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Am 12. 06.2018 lud die Fondation Beyeler zur Presseveranstaltung ihres grossen Kultur - Highlights in 2019 ein:

“Der Frühe Picasso: Blaue und Rosa Periode“, die von Februar bis Juni 2019 zu sehen sein wird.
Der Frühe Picasso
Pressekonferenz in der Fondation Beyeler

Sam Keller, der Direktor der Fondation, (links im Bild) begrüßte neben den 80 anwesenden Journalisten ganz besonders die Enkelin des Malers, Diana Widmaier-Picasso (rechts) und den Chef - Kurator, Raphaël Bouvier (Mitte),  der die Ausstellung zusammenstellte.

Sie wird zuerst als joint venture im Musée Picasso und Musée d’Orsay in Paris zu sehen sein von September bis Januar 2018. Danach kommt sie mit Erweiterungen nach Riehen bei Basel, wo sie DIE Ausstellung des Jahres, wenn nicht des Jahrhunderts werden soll.
Die Fondation Beyeler erwartet den grössten Besucherzuspruch seit ihrer Gründung und eröffnet ihren Ticketverkauf schon im November 2018.
Unter anderem wird das Gemälde „Les Demoiselles d’Avignon“ von 1907, aus der Sammlung Beyeler zu sehen sein, das Sam Keller mit einer kleinen Anekdote versah.
Als Ernst Beyeler die Arbeit verkaufen wollte, stellte seine Frau Hilda ihre Koffer auf das Bild mit den Worten „Wenn das Bild geht, dann gehe ich auch.“
Es blieb in der Sammlung.
Wir können gespannt sein auf die Eröffnung.
Hans-J. Hinken

Fondation Beyeler und Bayer präsentieren den Weltstar Bryan Ferry live und hautnah

Bryan Ferry (*1945), legendärer Musiker, Gründungsmitglied und Leadsänger der englischen Band Roxy Music tritt am 17. März 2018 um 18.30 Uhr mit seiner Band exklusiv in der Fondation Beyeler auf. Vor seinem akustischen Set spricht Ferry mit dem Autor und Kunstkritiker Michael Bracewell.

Nach dem sensationellen Erfolg mit Roxy Music in den frühen 1970er Jahren startete Ferry in den 1980er Jahren seine Solokarriere. Mit seiner unverkennbaren Stimme verführte er ganze Generationen. Wie keinem anderen ist es ihm gelungen, die Kraft von Sinatra, die Ausstrahlung von Gainsbourg und die Intensität von Lou Reed zu vereinen und daraus eine eigene Verve zu entwickeln, die ihn bis heute zu den wichtigsten und innovativsten Sängern und Songschreibern der Popkultur macht. Als ehemaliger Student der Bildenden Kunst ist Ferry seither eng in der Kunstszene verwurzelt, bekennender Kunstliebhaber und selber Sammler.

In der Fondation Beyeler spricht Bryan Ferry erst mit dem britischen Kunstkritiker, Autor und langjährigen Freund Michael Bracewell. Bracewell hat verschiedene Romane veröffentlicht, darunter Roxy Music: Bryan Ferry, Brian Eno, Art, Ideas and Fashion (2005). Live und unplugged präsentiert Ferry dann im Anschluss sein akustisches Set in Begleitung seiner Band.

„An intimate evening with“ ist eine Konzertreihe präsentiert von der Fondation Beyeler und Bayer. In dieser Reihe treten Musikerinnen und Musiker auf, die Pop- oder Rockgeschichte geschrieben und einen persönlichen Bezug zur bildenden Kunst haben. In der Fondation Beyeler erleben die Zuschauer diese Künstler in der Atmosphäre des Museums hautnah und intim. Nach den imponierenden Auftritten von Patti Smith 2015 und John Cale 2016 folgt nun mit Bryan Ferry ein weiterer grossartiger Künstler von internationalem Ruhm.

Felix Reiff, CEO von Bayer Basel sagt: „Wir sind stolz, dass wir zusammen mit unserem langjährigen Partner, der Fondation Beyeler, internationale Musiklegenden aus der Pop- und Rockmusik im intimen Rahmen eines weltbekannten Museums präsentieren können.“

Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler: “Musik und Kunst sind Schwestern. Bryan Ferry vereint in seiner Person beide. Wir freuen uns, dass wir dank der Partnerschaft mit Bayer, diesen legendären Musiker in der Fondation Beyeler erleben können.“

Informationen:

Bryan Ferry

Ein intimer Abend mit dem legendären Sänger, Komponist und Gründungsmitglied der britischen Band Roxy Music

Samstag, 17. März 2018 um 18.30 Uhr in der Fondation Beyeler

Tickets: CHF 100 / Young Art Club, Art Club, Freunde: CHF 75

Tickets erhältlich unter: http://bit.ly/2CO6jyO

Der Museumsbesuch ist im Ticket enthalten, die Ausstellung kann vor dem Konzert besichtigt werden.

