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Follow-Up Termin zur Veranstaltung "Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter"

Die Teilnahme an der Follow-Up-Veranstaltung Dienstag, 24. Januar von 16.oo bis 18.oo Uhr ist auch möglich, wenn Sie am 16.11.2016 nicht dabei waren.
Zur Erinnerung
Wir wollen eine Arbeitsgruppe "Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter" installieren, um so vor allem KMU's und kleinere Unternehmen bei der Beschäftigung bzw. Ausbildung von Geflüchteten zu unterstützen.
Christian Ramm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Herr Ibrahim Sarialtin von der IHK und weitere MI von Firmen und Behörden haben ihre Teilnahme zugesagt.

Anmeldung erforderlich. Danke.

rh(at)ria-incom.com

Hier finden Sie eine Zusammenfassung unserer Veranstaltung vom 16.11.2016
http://hinken-blog.de/eine-veranstaltung-die-mut-macht-vom-gefluechteten-zum-mitarbeiter/

Wie lokale Initiativen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt beitragen können

Rund 1,3 Millionen Menschen sind in den vergangenen drei Jahren als Schutzsuchende nach Deutschland gekommen. Dies hat zu großen Herausforderungen bei der behördlichen Erfassung, Unterbringung und Versorgung geführt. Die wichtigste Aufgabe, nämlich diese Menschen in Lohn und Brot zu bringen, steht jedoch noch weitgehend bevor.

„Die Voraussetzungen für eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt sind jedoch nicht einfach“, konstatiert Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts. „Kaum ein Geflüchteter beherrscht bei seiner Ankunft die deutsche Sprache und nur wenige besitzen einen Hochschulabschluss oder eine Berufsausbildung.“ Klingholz erinnert an die schleppende Integration von Asylsuchenden in der Vergangenheit, betont aber gleichzeitig, dass die Infrastruktur zur Integration inzwischen besser sei.
Gerade die Vermittlung der Arbeitsagenturen und Jobcenter sei ausgebaut worden. Dennoch gebe es weiteren Bedarf an Angeboten, da viele Flüchtlinge bei der Jobsuche aktiv an die Hand genommen werden müssten, was Behörden oft nicht leisten können.

Der Autor des Discussion Papers, Stephan Sievert, unterstreicht in diesem Zusammenhang die Bedeutung lokaler Initiativen. „Sie ergänzen die Arbeit der Behörden und ersetzen für die Geflüchteten fehlende persönliche Netzwerke, die bei der Jobsuche unabdingbar sind.“ Das Wissen über die Arbeit solcher Initiativen sei aber noch sehr lückenhaft. Mit seiner neuen Studie könne das Berlin-Institut zeigen, dass die reine Vermittlung nur einen kleinen Teil der Tätigkeiten stellt.

Ebenso wichtig sei dieVorbereitungsphase mit Beratungen, Sprachkursen und Weiterqualifizierungen. „Der Weg in den Job ist häufig lang“, so Sievert. „Um Frustration und Langeweile zu vermeiden, ist es deswegen notwendig, möglichst parallele Angebote zu machen und diese miteinander zu verzahnen.“ Als Beispiele nennt er Teilzeitpraktika, in denen gerade gelernte Vokabeln schnell eingesetzt werden könnten.

„Doch auch für Unternehmen und Behörden bedeuten lokale Initiativen oft einen Mehrwert“, erläutert Franziska Woellert, ebenfalls Autorin des Papiers. Sie könnten Unklarheiten über rechtliche Vorgaben ausräumen und gegenüber Firmen als Bürgen für die von ihnen betreuten Flüchtlinge auftreten. „Das Problem ist, dass die allermeisten Geflüchteten keine Zeugnisse nach Deutschland mitbringen. Das heißt, selbst wenn sie fachlich geeignet für einen Job sind, können sie dies gegenüber Unternehmen
nicht nachweisen“, so Woellert. Firmen seien daher froh darüber, von den Initiativen verlässliche Informationen zu erhalten.

Das Berlin-Institut warnt jedoch davor, alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren. „Gerade weil jeder Fall anders ist, kommt der engen persönlichen Betreuung eine besondere Bedeutung zu“, verdeutlicht Reiner Klingholz. Wichtig sei hierbei, die Betreuung nicht mit Unterzeichnung des ersten Arbeitsvertrags enden zu lassen, da sich viele Herausforderungen erst am Arbeitsplatz ergäben. „Um dann Probleme zu überwinden, können Flüchtlinge wie Arbeitgeber häufig von einem externen Ansprechpartner profitieren, der die jeweilige Person bereits kennt“, so Klingholz.

