Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Wenn die Rente nicht mehr weit ist

Gut vorbereitet macht das „Rentendasein“ viel mehr Spaß.

Dialog mit der Zeit war eine Ausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin.
Das Foto wurde im Museum für Kommunikation in Berlin bei der Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ aufgenommen. ©Ria Hinken

Viele Berufstätige – vor allem Männer – sind nicht oder nur wenig auf die Zeit nach dem offiziellen Berufsleben vorbereitet. Die Tatsache, dass die Rente immer näher rückt, wird gerne verdrängt. Dann heißt es schnell: „Das hat noch Zeit“. Aber ehe man es sich versieht, ist die Zeit gekommen. Und dann? Wie soll es jetzt weiter gehen?

Gut vorbereitet macht das „Rentendasein“ viel mehr Spaß. Es gibt noch so viel Neues zu entdecken. Lassen Sie uns gemeinsam im Workshop Ihr Potenzial wecken. Freuen Sie sich darauf, zu erfahren, was so alles noch in Ihnen steckt. Weitere Infos finden Sie hier auf unserem Blog https://alterskompetenz.info/veranstaltungen-seminare-workshops-und-coaching/

Spaß beim Ermitteln im Landesmuseum Württemberg

Die Lust an Kriminalfällen ist ungebrochen! 

Skelett, Arzt und Musiker im Keller
Das Foto zeigt einen Klavierspieler und eine Sängerin im roten Kleid.

Umso mehr, wenn Krimifans selbst ermitteln und spielerisch Teil der kniffligen Handlung werden können – und dies noch dazu in einem außergewöhnlichen Ambiente. Auch 2020 führt das Landesmuseum Württemberg seine interaktive Reihe „Mord im Museum“ weiter. Da die Abendtermine erfahrungsgemäß rasch ausgebucht sind, empfiehlt es sich, frühzeitig Plätze zu sichern. Mit „Mord im Museum“ bietet das Landesmuseum Württemberg Hobbydetektiven die Gelegenheit, sich in einen spannenden Mordfall verwickeln zu lassen und an dessen Auflösung aktiv mitzuwirken. Dabei wird das Publikum durch bekannte und unbekannte Bereiche des Alten Schlosses bzw. des Fruchtkastens geführt und hat ganz nebenbei die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken. Passend zum musealen Flair geschehen die Verbrechen im „Kulturmilieu“ – ob bei der feierlichen Auftaktveranstaltung zu einer Vortragsreise über die Königinnen von Württemberg oder bei einem Konzert zwischen historischen Musikinstrumenten. Im kommenden Jahr stehen abwechselnd zwei Plots auf dem Spielplan: „Der Tod der Königin“ mit Schauplätzen im Alten Schloss und der Mordfall „Die Koloratur des Todes“, bei dessen Auflösung das Publikum durch das Haus der Musik im Fruchtkasten geführt wird. Tickets, die sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignen, können bereits gebucht werden. 

Termine MORD IM MUSEUM II “Der Tod der Königin” (jeweils 19 bis ca. 22 Uhr):Do 12.3. + Fr 13.3. + Sa 14.3.2020Do 7.5. + Fr 8.5. + Sa 9.5.2020Do 19.11. + Fr 20.11. + Sa 21.11.2020Ort: Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart 

Termine MORD IM MUSEUM III “Die Koloratur des Todes” (jeweils 19 bis ca. 21.30 Uhr):Do 30.1. + Fr 31.1. + Sa 1.2.2020Do 27.2. + Fr 28.2. + Sa 29.2.2020Do 24.9. + Fr 25.9. + Sa 26.9.2020Do 10.12. + Fr 11.12. + Sa 12.12.2020Ort: Haus der Musik im Fruchtkasten, Schillerplatz 1, 70173 Stuttgart 

Eintritt jeweils VVK 27 €, ermäßigt 17 €/ AK 29 €, ermäßigt 19 €

Tickets im VVK unter www.landesmuseumstuttgart.de oder an der Museumskasse im Alten Schloss

Digitales Hilfsportal

Ein Modell für Freiburg?