 

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Ein Adventsgeschenk  für Jung und Alt – vom 1. bis 24. Dezember 2017 erhalten alle über 65-Jährigen freien Eintritt ins Museum.

Für alle unter 25 Jahren ist der Museumsbesuch auch 2018 weiterhin gratis

Zum Abschluss des fulminanten Geburtstagsjahres der Fondation Beyeler wendet sich das Museum mit einem besonderen Geschenk an das ältere Publikum und gewährt allen über 65-jährigen Besuchern freien Eintritt während der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember. Zudem wird die „U25“-Aktion auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die letzte Sammlungsausstellung „Cooperations“ ist nur noch bis zum 1. Januar 2018 zu sehen, die Ausstellung zu Paul Klee und seinem Verhältnis zur Abstraktion ist bis zum 21. Januar 2018 geöffnet.

Für die jahrelange Treue der älteren Besucher möchte sich das Museum nun bedanken und schenkt allen über 65-Jährigen freien Eintritt vom 1. bis 24. Dezember 2017. In Kombination sind die beiden Aktionen eine schöne Gelegenheit für einen Gratis-Museumsbesuch zweier Generationen: So können sich in der Vorweihnachtszeit Grosseltern mit ihren Enkeln in der Fondation Beyeler gemeinsam von den abstrakten und farbenfrohen Werken Paul Klees inspirieren lassen. Oder es können auch Enkel ihre Grosseltern ins Museum einladen, ohne ihr schmales Taschengeldbudget zu belasten.

Überaus erfolgreich wurde im Januar 2017 die Aktion „U25“ gestartet, bei der alle Museumsbesucher unter 25 Jahren das ganze Jahr über freien Eintritt ins Museum bekommen. Mehr als 45‘000 Jugendliche nutzten dieses Angebot bereits, das dank der grosszügigen Unterstützung der Basler Kantonalbank realisiert werden konnte, und kamen gratis ins Museum. Aufgrund dieser durchweg positiven Entwicklung wird die Aktion nun auch im Jahr 2018 fortgesetzt werden.

Das 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler wurde mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm gefeiert, das den Künstlern gewidmet war, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung Beyeler vertreten sind. Die Frühjahrsausstellung präsentierte Meisterwerke des französischen Malers Claude Monet, die Sommerausstellung zeigte fotografische Werke des zeitgenössischen Künstlers Wolfgang Tillmans und die Herbstausstellung beleuchtet Paul Klees Verhältnis zur Abstraktion, einen bisher wenig untersuchten Aspekt in seinem vielfältigen Schaffen.

Parallel dazu wurde die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven in den Fokus gerückt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick in die Zukunft. Mit „Cooperations“, der dritten Sammlungshängung, präsentiert die Fondation Beyeler eine Ausstellung, die zeigt, wie sich die Sammlung des Museums durch Dauerleihgaben aus ausgewählten, dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.

Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: täglich 10.00–18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr

www.fondationbeyeler.ch

 

Tender Roundelay – Pipilotti Rist’s Installation für das Sommernachtsfest am Sonntag, 17.9. in der Fondation Beyeler von 12.00 – 18.00 Uhr öffentlich

Für das diesjährige Sommernachtsfest hat die Fondation Beyeler die international bekannte Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist eingeladen, ein Projekt zu realisieren. Tender Roundelay, eine monumentale Video- und Lichtinstallation, ist ein Fest der Sinne und wird am Sonntag, 17.9.2017 in Teilen auch öffentlich präsentiert. Das künstlerische Konzept von Pipilotti Rist für das Sommernachtsfest 2017 der Fondation Beyeler werden vom Rolls-Royce Art Programme unterstützt.

Die Fondation Beyeler verbindet mit der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist eine langjährige Freundschaft. Pipilotti Rist war mehrfach in thematischen Ausstellungen des Museums zu sehen, zuletzt 2007 in der viel beachteten Ausstellung „EROS in der Kunst der Moderne“. Mitte der 1980er und Anfang der 1990er Jahren erlang sie internationale Aufmerksamkeit mit den bekannten Einkanalvideos I’m Not The Girl Who Misses Much (1986) und Pickelporno (1992). Rist hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter zweimal an der Biennale von Venedig und ist heute eine der herausragenden Videokünstlerinnen weltweit. Derzeit arbeitet sie an ihrer grossen Einzelausstellung im Museum of Contemporary Art Australia, die am 1. November 2017 in Sydney eröffnet.

