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KunstZeit Führungen für Menschen mit Demenz in Münchner Museen und Kunsträumen. Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und die Teilnahme an Führungen für Betroffene gestaltet werden?

Führungen für Menschen mit Demenz in Münchner Museen und Kunsträumen.

Plkakat KunstZeit

Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und die Teilnahme an Führungen für Betroffene gestaltet werden?

Seit 2016 geht das Projekt KunstZeit diesen Fragen in der Praxis nach und bietet Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleiterinnen wie Begleitern ein vielfältiges Führungsprogramm in den Münchner Museen und Ausstellungsorten Artothek, Bayerisches Nationalmuseum, Lenbachhaus, Museum Villa Stuck, Pinakothek der Moderne und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.

Auch dieses Jahr finden in den Wochen vor und nach dem Welt-Alzheimer-Tag am 21.September 2019 wieder Führungen und Fachveranstaltungen statt.

Die Führungen ermöglichen lebendige, sinnliche Zugänge zu ausgewählten Werken und Objekten. Annäherungen an Kunst erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei auf ganz unterschiedliche Weise: durch intuitives Entdecken oder Tasten, im gemeinsamen Gespräch oder in Rundgängen mit musikalischen wie künstlerisch-praktischen Akzenten. Die auf den jeweiligen Austragungsort abgestimmten Konzepte schaffen dabei den Rahmen für ein gemeinsames Kunsterleben der Betroffenen mit ihren Angehörigen und Begleitpersonen.

KunstZeit beruht auf einem gemeinsamen Konzept der Artothek, des Lenbachhauses, der Pinakothek der Moderne und des Museums Villa Stuck. Seit 2016 werden die KunstZeit-Veranstaltungen auch im Bayerischen Nationalmuseum und im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München angeboten.

Programm

von KunstZeit – Führungen für Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleitpersonen – im Zeitraum vom 17. - 27. September 2019

Die Führungen dauern inklusive eines kleinen Umtrunks ca. 90 Minuten und sind kostenfrei. Es fällt lediglich der Eintritt in das jeweilige Museum an, bzw. ist der Besuch in einigen Häusern kostenfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt beim jeweiligen Ausstellungsort.

Dienstag, 17. September 2019, 10.30 Uhr

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Menschen, Tiere und ihre Umgebung in der Kunst des Blauen Reiter

Die Bilder des Blauen Reiter sind mit ihren kräftigen Farben und ihrer klaren Bildsprache sinnliche Werke, die zu einer Reise durch fantastische Welten von Tier und Mensch einladen.

Anmeldung: Martina Oberprantacher (Kunstvermittlung) Telefon: 089 233 320-28 Email: kunstvermittlung-lenbachhaus@muenchen.de

Samstag, 21.September 2019, 11.00 Uhr

Pinakothek der Moderne

KunstZeit – Führungen für Menschen mit Demenz

Die Kraft der Farbe

Zu diesem Rundgang durch die Pinakothek der Moderne laden wir nicht nur Betroffene, Familienmitglieder und Betreuende von Pflegeeinrichtungen ein, sondern alle Interessierten. Gemeinsam nehmen wir uns Zeit, den kräftigen Farben in den Bildern nachzuspüren. Kurze Geschichten und Assoziationen, aber auch Raum für stille Betrachtungen bringen uns die Werke näher.

Im Anschluss sprechen wir in einer Kaffee- und Teerunde über Methoden der Vermittlung im Umgang mit demenziellen Erkrankungen und lassen das Gesehene wirken.

Anmeldung: Christopher Förch (Kunstvermittlung), Telefon: 089 23805-198 Email: buchung@pinakothek.de

Samstag, 21. September 2019, 14 Uhr

Museum Villa Stuck

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk

„Wenn Orpheus sang, dann kamen die Tiere der Erde, die Vögel der Luft, die Fische im Wasser und lauschten“.

Der Künstler Franz von Stuck errichtete 1897/98 als junger Maler, Graphiker und Bildhauer seine beeindruckende Künstlervilla in München. Ein Rundgang mit musikalischen Akzenten durch die repräsentativen Wohnräume und das Künstleratelier ermöglicht einen lebendigen, sinnlichen Zugang.

Anmeldung: Johanna Berüter (Kunstvermittlung), Telefon: 089 544 441-29

Email: johanna.berueter@muenchen.de

Sonntag, 22. September 2019, 14.00 Uhr

Bayerisches Nationalmuseum

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Ein Potpourri aus Blüten und Musik

Im Garten von Schloss Ismaning vergnügt sich eine fröhliche Gesellschaft und lauscht der Nachtigall des Zaren. Eine mit Blüten besetzte prunkvolle Porzellanvase führt den Sommer in seiner schönsten Pracht vor Augen. Mit begleitenden Materialien zum Tasten, Hören und Riechen können die Kunstwerke auf ganz individuelle Art erlebt werden.

Anmeldung: Dorothea Band (Kunstvermittlung)

Telefon: 089 211 24-216

Email: bay.nationalmuseum@bnm.mwn.de

Dienstag, 24. September, 2019, 11 Uhr

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Kunst und Zeit

Formen und Farben, Menschen und Götter, beeindruckende Kunstwerke aus 5000 Jahren Altägypten entdecken wir gemeinsam und nähern uns haptisch und sinnlich den Statuen an, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.