Vortrag, Information und Diskussion

  • Wie lassen sich die Lösungen für den demografischen Wandel besser koordinieren?
  • Welche Möglichkeit gibt es für Nachbarschaftshilfen, um weniger Hilfsanfragen ablehnen zu müssen und mehr Engagierte zu gewinnen?
  • Wie können sich pflegende Angehörige, Nachbarschaftshilfen und Pflegedienste besser miteinander abstimmen?

Dazu lädt am Mittwoch, 4. Dezember die inklusive Sozial- und Quartiersgenossenschaft SAGES eG zusammen mit der Stadt Freiburg ein. Die Veranstaltung startet um 17:30 Uhr in den Tagungsraum „Schauinsland“ des Rathauses im Stühlinger (Fehrenbachallee 12). Thema des Abends ist die digitale Transformation in der Nachbarschaftshilfe.
Nach dem Grußwort des Ersten BüBürgermeister Ulrich von Kirchbach wird ein gut funktionierendes Modell digitalisierter Nachbarschaftshilfe von Thomas Oeben vorgestellt, Geschäftsführer der Helferportal GmbH. Sein interdisziplinäres Modell verbindet Pflege, bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement, hervorragend funktionierende Logistik und einen hohen Grad der Digitalisierung. Das Konzept wird in München bereits erfolgreich durch den Verein DeinNachbar e.V. umgesetzt. Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion und Nachfragen. Bei Brot und Wein können sich Interessierte anschließend über die Pläne zur Anpassung des vorgestellten Modells in Freiburg informieren. Die SAGES eG steht für Gespräche zur Helfer*innendatenbank für bürgergetragene Nachbarschaftshilfen, als auch anderen der SAGES eG angegliederten Projekte zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Wann: Mittwoch, 4. Dezember 2019 um 17:30 Uhr

Wo: Tagungsraum „Schauinsland“ des Rathauses im Stühlinger (Fehrenbachallee 12).

SAGES eG

… ist eine gemeinnützige Genossenschaft in Freiburg, die seit 2006 über vielfältige Erfahrungen im Bereich der Senioren- und Familienhilfe verfügt. Sie steht neuen Mitgliedern, Gruppen und Projekten im Bereich der Nachbarschaftshilfe aufgeschlossen gegenüber. Bisher sind 65 Menschen und Organisationen Mitglied der SAGES eG. Ihr Zweck im Rahmen einer demokratischen Unternehmensstruktur ist, die sozialen oder kulturellen Belange von Mitgliedern und Nichtmitgliedern mittels gemeinschädlichen Geschossbetriebes zu fördern.
www.sages-eg.de

Überleben in Auschwitz

Im Gespräch mit Zdzisława Włodarczyk, Zeitzeugin des Nationalsozialismus

Foto: Zdzisława Włodarczyk, Zeitzeugin und Überlebende von Auschwitz-Birkenau
Zdzisława Włodarczyk. Foto: privat

Die heute 86-jährige Zdzisława Włodarczyk war sechs Jahre alt, als die Wehrmacht Polen überfiel. Im Alter von elf Jahren kam sie ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Der Zweite Weltkrieg hat sie einer glücklichen Kindheit beraubt und Erinnerungen hinterlassen, die sie bis heute quälen. Das Colloquium politicum veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Maximilian-Kolbe-Werk und der Landeszentrale für politische Bildung Freiburg im Wintersemester 2019/20 erneut einen Abend in der Reihe „Zeitzeugen der NS-Zeit im Gespräch“. Unter dem Titel „Überleben in Auschwitz – Die Bilder des Krieges lassen mich nicht los“ spricht Włodarczyk über ihre Erinnerungen, über tieffliegende Flugzeuge und Bomben, die auf Zivilistinnen und Zivilisten fielen. „Die Kriegserinnerungen tun mir weh, aber ich muss darüber berichten, damit sich das nicht wiederholt“, erklärt die Referentin, die sich seit Jahren ehrenamtlich engagiert und anderen ehemaligen KZ-Häftlingen in ihrer Region hilft.

Was: Zeitzeugengespräch

Wann: 05. November 2019, 20:15 Uhr

Wo:
Kollegiengebäude I
Hörsaal 1010
 Platz der Universität 3
79098 Freiburg

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Veranstalter: Colloquium Politicum, Maximilian-Kolbe-Werk, Landeszentrale für politische Bildung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos. Die Veranstaltungssprache ist Deutsch.

