Springe zum Inhalt

Die alternde Gesellschaft könnte auch für Facbook zum Problem werden

Infografik: Vom Facebook zum Deadbook? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Are the dead taking over Facebook? Dieser Frage sind Carl J. Öhman und David Watson von der Universität Oxford in einer Big Data-Analyse nachgegangen. Demnach werden bis zum Jahr 2100 mindestens 1,4 Milliarden Facebook-Nutzer versterben - sollte es beim aktuellen Wachstum bleiben könnten es sogar 4,9 Milliarden werden. Unabhängig davon, wie genau die Schätzungen sind wird die Frage des Umgangs mit den Profilen von Verstorbenen für Facebook eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und auch die Nutzer sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie ihr digitales Erbe regeln. Die Deutschen haben in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf. Einer Umfrage der E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX zufolge haben erst acht Prozent der deutschen Internetnutzer Zugangsdaten für alle Online-Konten bei einem Vertrauten hinterlegt.

GPRA-Vertrauensindex 2017

Kein Vertrauen zu Facebook, aber zu amazon, obwohl dort ebenfalls sehr viele persönliche Daten gespeichert werden

Wie passt das zusammen, dass die Menschen hierzulande kein Vertrauen in Facebook haben, aber von amazon glauben, dass man dort den Datenschutz mehr beachtet. Und beim Thema "verantwortliches" Handeln kommt amazon immerhin noch auf 49 %, obwohl die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen gerade bei amazon besonders schlecht sind, wie viele Dokumentationen inzwischen belegen.

Nur 19 Prozent der für den GPRA-Vertrauensindex 2017 befragten Bundesbürger haben Vertrauen in den Datenschutz von Facebook. Auch in Punkto verantwortliches Handeln sehen die Studienteilnehmer das größte soziale Netzwerk der Welt sehr kritisch. Etwas besser ist das Standing, wenn es um Qualität und Service geht. "'Die teilweise verheerenden Ergebnisse sind eine echte Herausforderung für Unternehmenskommunikatoren', sagt Thorsten Hebes. Der Geschäftsführer von Serviceplan PR & Content ist als Mitglied des GPRA-Präsidiums verantwortlich für den Vertrauensindex. Das deutlichste Beispiel sei für ihn Facebook. Der Internetriese reagiere immer erst, wenn etwas passiert sei, aber nie im Vorfeld." Dagegen schneiden Amazon und eBay vergleichsweise gut ab. Am vertrauenswürdigsten ist indes die einzige in der Studie betrachtete nichtkommerzielle Website, das Online-Lexikon Wikipedia.

Infografik: Kein Vertrauen zu Facebook | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Digitaler Nachlass - Wer löscht unsere Online-Konten?

Facebook ist laut einem Artikel auf WDR.de auf dem Weg, ein digitaler Friedhof zu werden. Im Jahr 2089 wird es in Deutschland erstmals mehr tote als lebende Facebook-Nutzer geben, so die Berechnung des Journalisten Dennis Horn. Tatsächlich ist der digitale Tod - und damit auch der digitale Nachlass - ein Thema, das zunehmend Beachtung findet. Indes haben laut einer Bitkom-Umfrage nur die wenigsten bislang geregelt, was nach dem Ableben mit den eigenen Online-Konten passiert. 80 Prozent der befragten Internetnutzer haben ihren digitalen Nachlass noch überhaupt nicht geregelt.

Infografik: Was passiert nach dem Tod mit Online-Konten? | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Hungriges Google

194 M&A-Deals hat Google von 2006 bis 2016 laut Angaben von CB Insights durchgezogen. So hungrig wie die Suchmaschine ist keines der vier GAFA-Unternehmen, wie unsere Grafik zeigt. Facebook kommt im selben Zeitraum auf vergleichsweise bescheiden 77 Fusionen und Übernahmen. Der größte Zukauf von Google war wohl bislang 2014 der Motorola Deal (12,5 Milliarden US-Dollar). Für die Tech-Riesen sind Investitionen in dieser Größenordnung kein Problem. So verfügt beispielsweise Apple aktuell über Finanzreserven in Höhe von über 260 Milliarden US-Dollar.