Anmeldung: Roxane Bicker (Kulturvermittlung)

Telefon: 089 289 27-634

Email: buchungen@smaek.de

Freitag, 27.09.2019, 10.30 bis 12 Uhr

Artothek – städtischer Kunstverleih

Fachveranstaltung

ArtDay! Rot & Gelb & Blau = BUNT

Impulsvortrag und Praxiseinblick

Der Impulsvortrag gibt Einblicke in das Konzept und die Praxis des Programms „ArtDay! Rot & Gelb & Blau." Dieses bietet besondere Kunsterfahrungen für alte und hochaltrige Menschen mit kognitiven und mobilen Einschränkungen. Vor ausgewählten Originalen aus dem Kunstverleih ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen. Biografisches Erzählen und sinnenhafte Zugänge verbinden sich. Die Themen orientieren sich am Lauf der Jahreszeiten, musikalische Untermalung oder künstlerisch-praktische Akzente ergänzen das intuitive Entdecken.

Eine Veranstaltung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Museen, der inklusiven Kulturarbeit und Vermittlung sowie aus Einrichtungen und Initiativen für Betroffene. 

Referentinnen: Dagmar Bosch und Ruth Lobenhofer,

Einritt frei. Anmeldung bis 21.9.2019: Stephanie Lyakine-Schönweitz (Kunstvermittlung Artothek) Telefon: 089 233 216-84

Email: kunstvermittlung@muenchen.de

Darüber hinaus können bei allen beteiligten Museen und Ausstellungsorten während des ganzen Jahres Termine für Gruppen gebucht werden. Eine Anmeldung ist über die genannten Buchungsstellen möglich.

GRENZLAND ist das Nachfolgeprojekt von DIE KRONE AN MEINER WAND, für das in der Spielzeit 2017/2018 bereits 25 Frauen mit und ohne Krebserfahrung am Theater Freiburg zusammen gekommen waren.

Tanz- und Theaterprojekt Männer mit und ohne Krebs

Das Projekt

"Krankheit ist die Schattenseite des Lebens, eine beschwerlichere Staatsangehörigkeit. Jeder, der geboren wurde, erhält diese doppelte Staatsbürgerschaft - die für das Königreich der Gesunden und die für das Königreich der Kranken. Obwohl wir alle lieber den guten Pass verwenden, muss jeder sich früher oder später [...] damit auseinandersetzen, Bürger der anderen Seite zu sein", schrieb die amerikanische Vordenkerin und Essayistin Susan Sonntag. Da stellt sich die Frage nach den Grenzen. Wann hört Gesundsein auf und wo beginnt das Kranksein?

GRENZLAND ist das Nachfolgeprojekt von DIE KRONE AN MEINER WAND, für das in der Spielzeit 2017/2018 bereits 25 Frauen mit und ohne Krebserfahrung am Theater Freiburg zusammen gekommen waren.

GRENZLAND ist - wie sein Vorgängerprojekt - ein Prozess. Das außergewöhnliche an GRENZLAND ist, dass sich Männer diesem Prozess geöffnet haben. Es zeigt aber auch, dass unsere Gesellschaft noch immer nicht mit Krankheit und Tod umgehen kann. Um so erstaunlicher ist es, dass die 17 Männer unterschiedlichen Alters von Anfang an bei der Sache geblieben sind. Keine Selbstverständlichkeit, denn es wurde oft und intensiv geprobt. Die Aufführung dauert eine Stunde und anschließend stellen sich die Akteure ein Teil des Leitungsteams den Fragen des Publikums. Die Vorstellungen sind seit der Premiere am 01. Juni regelmäßig ausverkauft. Im Juli 2019 gibt es noch 2 Aufführungen. Am 13.07.19 um 19 Uhr und am 14.07.19 um 16 Uhr. Nach der Sommerpause ist der 06. Oktober 19 für eine vorerst letzte Aufführung eingeplant. Karten gibt es online und an der Theaterkasse.

https://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/grenzland.16058691

ZKM Lichthof 1+2 Edge of Now
im Rahmen des »Three Rooms Project«
Ausstellungseröffnung am Fr, 28.06.2019, 19 Uhr, ZKM Foyer

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Logo der Ausstellung "Edge of Now"

Mit dem Projekt »Three Rooms« fördert das ZKM gemeinsam mit dem Nam June Paik Art Center bei Seoul, Südkorea und dem Chronus Art Center in Shanghai, China, junge MedienkünstlerInnen. Nach Stationen in Seoul und Shanghai präsentieren drei KünstlerInnen aus Südkorea, China und Deutschland ihre Arbeiten ab dem 29. Juni 2019 in Karlsruhe im ZKM.

Die Ausstellung »Edge of Now« rückt die aktuelle Diskussion über unseren Umgang mit zeitgenössischen Technologien und deren Verwendung in den Werken einer jungen Generation von MedienkünstlerInnen in den Vordergrund. »Edge of Now« regt dazu an, uns vorzustellen wie eine Zukunft jenseits des “Rand des Jetzt“ aussehen kann. 