Weitere Informationen

Freiburg auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Bildungskonferenz und Fachtag am 6./7. November

Welche Wege geht Freiburg, um die digitale Bildung zu entwickeln und sich zukunftsfähig aufzustellen? Diese Frage beleuchten eine Bildungskonferenz am Mittwoch, 6. November, und ein anschließender Fachtag am Donnerstag,

  1. November. Das Freiburger Bildungsmanagement lädt
    interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Teilnahme
    ein. Im Fokus steht an beiden Tagen das Thema „Urbanes
    Lernen. Morgen. Freiburg auf dem Weg ins digitale Zeitalter“.

Die Bildungskonferenz findet am Mittwoch, 6. November, von 18 bis 21 Uhr im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses, Münsterplatz 24, statt. Der Abend widmet sich der Frage, wie es gelingt, dass Bürgerinnen und Bürger die Digitalisierung selbstbestimmt mitgestalten. Anja Wagner, Gründerin der digitalen Bildungsagentur Frolleinflow, eröffnet die Konferenz mit einem Vortrag über den digitalen Wandel und Bildung im kommunalen Kontext. Anschließend diskutiert sie das Thema mit Dejan Mihajlovic (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung), der Professorin Juliane Besters-Dilger (Universität Freiburg), Hermann Maier (Amt für Schule und
Bildung, Stadt Freiburg), Sonja Sobotta (Erwachsenenbildung E+F Beziehung leben) sowie Bernd Mutter (Amt für Digitales und IT, Stadt Freiburg).

Screenshot der Homepage Urbanes Lernen

„Generationenübergreifendes Lernen“

Am Donnerstag, 7. November, folgt dann von 13.30 bis 18.30 Uhr der Fachtag im Forum Merzhausen, Dorfstraße 1. Dabei geht es um Fragen wie: Was verbirgt sich hinter Begriffen wie virtueller Realität, e-Sport, Immersion oder merge cube? Wie kann die digitale Bildung in Kitas, Schulen aber auch in Kultur und Wirtschaft gelingen? Und wie könnte eine urbane Lernplattform aussehen? Nach einem Impulsvortrag laden Expertinnen und Experten dazu ein, verschiedene Ideen- und Gestaltungsräume zu besuchen. Dort können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konzepte, aber auch konkrete Projekte zur Digitalisierung kennenlernen, diskutieren und ergänzen. Daneben bieten Erlebnisräume die Möglichkeit, neueste digitale Entwicklungen auszuprobieren: Vom
Eintauchen in virtuelle Realitäten bis hin zum 3D-Scanner ist Einiges geboten. „Generationenübergreifendes Lernen“ ist das Thema von Ria Hinken, Alterskompetenz https://www.urbanes-lernen.de/ria-hinken/

Die Teilnahme an den Terminen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 30. Oktober, online möglich unter www.urbanes-lernen.de (ganz runter scrollen). Dort erfolgt zuerst die Anmeldung für den Fachtag, anschließend gibt es die Möglichkeit, sich auch für die Bildungskonferenz
anzumelden. Wer sich nur für die Bildungskonferenz anmelden möchte, bitte folgenden Link verwenden:
https://fritz.freiburg.de/web/asb_fbm/bildungskonferenz2019

Wegen fehlender Parkplätze raten die Veranstalter, für die Anfahrt zu beiden Terminen das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen (Historisches Kaufhaus: alle Straßenbahnlinien, Forum Merzhausen: Straßenbahn Linie 3 und Bus Linie 7208).