Pipilotti Rists künstlerisches Projekt für die diesjährige Sommernachtsgala wird ein wahres Fest der Sinne. Kaleidoskopartige Videoprojektionen lassen die Gäste und mit ihnen Tische, Teller, Stühle, Betten, Essen und Getränke mit Präzision in eine phantasievolle, sich ständig verändernde monumentale Lichtinstallation eintauchen. Aus ihrem unerschöpflichen Bildarchiv hat die Künstlerin eine vier Stunden dauernde Videocollage aus Motiven entwickelt, die Nahaufnahmen von Natur, des menschlichen Körpers und historischen Esssälen darstellen. Feinsinnig und sanft choreographiert Pipilotti Rist mit ihrer Arbeit Tender Roundelay den Abend. Eingeladen zum Sitzen, Essen, Konversieren, Stehen und Liegen werden die Gäste vom Licht in seinem ganzen möglichen Intensitäts- und Temperaturspektrum gestreichelt.

Seit 2011 findet das Sommernachtsfest der Fondation Beyeler im September statt. Jedes Jahr wird ein Künstler eingeladen, für diese Benefizgala ein künstlerisches Konzept zu entwickeln. Beginnend mit der Einladung, über die Inszenierung und Dramaturgie des Abends mit der Wahl des Dresscodes, dem Essen und der Musik, ist es für den Künstler eine ungewöhnliche Herausforderung. Nur selten sind Künstler aufgefordert, ein künstlerisches Konzept zu entwickeln, in dem Gäste essen, trinken und geniessen. Andersherum sind die Gäste selten Teil eines Kunstprojektes so wie am Abend der Sommernachtsgala.

Einzigartig in Europa ist das Sommernachtsfest ein einzigartiges Erlebnis für die Künstler und Gäste gleichermassen, es ist ein Hybrid aus Ausstellung und Event nur für die Dauer einer Nacht und eines Tages. Künstler wie Jennifer Rubell, Ernesto Neto, Tobias Rehberger, Marina Abramovic, Olafur Eliasson, und Maurizio Cattelan haben sich in den vergangenen Jahren mit dieser Aufgabe beschäftigt. Nach Marina Abramovic und Maurizio Cattelan ist die Installation nun zum dritten Mal öffentlich zugänglich.

Am Sonntag, 17.9.2017 ist die Installation Tender Roundelay von Pipilotti Rist für alle Museumsbesucher von 12.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Nur an diesem Tag besteht die Möglichkeit, diese Installation zu erleben. Dank der Partnerschaft mit Rolls-Royce ist es möglich, diese sehr aufwendige Installation von Pipilotti Rist nicht nur den Gästen des Sommernachtsfests sondern allen Museumsbesuchern mit einem „Public Picnic“ am Sonntag zugänglich zu machen.

Hauptpartner des Sommernachtsfests sind die UBS, Bayer, Rolls-Royce und accurART

Die Künstlerin umschreibt ihr Projekt mit diesen Worten: „Meine Arbeit Tender Roundelay – „Roundelay“ ist ein altes englisches Wort für Reigen – ist eine Forschungsreise und ein Experiment, wie und ob das bewegte elektronische Bild Menschen auch physisch verbinden kann, während es uns heutzutage oft vereinzelt oder eine Gruppe zwingt in dieselbe Richtung zu schauen. Diese Frage beschäftigt mich seit langer Zeit, während die Sonne unser grösster Projektor ist und unsere Augen blutbetriebene Kameras.”

Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler ist begeistert: „Die Arbeiten von Pipilotti Rist entführen in eine Wunderwelt Wunderbar ist auch die Zusammenarbeit mit ihr. Ich freue mich besonders, dass die wohl bekannteste Schweizer Künstlerin eine einzigartige und einmalige Installation geschaffen hat. Wir hoffen, dass diese Public Picknick mit Pipilotti viele Besucherinnen und Besucher verzaubert.“

Fondation Beyeler verspricht ein spannendes Kunstwochenende – Die Museumsnacht und die Eröffnung der Ausstellung „Monet“

Riehen/Basel. Im neuen Jahr, am Freitag, den 20. Januar 2017, findet ab 18.00 Uhr die Basler Museumsnacht statt. Das Programm der Museumsnacht beinhaltet unter anderem interaktive Führungsformate in verschiedenen Sprachen, Workshops und eine „Bilderjagd“ durch das Museum. Das Restaurant des Museums verköstigt die Besucher mit bayerischen Spezialitäten.

Ab Sonntag, den 22. Januar 2017 wird neben der Ausstellung „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ auch die Ausstellung „Monet“ zu sehen sein. Während bei „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ die Befreiung der Farbe und die zunehmende Abstraktion die Hauptrollen spielen, zelebriert „Monet“ ein Fest des Lichts und der Farben, in dem er mit Spiegelungen und Schatten magische Stimmungen erzeugt.

Während der diesjährigen Museumsnacht gibt es allerlei zu entdecken. Im Museum können die Besucher das junge Art Lab der Fondation Beyeler kennenlernen, das sich in den letzten Monaten intensiv mit den Themen von Kandinsky, Marc und dem Blauen Reiter auseinandergesetzt hat. Es gibt die Gelegenheit sich in ausgelassener Atmosphäre mit den Teilnehmern des Art Labs austauschen. Zudem führt eine packende „Bilderjagd“ durch die Museumsräume, und in der „Fotobox: Reiter vs. Drache“ lernt man die Lieblingslegende Kandinskys näher kennen. Im Laufe des Abends finden regelmässig 30-minütige Kurzführungen statt. In den Ateliers abgehaltene Workshops zum Almanach und zu Form, Farbe und Abstraktion runden das Programm ab.
Mit „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ in der Fondation Beyeler widmet sich zum ersten Mal seit 30 Jahren eine umfassende Ausstellung in der Schweiz einem der faszinierendsten Kapitel der modernen Kunst, das unter dem Titel Der Blaue Reiter Berühmtheit erlangte.

An diesem Kunstwochenende kann die Komposition VII aus der Tretjakow-Galerie, das wohl grösste je von Wassily Kandinsky gemalte Gemälde, betrachtet werden ebenso wie das sensationelle Werk Franz Marcs, die Grossen Blaue Pferde, die das erste Mal seit 2000 von Minneapolis nach Europa gereist sind.

Eröffnung der Ausstellung „Monet“
22. Januar – 28. Mai 2017

Claude Monet
Nymphéas, 1916-1919
Seerosen
Öl auf Leinwand, 200 x 180 cm
Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler
Foto: Robert Bayer

Am selben Wochenende, ab Sonntag, den 22. Januar 2017, präsentiert die Fondation Beyeler zu ihrem 20. Geburtstag das Schaffen eines der bedeutendsten und beliebtesten Künstler überhaupt: Claude Monet. Die Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zum berühmten Spätwerk.

Zu sehen sind seine Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

Die Ausstellung vereint 63 Meisterwerke aus unter anderem 15 privaten Sammlungen und renommierten Museen und ist bis zum 28. Mai 2017 zu sehen.

Programm:

Museumsnacht – „lm Galopp durch die Nacht“
am Freitag, 20.1.2017, ab 18.00 bis 2.00 Uhr

Im Museum:

Mit dem Art Lab im Galopp durch die Ausstellung „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“

18.00 bis 22.00 Uhr
“Talk to us! We don’t bite.”
Unterhalte Dich mit dem Art Lab über Kunst!

18.00 bis 24.00 Uhr
„Bilderjagd“
Eine lustige Bilderjagd durch die Ausstellung.

18.00 bis 24.00 Uhr
„Fotobox: Reiter vs. Drache“
Kennst Du die Geschichte des Heiligen Georgs? Nimm den Platz von Reiter, Pferd, Drache oder Prinzessin ein und inszeniere Kandinskys Lieblingslegende neu.

18.15 bis 22.45 Uhr
„Im Dialog mit dem Blauen Reiter“
Kurzführungen durch die Ausstellung (Dauer: 30 Minuten)

Ab 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr, alle 30 Minuten auf Deutsch
18.15 Uhr         Französisch
19.15 Uhr         Englisch
19.15 Uhr         Ungarisch
20.15 Uhr         Russisch
21.15 Uhr         Spanisch
22.15 Uhr         Italienisch

Treffpunkt: im Foyer

In den Ateliers und im Park:

18.00 bis 21.00 Uhr
Workshop „Mein Almanach“
Wie würde Dein persönlicher „Blaue Reiter“-Almanach aussehen? Gestalte und drucke Dein eigenes Titelblatt.

18.00 bis 21.00 Uhr
Workshop „Form ­– Farbe – Abstrakt“
Mit leuchtenden Komplementärfarben werden Landschaften in abstrakte Formen verwandelt.

18.00 bis 24.00 Uhr
Workshop „Liebesgrüsse aus München“
Welches sind Deine Lieblingsmotive? Kreiere Deine eigene Collage verschicke sie an Freunde.

Essen & Trinken
Restaurant Berower Park: Bayerische Beiz und Jockey Bar.

Programmdetails unter: www.fondationbeyeler.ch/agenda

U26-Ticket: gratis (unter 26 Jahren, mit Ausweis)
Vollpreis-Ticket: CHF 24.- / EUR 23.-
DB-Ticket: CHF 30.- / EUR 29.- (inklusive Nachtzug ab Basel Bad. Bahnhof)
MPM-Ticket: CHF 19.- / EUR 18.- (mit dem Museums-PASS-Musées)
KulturLegi-Ticket: CHF 12.- / EUR 11.50

Weitere Infos unter: www.museumsnacht.ch

Vorverkauf ab 20. Dezember 2015 an der Kasse der Fondation Beyeler sowie in den anderen Museumsnacht-Museen und weiteren Verkaufsstellen. Eine detaillierte Liste finden Sie unter: www.museumsnacht.ch/de/ticketinfos/

Die Fondation Beyeler feiert 2017 mit Ausstellungen zu Claude Monet, Wolfgang Tillmans, Paul Klee und der Sammlung ihren 20. Geburtstag

Besucher unter 25 Jahren kommen 2017 ganzjährig gratis ins Museum

Wolfgang Tillmans Wet Room (Barnaby), 2010 Ungerahmter inkjet Druck auf Papier, clips, 138 x 208 cm © Wolfgang Tillmans
Wolfgang Tillmans
Wet Room (Barnaby), 2010
Ungerahmter inkjet Druck auf Papier, clips, 138 x 208 cm
© Wolfgang Tillmans

Noch im Zeitraum der Ausstellung „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ präsentiert die Fondation Beyeler das Programm für das Jahr 2017, das zugleich das 20. Geburtstagsjahr des Museums ist. Im Fokus stehen wie immer die Ausstellungsprojekte.

Meisterwerke der Moderne und der Gegenwart sind bei den Ausstellungen Programm: „Monet“ und die Reflexionen und Spiegelungen in seinem Werk (22. Januar bis 28. Mai 2017), „Wolfgang Tillmans“ (28. Mai bis 1. Oktober 2017) und „Paul Klee“ (1. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018), dessen abstraktes Werk erstmalig umfassend thematisiert wird.

Der Vorverkauf für die Ausstellung „Monet“ startet online am 25. November 2016. Zur Feier des 20jährigen Geburtstages bietet die Fondation Beyeler Besuchenden ab Dezember 2016 bis Ende Januar 2017 ein Kombiticket für alle drei Ausstellungen zum Sonderpreis von CHF 60 (statt CHF 78).

Die Förderung des Interesses von Jugendlichen an der Kunst bleibt im Mittelpunkt. Digitale Medien sind zu einem weiteren Schwerpunkt geworden.

Mit drei Präsentationen der permanenten Sammlung blickt die Fondation Beyeler zunächst auf Museumsgründer Ernst Beyeler und seine erste Sammlungshängung zurück (5. Februar bis 7. Mai 2017), dann jeweils auf das Verhältnis der Künstler zur Sammlung (11. Juni bis September 2017) und auf den Dialog zwischen SammlerInnen und der Sammlung (15. Oktober 2017 bis 1. Januar 2018).

Zusätzlich zum qualitativ hochwertigen Ausstellungsprogramm und der wissenschaftlichen Tätigkeit des Museums mit der Veröffentlichung von Katalogen, der Forschung und der Konservierung steht die Vermittlung der Kunst an Kinder und Jugendliche seit der Eröffnung im Mittelpunkt.

Mit einem bereits im Jahr 2016 erprobten Massnahmenpaket für jugendliche Besuchende begeht das Museum sein Geburtstagsjahr und stellt die Weichen für die Erprobung neuer Formate, die für Jugendliche spezifisch entwickelt werden. Der im Jahr 2016 gegründete Young Art Club konnte mit heutigem Stand bereits 233 Mitglieder akquirieren. Das Art Lab bietet Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 Jahren in Projektgruppen die Möglichkeit, sich an Museumsarbeit zu erproben. Es konnte seit seiner Gründung im Frühjahr 2016 bereits vierMal stattfinden. Die Serie sun.set in Kooperation mit Nordstern Basel konnte mit fünf DJ-Sets im Berower Park und späten Museumsöffnungen über 27‘000
Besuchende aus den jüngeren Altersgruppen zählen. Um das Angebot abzurunden bietet die Fondation Beyeler im Jahr 2017 allen unter 25jährigen Besuchenden erstmalig ganzjährig den Gratis-Eintritt in Museum an.

Nach wie vor ist die Fondation Beyeler in der Schweiz die Nummer 1 im digitalen Bereich und Nummer 7 im deutschsprachigen Raum nach Museen wie BMW, Mercedes, Schirn und der Galerie C/O Berlin.
Sowohl die Likes auf Facebook, als auch die Followers auf Twitter konnten zweistellige
Wachstumszahlen verbuchen mit jeweils +23.48% und +24.68% im Vergleich zum Vorjahr. Aktionen wie #EmptyBeyeler und Blogger-Reisen steigerten das Interesse auf die Instagram-Seite, die nun 32‘300 Followers zählt. Für zusätzliche, inhaltsbezogene Aktionen wie der „Puff-up-Club“ in Verbindung mit der Ausstellung „Alexander Calder & Fischli/Weiss“ können über 180‘000 BesucherInnen gemeldet werden.

Die Sammlung des Museums ist über die Jahre gewachsen. Daher wird 2017 der neue
Sammlungskatalog vorgestellt.

Ab Januar 2017 präsentiert sich die Fondation Beyeler mit einer neuen Webseite. Hierbei kann man nicht nur in die visuelle Welt des Museums eintauchen, sondern auch den Sammlungskatalog online einsehen sowie das Programm des Museums schnell und einfach abrufen.

 „Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter“ demnächst in der Fondation Beyeler

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Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter Franz Marc Blauschwarzer Fuchs, 1911 Öl auf Leinwand, 50 x 63 cm Von der Heydt-Museum Wuppertal Foto: © Medienzentrum, Antje Zeis-Loi / Von der Heydt-Museum Wuppertal

Zum ersten Mal seit 30 Jahren widmet sich vom 4. September 2016 bis zum 22. Januar 2017 eine umfassende Ausstellung in der Schweiz einem der faszinierendsten Kapitel der modernen Kunst, das unter dem Titel Der Blaue Reiter berühmt geworden ist. Die Münchner Ausstellung im Jahr 1911 und die gleichnamige Künstlerbewegung generierten ein neues, revolutionäres Kunsterlebnis. Ausgehend von den Werken Wassily Kandinskys in der Sammlung Beyeler wird dem Publikum ein Einblick in die Arbeit einer Gruppe avantgardistischer Künstler gegeben, deren Offenheit und Internationalität durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen wurden.

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Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter Wassily Kandinsky Fuga, 1914 Öl auf Leinwand, 129,5 x 129,5 cm Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler Foto: Robert Bayer, Basel

Einer der Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung wird im November stattfinden: Am 23. November 2016 verleihen mit Daniel Brühl und Ulrich Tukur zwei Superstars des internationalen Kinos der Freundschaft zwischen Wassily Kandinsky und Franz Marc Gestalt, eine der wichtigsten und folgenreichsten Begegnungen in der Geschichte der Kunst. Die Schauspieler lesen aus dem intensiven Briefwechsel, der grossartig die nicht immer einfache, aber gegenseitig inspirierende künstlerische Kooperation dokumentiert.

Der Blaue Reiter ist der Name des legendären Almanachs, der von Wassily Kandinsky (1866–1944) und Franz Marc (1880–1916) herausgegeben wurde und 1912 in München erschien. Kandinsky und Marc versammelten in diesem Buch Texte und Bilder aus unterschiedlichen Kulturen und von verschiedenen Künstlern. Der Almanach sollte die Notwendigkeit eines Epochenumbruchs der Künste zu Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentieren. Er zeugt von einem damals revolutionär neuen Kunst- und Weltverständnis, bei dem es nicht mehr um die Abbildung der sichtbaren Wirklichkeit ging, sondern um die Verbildlichung geistiger Fragen. Dies zeigt sich vor allen Dingen in einer Befreiung der Farbe, die angeregt wurde durch die leuchtende Voralpenlandschaft südlich von München.

Wie Kandinsky und Marc ihren Weg zur Abstraktion entwickelten, hatte einen Wendepunkt in der abendländischen Kunstauffassung zur Folge und prägte Generationen von Malern – bis heute.

In der Ausstellung, in der ca. 70 Werke zu sehen sein werden, wird der Almanach vorgestellt und die Revolution der Malerei zwischen 1908 und 1914 veranschaulicht, vor allem durch bedeutende Werkgruppen Kandinskys und Marcs.

Vorschau auf das Veranstaltungsprogramm:

Lesung mit Daniel Brühl & Ulrich Tukur
Mittwoch, 23. November 2016, 19.00 Uhr

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Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter Franz Marc Blauschwarzer Fuchs, 1911 Öl auf Leinwand, 50 x 63 cm Von der Heydt-Museum Wuppertal Foto: © Medienzentrum, Antje Zeis-Loi / Von der Heydt-Museum Wuppertal

Die Begegnung zwischen Wassily Kandinsky und Franz Marc war eine der wichtigsten und folgenreichsten in der Geschichte der Kunst. Ihr Briefwechsel ist ein grossartiges Dokument einer nicht immer einfachen, aber gegenseitig inspirierenden künstlerischen Kooperation, die u. a. zur Herausgabe des Almanachs Der Blaue Reiter führte. Anlässlich der Ausstellung lesen die Schauspieler Daniel Brühl und Ulrich Tukur, zwei internationale Superstars des Kinos, aus Briefen und Dokumenten.
Preis: CHF 50.- / Young Art Club, Art Club & Freunde CHF 35.-
Museumseintritt im Preis inbegriffen. Die Ausstellung kann vorgängig besucht werden.

Tickets sind im Vorverkauf ab sofort unter http://www.fondationbeyeler.ch/agenda erhältlich.

Alles ist Landschaft! Das Werk von Jean Dubuffet ist Anfang 2016 in einer umfassenden Retrospektive in der Fondation Beyeler zu sehen

 Jean Dubuffet Mêle moments, 1976 Acryl auf Papier auf Leinwand aufgezogen, 248,9 x 360,7 cm Private Collection © 2015, ProLitteris, Zürich Foto: Courtesy Pace Gallery Druckbare Bildgrösse ca.: 20 x 30 cm

Jean Dubuffet
Mêle moments, 1976
Acryl auf Papier auf Leinwand aufgezogen, 248,9 x 360,7 cm
Private Collection
© 2015, ProLitteris, Zürich
Foto: Courtesy Pace Gallery
Druckbare Bildgrösse ca.:
20 x 30 cm