Infografik: Hungriges Google | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Michal Kosinski bei den CeBIT Global Conferences 2017

Seit Donald Trumps Wahl zum neuen US-Präsidenten fragen sich viele Menschen, ob sich mit personalisierten Werbebotschaften, die im großen Stil über soziale Netzwerke verbreitet werden, Wahlen gewinnen lassen. Einer der Wenigen, der diese Frage beantworten kann, ist Michal Kosinski: Der Stanford-Professor hat eine aufsehenerregende Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich die Persönlichkeit von Menschen anhand ihrer Aktivitäten bei Facebook & Co. analysieren lässt.

CeBIT Global Conferences - 23 March 2017: Keynote "The End of Privacy" / Dr. Michal Kosinski, Stanford University, United States (USA

 

SpardaSurfSafe bringt Live-Hacking-Vortrag nach Freiburg

 

Erwin Markowsky

Jugendliche sind heutzutage fest mit ihrem Handy verwachsen. Kaum legen sie es aus der Hand, schon besteht die Gefahr etwas zu verpassen. Ob Facebook, WhatsApp oder Snapchat – entweder man ist dabei oder man existiert nicht. Doch im schönen neuen Informationszeitalter sind Kinder und Jugendliche ständig Gefahren durch Cyber-Kriminalität ausgesetzt – selbst bei solch vermeintlich harmlosen Apps.
Doch von wem sollen sie den Umgang mit den Neuen Medien lernen? Viele Eltern sind in diesem Bereich selbst völlig unbedarft und in den Schulen gibt es nur selten Cyber-Spezialisten, die aufklären könnten.
Zumindest normalerweise, denn die Initiative SpardaSurfSafe zeigt Schülern, Eltern und Lehrern, wie man sicher im Netz unterwegs ist.

Am 29. März 2017 gastiert die Kampagne SpardaSurfSafe erneut in Freiburg. An diesem Tag erhalten nun auch die Schüler der aktuellen fünften und sechsten Klasse, sowie der berufsbildenden Schulen einen Einblick in die Welt der Hacker und erfahren am eigenen Leib, wie schnell man selbst zum Opfer von Cyber-Kriminalität werden kann. Rund

2.800 Schüler nehmen am Vormittag an den spannenden Live-Hacking-Vorträgen teil.
Bereits seit einigen Jahren führt Referent und Profi-Hacker Erwin Markowsky die Vorträge im Rahmen von SpardaSurfSafe durch. Während die Schülervorträge vormittags stattfinden, stehen abends die Elternvorträge auf dem Programm. Markowskys Erfolgsrezept für gebannte Zuhörer: Eine kleine Demonstration seiner Fähigkeiten als Hacker, beispielsweise durch einen Webcam-oder Kennwort-Hack. „Nach dem Hack kann man in den Räumen fast eine Stecknadel fallen hören, so verblüfft sind die Schüler. Aber dieser Schockmoment ist wichtig, denn danach folgen die Jugendlichen dem Rest des Vortrags wesentlich aufmerksamer und die Bereitschaft zur Anwendung des Gelernten
steigt deutlich“, erklärt uns Markowsky. „Uns ist es aber auch ein Anliegen, die Eltern mit einzubeziehen, denn für sie ist Cyber-Sicherheit oft genauso ein Buch mit sieben Siegeln. Daher finden abends die Elternvorträge statt, die ebenfalls mit dem Live-Hack beginnen und dann gezielt auf die Bereiche eingehen, die für Eltern relevant sind.“

Die Themen von SpardaSurfSafe sind so vielfältig wie das Netz: Hacking-Attacken, E-Mail-Manipulationen, Cybermobbing und -grooming, Computer-und Webcam-Hackingsowie Gefahren beim Online-Banking und die Folgen unbedachter Datenweitergabe auf Facebook und Co., aber auch illegale Downloads und Abzocke im Internet stehen auf dem Programm. Zu den einzelnen Themenblöcken des Projekts gibt es zusätzlich altersgerecht gestaltete Unterrichtsmaterialien für die nachfolgende Vertiefung im Unterricht.

