendet werden, werden diese Schwingungsmuster auch als „Schlafspindeln“ bezeichnet. Ein optimales „Training“ der Großhirnrinde durch den Hippokampus ist dann möglich, wenn Schlafspindeln genau zu jenen Zeitpunkten auftreten, in denen die langsamen Wellen die Nervenzellen der Großhirnrinde für eine effiziente Informationsverarbeitung vorbereitet haben.

Das Forscherteam hat nun die Lern- und Merkfähigkeit von 34 jüngeren Proband*innen im Alter zwischen 19 und 28 Jahren und 41 älteren Proband*innen im Alter zwischen 63 und 74 Jahren in einem speziell zu diesem Zweck entwickelten Gedächtnistest verglichen. Die Nacht zwischen dem Lernen und dem Gedächtnistest am nächsten Tag haben die Teilnehmer*innen zu Hause verbracht. Dort wurde die Nervenzellaktivität im Schlaf mit einem tragbaren Schlaf-EEG System erfasst. Zusätzlich wurde die Größe und Struktur gedächtnis- und schlafrelevanter Gehirnareale mittels Magnetresonanztomografie (MRT) im Labor vermessen.

In den Ergebnissen zeigte sich wie erwartet, dass ältere Probanden*innen im Durchschnitt mehr vergaßen als jüngere Teilnehmer*innen. Zusätzlich zeigte sich, dass Probanden*innen mit geringerer Merkfähigkeit nachts während der Tiefschlafphasen eine weniger präzise Kopplung zwischen Schlafspindeln und langsamen Wellen aufwiesen. Ähnlich wie bei einer Person, die immer knapp am Takt vorbei klatscht, verpassten die Schlafspindeln den optimalen Zeitpunkt zum „Training“ der Großhirnrinde, so dass die Konsolidierung der neu erlernten Inhalte weniger erfolgreich war.

„Wir haben festgestellt, dass die Kopplung der beiden Nervenzellrhythmen mit dem Alter tendenziell abnimmt und die Vergesslichkeit gleichzeitig zunimmt. Dies bedeutet zugleich: Diejenigen unter den älteren Probanden, die bei den Gedächtnistests gut abschnitten, zeigten auch ein Kopplungsmuster, das dem der jüngeren Probanden ähnelt“, sagt Markus Werkle-Bergner, Seniorautor und Projektleiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

In weiteren Analysen konnte das Forscherteam zusätzlich zeigen, dass das Ausmaß der Kopplung von Schlafspindeln und langsamen Wellen mit der Struktur derjenigen Gehirnareale zusammenhängt, die an ihrer Erzeugung beteiligt sind. Dies gilt vor allem für den Hippokampus, für eine Region im Stirnhirn, die als medialer präfrontale Kortex bezeichnet wird, sowie für den Thalamus. Diese drei Regionen sind besonders stark von Alterungsprozessen betroffen. Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass die Alterung schlaf- und gedächtnisrelevanter Gehirnareale Prozesse der langfristigen Speicherung neuerworbener Gedächtnisinhalte beeinträchtigt. In wie weit altersabhängige Veränderungen von Schlafverhalten und Schlafphysiologie langfristig die strukturelle Alterung des Gehirns beeinflussen, oder ob letztere kausal für beobachtbare Schlafbeeinträchtigungen mit höherem Lebensalter verantwortlich sind, soll in zukünftigen Verlaufsstudien näher betrachtet werden.

http://bit.ly/2EvBXDp

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wurde 1963 in Berlin gegründet und ist als interdisziplinäre Forschungseinrichtung dem Studium der menschlichen Entwicklung und Bildung gewidmet. Das Institut gehört zur Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., einer der führenden Organisationen für Grundlagenforschung in Europa.


Originalpublikation:

Muehlroth, B. E., Sander, M. C., Fandakova, Y., Grandy, T. H., Rasch, B., Shing, Y. L., & Werkle-Bergner, M. (2019). Precise slow oscillation-spindle coupling promotes memory consolidation in younger and older adults. Scientific Reports, 9: 1940. https://doi.org/10.1038/s41598-018-36557-z


Der Demenz-Kalender 2019 umfasst 60 Veranstaltungen

Der neue Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter“ liegt jetzt vor. Ab sofort ist er im Seniorenbüro und unter www.freiburg.de/senioren erhältlich. Er umfasst über 60 Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden und sich an Interessierte, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit richten. Zum Teil sind sie kostenfrei.
Die Vorträge und Gesprächskreise befassen sich mit Themen wie Vollmacht und Patientenverfügung, Gesundheit und Pflege (auch mit Blick auf Demenz und psychische Erkrankungen) und Unterstützungsmöglichkeiten für das Leben zu Hause. Der Kalender nennt Kurse, Stammtische oder Spaziergänge für pflegende Angehörige. Zudem informiert er über Testament, Hospiz und nennt Angebote für Trauernde.
Weitere Veranstaltungen befassen sich mit Qualifizierungen für Betreuungskräfte, Kommunikation in herausfordernden Situationen, Kinaethetics oder Validation.
Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg (Fehrenbachallee 12) ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, nachmittags nach Terminvereinbarung unter Tel. 0761/201-3032.

„Die Weisheit der Alten – Sieben Schätze für die Zukunft“

Buchcover "Die Weisheit der Alten"Verfügen die Alten wirklich über Weisheit? Diese Aussage von Gronemeyer ist mir zu allgemein. Sicherlich verfügen alte Menschen über viel Lebenserfahrung, die allerdings nicht zwangsläufig mit „Weisheit“ daherkommen muss.

Weisheit, da drängt sich mir das Bild eines alten Mannes mit einem langen weißen Bart auf. Und ich frage mich, ist das nicht auch eines jener Altersbilder, die wir, die Generation der Babyboomer, nicht mehr verkörpern.

Gronemeyer, Jahrgang 1939, beklagt, das Bild der Alten in der Gesellschaft, die damit überwiegend Kranke, Pflegebedürftige und Demente meint. Sein Anliegen ist es, diesem Gesellschaftsbild mit seinem Buch etwas entgegen zu setzen, indem er die überwiegend positiven Seiten des Alterns beschreibt.

An der einen und anderen Stelle ist er durchaus auch kritisch in der Beurteilung von Alten, die seiner Meinung nach, sich viel zu oft auf Kreuzfahrtschiffen aufhalten, ewig jung aussehen wollen und die neuesten Trends mitmachen.

Die positiven Eigenschaften, die es nach Gronemeyers Ansicht „zu retten“ gilt, sind schonender Umgang mit unserer Umwelt, das Wissen über gesunde Ernährung,  kostbarer Starrsinn, die Fähigkeit zu staunen und ein produktives Abweichlertum. Ob nun Starrsinn und Abweichlertum tatsächlich positiv in Bezug auf die Alten zu sehen sind, darf bezweifelt werden. Altersstarrsinn gilt gemeinhin nicht gerade als eine zukunftsweisende Eigenschaft.

Mein Fazit lautet: Das Buch ist gut zu lesen, aber alles in allem habe ich nichts wirklich Neues erfahren.

Ich hätte mir einen differenzierteren Blick auf das Alter und die Alten von Seiten des Autors gewünscht.

Die Weisheit der Alten – Sieben Schätze für die Zukunft, Reimer Gronemeyer

  • Verlag Herder
  • Gebunden mit Schutzumschlag
  • 216 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-60043-2
  • 25,00 €
  • eBook 19,99 €

Alternsforscher der GRADE Center Aging und Grade Center Aging Laden zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung ein

Aufgenommen im MfK in Berlin bei der Ausstellung "Dialog mit der Zeit"
Aufgenommen im MfK in Berlin bei der Ausstellung "Dialog mit der Zeit"

FRANKFURT. Deutschland ist eine alternde Gesellschaft. Aber nicht nur die Zahl älterer Menschen und ihre Lebenserwartung wachsen, sondern erfreulicherweise auch die Zahl derer, die rund um dieses Phänomen forschen. Dies gilt auch für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Goethe-Universität, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Über ihre Projekte und Ideen gibt eine öffentliche Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Nachwuchs in der Alternsforschung“ Aufschluss, die

am Montag, 4. Juni um 18:30 Uhr
in der Evangelischen Akademie Frankfurt
Römerberg 9

stattfindet. Dazu laden das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) und das neu gegründete GRADE Center Aging gemeinsam ein.

Wer zum Thema hohes Lebensalter forscht, muss sich mit den ständigen gesellschaftlichen Veränderungen befassen, denn nachrückende Generationen altern anders als ihre Eltern und sind vor neue Herausforderungen gestellt. Neue Fragen ergeben sich zum Beispiel im Bereich von Technik, Wohnen und Leben mit Demenz. An der Goethe-Universität wurde die Erforschung der Lebensphase Alter(n) längst als eine interdisziplinäre Aufgabe erkannt. Frauen und Männer am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere, sogenannte („Early Career Researcher“) aus dem Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) und dem GRADE Center Aging der Goethe-Universität bringen ihr Wissen über das Altern nicht nur in die Wissenschaftsgemeinde, sondern auch in die Gesellschaft ein. Sie erforschen vielfältige Alterungsprozesse, auch jenseits von Krankheit, und stellen neue Fragen.

Am 4. Juni präsentieren die Nachwuchswissenschaftler Arbeiten, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung, mit neuen Formen von Teilhabe bei Demenz und mit der Vielfalt des Lebens in institutionellen Wohnformen befassen. Sie fragen zum Beispiel danach, welche Bildungspotenziale durch neue Technologien angeregt werden. Auch der Austausch mit sozialen und emotionalen Robotern ist Gegenstand von Forschung – ebenso werden veränderte Geschlechtsrollenverständnisse, kulturelle Teilhabe bei kognitiven Erkrankungen und die Erhaltung von Einwilligungsfähigkeit in medizinische Maßnahmen bei Menschen mit Demenz unter die wissenschaftliche Lupe genommen.

Wie wird Altern in der Zukunft aussehen?

So lautet die Leitfrage der Veranstaltung. In den Beiträgen „der Jungen“ über „die Alten“ sollen keine „trockenen Ergebnisse“ berichtet werden; vielmehr geht es um offene Fragen und Forschungsthesen – und eine lebhafte Diskussion. Prominenter Teilnehmer ist der frühere SPD-Chef, Minister und Vizekanzler Franz Müntefering, der derzeit Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) ist.

Anmeldung und Information: Friedrich Wolf (M. A.), Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA), Campus Westend, PEG-Gebäude, Raum 4. G166, Telefon +49 (0)69 798 36393, E-Mail: Fr.Wolf@em.uni-frankfurt.de

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.

Tagung mit Wohnprojektbörse „Gemeinschaftlich wohnen, auch im Alter“: Tagung mit Wohnprojektbörse am Dienstag, 19. Juni, im Historischen Kaufhaus

Parallel finden im Juni fünf Veranstaltungen zum Thema statt

Eine Möglichkeit, individuell wie gesellschaftlich darauf zu reagieren, sind gemeinschaftliche Wohnformen. Nachbarschaften und „Wahlverwandschaften“ können im Zusammenleben der Generationen eine neue Lebensqualität bieten. Sozial- und Bauplanung, Wohnungswirtschaft und Wohlfahrtsverbände sind gefordert, dafür neue Konzepte zu entwickeln.
Die Tagung „Gemeinschaftlich wohnen, auch im Alter“ lädt nun dazu ein, sich über die Vielfalt von Wohnformen zu informieren, von selbstinitiierten Wohnprojekten bis zu institutionalisierten Wohnformen mit Dienstleistungsangeboten bei Unterstützungsbedarf.

Dienstag, 19. Juni, von 13.30 bis 19 Uhr im Historischen Kaufhaus und wird vom städtischen Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt veranstaltet. Eingeladen sind Jung und Alt, Interessierte und alle, die mit dem Thema beruflich zu tun haben.

Die Tagung ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt bis Freitag, 15. Juni, das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt entgegen (Fehrenbachallee 12, Tel. 0761/201-3032, erika.olah@stadt.freiburg.de).

Zunächst beleuchten Ines Himmelsbach (Katholische Hochschule) und Thomas Klie (Evangelische Hochschule) in Vorträgen die gesellschaftlichen und sozialpolitischen Entwicklungen und stellen Optionen für die Lebensgestaltung im Alter vor.

Im zweiten Teil, von 15.30 bis 16.50 Uhr, berichten dann Vertreter und Vertreterinnen aus der Praxis über Vorhandenes und Visionen, von gelebter Nachbarschaft bis zur Grundstücksvergabe im Baugebiet Gutleutmatten.

„Gemeinsam älter werden – aber wie?“

In der abschließenden Podiumsdiskussion, ab 16.50 Uhr, diskutieren bereichsübergreifend Akteure aus der Sozialverwaltung, der Bauwirtschaft und von freien Trägern die Frage „Gemeinsam älter werden – aber wie?“ Dabei geht es unter anderem um Effizienz, Rahmenbedingungen, Perspektiven. Parallel können Teilnehmerinnen der Tagung ab 15 Uhr auf der Wohnprojektbörse mit Infoständen direkt mit Akteuren ins Gespräch kommen und sich informieren.

Eine Veranstaltungsreihe mit Vor-Ort-Besichtigungen, Seminaren und einem Film bietet dazu weitere Vertiefungsmöglichkeiten. Sie umfasst zwischen dem 13. und 30. Juni fünf Termine an unterschiedlichen Standorten.

Am Mittwoch, 13. Juni, von 15 bis 17.15 Uhr gibt es Infos und ein Gespräch zu generationsübergreifenden Wohnformen im Evangelischen Stift (Haus Schlossberg, Herrmannstraße 14; Anmeldung bei der VHS).

Am Samstag, 16. Juni, von 14 bis 18.30 Uhr folgt eine Exkursion samt Besichtigung des Wohnprojektes „Die Arche“ im Elztal (Merklinstr. 20, Waldkirch; Anmeldung bei der VHS).

Am Sonntag, 24. Juni, von 17 bis 20 Uhr findet im Sonnenhof im Vauban (Lise-Meitner-Str. 10) ein Tag der offenen Tür statt, mit Figurentheater, Führungen durch die Wohnprojekte, mit Buffet, Getränken und Musik zum Mittanzen. Anmeldung nicht nötig.

Am Dienstag, 26. Juni, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 1. Juli, um 17.30 Uhr zeigt das Kommunales Kino im Alten Wiehrebahnhof (Urachstraße 40) den Spielfilm „Wir sind die Neuen“, eine charmante Komödie um eine fitte Senioren-WG mit Heiner Lauterbach und Gisela Schneeberger.
Am Freitag, 29. Juni, von 18 bis 21 Uhr und am Samstag, 30. Juni, von 10 bis 18 Uhr endet die Veranstaltungsreihe mit dem Vertiefungsseminar „Alternative Wohnprojekte“ in der VHS im Colombi-Eck (Friedrichstr. 52, Raum 19; Anmeldung bei der VHS).

Die Wohnprojektbörse und die Veranstaltungsreihe entstanden in der bewährten Zusammenarbeit zwischen Seniorenbüro, Volkshochschule Freiburg, Studierendennetzwerk und GeWoNetz.
Weitere Infos stehen auf www.freiburg.de/senioren.

In einem neuen Labor untersuchen Mediziner, Sport- und Ernährungswissenschaftler den Einfluss von Ernährung und Training auf die Gesundheit von Älteren

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein kleines, modern eingerichtetes Fitnessstudio. Wären da nicht die Bildschirme und Messgeräte, die darauf hinweisen, worum es sich tatsächlich handelt: Der Arbeitsbereich Ernährung am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Freiburg hat ein neues Labor eröffnet – das „Nutrition + Training Lab“ (NuTraLab). „Schneller, höher, weiter“ ist jedoch nicht das alleinige Ziel, betont der Internist und Ernährungsmediziner Prof. Dr. Daniel König, der das Labor leitet: „Uns geht es um den Nutzen für die Gesundheit.“ Gemeinsam mit seinem Team untersucht er den Einfluss der Ernährung in ihrer Kombination mit verschiedenen Trainingsformen.

Muskelkraft erhalten: Die meisten Probanden im neuen Labor des Instituts für Sport und Sportwissenschaft sind älter als 50 Jahre. Foto: Thomas Kunz
Muskelkraft erhalten: Die meisten Probanden im neuen Labor des Instituts für Sport und Sportwissenschaft sind älter als 50 Jahre. Foto: Thomas Kunz

Zusammenspiel individuell steuern

Hintergrund des Ansatzes ist der demographische Wandel, erklärt König. „Die Menschen werden immer älter, aber nicht in Gesundheit. Viele leben jahrelang in einem Zustand der Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit.“ Die Erkenntnis, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko für Krankheiten wie Diabetes, Schlaganfall oder Krebs senken und zum Erhalt der Muskelfunktion im Alter beitragen kann, ist nicht neu. Doch wie lässt sich das Zusammenspiel von Ernährung und Sport individuell so steuern, dass der oder die Einzelne das optimale Ergebnis erzielt – mit dem Ziel, Leistungsfähigkeit und Selbstständigkeit möglichst lange zu bewahren?