In der Ausstellung werden Werke des südkoreanischen Künstlers Kim Heecheon, des chinesischen Künstlers YANG Jian und der deutschen Künstlerin Verena Friedrich präsentiert. Die drei jungen MedienkünstlerInnen wurden durch ein Screening-Verfahren für das Projekt ausgewählt und von einer internationalen Expertenjury für Medienkunst empfohlen. Ihre Werke zeichnen sich durch ungewohnte Perspektiven auf unsere, sich durch neue Technologien und Medien rasant verändernde Welt aus, in der die Grenzen zwischen on- und offline zunehmend verschwimmen. Die Zusammenstellung der KünstlerInnen unterschiedlicher Länder ermöglicht eine übergreifende, multiperspektivische Auseinandersetzung mit der Thematik. 

Das tourende Ausstellungsprojekt wurde im Sommer letzten Jahres mit den drei ausgewählten KünstlerInnen im Nam June Paik Art Center, eröffnet, gefolgt von einer Ausstellung im Chronus Art Center von November 2018 bis Januar 2019. 
Im ZKM wird »Edge of Now« vom 29. Juni bis 27. Oktober 2019 zu sehen sein.

Am 12. 06.2018 lud die Fondation Beyeler zur Presseveranstaltung ihres grossen Kultur - Highlights in 2019 ein:

“Der Frühe Picasso: Blaue und Rosa Periode“, die von Februar bis Juni 2019 zu sehen sein wird.

Der Frühe Picasso
Pressekonferenz in der Fondation Beyeler

Sam Keller, der Direktor der Fondation, (links im Bild) begrüßte neben den 80 anwesenden Journalisten ganz besonders die Enkelin des Malers, Diana Widmaier-Picasso (rechts) und den Chef - Kurator, Raphaël Bouvier (Mitte),  der die Ausstellung zusammenstellte.

Sie wird zuerst als joint venture im Musée Picasso und Musée d’Orsay in Paris zu sehen sein von September bis Januar 2018. Danach kommt sie mit Erweiterungen nach Riehen bei Basel, wo sie DIE Ausstellung des Jahres, wenn nicht des Jahrhunderts werden soll.
Die Fondation Beyeler erwartet den grössten Besucherzuspruch seit ihrer Gründung und eröffnet ihren Ticketverkauf schon im November 2018.
Unter anderem wird das Gemälde „Les Demoiselles d’Avignon“ von 1907, aus der Sammlung Beyeler zu sehen sein, das Sam Keller mit einer kleinen Anekdote versah.
Als Ernst Beyeler die Arbeit verkaufen wollte, stellte seine Frau Hilda ihre Koffer auf das Bild mit den Worten „Wenn das Bild geht, dann gehe ich auch.“
Es blieb in der Sammlung.
Wir können gespannt sein auf die Eröffnung.
Hans-J. Hinken

Kunst Kultur Wissen - Erlebnis Kunstareal München

www.kunstareal.de als die Landing-Page von BayernWLAN im Kunstareal.

Als Schulterschluss in und um die Pinakotheken bietet BayernWLAN seit dem 16. April die Kunstareal Website www.kunstareal.de als umfassende und die Institutionen verbindende direkte Landing-Page. Diese empfängt, informiert und begleitet Besucherinnen und Besucher im und durch das Kunstareal.

Von hier aus kann sich jeder über alle Institutionen im Kunstareal und das jeweilige aktuelle Programm informieren und den Besuch direkt vor Ort planen und gestalten.

BayernWLAN erweitert kontinuierlich die Anzahl der Indoor- und Outdoor-Access-Points im gesamten Kunstareal.

Weiterhin wurde im November 2017 durch den Stadtrat der Landeshauptstadt München beschlossen, den städtischen Service M-WLAN um 20 weitere Outdoor Standorte im Stadtgebiet auszubauen. Vor diesem Hintergrund wird aktuell geprüft, welche Standorte auch im Kunstareal mit M-WLAN erschlossen werden können.

Die Geschäftsstelle Kunstareal München ist regelmäßig im Gespräch mit allen Beteiligten, die im Kunstareal freies WLAN zur Verfügung stellen, um schnellstmöglich eine umfassende und flächendeckende WLAN-Nutzung zur besseren Orientierung der Besucher im Kunstareal zu ermöglichen.

Paul Klee - Konstruktion des Geheimnisses

Erstmals widmen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen dem Werk Paul Klees mit „Konstruktion des Geheimnisses“ eine große Sonderausstellung, die rund 150 Werke umfasst. Im Mittelpunkt stehen Klees produktive Bauhaus-Zeit sowie die Konflikte der Moderne in den 1920er-Jahren. Die Ausstellung zeigt Klee als „denkenden Künstler“, der in seinen Bildern systematisch die Grenzen des Rationalen auslotet und hin zum Geheimnisvollen und Rätselhaften überschreitet.