Der Elternvortrag am 29. März 2017 um 19:00 Uhr im Audimax der Albert-Ludwigs-Universität ist kostenlos und frei zugänglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss besteht außerdem die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Hier die Veranstaltungsdaten der Vorträge für Erwachsene im Überblick:

29. März 2017
Audimax der Albert-Ludwig-Universität
Platz der alten Synagoge 1
79098 Freiburg im Breisgau

Beginn des Vortrags ist um 19:00 Uhr, der Einlass ist ab 18:30 Uhr geöffnet.

So weiblich ist die Tech-Welt

Frauen sind in vielen US-Tech-Unternehmen eine Minderheit. Besonders deutlich ist das bei Microsoft: nur 26 Prozent der Angestellten des Software-Riesen sind weiblichen Geschlechts. Bei Tech-Jobs und in der Führungsetage sind es sogar nur jeweils 18 Prozent. Ähnlich sieht es auch bei anderen Top-Unternehmen der Branche, wie Facebook oder Apple, aus. Etwas ausgeglichener stellt sich die Geschlechterverteilung im Bereich eCommerce dar; bei eBay sind 43 Prozent der Angestellten Frauen, Amazon ist zu 39 Prozent weiblich.

Infografik: So weiblich ist die Tech-Welt | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

XING-Gruppe: "Job search for refugees"

managerSeminare XINGmanagerSeminare hat uns einen kleinen Artikel zu unserer Aktivität auf XING "Job search for refugees" in der Februar-Ausgabe 2016 gewidmet.

Wir freuen usn über Unterstützung auch in anderen Städten.

Kostenloser Einführungs-Workshop zur XING-Registrierung für Flüchtlinge am 02. Februar um 18:30 h bei unserem Partner Dennis Bauske von Bildungspartner für Südbaden in Freiburg. Der Kurs ist komplett ausgebucht. Weitere Termine folgen. Geplant ist auch ein Kurs im Goethe-Institut in Freiburg im März 2016.

Hier finden Sie unsere Aktivitäten in den sozialen Netzwerken:

XING

Facebook

Twitter

Wiki

Wir danken managerSemianre, dass wir den Artikel hier veröffentlichen dürfen.

 

 

 

 

Job search for refugees

Es begann an einem Morgen im Sommer.

Beim Frühstück hörten wir die ersten Nachrichten am Radio, später erschütterten
uns die bewegenden Bilder im Fernsehen. Eine unermessliche Anzahl flüchtender
Menschen aus dem Nahen Osten machten sich seit Monaten unter Lebensgefahr auf den Weg nach Westeuropa.

Menschen überall in Deutschland halfen den Flüchtlingen mit Kleidung und in den Erstaufnahmeeinrichtungen.
Wir wollten etwas tun, das auch eine nachhaltige Integration ermöglicht. Dafür brauchen diese Menschen einen Arbeitsplatz, um dann auch eine Wohnung finden zu können. Angesichts der großen Anzahl von Flüchtlingen waren Behörden allerorts überfordert. Wir dachten uns, wenn wir keine Ghettos wollen, dann müssen wir schnellstmöglich handeln. Also gründeten wir auf dem Businessnetzwerk XING die Gruppe "Job search for refugees". Anfangs wollte niemand so richtig mitmachen. Doch dann konnten wir überzeugen. Und die Gruppe wächst seitdem stetig. Es sind Freiberufler, Personalverantwortliche und natürlich Flüchtlinge.

Da wir weder die Arbeitsagentur noch andere Behörden ersetzen können und wollen, geht es hier nur um die Vermittlung von Kontakten., die zu Praktika und hoffentlich auch zu Festanstellungen führen.

Nach und nach haben wir allerdings festgestellt, dass die Flüchtlinge selbst konkrete Unterstützung benötigen. Also haben wir einen XING-Registrierungsworkshop ins Leben gerufen. Hier in Freiburg führen wir diesen mit Dennis Bauske von Bildungspartner für Südbaden durch.

Jetzt sind wir auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten in anderen Städten.

