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 Alterskompetenz = Großeltern = Teppichreinigung

Gerade hat uns Facebook ein tolles Angebot zur Beobachtung unserer Fanpage gemacht. Zum Vergleich werden von Facebook  "ähnliche Fanpages" ausgewählt und zur Beobachtung vorgeschlagen. Neugierig, was uns Facebook so vorschlägt, habe ich mir die Vergleichsseiten anzeigen lassen. Das Ergebnis hat mich dann allerdings doch überrascht.

Alterskompetenz, FacebookAnscheinend glaubt man bei Facebook, wenn man älter als 60 Jahre ist, dass man dann besonders viel Erfahrung in der Teppichreinigung hat.

Bei Facebook arbeiten nur junge Menschen, die "Digital Natives", die kennen Teppichreinigung wahrscheinlich nur vom "Hörensagen" ihrer Großeltern.

Liebes Facebook-Marketing-Team,

wir sind zwar älter, aber doof sind wir nicht. Diese Info gilt übrigens auch für viele andere Marketing- und Werbestrategen, die uns aktuell als Die Zielgruppe schlechthin entdeckt haben.

Das Korrekturprogramm schlägt als Synonym für Fanpage Bandage vor. Womit das wohl zusammenhängt?

Wir posten zwar nicht alle Infos des Blogs in den sozialen Netzwerken, aber wer nicht immer auf das Blog schauen mag, findet auch hier viele Infos.

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KASPAR – ein Sprechstück von PETER HANDKE am Berliner Ensemble

Der Geruch von frischem Tannenholz und Lack erfüllt den Pavillon des BE und der Blick in den abgedunkelten Raum schweift über einen Berg von Tischen – getürmt, gewürfelt und verschachtelt. Umgeben von einer Sitzrunde aus 100 nackten Holzstühlen, auf denen die Zuschauer ihr Sitzfleisch trainieren. Karg halt. Das kongeniale Bühnenkonzept entwarf Johannes Schütz.

Inmitten des Holzhaufens taucht langsam eine Hand auf und die Tische beginnen, sich schabend und knarzend zu bewegen. Dann ein Arm und ein Schuh – in Zeitlupe gefolgt von einem Bein. Am Ende steht ein ganzer Mensch zwischen dem Gewirr aus Holz-Tischbeinen. Kaspar im Feinripp-Unterhemd, schwarzer Hose und Hipster-Wollmütze.

Ein Satz erfüllt den Raum, zunächst kaum hörbar, fast zärtlich, dann anschwellend bis hin zum Schrei: „Ich möcht ein solcher werden wie einmal ein andrer gewesen ist.“ Dieser Satz bestimmt für 20 Minuten die Szene, bis plötzlich einer der Zuschauer sich verbal einmischt – einer von 6 „Einsagern“, die mit Zurufen, Satzpassagen und Chorfragmenten eine dialogische Struktur des Textes entwickeln.

Sehr hautnah und ergreifend wird die sprachliche Entwicklung des Kaspar Hauser von 1828 nachvollziehbar, die Peter Handke Ende der 60er Jahre in seinem Sprechstück niederschrieb. Er sieht KASPAR als „ mythische Figur, nicht nur interessant schlechthin, sondern ein Modell von Menschen, die nicht zurecht kommen mit sich selber und der Umwelt, die sich isoliert fühlen. Er hat mich sehr fasziniert.“ (Programmheft Nr. 168 zur Premiere am 21.2.2015) Für Handke war die Arbeit am Text KASPAR seine Initiation als Theaterautor. Ihm ging es nicht darum, die Wirklichkeit im Nacherzählstrang abzubilden, sondern mit den Wörtern und Sätzen der Wirklichkeit zu spielen. Für ihn stellen sich Fragen wie:

  • Wie redet man miteinander ?
  • Wie wird mit Reden Macht ausgeübt ?
  • Wie wird jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht ?
  • Wie ist das Verhältnis von Konstruktion, Konkretion und Abstraktion?

Der junge Regisseur Sebastian Sommer inszeniert das Handke Stück wie einen Ordnungsversuch, sich über Sprache Welt anzueignen.