Riehen/Basel. Die Fondation Beyeler eröffnet das Jahr 2016 mit der ersten Retrospektive in der Schweiz im 21. Jahrhundert, die dem vielseitigen, fantasievollen und farbenfrohen Werk von Jean Dubuffet gewidmet ist. Die Ausstellung „Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft“ läuft vom 31. Januar bis zum 8. Mai 2016 und präsentiert über 100 Werke des französischen Malers und Bildhauers, der als Meister der Experimente in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Kunstszene neue Impulse verlieh. Unter den gezeigten Werken wird das spektakuläre Gesamtkunstwerk Coucou Bazar zu sehen sein, eine raumgreifende Installation mit teils animierten Kostümen.

Jean Dubuffet (1901–1985) gehört zu den prägenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von den Werken künstlerischer Aussenseiter, gelang es ihm, sich von überkommenen Traditionen zu befreien und die Kunst neu zu erfinden. Dubuffets Einfluss ist in der zeitgenössischen Kunst und Street Art noch zu spüren, beispielsweise bei David Hockney, Jean-Michel Basquiat oder Keith Haring.

Anhand von rund 100 Werken des überaus facettenreichen und vielschichtigen Schaffens präsentiert die Fondation Beyeler die erste grosse Retrospektive des Künstlers in der Schweiz im 21. Jahrhundert.

Dabei geht die Ausstellung von Dubuffets faszinierender Deutung von Landschaft aus, die sich bei ihm auch in Körper, Gesicht und Objekt verwandeln kann. In seinem Werk experimentiert der Künstler mit neuen Techniken und Materialien wie Sand, Schmetterlingsflügeln, Schwämmen und Schlacke, um daraus ein ganz eigenes und einzigartiges Bilduniversum zu schaffen.

Neben bedeutenden Gemälden und Skulpturen aus allen wichtigen Schaffensphasen des Künstlers zeigt die Ausstellung Dubuffets spektakuläres Gesamtkunstwerk Coucou Bazar, in dem Malerei, Skulptur, Theater, Tanz und Musik zusammenfinden.

Die Ausstellung zeigt Leihgaben aus wichtigen internationalen Museen und bedeutenden Privatsammlungen. Sie wird von der Fondation Dubuffet in Paris grosszügig unterstützt. Leihgeber sind  u.a. das MoMA und das Guggenheim in New York; das Centre Pompidou, die Fondation Louis Vuitton und das Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris in Paris; die National Gallery und das Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington; das Detroit Institute of Arts; das Moderna Museet in Stockholm; das Museum Ludwig in Köln; die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe; das Kunsthaus Zürich u.v.a.

Die Ausstellung „Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft” wird unterstützt durch:
Dr. Christoph M. und Sibylla M. Müller

Gerhard Richters Zyklus „Birkenau“ in der Fondation Beyeler

Gerhard Richter, Birkenau
Abbildung: von rechts nach links: Gerhard Richter, Birkenau, 2014, 12 Scheiben (Reihe), 2013, CR 913-32 – CR 913-37, 2010; © 2015 Gerhard Richter; Foto: Mark Niedermann

Riehen/Basel. Der Gemälde-Zyklus trägt einen an unaussprechlichen Schrecken erinnernden Titel: „Birkenau“. Gerhard Richters Werk wurde von vier anonymen Fotografien inspiriert, die 1944 unter lebensbedrohlichen Umständen entstanden und so erschütternd wie umstritten sind. Nach einer erstmaligen Präsentation im Dresdner Albertinum gastiert der abstrakte Malerei-Zyklus „Birkenau“ in der Fondation Beyeler, wo er mit weiteren Werken Gerhard Richters aus der Sammlung des Museums und des Künstlers bis Mitte Januar 2016 zu sehen ist.

Als im Dezember 2013 der französische Philosoph und Kunsthistoriker Georges Didi-Huberman den Maler Gerhard Richter in seinem Atelier in Köln besucht, zeigt er sich nicht nur vom Werk des Künstlers fasziniert, sondern auch vom Prozess der Planung, von der Ungewissheit und den Zweifeln, von den „Bildern im Wartezustand“. Umso mehr, als er in Richters Atelier vier leere Leinwände bereit stehen sieht. Didi-Huberman fotografiert die ordentlich aufgereihten Pinsel, die auf den Einsatz des Künstlers zu warten scheinen. Schliesslich verrät Gerhard Richter seinem Besucher welchem Motiv seine Vorbereitungen gelten. Nach seinem Besuch verfasst Didi-Huberman einen Brief an Gerhard Richter, der Brief wird 2014 im Katalog „Gerhard Richter Bilder/Serien“ zur Ausstellung in der Fondation Beyeler abgedruckt und kündigt einen Gemälde-Zyklus an.

