Demokratie steht an erster Stelle

3 Mrz

Bundestagswahl 2017 – Demokratie steht an erster Stelle

Damit dies auch so bleibt, müssen wir uns dafür auch engagieren. Demokratie ist kein Selbstläufer und schon gar keine Zuschauerveranstaltung. Bildungschancen dürfen daher nicht vernachlässigt werden. 

In vielen Ländern Europas erstarken zurzeit die Rechtspopulisten und die Türkei verwandelt sich langsam in eine Diktatur. In Zeiten wie diesen scheint vielen noch einmal mehr bewusst zu werden, welche Vorzüge es hat, in einer funktionierenden Demokratie zu leben. In einer aktuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist die Erhaltung der Demokratie das wichtigste politische Thema für die Deutschen.

Die Befragten sollten für verschiedene Politikbereiche auf einer Skala von 0 (gar nicht wichtig) bis 10 (sehr wichtig) angeben, welche Bedeutung sie diesen beimessen. Mit einer Gewichtung von 9,4 Punkten landete die Demokratieerhaltung auf dem ersten Platz. Fast genauso wichtig ist den Deutschen, dass die Politiker genügend Arbeitsplätze schaffen. Überraschend angesichts sinkender Umfragewerte der Grünen: Die Bekämpfung des Klimawandels durch eine Reduzierung der Treibhausgase ist ebenfalls ein sehr wichtiges Thema für die Befragten. Im Jahr 2017 wurden mit „Verbesserung der Pflegequalität“ und „Bekämpfung der Kriminalität“ noch weitere Themen abgefragt, denen ebenfalls eine hohe Bedeutung beigemessen wurde.

Das DIW hatte eine ähnliche Umfrage bereits im Jahr 2013 durchgeführt. Seitdem hat sich bei den Prioritäten der Deutschen nicht viel verändert, wie die Grafik von Statista zeigt. Lediglich die Verringerung der Staatsverschuldung und die Schaffung gleicher Bildungschancen für alle haben laut der Umfrage seit 2013 für die Mehrheit leicht an Wichtigkeit verloren.

Infografik: Demokratie steht an erster Stelle | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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