Zunächst über Wortfetzen, einzelne Worte, Satzfragmente bis hin zu ganzen Sätzen.

Parallel dazu lässt er den Schauspieler Jörg Thieme sich an dem Tischgewirr abarbeiten, über gewagte Satz- und Tischkonstruktionen klettern und diese in einem Akt von Ordnungswahn zu einer zweiten Bühne aufbauen.

Eine sichtbare Metaebene entsteht, zu der sich zunächst die anderen 6 KollegInnen gesellen, und nach und nach Dreiviertel der Zuschauer von KASPAR an die große Tafel geladen werden.

Eine geniale Spielidee, die fulminant durch den athletischen und sprechakrobatischen Protagonisten und seine Mitstreiter umgesetzt wird.

Erneut ein Theaterabend am Berliner Ensemble, der magnetisch anziehend wirkt und die Zuschauer definitiv in seinen Bann gezogen hat. Man bekam direkt Lust, mit zu spielen.

KASPAR
von Peter Handke

Mit: Jörg Thieme (Kaspar), Claudia Burckhardt (Einsager), Ursula Höpfner-Tabori (Einsager), Boris Jacoby (Einsager), Nadine Kiesewalter (Einsager), Marko Schmidt (Einsager), Thomas Wittmann (Einsager)

Regie: Sebastian Sommer
Bühne und Kostüme: Johannes Schütz
Dramaturgie: Steffen Sünkel
Licht: Ulrich Eh
Sounddesign: Knut Jensen

Dauer: ca. 1h 30 Minuten (keine Pause)

Deutsche-Bank-Konferenz zu Agrarspekulation war nur PR-Show: Ein Jahr nach Treffen mit Kritikern noch immer keinerlei Entscheidung über Rohstoff-Geschäfte

Berlin, 15. April 2015. Trotz anders lautender Zusagen hat die Deutsche Bank auch ein Jahr nach der von ihr organisierten Konferenz zur Agrarspekulation keinerlei Ergebnisse vorgelegt, wie das Geldhaus in Zukunft mit seinen umstrittenen Spekulationsgeschäften umgehen will. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute kritisiert. Im April vergangenen Jahres hatte die Bank Experten zu einem Austausch über die Folgen der Nahrungsmittelspekulation eingeladen. Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen hatte im Anschluss versichert, er werde sich "in ein paar Wochen" melden, "um zu berichten, welche Themen wir wie angehen wollen." Es seien "bereits konkrete Vorschläge in der Diskussions- und Abstimmungsphase" hieß es zudem in einem weiteren Schreiben der Bank an foodwatch. Dem ist die Deutsche Bank allerdings bislang nicht nachgekommen, konkrete Vorschläge wurden bis heute nicht präsentiert. Spekulationsgeschäfte auf die Preise von Agrar-Rohstoffen sind stark umstritten. Kritiker fürchten, dass exzessive Agrarspekulationen zu steigenden Lebensmittelpreisen führen können - und damit Menschen in armen Ländern in Hunger stürzen.

"Große PR-Show, nix dahinter: Ein Jahr nach dem mit viel Brimborium organisierten Experten-Treffen zur Agrarspekulation hat die Deutsche Bank die versprochenen 'konkreten Vorschläge' noch immer nicht vorgelegt", sagte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Das Verhalten der Bank zeige, dass ihr an einem ernsthaften Dialog mit ihren Kritikern nicht gelegen sei. "Für ihre Kritiker hat Deutschlands größte Bank nur Verachtung übrig."

Am 16. April 2014 hatte die Deutsche Bank Kritiker und Befürworter der Nahrungsmittelspekulation unter dem Titel "Preisentwicklung bei Agrarrohstoffen - Wer ist wie in der Verantwortung?" zu einem "offenen Austausch" eingeladen. Auch foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode war bei dem Treffen in Frankfurt zu Gast. foodwatch fordert seit Langem, dass die Bank schon aus Vorsorgegründen aus den Geschäften aussteigen muss. Über eine E-Mail-Protestaktion unter www.foodwatch.de/aktion-deutschebank unterstützen bereits fast 65.000 Bürgerinnen und Bürger diese Forderung. In Deutschland ist die Deutsche Bank das letzte verbliebene Geldhaus, das noch an der Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln festhält.