Wenn Sie auf XING sind, dann freuen wir uns über einen Beitritt in unsere Gruppe. Auf dem "Marktplatz" können Angebote eingestellt werden. Das gilt sowohl für Jobangebote als auch für aktive Begleitung vor Ort. Z. B. Hilfe bei der XING-Registrierung oder Erstellung eines CV's.

Wir wenden uns an Flüchtlinge mit einem abgeschlossenen Studium oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die mindestens gut Englisch sprechen. Besser natürlich ist es, wenn auch Deutschkenntnisse vorhanden sind. Es gibt jedoch viele Berufe, die mit englischen Sprachkenntnissen auch in Deutschland ausgeübt werden können.

Für ehrenamtliche Deutschlehrer/innen vergibt Lingofox.de eine begrenzte Anzahl von kostenlosen Lizenzen zur Erstellung von Arbeitsmaterialien. Lingofox wird auch von der DW (Deutsche Welle) empfohlen.

Die Studentin Theresa Voß hat für die Freiburger Initiativen ein Wiki erstellt. So lassen sich Aktivitäten besser koordinieren. Dafür wird auch noch etwas Geld benötigt. Wenn Sie etwas spenden wollen, melden Sie sich bitte bei uns. Wir stellen dann den Kontakt her.
Damit wir die Flüchtlinge besser erreichen können, haben wir eine Facebook-Seite und einen Twitteraccount eingerichtet. Dort postet unser Unterstützer Imad (er selbst ist kein Flüchtling, er arbeitet als IT-Mitarbeiter hier in Freiburg) hin und wieder auch auf Arabisch.

XING: Job search for refugees
Facebook

Twitter

Ria & Hans J Hinken

 

Wie können Flüchtlinge und Unternehmen miteinander in Kontakt treten?

Gedanken, Anregungen und erste Initiativen

 Während sich viele Initiativen gebildet haben und sich zahlreiche freiwillige Helfer um die materielle Versorgung der Flüchtlinge kümmern, möchten wir mit dieser „Initiative“ den nächsten Schritt machen.

Indem wir die sozialen Netzwerke nutzen, bringen wir deutsche Unternehmen und Flüchtlinge, die unsere zukünftigen Arbeitskräfte darstellen, in Kontakt miteinander.

Voraussetzung dafür bilden die vorhandenen Smartphones auf Seiten der Flüchtlinge und die Ankündigung der Bundesregierung auf kostenlosen Telekom-Zugang.

Über Facebook werden die in Deutschland gestrandeten Flüchtlinge informiert, sich in das berufliche Netzwerk bei XING einzutragen. Eine entsprechende Gruppe ist eingerichtet.

Denn nur wenn Unternehmen wissen, über welche Qualifikationen diese Menschen verfügen, können gezielte Kontakte vermittelt werden.

Dies ist eine unbürokratische Entlastung der Arbeitsagenturen, die erst dann aktiv werden müssen, wenn es um die erforderlichen Formalitäten geht.

Wenn Sie diese Initiative unterstützen wollen, treten Sie der Gruppe bei !

Verantwortlich: Ria & Hans J Hinken

Gerade mal neun Prozent der Deutschen, die Facebook kennen, halten das Unternehmen in Bezug auf seinen Umgang mit persönlichen Daten für vertrauenswürdig. Das ist ein Ergebnis des im Auftrag der Deutschen Telekom erstellten Sicherheitsreports 2015. Überhaupt scheinen Internet- und Telekommunikationsunternehmen in Punkto Datenschutz keinen guten Ruf zu haben. So halten nur 22 Prozent Apple für vertrauenswürdig, 18 Prozent glauben, dass Apple persönliche Daten nur im Sinne der Verbraucher verwendet und 16 Prozent trauen dies Google zu. Spitzenreiter in Sachen Datenschutz ist übrigens die Telekom selbst: 46 Prozent trauen dem deutschen Telekommunikationsriesen beim Umgang mit persönlichen Daten.

Befragte, die ausgewählte Internet- und Telekommunikationsunternehmen in Bezug auf den Umgang mit persönlichen Daten für vertrauenswürdig halten.Infografik: Fast niemand vertraut Facebook | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista