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Die alternde Gesellschaft könnte auch für Facbook zum Problem werden

Infografik: Vom Facebook zum Deadbook? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Are the dead taking over Facebook? Dieser Frage sind Carl J. Öhman und David Watson von der Universität Oxford in einer Big Data-Analyse nachgegangen. Demnach werden bis zum Jahr 2100 mindestens 1,4 Milliarden Facebook-Nutzer versterben - sollte es beim aktuellen Wachstum bleiben könnten es sogar 4,9 Milliarden werden. Unabhängig davon, wie genau die Schätzungen sind wird die Frage des Umgangs mit den Profilen von Verstorbenen für Facebook eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und auch die Nutzer sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie ihr digitales Erbe regeln. Die Deutschen haben in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf. Einer Umfrage der E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX zufolge haben erst acht Prozent der deutschen Internetnutzer Zugangsdaten für alle Online-Konten bei einem Vertrauten hinterlegt.

Von den Über-60-Jährigen glaubten nur 20 Prozent, dass ihnen Fake News schon einmal begegnet wären. Das zeigt die Wichtigkeit dieses Themas. Es gibt viel zu tun. Wir bleiben dran.

Wahrnehmung von Fake News hängt vom Alter ab

Gerade erst hat Facebook eine Rekordzahl an Fake Accounts gelöscht.

Infografik: Wahrnehmung von Fake News hängt vom Alter ab | Statista

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Gezielte Manipulation und Meinungsmache durch Falschmeldungen ist ein Problem, das nicht nur in den sozialen Medien regelmäßig für Wirbel sorgt. Eine aktuelle Umfrage von PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass jüngere Mediennutzer dabei misstrauischer sind als Ältere.

So gaben 55 Prozent der Befragten in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen an, dass sie glauben, schon einmal mit Fake News konfrontiert gewesen zu sein. Von den Über-60-Jährigen glaubte das nur jeder Fünfte (20 Prozent), wie die Statista-Grafik zeigt. Je älter die Befragten waren, desto weniger vermuteten sie, schon einmal Fake News wahrgenommen zu haben. Ein großer Teil der Befragten aus allen Altersgruppen war sich nicht sicher, ob sie schon einmal Fake News gelesen haben.

Das Ergebnis zeigt, dass bei diesem Thema noch ein großer Aufklärungsbedarf besteht.

Nicht nur Arbeitnehmer, sondern vor allem Selbständige sind im Rentenalter aktiv

Rund 58 Prozent der Männer und Frauen im Alter zwischen 60 und 64 Jahren arbeiten., berichtet ZEIT Online.

20 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande sind älter als 55 Jahre, wie aus Daten von Eurostat hervorgeht. Damit liegt Deutschland über dem EU-Schnitt von 17,1 Prozent. Wie die Grafik von Statista zeigt, stieg der Anteil damit in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich um 6,9 Prozentpunkte in Deutschland und 7,5 in allen EU-Ländern.

Laut eines aktuellen Berichts der Bundesregierung steigt dabei auch die Zahl der über 60-Jährigen, die sozialversicherungspflichtiger Arbeit nachgehen immer weiter und liegt derzeit bei 2,4 Millionen – mehr als doppelt so viele wie 2007, als die Rente mit 67 eingeführt wurde.

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3 Länder führen den digitalen Wandel an:

Großbritannien, die USA und vor allem China

38 Prozent der deutschen Teilnehmer des Digital Society Index 2018 glauben, dass die Digitalisierung zur Lösung der dringendsten Herausforderungen (z.B. Armut, Gesundheitsprobleme, Umweltzerstörung) der Welt beitragen wird. Damit ist der Technologische Zukunftsoptimismus der Bundesbürger im Vergleich eher wenig ausgeprägt, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Anders sieht das in China aus: 71 Prozent der Befragten dort sind der Meinung, dass digitale Technologie die Welt besser machen kann.

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GPRA-Vertrauensindex 2017

Kein Vertrauen zu Facebook, aber zu amazon, obwohl dort ebenfalls sehr viele persönliche Daten gespeichert werden

Wie passt das zusammen, dass die Menschen hierzulande kein Vertrauen in Facebook haben, aber von amazon glauben, dass man dort den Datenschutz mehr beachtet. Und beim Thema "verantwortliches" Handeln kommt amazon immerhin noch auf 49 %, obwohl die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen gerade bei amazon besonders schlecht sind, wie viele Dokumentationen inzwischen belegen.

Nur 19 Prozent der für den GPRA-Vertrauensindex 2017 befragten Bundesbürger haben Vertrauen in den Datenschutz von Facebook. Auch in Punkto verantwortliches Handeln sehen die Studienteilnehmer das größte soziale Netzwerk der Welt sehr kritisch. Etwas besser ist das Standing, wenn es um Qualität und Service geht. "'Die teilweise verheerenden Ergebnisse sind eine echte Herausforderung für Unternehmenskommunikatoren', sagt Thorsten Hebes. Der Geschäftsführer von Serviceplan PR & Content ist als Mitglied des GPRA-Präsidiums verantwortlich für den Vertrauensindex. Das deutlichste Beispiel sei für ihn Facebook. Der Internetriese reagiere immer erst, wenn etwas passiert sei, aber nie im Vorfeld." Dagegen schneiden Amazon und eBay vergleichsweise gut ab. Am vertrauenswürdigsten ist indes die einzige in der Studie betrachtete nichtkommerzielle Website, das Online-Lexikon Wikipedia.

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Wie sieht die Armutsgefährdung in Deutschland aus?

Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte in Deutschland hat, gilt hierzulande als armutsgefährdet. Wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, ist die Armutsgefährdungsquote mit 22,6 Prozent in Bremen am höchsten. Am geringsten ist das Armutsrisiko in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, gefolgt von Hamburg und Schleswig-Holstein im hohen Norden, wie die Grafik von Statista zeigt.

Bei Erwerbslosen und Alleinerziehenden ist das Risiko, von Armut betroffen zu sein am größten. Außerdem sind die neuen Bundesländer stärker betroffen als das frühere Bundesgebiet.

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Verfassungsreferendum Türkei

Die in Spanien lebenden Türken stimmten mit großer Mehrheit dagegen

Das Präsidialsystem des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan findet im Ausland mehr Anklang als bei den Menschen in der Türkei selbst. Von den rund 2,9 Millionen im Ausland lebenden registrierten Wahlberechtigten nahmen der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge insgesamt etwa 1,4 Millionen am Referendum teil. 59,2 Prozent stimmten mit Ja. In der Türkei lag die Zustimmung bei 51,2 Prozent.

Die Statista-Grafik zeigt die Wahlergebnisse in ausgewählten Ländern weltweit. Demnach stimmten in Belgien 75 Prozent der gut 72.000 registrierten Wähler für das Verfassungsreferendum. In Deutschland, wo mehr als eine halbe Million Menschen an der Abstimmung teilnahmen, lag der Anteil der Ja-Stimmen bei gut 63 Prozent. In Spanien stimmten lediglich 13 Prozent für die Verfassungsänderung. Allerdings lag die Zahl der Wähler auch nur bei knapp 1.300. Von den knapp 33.000 Stimmen in den USA waren 16 Prozent für Erdogans Präsidialsystem.

 

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Bundestagswahl 2017 - Demokratie steht an erster Stelle

Damit dies auch so bleibt, müssen wir uns dafür auch engagieren. Demokratie ist kein Selbstläufer und schon gar keine Zuschauerveranstaltung. Bildungschancen dürfen daher nicht vernachlässigt werden. 

In vielen Ländern Europas erstarken zurzeit die Rechtspopulisten und die Türkei verwandelt sich langsam in eine Diktatur. In Zeiten wie diesen scheint vielen noch einmal mehr bewusst zu werden, welche Vorzüge es hat, in einer funktionierenden Demokratie zu leben. In einer aktuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist die Erhaltung der Demokratie das wichtigste politische Thema für die Deutschen.