"Es gibt starke Indizien aus der Wissenschaft und erdrückende Belege aus der Praxis dafür, dass exzessive Spekulationsgeschäfte Lebensmittelpreise ansteigen lassen. Selbst die eigene Forschungsabteilung der Deutschen Bank geht davon aus, dass Spekulationsexzesse zu Preisanstiegen führen können. Doch Deutschlands größte Bank geht auf Tauchstation und zockt unbeirrt weiter", kritisierte Thilo Bode. "Aber was soll man von einem Geldhaus auch erwarten, dessen Chefs einen Gutteil ihrer Arbeitszeit auf der Anklagebank vor Gericht verbringen?"

Link:
E-Mail-Protestaktion von foodwatch zum Stopp der Agrarspekulationsgeschäfte der Deutschen Bank: www.foodwatch.de/aktion-deutschebank

Am 01. April 2015 hat Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan die W3-Professur für Geriatrie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin übernommen. Neben der Professur mit dem Schwerpunkt Altersmedizin leitet die 53-jährige Medizinerin das Evangelische Geriatriezentrum Berlin (EGZB), eine Einrichtung der universitären Geriatrie der Charité in Trägerschaft des Evangelischen Johannesstifts. Müller-Werdan löst damit Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen ab, die sich nach ihrer Pensionierung weiter im Bereich der Forschung an der Charité engagieren wird.

Altersmedizinisches Wissen auch in akutmedizinische und andere klinische Bereiche hineinzutragen, ist ein zentrales Anliegen von Prof. Ursula Müller-Werdan: »Der Anteil betagter Menschen, die in allen Fachbereichen behandelt werden, ist inzwischen sehr hoch. Geriatrische Aspekte werden dabei von immer größerer Bedeutung. Aufgrund der breiten Kompetenz bietet die Charité ein ideales Arbeits- und Forschungsumfeld.« Neben der Behandlung von Krankheiten liegen ihr Krankheitsvermeidung und Prävention besonders am Herzen.

Die Forschungsschwerpunkte der Wissenschaftlerin bilden molekulare Mechanismen von entzündlichen Herzerkrankungen und Herzalterungsprozesse. Ebenso gilt ihr Interesse der Frage, wie sich Organalterung verzögern lässt und Alterskrankheiten vorgebeugt werden kann. Forschungen im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 598 »Herzerkrankungen im Alter - Molekulare Mechanismen und therapeutische Einflussnahme« gehören unter anderem zu ihrem Repertoire.

Als Nachfolgerin von Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen übernimmt Müller-Werdan die Leitung der Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité und die Ärztliche Leitung des Evangelischen Geriatriezentrums (EGZB), das über einen Kooperationsvertrag eng mit der Charité verbunden ist. Ursula Müller-Werdan: »Das Evangelische Geriatriezentrum Berlin zeigt als ein Leuchtturm der klinischen Geriatrie die Vereinbarkeit des humanitären Auftrags des Fachs mit höchstem Niveau in Patientenversorgung und klinischer Forschung.«

Prof. Ursula Müller-Werdan ist in Süddeutschland aufgewachsen. Ihr Medizinstudium absolvierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit Aufenthalten an der Oxford Medical School und der Harvard Medical School. Seit 1996 ist sie an der Universitätsklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aktiv gewesen, seit 2006 auch als Mitglied des Aufsichtsrates. An der Charité will die Internistin und Fachärztin für Kardiologie, Intensivmedizin und Geriatrie unter anderem Forschungen zur Bedeutung von Entzündungen für den biologischen Alterungsprozess des Herzens und anderer innerer Organe voranbringen.

Science Jam Nr. 5: Helden in Musik und Wissenschaft

Science Jam Nr. 5Doppelvortrag mit Klavierbegleitung am 18.03.2015

Wissenschaft in ungewöhnlichen Zusammenhängen präsentieren: Das ist das Ziel der Reihe "Science Jam". In einem Doppelvortrag stellen der Freiburger Soziologe Dr. Tobias Schlechtriemen vom Sonderforschungsbereich 948 "Helden - Heroisierungen  - Heroismen" und Heiko Voss, Operndramaturg am Theater Freiburg, Formen der Heroisierung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und die Profile zeitgenössischer Opernheldinnen und Opernhelden einander gegenüber. Johannes Knapp vom Theater Freiburg begleitet am Klavier.