Aus bedeutenden öffentlichen und privaten Klee-Sammlungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan konnten 130 Leihgaben für diese ausschließlich in München präsentierte Ausstellung gewonnen werden. Dazu zählen selten oder seit Jahrzehnten nicht in Deutschland gezeigte Werke Klees. Der umfangreiche Münchner Bestand, zu dem Meisterwerke wie „Der Vollmond“ (1919), „Wachstum der Nachtpflanzen“ (1922), „Abenteurer-Schiff“ (1927) und „Das Licht und Etliches“ (1931) gehören, ist der Ausgangspunkt von „Konstruktion des Geheimnisses“.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die 1920er-Jahre, in denen Klee einer der prägenden Meister am Staatlichen Bauhaus ist. „Konstruktion des Geheimnisses“ zeichnet nach, wie Klee sich in Weimar und Dessau produktiv mit den neuen Herausforderungen einer technisierten, rationalisierten Welt und deren Auswirkungen auf das künstlerische Schaffen auseinandersetzt. Statt der von den Direktoren Walter Gropius und Hannes Meyer geforderten engen Verbindung zwischen Kunst und Technik betont Klee die Bedeutung von Spiel, Intuition und Genie, und fordert in einem Text mit dem Titel „exakte versuche im bereich der kunst“ sogar zur „konstruktion des geheimnisses“ auf. Die Ausstellung führt vor Augen, wie Klee sich in seinem eigenen Werk dieser paradoxen Verknüpfung von Verstand und Mysterium widmet.

Auch am Bauhaus greift Klee dazu immer wieder auf Motive wie Berge, Gestirne, Leitern und Architekturen oder Konzepte wie den Aufstieg und das Schweben zurück. Ausgehend von Klees Selbstbildnissen verfolgt die Ausstellung diese Leitmotive und -ideen durch das gesamte Œuvre hinweg. Die stetigen Variationen und Entwicklungen von Klees Bildwelt zeigen die formale Konsequenz und Kontinuität seines künstlerischen Schaffens auf.

Die Ausstellung präsentiert Leihgaben aus dem Museum of Modern Art, New York, dem Centre Pompidou, Paris, dem National Museum of Modern Art, Tokyo, dem Norton Simon Museum, Pasadena (Kalifornien), dem Zentrum Paul Klee und der Klee-Nachlassverwaltung, Bern, dem Kunstmuseum Basel, dem Museum Berggruen, Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, sowie zahlreichen weiteren Sammlungen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine besondere, an die Architektur des Dessauer Meisterhauses angelehnte Ausstellungsszenografie.

Kurator: Dr. Oliver Kase

KATALOG

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein umfangreich bebilderter Katalog, der in einer deutschen und einer englischen Ausgabe erhältlich ist. Darin werfen Essays von Régine Bonnefoit, Christine Hopfengart, Wolfgang Kersten, Oliver Kase, Cathrin Klingsöhr-Leroy, Christoph Wagner, Stephen Watson und Gregor Wedekind einen neuen Blick auf Klees Schaffen.

Hirmer Verlag, 39,90 €, ca. 456 Seiten und 385 Abbildungen, hrsg. von Oliver Kase für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

KUNSTVERMITTLUNG

Neue Wege der digitalen Kunstvermittlung geht die App #ConstructKlee: sie ermöglicht, mit dem Smartphone über diverse „Klee-Filter“ und den Zugriff auf die Kamera den künstlerischen Prozess von Paul Klee nachzuerleben und eine eigene Bildwelt zu erschaffen. Über den Hashtag #ConstructKlee werden die gespeicherten Bilder mit einem Klick in den sozialen Netzwerken geteilt.

Ein Audioguide führt in einem Rundgang von 40 ausgewählten Werken durch die Ausstellung und erlaubt mit Originaltönen und Hintergrundinformationen der Ausstellungsmacher Blicke hinter die Kulissen (erhältlich am Informationstresen in der Pinakothek der Moderne, 4,50 €).

Kinder begeben sich mit der sogenannten „Zauberreise“ auf die Spuren von Paul Klee – einem liebevoll und aufwendig gestalteten Heft, das kostenlos erhältlich ist.

KOOPERATION UND SYMPOSIUM

„Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses“ findet in Kooperation mit dem Franz Marc Museum, Kochel am See statt. Dort werden parallel „Paul Klee. Landschaften“ (25. Februar–10. Juni 2018) ausgestellt. Im Dialog der beiden Ausstellungen wird die Spannweite von Klees Werk zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen „Bildarchitektur“ und Landschaft greifbar: Während in München Klees Zeit als Bauhaus-Meister in den 1920er-Jahren und die urbanen Herausforderungen der Moderne im Mittelpunkt stehen, führen den Besucher in Kochel Klees Landschaften und Naturdarstellungen auf imaginäre Reisen.

Im Rahmen der Kooperation veranstalten die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne und das Franz Marc Museum am 19. und 20. April 2018 ein zweitägiges internationales Symposium in München und Kochel am See. Klee-Experten, Kuratoren und Kunsthändler werden Aspekte von Stadt und Land thematisieren und die internationale Popularität von Klees Œuvre bei Publikum und Sammlern – von Europa über die USA bis nach Asien – diskutieren.

Zusätzlich finden unter Paul Klees Motto „Eine kleine Reise ins Land der besseren Erkenntnis“ an drei Sonntagen während der Ausstellungsdauer Tagesausflüge zwischen München und Kochel am See statt.