Die Befragten sollten für verschiedene Politikbereiche auf einer Skala von 0 (gar nicht wichtig) bis 10 (sehr wichtig) angeben, welche Bedeutung sie diesen beimessen. Mit einer Gewichtung von 9,4 Punkten landete die Demokratieerhaltung auf dem ersten Platz. Fast genauso wichtig ist den Deutschen, dass die Politiker genügend Arbeitsplätze schaffen. Überraschend angesichts sinkender Umfragewerte der Grünen: Die Bekämpfung des Klimawandels durch eine Reduzierung der Treibhausgase ist ebenfalls ein sehr wichtiges Thema für die Befragten. Im Jahr 2017 wurden mit "Verbesserung der Pflegequalität" und "Bekämpfung der Kriminalität" noch weitere Themen abgefragt, denen ebenfalls eine hohe Bedeutung beigemessen wurde.

Das DIW hatte eine ähnliche Umfrage bereits im Jahr 2013 durchgeführt. Seitdem hat sich bei den Prioritäten der Deutschen nicht viel verändert, wie die Grafik von Statista zeigt. Lediglich die Verringerung der Staatsverschuldung und die Schaffung gleicher Bildungschancen für alle haben laut der Umfrage seit 2013 für die Mehrheit leicht an Wichtigkeit verloren.

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Staat erzielt Überschuss von fast 24 Milliarden Euro im Jahr 2016

WIESBADEN – Der Finanzierungsüberschuss des Staates betrug im Jahr 2016 nach aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 23,7 Milliarden Euro. Das ist absolut gesehen der höchste Überschuss, den der Staat seit der deutschen Wiedervereinigung erzielte. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (3 132,7 Milliarden Euro) ergibt sich daraus für den Staat eine Maastrichtquote von + 0,8 %. Bei diesen Ergebnissen handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010, die die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten bilden.

Der Finanzierungsüberschuss ergibt sich aus der Differenz der Einnahmen (1 411,4 Milliarden Euro) und der Ausgaben (1 387,7 Milliarden Euro) des Staates. Bei allen staatlichen Ebenen waren die Einnahmen höher als die Ausgaben. Den höchsten Überschuss im Jahr 2016 realisierte dabei die Sozialversicherung mit 8,2 Milliarden Euro. Sie konnte damit absolut gesehen ihre finanzielle Situation im Vergleich zu den anderen staatlichen Ebenen am stärksten verbessern. Mit geringem Abstand folgt der Bund, der das Jahr 2016 mit einem positiven Saldo von 7,7 Milliarden Euro abschließen konnte, nach einem Überschuss von 10,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Auch die Länder setzten den eingeschlagenen Konsolidierungsweg fort und erzielten im Jahr 2016 einen Überschuss von 4,7 Milliarden Euro. Die Gemeinden erwirtschafteten 2016 einen Finanzierungsüberschuss von 3,1 Milliarden Euro, etwas weniger als im Vorjahr.

Auf der Einnahmeseite wirkten sich vor allem stark steigende Einkommen- und Vermögensteuerzahlungen (+ 6,5 %) sowie die gute Beschäftigungslage mit einem kräftigen Zuwachs bei den Sozialbeiträge aus (+ 4,6 %). Die Ausgabenseite wurde maßgeblich durch Ausgabenzuwächse bei den Vorleistungen (+ 8,7 %) und einem deutlichen Anstieg bei den Aufwendungen für soziale Sachleistungen (+ 6,2 %) geprägt.

Die Grafik zeigt das Finanzierungssaldo des deutschen Staates in Milliarden Euro Infografik: Größter Überschuss seit Wiedervereinigung | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

So weiblich ist die Tech-Welt

Frauen sind in vielen US-Tech-Unternehmen eine Minderheit. Besonders deutlich ist das bei Microsoft: nur 26 Prozent der Angestellten des Software-Riesen sind weiblichen Geschlechts. Bei Tech-Jobs und in der Führungsetage sind es sogar nur jeweils 18 Prozent. Ähnlich sieht es auch bei anderen Top-Unternehmen der Branche, wie Facebook oder Apple, aus. Etwas ausgeglichener stellt sich die Geschlechterverteilung im Bereich eCommerce dar; bei eBay sind 43 Prozent der Angestellten Frauen, Amazon ist zu 39 Prozent weiblich.

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