Auftakt für neue Allianz

Universität Freiburg gründet am 28.10.2019 Kompetenzverbund zur weiteren Erforschung des bedingungslosen Grundeinkommens

Foto von Sandra Meyndt, Uni Freiubrg. Geldscheine zum bedingungslosen Grundeinkommen
Foto: Sandra Meyndt

Ein festes und verlässliches Entgelt für alle Bürgerinnen und Bürger, das an keine Voraussetzungen oder Gegenleistungen geknüpft ist: Prof. Dr. Bernhard Neumärker, Götz Werner Professur für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie der Universität Freiburg, befasst sich schon seit einigen Jahren mit dem Reformkonzept zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE). Nachdem die dm-Werner Stiftung seit Frühjahr 2019 die Forschung dazu bereits mit der Namensprofessur fördert, wird am 28. Oktober 2019 zusätzlich das Freiburg Institute for Basic Income Studies (FRIBIS) gegründet. Ziel dieses internationalen und interdisziplinären Verbunds ist es, das bedingungslose Grundeinkommen in all seinen Facetten zu untersuchen und der Frage nachzugehen, wie aus dem Konzept Realität werden kann. Es sprechen der Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, das Stifterehepaar Beatrice und Prof. Götz W. Werner, Prof. Dr. Bernhard Neumärker und Helena Steinhaus, Leiterin des Projektes „Sanktionsfrei“.

  • Was: Gründungsveranstaltung
  • Wann: 28.10.2019, 18:30 bis 20:30 Uh
  • Wo:
    Kollegiengebäude 1
    Hörsaal 1010
    Platz der Universität 3
    79098 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten
  • Veranstalter: Universität Freiburg, Abteilung für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheori
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
  • Der Eintritt ist kostenlos
  • Die Vortragssprache ist Deutsch
  • Weitere Informationen

TECHTIDE soll Leit-Event für digitalen Wandel werden

Nach der CeBit nun die TECHTIDE

TECHTIDE 2019 (3. und 4. Dezember, Hannover): Wirtschaftsministerium lädt zur Digitalkonferenz

Hannover. Am 3. Dezember 2019 ist es soweit: Dann findet erstmals die Digitalkonferenz TECHTIDE im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover statt. Zwei Tage soll die Konferenz Treffpunkt für Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik sein, um die unternehmerischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu diskutieren und die handelnden Personen miteinander zu vernetzen. Angesprochen sind Unternehmen aller Branchen, insbesondere Startups und Mittelstand, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Politik und Verwaltung sowie NGOs, Vereine, Stiftungen, Initiativen und Kirchen aus Niedersachsen, den angrenzenden Bundesländern sowie den nordeuropäischen Nachbarstaaten.

TECHTIDE (3. und 4. Dezember 2019, Hannover)
TECHTIDE (3. und 4. Dezember 2019, Hannover)

Der niedersächsische Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann will die TECHTIDE zu einem Leit-Event der digitalen Transformation in Niedersachsen machen: „Die TECHTIDE soll der Ort sein, an dem Expertinnen und Experten alle Denkschubladen verlassen und einen konstruktiven und kreativen Blick auf die Herausforderungen der Digitalisierung werfen“, sagt Althusmann und ergänzt: „Den digitalen Wandel müssen wir wollen, aber auch können. Deshalb ist neben einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur die digitale Kompetenz aller Menschen der Schlüsselfaktor für eine gute digitale Perspektive des ganzen Landes“. Das Land investiert mehr als eine Milliarde Euro für die Umsetzung des Masterplan Digitalstrategie.

In Vorbereitung der TECHTIDE hat ein Expertenkreis 71 –­­ teils provokante – Thesen zur Digitalisierung aufgestellt. Daraus entstand die Konferenz-Agenda mit zehn Themenblöcken wie Automatisierung und Industrie, Zukunft der Arbeit, Bildung und Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Cybersicherheit und Datenschutz sowie Künstliche Intelligenz.

„Wir freuen uns, als Mitveranstalter der TECHTIDE bei der Umsetzung der Digitalstrategie des Landes Niedersachsen aktiv mit unserem Netzwerk und unserer Veranstaltungsexpertise mitwirken zu können“, ergänzt Dr. Andreas Gruchow, Vorstand der Deutschen Messe AG. „Die neue Veranstaltung zeigt auf, wie sich unser Leben und Arbeiten in den nächsten Jahren verändern wird und wie Unternehmen, Hochschulen, aber auch Bürgerinnen und Bürger von der Digitalisierung profitieren können.“

Neben der Konferenz bietet die TECHTIDE auch eine begleitende Ausstellung. Dort präsentieren die „Digitalen Orte Niedersachsen“ beispielgebende digitale Lösungen aus ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Sprecher und Aussteller der TECHTIDE sind führende Köpfe aus Unternehmen der Digital Economy und Anwenderfirmen, aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Startups unterschiedlicher Branchen.