GESPRÄCH

Mayen Beckmann und Alexander Klee werfen einen persönlichen Blick auf das Schaffen ihrer Großväter Max Beckmann und Paul Klee sowie ihr künstlerisches Erbe.

BEGLEITPROGRAMM

Neben einem umfassenden Führungsangebot und Filmmatineen stehen in München

ein Kochevent mit einem Fernsehkoch,

ein Sternwartenbesuch mit Apéro,

eine Party mit dem Blitz-Club,

ein Ballett in der Rotunde der Pinakothek der Moderne sowie

ein Konzert in der Hochschule für Musik und Theater auf dem Programm.

Weitere Informationen zum Programm: www.pinakothek.de/klee

 

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Ein Adventsgeschenk  für Jung und Alt – vom 1. bis 24. Dezember 2017 erhalten alle über 65-Jährigen freien Eintritt ins Museum.

Für alle unter 25 Jahren ist der Museumsbesuch auch 2018 weiterhin gratis

Zum Abschluss des fulminanten Geburtstagsjahres der Fondation Beyeler wendet sich das Museum mit einem besonderen Geschenk an das ältere Publikum und gewährt allen über 65-jährigen Besuchern freien Eintritt während der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember. Zudem wird die „U25“-Aktion auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die letzte Sammlungsausstellung „Cooperations“ ist nur noch bis zum 1. Januar 2018 zu sehen, die Ausstellung zu Paul Klee und seinem Verhältnis zur Abstraktion ist bis zum 21. Januar 2018 geöffnet.

Für die jahrelange Treue der älteren Besucher möchte sich das Museum nun bedanken und schenkt allen über 65-Jährigen freien Eintritt vom 1. bis 24. Dezember 2017. In Kombination sind die beiden Aktionen eine schöne Gelegenheit für einen Gratis-Museumsbesuch zweier Generationen: So können sich in der Vorweihnachtszeit Grosseltern mit ihren Enkeln in der Fondation Beyeler gemeinsam von den abstrakten und farbenfrohen Werken Paul Klees inspirieren lassen. Oder es können auch Enkel ihre Grosseltern ins Museum einladen, ohne ihr schmales Taschengeldbudget zu belasten.

Überaus erfolgreich wurde im Januar 2017 die Aktion „U25“ gestartet, bei der alle Museumsbesucher unter 25 Jahren das ganze Jahr über freien Eintritt ins Museum bekommen. Mehr als 45‘000 Jugendliche nutzten dieses Angebot bereits, das dank der grosszügigen Unterstützung der Basler Kantonalbank realisiert werden konnte, und kamen gratis ins Museum. Aufgrund dieser durchweg positiven Entwicklung wird die Aktion nun auch im Jahr 2018 fortgesetzt werden.

Das 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler wurde mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm gefeiert, das den Künstlern gewidmet war, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung Beyeler vertreten sind. Die Frühjahrsausstellung präsentierte Meisterwerke des französischen Malers Claude Monet, die Sommerausstellung zeigte fotografische Werke des zeitgenössischen Künstlers Wolfgang Tillmans und die Herbstausstellung beleuchtet Paul Klees Verhältnis zur Abstraktion, einen bisher wenig untersuchten Aspekt in seinem vielfältigen Schaffen.

Parallel dazu wurde die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven in den Fokus gerückt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick in die Zukunft. Mit „Cooperations“, der dritten Sammlungshängung, präsentiert die Fondation Beyeler eine Ausstellung, die zeigt, wie sich die Sammlung des Museums durch Dauerleihgaben aus ausgewählten, dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.

Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: täglich 10.00–18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr

www.fondationbeyeler.ch

 

Tender Roundelay – Pipilotti Rist’s Installation für das Sommernachtsfest am Sonntag, 17.9. in der Fondation Beyeler von 12.00 – 18.00 Uhr öffentlich

Für das diesjährige Sommernachtsfest hat die Fondation Beyeler die international bekannte Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist eingeladen, ein Projekt zu realisieren. Tender Roundelay, eine monumentale Video- und Lichtinstallation, ist ein Fest der Sinne und wird am Sonntag, 17.9.2017 in Teilen auch öffentlich präsentiert. Das künstlerische Konzept von Pipilotti Rist für das Sommernachtsfest 2017 der Fondation Beyeler werden vom Rolls-Royce Art Programme unterstützt.

Die Fondation Beyeler verbindet mit der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist eine langjährige Freundschaft. Pipilotti Rist war mehrfach in thematischen Ausstellungen des Museums zu sehen, zuletzt 2007 in der viel beachteten Ausstellung „EROS in der Kunst der Moderne“. Mitte der 1980er und Anfang der 1990er Jahren erlang sie internationale Aufmerksamkeit mit den bekannten Einkanalvideos I’m Not The Girl Who Misses Much (1986) und Pickelporno (1992). Rist hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter zweimal an der Biennale von Venedig und ist heute eine der herausragenden Videokünstlerinnen weltweit. Derzeit arbeitet sie an ihrer grossen Einzelausstellung im Museum of Contemporary Art Australia, die am 1. November 2017 in Sydney eröffnet.