  • Was: Vortrag
  • Wann: 18.03.2015, 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Wo: Bernstein Center Freiburg
    Bernstein-Werkstatt
    Hansastr. 9A
    79104 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Bernstein Center Freiburg, BrainLinks-BrainTools
  • Kontaktinformationen: Sabrina Livanec, + 49 (0) 761/203-9544
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.

Wenn Sie für Ostern noch keine Pläne haben, dann empfehlen wir Ihnen eine Reise nach Berlin.

1) Altern ist individuell Wie möchte ich im Alter leben? Besucher im Gespräch mit dem Senior-Guide © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Bert Bostelmann (2) Altern ist individuell Jeder hat eine Idealvorstellung vom Alter. © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Bert Bostelmann (3) Altern ist individuell Reflektion über das eigene Alter © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Bert Bostelmann
1) Altern ist individuell
Wie möchte ich im Alter leben? Besucher im Gespräch mit dem
Senior-Guide(2) Altern ist individuell
Jeder hat eine Idealvorstellung vom Alter.(3) Altern ist individuell
Reflektion über das eigene Alter
© Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Bert Bostelmann

Ab 1. April 2015 können Sie die Ausstellung "Dialog mit der Zeit" im Museum für Kommunikation erleben. Es ist die erste Ausstellung, die sich mit der alternden Gesellschaft auseinandersetzt.

Wie möchte ich im Alter leben? Was sind die Herausforderungen des Älter­ werdens? Welche Möglichkeiten und Chancen eröffnen sich -jetzt und in Zukunft? „Dialog mit der Zeit. Die Erlebnisausstellung" geht diesen Fragen vom 1. April bis zum 23. August 2015 auf ungewöhnliche Weise nach: In Begleitung von speziell geschulten Senior-Guides werden die Besucherin­nen und Besucher mit den unterschiedlichen Facetten des Alters konfrontiert. Insgesamt fünf Themenstationen bieten vielfältige Anregungen, sich in der Gruppe mit den Seniorinnen und Senioren über Vorstellungen und Erfahrun­gen auszutauschen. Dabei setzen sich die Gäste nicht nur mit dem eigenen, sondern auch dem Altern anderer sowie dem demografischen Wandel unserer Gesellschaft auseinander.

Eröffnet wird die Ausstellung von Bundespräsident Joachim Gauck mit einer Rede zu neuen Altersbildern in einer Gesellschaft des längeren Lebens.

Neben dem generationsübergreifenden Dialog bietet die Ausstellung die Möglichkeit zum interaktiven Selbstversuch: So können die Besuchergruppen ausprobieren, wie sich das Treppensteigen im Alter anfühlt oder das Öffnen der Haustür mit zittriger Hand zur schwierigen Aufgabe wird. Im spielerisch auferlegten „Ruhestand" erleben sie, welche Zäsur das Rentenalter bedeuten kann. Dass der Herbst des Lebens neben möglichen Einschränkungen auch Bereicherungen für uns bereithält, führen positive Altersgeschichten vor Au­gen. Am Ende ergibt sich ein differenziertes Bild vom Altern und Altsein, das mit Vorurteilen aufräumt und nicht zuletzt die Empathie gegenüber der älteren Generation.