Unsere Initaitive "Job search for refugees" finden Sie auf XING  Facebook und Twitter

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge lädt zum Mitmachen ein

Es gibt viele praktische Hilfen für Unternehmen, die Geflüchtete in Ausbildung, Praktikum oder einen festen Arbeitsplatz integrieren wollen.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass es am Ende aber immer auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens ankommt, ob und wie die Integration gelingt. Man muss wissen, dass es kein einfacher Weg ist. Es braucht viel Fingerspitzengefühl, Geduld und eine hohe Motivation.

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Wir sind dabei.

 

Screenshot: Duale Ausbildung
Screenshot: Duale Ausbildung

 

 

 

 

 

Hier geht es zu unserer XING-Gruppe "Job search for refugees"

Junge Wirtschaft und Staatsekretär Kleindiek kochen mit jungen Flüchtlingen

Bildnachweis: WJD/Anna Schröder.
Bildnachweis: WJD/Anna Schröder.

Schnupperköche bereiten in der Lehrküche Spezialitäten aus der Heimat zu

Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Horst Wenske, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, luden heute junge Migrantinnen und Migranten – darunter auch Flüchtlinge – zum gemeinsamen Kochen ein. Ziel war es, den jungen Menschen den Ausbildungsbereich des Gastgewerbes näher zu bringen. In der Lehrküche des Internationalen Bundes (IB) Baden bereiteten Kleindiek und Wenske mit ihnen herkunftstypische Gerichte zu und tauschten sich zu Themen der dualen Ausbildung aus. Die jungen Schnupperköche wurden durch den Jugendmigrationsdienst Karlsruhe des IB Baden begleitet.

„Junge Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, sind motiviert, sich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Davon konnte ich mich heute live überzeugen. Es ist wichtig, dass die Wirtschaftsjunioren und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zusammenarbeiten, um jungen Menschen Praxiserfahrungen zu ermöglichen“, sagte Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek.

„Für uns Wirtschaftsjunioren bedeutet Integration von Flüchtlingen in erster Linie Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Dabei kann für sie insbesondere die berufliche Bildung eine Brücke in das Berufsleben sein. Das Projekt JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen bietet hier die richtige Starthilfe.“, betonte Horst Wenske.

Organisiert wurde die Veranstaltung von JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsjunioren Deutschland und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen beim Eintritt ins Berufsleben.

5. Berliner Demografie Forum

Arbeit - Lebenschancen - Wohlstand

Am 24. Februar 2016 ist es wieder so weit. Das Berliner Demografie Forum widmet sich zum 5. Mal zwei Tage lang den Herausforderungen des demografischen Wandels.

Politiker, Wissenschaftler und Vertreter von Unternehmen aus Japan, Großbritannien, Polen, Brasilien, Dänemark, Frankreich, den USA, Israel, Tschechien, den Niederlanden und Deutschland diskutieren über die Zukunft der Arbeit und über den Ruhestand.

Ein Panel will Antworten geben über die Zukunft unserer Arbeitswelt in Deutschland angesichts der alternden Bevölkerung, Zuwanderung und Digitalisierung. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Das Flüchtlingsthema hat die Diskussion über den demografischen Wandel in den letzten Monaten verdrängt. Oberflächlich betrachtet könnte die Zuwanderung das demografische Problem - zumindest in der Arbeitswelt - lösen, da die meisten Flüchtlinge jung sind. Ganz so simpel ist es dann doch nicht, wie wir alle wissen. Es kommen nicht nur junge und gut ausgebildete Flüchtlinge zu uns, sondern auch Menschen, die keine oder nur eine geringe Schulbildung haben. Wer sich integrieren will, muss aber die deutsche Sprache so weit beherrschen, dass er oder sie in unserer Sprache nicht nur sprechen, sondern auch lesen und schreiben kann. Für jene, die einer qualifizierten Arbeit nachgehen wollen, genügt das nicht. Auch intelligente Menschen brauchen Zeit, um eine völlig andere Sprache zu erlernen.

Wie der Volksmund zu sagen pflegt: "Gut Ding will Weile haben." Deshalb ist Zeit ein wesentlicher Faktor im Wettrennen um Integration und Demografie.

Die Digitalisierung könnte eine Brücke sein. Das trifft allerdings nur auf die Arbeitswelt zu. Im privaten Bereich besteht die Gefahr, dass die Alten mit dem rasanten Tempo der Digitalisierung nicht Schritt halten können. Welche Auswirkungen das haben kann, darf man nicht unterschätzen. Schon heute ist es für ältere Menschen wichtig, den Führerschein zu behalten, selbst wenn sie gar nicht mehr Auto fahren wollen. Der Führerschein ist gerade im Alter ein Symbol für Unabhängigkeit und Freiheit geworden. Wenn Menschen möglicherweise in absehbarer Zukunft allerdings nicht mehr in der Lage sein werden, Bankgeschäfte, Einkäufe, ja vielleicht sogar Telefonate eigenständig ausführen zu können, kann das gravierende Auswirkungen auf die Psyche haben. Dies gilt auch für den Einsatz von Pflegerobotern und Überwachungstools, so sinnvoll diese auf den ersten Blick auch sein mögen.