Die TECHTIDE beginnt mit der TECHTIDE NIGHT am Dienstag, 3. Dezember von 18 bis 22 Uhr. Die TECHTIDE Konferenz findet am Mittwoch, 4. Dezember von 10 bis 18.30 Uhr statt.

Aktuelle Informationen rund um die TECHTIDE finden Sie unter www.techtide.de.

Auf Einladung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums diskutieren zahlreiche Expertinnen und Experten mit Unternehmen, Forschungsinstitutionen, Landesinitiativen, Kommunen und Bürgern die Entwicklung der digitalen Transformation und wie sie gemeinsam gestaltet werden kann.

Generationen im Gespräch

Wir müssen reden!

Wer: 30 Menschen zwischen 16 und 24 Jahren und 30 Menschen ab 65 Jahren.
Wann: Freitag, den 18. Oktober 2019 von 09.30 bis 17.30 Uhr
Wo: Bürgerhaus Zähringen, Lameystraße 2, 79108 Freiburg

Postkarte zu Generationen im Gespräch
Lesung mit Gottfried Haufe bei Generationen im Gespräch
https://gottfried-haufe.com/


Bei Generationen im Gespräch tauschen sich Jung und Alt über die großen Herausforderungen unserer Zeit aus, wie zum Beispiel: Klimakrise, Digitalisierung, Mobilität oder Migration. Gemeinsam entwickeln sie Ideen für ein zukunftsfähiges Miteinander in Freiburg.

Worum geht es?
Generationen verbinden: Wissen ältere Menschen, was die junge Generation beschäftigt? Und haben Jugendliche Verständnis für Themen der Generation 65 plus? Wenn es um Entscheidungen geht, werden zukünftig viel mehr Ältere als Jüngere mit ihrer Stimme die Richtung vorgeben. Deshalb wollen wir ins Gespräch kommen.
Unterschiede entdecken: Klimakrise, Digitalisierung, Mobilität oder Migration. Es gibt viele relevante Themen, die unser Leben betreffen! Wo liegen die Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Streitpunkte der Generationen?
Gemeinsam Zukunft gestalten: Die junge Generation hat die Zukunft vor sich – die Älteren können ihre Erfahrungen teilen. Wir wollen Gemeinsames entdecken und Ideen und Projekte für die Gestaltung einer Zukunft in Freiburg für alle finden.
Öffentlichkeit erreichen – Wirkung erzielen: Wir wollen Gespräche gestalten und Wirkung vor Ort erzeugen – bei unseren Veranstaltungen, in der Öffentlichkeit, in Politik und Gesellschaft. Wir wollen einen neuen Dialog der Generationen anstoßen und aktiv werden

Noch Fragen?
Weitere Infos und das Anmeldeformular sind unter www.wirmuessenreden.net/freiburg zu finden. Eine Anmeldung ist bis zum 10. Oktober 2019 möglich. Weitere Fragen beantworten wir gerne unter 030 610 81 44 68 oder generationen@bildungscent.de.
Wir freuen uns auf Ihre/Eure Anmeldungen!

KunstZeit

Führungen für Menschen mit Demenz in Münchner Museen und Kunsträumen.

Plkakat KunstZeit

Wie kann Menschen mit Demenz ein barrierefreier Zugang zu Kunst ermöglicht werden? Wie können Besuche in Museen und Ausstellungsräumen und die Teilnahme an Führungen für Betroffene gestaltet werden?

Seit 2016 geht das Projekt KunstZeit diesen Fragen in der Praxis nach und bietet Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleiterinnen wie Begleitern ein vielfältiges Führungsprogramm in den Münchner Museen und Ausstellungsorten Artothek, Bayerisches Nationalmuseum, Lenbachhaus, Museum Villa Stuck, Pinakothek der Moderne und Staatliches Museum Ägyptischer Kunst.

Auch dieses Jahr finden in den Wochen vor und nach dem Welt-Alzheimer-Tag am 21.September 2019 wieder Führungen und Fachveranstaltungen statt.