Die Vielfalt des Alterns Spielerisch in den „Ruhestand" versetzt erleben einzelne Besu­cher, welche Zäsur dieses Ereignis bedeuten kann. © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Bert Bostelmann
Die Vielfalt des Alterns
Spielerisch in den „Ruhestand" versetzt erleben einzelne Besu­cher, welche Zäsur dieses Ereignis bedeuten kann. © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Bert Bostelmannälteren Generation befördert.älteren Generation befördert.
DIE AUSSTELLUNGSSTATIONEN IM ÜBERBLICK
Altern ist natürlich
Wir altern jede Sekunde, nehmen dies aber normalerweise nicht wahr. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem das Alter sich nicht länger ignorieren lässt. Zur Einstimmung simuliert eine Videoanimation diesen Alterungs-prozess: Im Zeitraffer erleben die Besucherinnen und Besucher, wie sich das junge Gesicht des Mädchens „Danielle" in das einer alten Frau verwandelt.
Altern ist individuell (DIALOGRAUM 1]
Altern ist ein individueller Prozess: Jeder lebt und erlebt ihn auf unterschied­liche Art und Weise. Doch begegnen wir immerwieder auch stereotypen Altersbildern. Im „Dialograum" wird unter der Leitung des Senior-Guides in verschiedenen Spielsituationen das Spektrum persönlicher Vorstellungen, Erlebnisse und Erfahrungen des Alterns ermittelt und hinterfragt.

 

Die Vielfalt des Alterns
Das Alter bringt mehr oder weniger ausgeprägte körperliche und sensorische Einschränkungen mit sich. An sechs interaktiven Stationen können die Besu­cherinnen und Besucher erleben wie es sich anfühlt,
■  ein Kinoticket mit vermindertem Hörvermögen telefonisch zu bestellen.
■  eine Treppe mit Gewichtsmanschetten hinaufzulaufen.
■  eine Tür mit zittriger Hand zu öffnen.
■  eine Pillendose anhand komplexer Anweisungen richtig zu bestücken.
■  ein Videospiel mit eingeschränktem Tastsinn zu spielen.
Dank immer wieder neuer technischer Entwicklungen und einer bewussten Lebensführung aber können viele Handicaps ausgeglichen oder gar verhindert werden. Dass auch und gerade im Alter Tugenden wie Weisheit oder Lebens­erfahrung das Leben lebenswert machen können, führen uns fünf Alters­geschichten vor Augen. Diese erzählen in einer lebendigen Kombination aus Zeichnung, Beamerprojektion und Audioquelle von Perspektiven, die das Alter bietet - aber auch von Gelegenheiten, die niemals wiederkommen.
Die Zukunft des Alters (DIALOGRAUM 2]
Eine älter werdende Gesellschaft braucht ein neues Bild vom Alter. Nur wenn wir lernen, Alter nicht länger gleichzusetzen mit Bedürftigkeit und stattdes­sen die Potenziale des Alters entdecken, lässt sich der demografische Wandel erfolgreich gestalten. Im zweiten Dialograum schlüpft der Senior-Guide in die Rolle des Quizmasters, der das Publikum zu Themen der Bevölkerungsent­wicklung befragt und mit ihm darüber diskutiert.
Zum Abschluss des Rundgangs können die Gäste ihr Wissen rund um das Altern an verschiedenen interaktiven Stationen testen und erweitern - und Rezepte für gesundes und aktives Altwerden mit nach Hause nehmen.
DIALOG MIT DER ZEIT. DIE ERLEBNISAUSSTELLUNG
I.April bis 23. August 2015
Begleitprogramm
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Workshops und Aktionen für Kinder.
Ausstellungsbesuch
Die Besucher erleben die Ausstellung in Begleitung der Senior-Guides. Für Einzelbesucher/innen beginnt alle 30 Minuten ein Rundgang, Schulklassen und Gruppen ab 15 Personen können die Ausstellung nur nach telefonischer An­meldung besuchen:
Grundschulen                                         Telefon (030) 202 94 205
Sekundärschulen und Erwachsene     Telefon (030) 202 94 204
Der Besuch ist im Museumseintritt enthalten; Kinder bis einschließlich 17 Jahren sowie begleitende Lehrer/innen haben freien Eintritt.

Wir werden die Ausstellung am 31. März und 01. April 2015 besuchen.

Menschen hautnah, WDR Fernsehen

 Klaus S. mit seiner Freundin Ursula. Foto: WDR

Klaus S. mit seiner Freundin Ursula. Foto: WDR

Klaus S. ist ein Mann, der niemals aufgibt. Und er und seine Freundin Ursula M. sind ein Liebespaar ganz besonderer Art. Er war, als sie sich kennen lernten, 70 Jahre alt und steckte mit seiner Batteriefirma in großen finanziellen Schwierigkeiten. Die drei Jahre jüngere Ursula wurde sein rettender Engel.