Didi-Huberman schreibt: „Dieses „Etwas“? Es handelt sich um vier grauenvolle Bilder. Ich weiss, dass Sie von ihnen – zumindest von einem oder zweien davon – seit Ihrer Jugend an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Kenntnis haben. Seit nunmehr ungefähr sechzig Jahren warten diese Bilder am Rande Ihres Blickfelds, irgendwo in Ihrem Kopf, in der Tiefe Ihres Herzens und rufen, vielleicht, nach einer Geste Ihrer Hand“.

Didi-Huberman sind die Bilder bekannt, deren Reproduktionen sich zudem seit Ende der 60er Jahre im Atlas befinden, dem persönlichen Bild-Archiv von Gerhard Richter. In seinem Buch „Images malgré tout“, erschienen 2003 (Dt.: „Bilder trotz allem“, 2007), widmet sich Georges Didi-Huberman ihrem paradoxen Wesen. Es sind enigmatische Bilder, deren Unklarheit der Hast, Angst und Gefahr geschuldet sind und die trotz allem ein entsetzliches Zeugnis sind.

Im August 1944 gelingt es zwei Häftlingen in Auschwitz, Mitgliedern des sogenannten Sonderkommandos, das Grauen der Gaskammern fotografisch festzuhalten. Aufnahmen sind in den Konzentrationslagern strengstens untersagt, der Holocaust soll undokumentiert bleiben. Jene vier Aufnahmen können aus dem Lager geschmuggelt werden: es sind „vier Stücke Film, der Hölle entrissen“, die dem „Unvorstellbaren um jeden Preis eine Form“ geben.

Gerhard Richter malte erst die Fotografien grossformatig ab, um sie anschliessend in Rakel-Technik abstrakt zu übermalen. Nach der ersten Präsentation im Albertinum in Dresden sind die vier Leinwände derzeit in der Fondation Beyeler bis Mitte Januar zu sehen.

Zitate aus:
Georges Didi-Huberman, „Bilder trotz allem“; aus der Reihe „Bild und Text“ erschienen im Wilhelm Fink-Verlag, 2007 (Titel der frz. Originalausgabe: „Images malgré tout“, erschienen im Verlag Les Éditions de Minuit, 2003)

Die vier Originalfotos, anonym aufgenommen im August 1944, befinden sich in Oswiecim, im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau.

Regula Schenk, Kunsttherapeutin aus Rüti, die die Ausstellung mit ihrer Freundin Ursula Baumann
Regula Schenk, Kunsttherapeutin aus Rüti mit ihrer Freundin Ursula Baumann

Riehen/Basel. Mit Regula Schenk aus Rüti/ZH begrüsste die Fondation Beyeler den 250‘000. Besucher der Ausstellung „Paul Gauguin“. Als Preis gibt es eine Reise in die französische Künstlerstadt Arles. Doch nicht nur für die Ausstellung, sondern auch für das Museum aus Riehen/Basel handelt es sich bei der bisher erreichten Besucherzahl um einen Rekord: Es ist die erste Ausstellung in der Geschichte der Fondation Beyeler, die die Besuchermarke einer Viertelmillion knackt. „Paul Gauguin“ läuft noch bis zum 28. Juni 2015.

„Wir danken Paul Gauguin für den neuen Besucherrekord der Fondation Beyeler“ freut sich Direktor Sam Keller, für den die Ausstellung von 51 Meisterwerken des französischen Ausnahmekünstlers die Krönung eines Traums ist.

Regula Schenk, Kunsttherapeutin aus Rüti, die die Ausstellung mit ihrer Freundin Ursula Baumann besuchte, ist die glückliche Gewinnerin einer Reise nach Arles: „Ich bin bereits in der Bretagne der Spur Gauguins gefolgt“ erzählt Regula Schenk „und freue mich sehr, dass ich nun auch nach Arles reisen kann“.

Die Fondation Beyeler wird übrigens ab 1. Juni aufgrund des Erfolges der Ausstellung „Paul Gauguin“ die Öffnungszeiten verlängern und vormittags eine Stunde früher öffnen. Die Öffnungszeiten im Juni sind dann von Montag bis Sonntag ab 9 bis 18 Uhr und am Mittwoch bis 20 Uhr. Während der Art Basel ist das Museum von Samstag, 13. Juni bis und mit Sonntag, 21. Juni zudem von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Am 31. Mai eröffnet die neue Ausstellung „Marlene Dumas“, eine umfassende Retrospektive des Werks der herausragenden, 1953 in Südafrika geborenen, zeitgenössische Malerin, die bis 7. September 2015 laufen und von einem reich bestückten Rahmenprogramm begleitet wird.

Die Fondation Beyeler dankt Ihren Partnern der Ausstellung „Paul Gauguin“:
 
Hansjörg Wyss, Wyss Foundation; Beyeler-Stiftung; Walter Haefner Stiftung; L. + Th. La Roche Stiftung, Novartis, Stavros Niarchos Foundation, Dr. Christoph M. und Sibylla M. Müller