Die Führungen ermöglichen lebendige, sinnliche Zugänge zu ausgewählten Werken und Objekten. Annäherungen an Kunst erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei auf ganz unterschiedliche Weise: durch intuitives Entdecken oder Tasten, im gemeinsamen Gespräch oder in Rundgängen mit musikalischen wie künstlerisch-praktischen Akzenten. Die auf den jeweiligen Austragungsort abgestimmten Konzepte schaffen dabei den Rahmen für ein gemeinsames Kunsterleben der Betroffenen mit ihren Angehörigen und Begleitpersonen.

KunstZeit beruht auf einem gemeinsamen Konzept der Artothek, des Lenbachhauses, der Pinakothek der Moderne und des Museums Villa Stuck. Seit 2016 werden die KunstZeit-Veranstaltungen auch im Bayerischen Nationalmuseum und im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst München angeboten.

Programm

von KunstZeit – Führungen für Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen und Begleitpersonen – im Zeitraum vom 17. – 27. September 2019

Die Führungen dauern inklusive eines kleinen Umtrunks ca. 90 Minuten und sind kostenfrei. Es fällt lediglich der Eintritt in das jeweilige Museum an, bzw. ist der Besuch in einigen Häusern kostenfrei.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt beim jeweiligen Ausstellungsort.

Dienstag, 17. September 2019, 10.30 Uhr

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Menschen, Tiere und ihre Umgebung in der Kunst des Blauen Reiter

Die Bilder des Blauen Reiter sind mit ihren kräftigen Farben und ihrer klaren Bildsprache sinnliche Werke, die zu einer Reise durch fantastische Welten von Tier und Mensch einladen.

Anmeldung: Martina Oberprantacher (Kunstvermittlung) Telefon: 089 233 320-28 Email: kunstvermittlung-lenbachhaus@muenchen.de

Samstag, 21.September 2019, 11.00 Uhr

Pinakothek der Moderne

KunstZeit – Führungen für Menschen mit Demenz

Die Kraft der Farbe

Zu diesem Rundgang durch die Pinakothek der Moderne laden wir nicht nur Betroffene, Familienmitglieder und Betreuende von Pflegeeinrichtungen ein, sondern alle Interessierten. Gemeinsam nehmen wir uns Zeit, den kräftigen Farben in den Bildern nachzuspüren. Kurze Geschichten und Assoziationen, aber auch Raum für stille Betrachtungen bringen uns die Werke näher.

Im Anschluss sprechen wir in einer Kaffee- und Teerunde über Methoden der Vermittlung im Umgang mit demenziellen Erkrankungen und lassen das Gesehene wirken.

Anmeldung: Christopher Förch (Kunstvermittlung), Telefon: 089 23805-198 Email: buchung@pinakothek.de

Samstag, 21. September 2019, 14 Uhr

Museum Villa Stuck

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk

„Wenn Orpheus sang, dann kamen die Tiere der Erde, die Vögel der Luft, die Fische im Wasser und lauschten“.

Der Künstler Franz von Stuck errichtete 1897/98 als junger Maler, Graphiker und Bildhauer seine beeindruckende Künstlervilla in München. Ein Rundgang mit musikalischen Akzenten durch die repräsentativen Wohnräume und das Künstleratelier ermöglicht einen lebendigen, sinnlichen Zugang.

Anmeldung: Johanna Berüter (Kunstvermittlung), Telefon: 089 544 441-29

Email: johanna.berueter@muenchen.de

Sonntag, 22. September 2019, 14.00 Uhr

Bayerisches Nationalmuseum

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Ein Potpourri aus Blüten und Musik

Im Garten von Schloss Ismaning vergnügt sich eine fröhliche Gesellschaft und lauscht der Nachtigall des Zaren. Eine mit Blüten besetzte prunkvolle Porzellanvase führt den Sommer in seiner schönsten Pracht vor Augen. Mit begleitenden Materialien zum Tasten, Hören und Riechen können die Kunstwerke auf ganz individuelle Art erlebt werden.