Doch ihre Liebe wird seither durch immer neue Schwierigkeiten auf die Probe gestellt. Seine Firma machte Verluste, die Sparkasse kündigte Kredite, verlangte, dass Klaus S. wegen seines Alters einen Nachfolger für seine Firma suchte - vergeblich. Es folgten: Insolvenz, Kontopfändung, Aufforderung zur Vermögensauskunft, die drohende Zwangsversteigerung seines Privathauses. All das will sich Klaus S. nicht gefallen lassen.

Und wieder hat Klaus S. (l) einen Prozess verloren. Hier mit seinem Anwalt und Freundin Ursula.
Und wieder hat Klaus S. (l) einen Prozess verloren. Hier mit seinem Anwalt und Freundin Ursula.

Er kämpft - mit Gerichtsprozessen, Beschwerden und Anzeigen. Finanziert mit dem Geld seiner Freundin. Denn er hat nichts mehr. Ursula M. ist bereit, fast alles für ihn zu tun, hat ihm zuliebe sogar eine neue Firma gegründet. Denn nicht mehr zu arbeiten, das ist für Klaus S. auch mit 75 unvorstellbar.

Er ist ein Dickschädel - von Kindesbeinen an. Sein Vater hat ihn oft gedemütigt, erniedrigt, sagte immer wieder: "Alles, was du mal wirst, das fängt mit 'Hilfs-' an: Hilfsarbeiter, Hilfszeitungsausträger und, und, und..." Der Vater schlug ihn grün und blau. Einmal hat er ihm ein Brett mit Nägeln in den Rücken gerammt, so dass er blutete. Die Angst, vernichtet zu werden, sitzt tief und ist allgegenwärtig. Ursula glaubt, dass das der Grund dafür ist, dass er immer weiter kämpfen muss. "Er kämpft und kämpft. Wahrscheinlich bis er tot umfällt. Aber ich stehe zu ihm. Wenn ich ihn jetzt hängen lasse, dann steht er da ganz alleine. Wir müssen da jetzt einfach durch."

Donnerstag, 12.03.2015,   22.30 Uhr

Menschen hautnah: Alt, verliebt und kämpferisch

Ein Film von Erika Fehse

Die "Alten" bleiben immer länger jung

Ruhestand war früher

Aktivität, Mobilität, Kreativität ist heute

Die berufliche Arbeit geht zur Neige, aber der Akku ist noch in vollem Gang.

Was denn, jetzt schon aufhören?

Die Partnerin / der Partner ist schon zuhause – der / die andere ist noch berufstätig.

65 ist das neue 55!

So bezeichnen Demografen die aktuelle Entwicklung.

Sich selbst umgestalten, neue Ziele setzen, die freie Zeit genießen – “Auszeit” für immer!?

Zu diesen Themen übers Älter-werden möchten wir Sie ein-laden. Anhand von modularen Übungen, die für die Teilnehmer kognitive, emotionale, physische, psychische und kreative Herausforderungen bedeuten können, gestalten wir einen Tag, der zur Selbstreflexion einlädt.

Sie haben gerade an diesem Wochenende keine Zeit?

Wie wäre es mit einem ganz persönlichen Coaching?

Für weitere Auskünfte hierzu wenden Sie sich bitte direkt an

Herrn Hinken Tel.: 0761 23 655

mail@hans-hinken.de

Leitung:

Ria und Hans Hinken
Ria und Hans Hinken

 

Ria Hinken, Presse & Marketing

http://www.alterskompetenz.de

Hans-Josef Hinken, Coach & Trainer,

www.hans-hinken.de

 

Infos - 19. April 2015 VHS Freiburg, Kursnummer: 151107643151107643

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme !

 

„Greatest Hits from Vienna“-Konzert

Simulation-of-SSO-concert-projection-in-Visions-of-Vienna-.-Credit-Tony-David-Cray
Simulation-of-SSO-concert-projection-in-Visions-of-Vienna-.-Credit-Tony-David-Cray

Wien/Frankfurt am Main, 2. Februar 2015. Am 4. Februar 2015 wird das weltberühmte Sydney Opera House Schauplatz eines einzigartigen multimedialen Spektakels. Erstmals in der Geschichte werden Teile eines Konzerts des Sydney Symphony Orchestra auf die Segel des Daches übertragen. Ergänzt durch Wien-inspirierte 3D Animationen ergibt sich eine einzigartige Show, zu welcher WienTourismus die Bewohner von Sydney in einen eigens geschaffenen Public-Viewing-Bereich einlädt.