Pipilotti Rists künstlerisches Projekt für die diesjährige Sommernachtsgala wird ein wahres Fest der Sinne. Kaleidoskopartige Videoprojektionen lassen die Gäste und mit ihnen Tische, Teller, Stühle, Betten, Essen und Getränke mit Präzision in eine phantasievolle, sich ständig verändernde monumentale Lichtinstallation eintauchen. Aus ihrem unerschöpflichen Bildarchiv hat die Künstlerin eine vier Stunden dauernde Videocollage aus Motiven entwickelt, die Nahaufnahmen von Natur, des menschlichen Körpers und historischen Esssälen darstellen. Feinsinnig und sanft choreographiert Pipilotti Rist mit ihrer Arbeit Tender Roundelay den Abend. Eingeladen zum Sitzen, Essen, Konversieren, Stehen und Liegen werden die Gäste vom Licht in seinem ganzen möglichen Intensitäts- und Temperaturspektrum gestreichelt.

Seit 2011 findet das Sommernachtsfest der Fondation Beyeler im September statt. Jedes Jahr wird ein Künstler eingeladen, für diese Benefizgala ein künstlerisches Konzept zu entwickeln. Beginnend mit der Einladung, über die Inszenierung und Dramaturgie des Abends mit der Wahl des Dresscodes, dem Essen und der Musik, ist es für den Künstler eine ungewöhnliche Herausforderung. Nur selten sind Künstler aufgefordert, ein künstlerisches Konzept zu entwickeln, in dem Gäste essen, trinken und geniessen. Andersherum sind die Gäste selten Teil eines Kunstprojektes so wie am Abend der Sommernachtsgala.

Einzigartig in Europa ist das Sommernachtsfest ein einzigartiges Erlebnis für die Künstler und Gäste gleichermassen, es ist ein Hybrid aus Ausstellung und Event nur für die Dauer einer Nacht und eines Tages. Künstler wie Jennifer Rubell, Ernesto Neto, Tobias Rehberger, Marina Abramovic, Olafur Eliasson, und Maurizio Cattelan haben sich in den vergangenen Jahren mit dieser Aufgabe beschäftigt. Nach Marina Abramovic und Maurizio Cattelan ist die Installation nun zum dritten Mal öffentlich zugänglich.

Am Sonntag, 17.9.2017 ist die Installation Tender Roundelay von Pipilotti Rist für alle Museumsbesucher von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Nur an diesem Tag besteht die Möglichkeit, diese Installation zu erleben. Dank der Partnerschaft mit Rolls-Royce ist es möglich, diese sehr aufwendige Installation von Pipilotti Rist nicht nur den Gästen des Sommernachtsfests sondern allen Museumsbesuchern mit einem „Public Picnic“ am Sonntag zugänglich zu machen.

Hauptpartner des Sommernachtsfests sind die UBS, Bayer, Rolls-Royce und accurART

Die Künstlerin umschreibt ihr Projekt mit diesen Worten: „Meine Arbeit Tender Roundelay – „Roundelay“ ist ein altes englisches Wort für Reigen – ist eine Forschungsreise und ein Experiment, wie und ob das bewegte elektronische Bild Menschen auch physisch verbinden kann, während es uns heutzutage oft vereinzelt oder eine Gruppe zwingt in dieselbe Richtung zu schauen. Diese Frage beschäftigt mich seit langer Zeit, während die Sonne unser grösster Projektor ist und unsere Augen blutbetriebene Kameras.”

Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler ist begeistert: „Die Arbeiten von Pipilotti Rist entführen in eine Wunderwelt Wunderbar ist auch die Zusammenarbeit mit ihr. Ich freue mich besonders, dass die wohl bekannteste Schweizer Künstlerin eine einzigartige und einmalige Installation geschaffen hat. Wir hoffen, dass diese Public Picknick mit Pipilotti viele Besucherinnen und Besucher verzaubert.“

Welt-Alzheimertag  am 21. September 2017

München bietet Kunstführungen für Menschen mit Demenz

AKTIONSWOCHE | 18. SEPTEMBER – 24. SEPTEMBER 2017

Anlässlich des Welt-Alzheimertages 2017 bieten Münchner Museen und Ausstellungsorte in der Woche vom 18. bis 24. September 2017 mit KunstZeit Führungen an, die sich gezielt an Menschen mit Demenz und ihre Begleiterinnen und Begleiter richten.
In entspannter Atmosphäre bietet KunstZeit ein gemeinsames Kunsterlebnis für alle teilnehmenden Personen – ob Betroffene oder Angehörige. Vor ausgewählten Kunstwerken ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen. Musikalische oder künstlerisch-praktische Akzente ergänzen das intuitive Entdecken.
Die Führungen dauern inklusive der Kaffee- und Teerunde ca. 90 Minuten und sind kostenfrei. Es fällt lediglich der Eintritt in das jeweilige Museum an.

KunstZeit beruht auf einem gemeinsamen Konzept der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der städtischen Museen und Kunstorte Museum Villa Stuck, Lenbachhaus und Artothek. Auf Initiative der Stiftung Pinakothek der Moderne wird KunstZeit durch die freundliche Unterstützung der Josef und Luise Kraft-Stiftung ermöglicht.