Anmeldung: Dorothea Band (Kunstvermittlung)

Telefon: 089 211 24-216

Email: bay.nationalmuseum@bnm.mwn.de

Dienstag, 24. September, 2019, 11 Uhr

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

KunstZeit – Führung für Menschen mit Demenz

Kunst und Zeit

Formen und Farben, Menschen und Götter, beeindruckende Kunstwerke aus 5000 Jahren Altägypten entdecken wir gemeinsam und nähern uns haptisch und sinnlich den Statuen an, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.

Anmeldung: Roxane Bicker (Kulturvermittlung)

Telefon: 089 289 27-634

Email: buchungen@smaek.de

Freitag, 27.09.2019, 10.30 bis 12 Uhr

Artothek – städtischer Kunstverleih

Fachveranstaltung

ArtDay! Rot & Gelb & Blau = BUNT

Impulsvortrag und Praxiseinblick

Der Impulsvortrag gibt Einblicke in das Konzept und die Praxis des Programms „ArtDay! Rot & Gelb & Blau.“ Dieses bietet besondere Kunsterfahrungen für alte und hochaltrige Menschen mit kognitiven und mobilen Einschränkungen. Vor ausgewählten Originalen aus dem Kunstverleih ist ausreichend Zeit, eigene Gedanken, Gefühle und Erinnerungen einzubringen. Biografisches Erzählen und sinnenhafte Zugänge verbinden sich. Die Themen orientieren sich am Lauf der Jahreszeiten, musikalische Untermalung oder künstlerisch-praktische Akzente ergänzen das intuitive Entdecken.

Eine Veranstaltung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Museen, der inklusiven Kulturarbeit und Vermittlung sowie aus Einrichtungen und Initiativen für Betroffene. 

Referentinnen: Dagmar Bosch und Ruth Lobenhofer,

Einritt frei. Anmeldung bis 21.9.2019: Stephanie Lyakine-Schönweitz (Kunstvermittlung Artothek) Telefon: 089 233 216-84

Email: kunstvermittlung@muenchen.de

Darüber hinaus können bei allen beteiligten Museen und Ausstellungsorten während des ganzen Jahres Termine für Gruppen gebucht werden. Eine Anmeldung ist über die genannten Buchungsstellen möglich.

Sicher vernetzt – mit 60plus am Donnerstag 26.9. | 19 Uhr | STUDIO FREIBURG | SCHLOSSBERGSAAL

#GenerationLochkarte trifft Digitalisierung

Welche Bilder kann ich gefahrlos über Whatsapp verschicken? Wie finde ich bei Facebook alte Schulfreunde? Warum ist ein Smart-Home vielleicht doch nicht nur praktisch? Und was passiert mit meinen Daten? 

©SWR

Die Freiburgerin Ria Hinken – 66 Jahre, Netzwerkerin, Social-Media-Expertin und Altersspezialistin – weiß es. Lange hat sie im IT-Bereich gearbeitet. Heute hält sie Vorträge über die Gefahren beim sorglosen Umgang mit Daten, gibt Seminare zu Themen wie „Hilfe! Mein Mann geht in Rente!“ und coacht Menschen bei ihrer Vorbereitung auf den Ruhestand.

In Freiburg leitet sie das Projekt Alterskompetenz.info. Da informiert sie zum Beispiel über anderes Wohnen im Alter oder Einkommen in späten Lebensphasen und sie hilft der „Generation Lochkarte“, sich im Dschungel der Digitalisierung zurechtzufinden.

An all ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und auch an kleinen Anekdoten zum Schmunzeln lässt sie uns teilhaben: Präzise, freundlich und humorvoll. Und: Fragen dürfen Sie alles!

SWR-Redakteurin Dinah Steinbrink im Gespräch mit Ria Hinken

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter studio.freiburg@swr.de

Ausschnitte aus dem Gespräch werden gesendet am
SO, 29.09. in SWR4 Baden-Württemberg Radio Südbaden
SA, 05.10. von 14.05 – 15 Uhr in SWR Aktuell

SO, 06.10. von 10.03 – 11 Uhr in SWR Aktuell

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/SWR-Studio-Freiburg-Schossbergsaal-Sicher-vernetzt-mit-60-Generation-Lochkarte-trifft-Digitalisierung,veranstaltung-sicher-vernetzt-mit-60-plus-102.html