Während die BesucherInnen im Inneren der Oper ein „Greatest Hits from Vienna“-Konzert mit Meisterwerken von Mozart, Strauß, Beethoven und Schubert auf klassische Weise genießen, wird dessen zweiter Teil zeitgleich auf das Dach des Opernhauses übertragen. Per Livestream im Web ist die ganze Welt mit dabei.

Sydney-Opera-House
Sydney-Opera-House

Der Direktor des WienTourismus Norbert Kettner meint über dieses außergewöhnliche Spektakel: „Wir sind uns in Wien des enormen musikalischen Erbes dieser Stadt stets sehr bewusst – daher sind wir permanent bestrebt, neue Formen der Präsentation und Vermittlung zu finden. Mit der Weltpremiere von „Visions of Vienna“ ist uns nun eine noch nie dagewesene und sehr innovative Darstellung geglückt.“

Der Direktor des Sydney Symphony Orchestra Rory Jeffes erklärte, das Ereignis wäre eine einmalige Gelegenheit, gleichzeitig ein Orchester auf so ungewöhnliche Weise zu erleben und dabei mehr über die „Weltstadt der Musik“ zu erfahren. „Wir sind sehr stolz, gemeinsam mit dem WienTourismus im Zuge dieser Veranstaltung nicht nur klassische Musik, sondern auch Wiener Kunst und modernste Technik zu zelebrieren“. erzählte Direktor Jeffes. Er fügte hinzu: „Wenn auf der ganzen Welt Menschen unser Orchester das erste Mal live auf den Segeln des Opernhauses erleben, werden wir dem Reichtum des musikalischen Erbes von Wien Rechnung tragen und damit auch all unsere Kollegen in den vielen Musikhäusern der österreichischen Hauptstadt grüßen.“

Mit der Organisation vor Ort betraute der WienTourismus die Leiterin des Büros der Österreich Werbung in Sydney, Astrid Mulholland-Licht, die auch für das Konzept der Aktion verantwortlich ist.

Für die Regie der Übertragung sind der, bereits mit einem Grammy ausgezeichnete, Head of Recording und Broadcast des Opernhaus von Sydney Tony David Cray und sein Team zuständig, die mithilfe von 14 Kameras Teile des Konzerts aus unterschiedlichen Blickwinkeln einfangen und auf die Segel des weltberühmten Operndachs übertragen. Die 3D-animierten Darstellungen von Wiener Kunstwerken und Bauwerken verantworten die mehrfach ausgezeichneten Mediendesigner "Ample Projects". Gemeinsam mit der einzigartigen Musik aus dem Inneren des Hauses ergibt sich eine eindrucksvolle Gesamtshow.

Für die vielen erwarteten Besucher des gratis „Open Air Konzerts“ wird am Campells Cove, einem beliebten Hafenbereich mit direktem Blick auf die Oper, ein Public Viewing Bereich eingerichtet – inklusive Tonübertragung und Sitzpolstern. Wien, wo kostenlose Konzertübertragungen auf öffentlichen Plätzen einen wichtigen Teil der Identität als „Weltstadt der Musik“ darstellen, lädt auf diesem Weg die Bevölkerung von Sydney ein, gemeinsam einen ganz besonderen Wiener Konzertabend zu erleben.

Für diejenigen, die nicht live vor Ort dabei sein können, werden die einmaligen Bilder aus Sydney auf der eigens dafür eingerichteten Website visions.vienna.info mittels web Live-Steam in die ganze Welt übertragen. Außerdem wird diese außergewöhnliche Aktion von der social media Kampagne #VisionsOfVienna begleitet, die ein interaktives Gewinnspiel mit einer einwöchigen Reise inklusive Flug von Emirates nach Wien als Hauptpreis beeinhaltet.