PROGRAMM ANLÄSSLICH DES WELT-ALZHEIMERTAGES AM 21.09.2017

Montag, 18.09.17, 14 Uhr
Museum Villa Stuck
KUNSTZEIT – Führung für Menschen mit Demenz
Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk
„Wenn Orpheus sang, dann kamen die Tiere der Erde, die Vögel der Luft, die Fische im Wasser und lauschten“. Der Künstler Franz von Stuck errichtete 1897/98 als junger Maler, Graphiker und Bildhauer seine beeindruckende Künstlervilla in München. Ein Rundgang mit musikalischen Akzenten durch die repräsentativen Wohnräume und das Künstleratelier bietet lebendige, sinnliche Zugänge.
Anmeldung unter fraenzchen.villastuck@muenchen.de oder 089 455551-29

Dienstag, 19.09.17, 15 Uhr
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
KUNSTZEIT – Führung für Menschen mit Demenz
Kunst und Zeit
Formen und Farben, Menschen und Götter, beeindruckende Kunstwerke aus 5.000 Jahren Altägypten entdecken wir gemeinsam und nähern uns haptisch und sinnlich den Statuen an, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.
Anmeldung unter buchungen@smaek.de oder 089-289 27 634

Donnerstag, 21.09.17, 15 Uhr

Pinakothek der Moderne

KUNSTZEIT – Führung für Menschen mit Demenz

Das Bild der Frau im Wandel der Zeit

Die Pinakothek der Moderne bietet für die KunstZeit-Führung hervorragende Bedingungen. Von Werken des Expressionismus bis hin zu zeitgenössischer Kunst und Fotografie: Die Erzählungen, die sich hinter den jeweiligen Bildern verbergen, werden gemeinsam erschlossen. Was wird als schön empfunden? Welche Stimmungen oder Gefühle verbinden sich mit den Werken?
Anmeldung unter programm@pinakothek.de oder T 089 23805-198

Donnerstag, 21.09.17, 18 Uhr und Sonntag, 24.09.17, 14 Uhr
Bayerisches Nationalmuseum
KUNSTZEIT – Führung für Menschen mit Demenz
Es lebe – Erlebe die Kunst!

Im Bayerischen Nationalmuseum gibt es wahre Schätze europäischer Kunst- und Kulturgeschichte aus zwei Jahrtausenden zu sehen, denn seit dem 19. Jahrhundert wurden die Sammlungen der bayerischen Könige noch um viele Glanzstücke bereichert. Das herrliche historische Gebäude lädt uns zu einer Entdeckungstour in entspannter Atmosphäre ein. Mit begleitenden Materialien zum Tasten, Hören oder Riechen wollen wir einige Kunstwerke auf ganz neue Art intensiv erspüren.
Anmeldung erwünscht unter bay.nationalmuseum@bnm.mwn.de oder Telefon 089 21124-216

Freitag, 22.09.17, 14 Uhr
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
KUNSTZEIT – Führung für Menschen mit Demenz
Menschen, Tiere und ihre Umgebung in der Kunst des Blauen Reiter
Die Bilder des Blauen Reiter sind mit ihren kräftigen Farben und ihrer klaren Bildsprache sinnliche Werke, die eine Reise durch fantastische Welten der Tiere oder der Menschen ermöglichen.
Der Rundgang ist ohne weite Wege. Der Startpunkt der Führung ist mit dem Fahrstuhl − auch direkt von der Garderobe aus − sehr gut erreichbar. Rollstühle und Gehhilfen stehen im Museum zur Verfügung.
Die Räume bieten genug Platz für eine Gruppe mit Gehhilfen und drei Rollstühlen.
Anmeldung unter kunstvermittlung-lenbachhaus@muenchen.de oder T 089 233320-28

Samstag, 23.09.17, 15 Uhr
ARTOTHEK – städtischer Kunstverleih
KUNSTZEIT – Führung für Menschen mit Demenz
LEIHWEISE / ZEITWEISE
Im städtischen Kunstverleih gibt es Kunst zum Anfassen und Mitnehmen. Beim gemeinsamen Entdecken und Stöbern durch die Sammlung nähern sich die Teilnehmenden ausgewählten Bildern, Objekten und Kleinplastiken intuitiv, neugierig tastend und im Gespräch.
Mit Anmeldung bis 15.9.17 unter kunstvermittlung@muenchen.de
Der Kunstverleih ist nur bedingt barrierefrei zugänglich.

Fondation Beyeler verspricht ein spannendes Kunstwochenende – Die Museumsnacht und die Eröffnung der Ausstellung „Monet“

Riehen/Basel. Im neuen Jahr, am Freitag, den 20. Januar 2017, findet ab 18.00 Uhr die Basler Museumsnacht statt. Das Programm der Museumsnacht beinhaltet unter anderem interaktive Führungsformate in verschiedenen Sprachen, Workshops und eine „Bilderjagd“ durch das Museum. Das Restaurant des Museums verköstigt die Besucher mit bayerischen Spezialitäten.

Ab Sonntag, den 22. Januar 2017 wird neben der Ausstellung „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ auch die Ausstellung „Monet“ zu sehen sein. Während bei „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ die Befreiung der Farbe und die zunehmende Abstraktion die Hauptrollen spielen, zelebriert „Monet“ ein Fest des Lichts und der Farben, in dem er mit Spiegelungen und Schatten magische Stimmungen erzeugt.