Tipps beim Training: Daniel König (rechts) untersucht, wie Sport und Ernährung optimal zusammenwirken. Foto: Thomas Kunz
Tipps beim Training: Daniel König (rechts) untersucht, wie Sport und Ernährung optimal zusammenwirken. Foto: Thomas Kunz

 

Wissen, worauf es ankommt

Studien im NuTraLab sollen helfen, diese Frage zu beantworten. Die meisten Probandinnen und Probanden sind älter als 50 Jahre, viele haben Übergewicht und damit ein erhöhtes Risiko für Gefäßerkrankungen  bei gleichzeitig reduzierter Muskelmasse. Am Anfang einer Studie steht eine Untersuchung der Teilnehmenden. Anschließend erhalten sie einen Trainings- und Ernährungsplan, den sie in der Regel für drei Monate befolgen. Dabei werden sie in Gruppen eingeteilt: Beispielsweise ernähren sich manche fett-, andere kohlenhydratreich, oder einige führen ein Kraft- und andere ein Ausdauertraining durch. Eine Abschlussuntersuchung zeigt, ob und wie sich der Gesundheitszustand verändert hat. „Alle Probanden bekommen ihr individuelles Ergebnis und die Gesamtauswertung“, sagt König. „Sie fühlen sich im Alltag fitter und wissen danach, worauf es ankommt. Unsere Aufgabe ist es dann, die Ergebnisse der Studien in konkrete Empfehlungen für die Bevölkerung umzusetzen.“

Sportwissenschaftler überprüfen anhand von Messungen, wie sich Trainingsprogramm und Ernährungsplan auf den Gesundheitszustand der Probanden auswirken. Foto: Thomas Kunz
Sportwissenschaftler überprüfen anhand von Messungen, wie sich Trainingsprogramm und Ernährungsplan auf den Gesundheitszustand der Probanden auswirken. Foto: Thomas Kunz

Training mit Manschette

Außerdem testen die Medizinerinnen, Mediziner, Sport- und Ernährungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Trainingsmethoden, die sich vor allem im Alter eignen. Aktuell läuft etwa eine Studie, bei der die Teilnehmenden eine aufgepumpte Manschette um den Muskel, der trainiert werden soll, tragen – ähnlich wie bei der Blutdruckmessung. „Das verringert den Blutfluss und verändert den Stoffwechsel, sodass jemand, der nur mit 30 Prozent seiner Maximalkraft trainiert, den gleichen Effekt erzielt wie mit den sonst üblichen 70 bis 80 Prozent“, berichtet König. „Für ältere Menschen ist das genial, weil sie mithilfe der Manschette auch mit niedriger Intensität viel erreichen können.“ Ebenso stehen einzelne Nährstoffe im Fokus: Ein Thema, mit dem sich das Team derzeit befasst, ist der Einfluss der Ernährung auf so genannte Freie Radikale – reaktionsfreudige Verbindungen, die im menschlichen Körper großen Schaden anrichten können. „Unsere Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Vitamine und so genannte sekundäre Pflanzenstoffe den Stress, den Freie Radikale erzeugen, deutlich reduzieren. Darüber hinaus kann auch der Stoffwechsel bei Übergewicht und metabolischem Syndrom positiv beeinflusst werden.“ Das metabolische Syndrom ist eine Kombination verschiedener Risikofaktoren – dazu zählen unter anderem zu viel Bauchfett, Bluthochdruck, erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte.

Passt alles? Mitglieder aus Daniel Königs Team beaufsichtigen die Probanden beim Training. Foto: Thomas Kunz
Passt alles? Mitglieder aus Daniel Königs Team beaufsichtigen die Probanden beim Training. Foto: Thomas Kunz

Schere öffnet sich

Studierende profitieren ebenfalls vom NuTraLab. „Wir haben viele Geräte zur Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, die sie in unserem Labor kennenlernen und ausprobieren können“, sagt König. Mit seinen Angeboten richtet er sich besonders an diejenigen, die später im Gesundheitssektor arbeiten möchten. Wichtig ist ihm, dafür zu sensibilisieren, wie viel die Menschen für die eigene Gesundheit tun können: „Der Einfluss von Ernährung und Sport ist riesig – aber leider beobachten wir, dass sich die Schere zwischen denen, die ihren Lebensstil danach ausrichten, und denen, die weniger auf sich achten, ab dem 50. Lebensjahr immer weiter öffnet.“

Nicolas Scherger