Während der diesjährigen Museumsnacht gibt es allerlei zu entdecken. Im Museum können die Besucher das junge Art Lab der Fondation Beyeler kennenlernen, das sich in den letzten Monaten intensiv mit den Themen von Kandinsky, Marc und dem Blauen Reiter auseinandergesetzt hat. Es gibt die Gelegenheit sich in ausgelassener Atmosphäre mit den Teilnehmern des Art Labs austauschen. Zudem führt eine packende „Bilderjagd“ durch die Museumsräume, und in der „Fotobox: Reiter vs. Drache“ lernt man die Lieblingslegende Kandinskys näher kennen. Im Laufe des Abends finden regelmässig 30-minütige Kurzführungen statt. In den Ateliers abgehaltene Workshops zum Almanach und zu Form, Farbe und Abstraktion runden das Programm ab.
Mit „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ in der Fondation Beyeler widmet sich zum ersten Mal seit 30 Jahren eine umfassende Ausstellung in der Schweiz einem der faszinierendsten Kapitel der modernen Kunst, das unter dem Titel Der Blaue Reiter Berühmtheit erlangte.

An diesem Kunstwochenende kann die Komposition VII aus der Tretjakow-Galerie, das wohl grösste je von Wassily Kandinsky gemalte Gemälde, betrachtet werden ebenso wie das sensationelle Werk Franz Marcs, die Grossen Blaue Pferde, die das erste Mal seit 2000 von Minneapolis nach Europa gereist sind.

Eröffnung der Ausstellung „Monet“
22. Januar – 28. Mai 2017

Claude Monet
Nymphéas, 1916-1919
Seerosen
Öl auf Leinwand, 200 x 180 cm
Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler
Foto: Robert Bayer

Am selben Wochenende, ab Sonntag, den 22. Januar 2017, präsentiert die Fondation Beyeler zu ihrem 20. Geburtstag das Schaffen eines der bedeutendsten und beliebtesten Künstler überhaupt: Claude Monet. Die Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zum berühmten Spätwerk.

Zu sehen sind seine Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

Die Ausstellung vereint 63 Meisterwerke aus unter anderem 15 privaten Sammlungen und renommierten Museen und ist bis zum 28. Mai 2017 zu sehen.

Programm:

Museumsnacht – „lm Galopp durch die Nacht“
am Freitag, 20.1.2017, ab 18.00 bis 2.00 Uhr

Im Museum:

Mit dem Art Lab im Galopp durch die Ausstellung „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“

18.00 bis 22.00 Uhr
“Talk to us! We don’t bite.”
Unterhalte Dich mit dem Art Lab über Kunst!

18.00 bis 24.00 Uhr
„Bilderjagd“
Eine lustige Bilderjagd durch die Ausstellung.

18.00 bis 24.00 Uhr
„Fotobox: Reiter vs. Drache“
Kennst Du die Geschichte des Heiligen Georgs? Nimm den Platz von Reiter, Pferd, Drache oder Prinzessin ein und inszeniere Kandinskys Lieblingslegende neu.

18.15 bis 22.45 Uhr
„Im Dialog mit dem Blauen Reiter“
Kurzführungen durch die Ausstellung (Dauer: 30 Minuten)

Ab 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr, alle 30 Minuten auf Deutsch
18.15 Uhr         Französisch
19.15 Uhr         Englisch
19.15 Uhr         Ungarisch
20.15 Uhr         Russisch
21.15 Uhr         Spanisch
22.15 Uhr         Italienisch

Treffpunkt: im Foyer

In den Ateliers und im Park:

18.00 bis 21.00 Uhr
Workshop „Mein Almanach“
Wie würde Dein persönlicher „Blaue Reiter“-Almanach aussehen? Gestalte und drucke Dein eigenes Titelblatt.

18.00 bis 21.00 Uhr
Workshop „Form ­– Farbe – Abstrakt“
Mit leuchtenden Komplementärfarben werden Landschaften in abstrakte Formen verwandelt.

18.00 bis 24.00 Uhr
Workshop „Liebesgrüsse aus München“
Welches sind Deine Lieblingsmotive? Kreiere Deine eigene Collage verschicke sie an Freunde.

Essen & Trinken
Restaurant Berower Park: Bayerische Beiz und Jockey Bar.

Programmdetails unter: www.fondationbeyeler.ch/agenda

U26-Ticket: gratis (unter 26 Jahren, mit Ausweis)
Vollpreis-Ticket: CHF 24.- / EUR 23.-
DB-Ticket: CHF 30.- / EUR 29.- (inklusive Nachtzug ab Basel Bad. Bahnhof)
MPM-Ticket: CHF 19.- / EUR 18.- (mit dem Museums-PASS-Musées)
KulturLegi-Ticket: CHF 12.- / EUR 11.50

Weitere Infos unter: www.museumsnacht.ch

Vorverkauf ab 20. Dezember 2015 an der Kasse der Fondation Beyeler sowie in den anderen Museumsnacht-Museen und weiteren Verkaufsstellen. Eine detaillierte Liste finden Sie unter: www.museumsnacht.ch/de/ticketinfos/