Das Berliner Demografie Forum kann hier Anstöße und neue Impulse geben.

Hilfe für Flüchtlinge bei der Jobsuche - ein Workshop in Freiburg

Wundersame Flüchtlingsverdoppelung

Am 2.2.2016 meldeten sich 8 Flüchtlinge für den XING – Registrierungsworkshop der Gruppe „Job Search for Refugees“an und 16 lern- und vernetzungswillige Flüchtlinge sind gekommen.

Hoch konzentriert und interessiert waren die Flüchtlinge bei XING-Registrierungs-Workshop in Freiburg Fotos ©: Hans-J. Hinken
Hoch konzentriert und interessiert waren die Flüchtlinge bei XING-Registrierungs-Workshop in Freiburg
Fotos ©: Hans-J. Hinken

Ria Hinken als Moderatorin der Gruppe und Dennis Bauske vom Kooperationspartner „Bildungspartner für Südbaden“  in Freiburg führten durch den Abend.

Dennis Bauske von Bildungspartner für Südbaden Fotos ©: Hans-J. Hinken
Dennis Bauske von Bildungspartner für Südbaden
Fotos ©: Hans-J. Hinken

Es musste improvisiert werden, denn mit einem solchen Ansturm hatten die Organisatoren nicht gerechnet. Natürlich wurde niemand zurück gewiesen, im Gegenteil: Es bildeten sich kleine Lerngruppen, die sich einen Computer teilten.

So erfuhren die Teilnehmer gleichzeitig mehr voneinander und konnten sich face-to-face austauschen.

Größtes Problem war die sprachliche Verständigung, weshalb der Kurs simultan ins Englische übersetzt wurde. Alle Flüchtlinge sind in Deutschkursen aktiv und lernen auf die erste Sprachenprüfung hin, u.a. in den bald endenden Kursen am Goethe-Institut.

Einige Teilnehmer brachten auch ihre Zeugnisse und Qualifikationszertifikate mit.

Erst in einem zweiten Schritt können diese eingescannt werden.

Fotos ©: Hans-J. Hinken
Fotos ©: Hans-J. Hinken

Neben einer syrischen Ingenieurin saßen ein Zahnarzt, ein HNO-Arzt und mehrere IT-Spezialisten im Raum, die die Möglichkeiten der beruflichen Vernetzung über XING noch nicht kannten.

Da an diesem Abend nur die Grundlagen der Registrierung vermittelt werden konnten, werden in einem Follow-Up die differenzierten Profile erstellt.

Als Erfolgserlebnis konnte die direkte Gruppenmitgliedschaft bei „Job Search for Refugees“ gefeiert werden, als die Teilnehmer sich mit ihrem ersten Profil in der Gruppe wieder erkannten.

Jetzt muss nur noch das passende Angebot, oder die Anfrage von Unternehmen kommen und die Vermittlung kann beginnen.

Ria & Hans J . Hinken

XING-Gruppe: "Job search for refugees"

managerSeminare XINGmanagerSeminare hat uns einen kleinen Artikel zu unserer Aktivität auf XING "Job search for refugees" in der Februar-Ausgabe 2016 gewidmet.

Wir freuen usn über Unterstützung auch in anderen Städten.

Kostenloser Einführungs-Workshop zur XING-Registrierung für Flüchtlinge am 02. Februar um 18:30 h bei unserem Partner Dennis Bauske von Bildungspartner für Südbaden in Freiburg. Der Kurs ist komplett ausgebucht. Weitere Termine folgen. Geplant ist auch ein Kurs im Goethe-Institut in Freiburg im März 2016.

Hier finden Sie unsere Aktivitäten in den sozialen Netzwerken:

XING

Facebook

Twitter

Wiki

Wir danken managerSemianre, dass wir den Artikel hier veröffentlichen dürfen.

 

 

 

 

GLOBALE: Refugees In A State Apartment

10.12.2015 - 07.02.2016

Berliner Künstler Jens Ullrich
Copyright ©Berliner Künstler Jens Ullrich

Als Ausgangspunkt für seine Fotomontagen »Refugees In A State Apartment« dokumentiert der Berliner Künstler Jens Ullrich seit Monaten das Ankommen der Flüchtlinge in der Berliner Zentralen Aufnahmestelle Moabit: Fremd im Ankunftsland, bewegen sich die Wartenden in einer Art Niemandsland. In seinen Fotomontagen imaginiert Ullrich einen neuen Lebensraum: Er montiert die Geflüchteten in historische Schwarzweißaufnahmen einer zum Verkauf stehenden Bremer Fabrikantenvilla. Für einen flüchtigen Moment nehmen sie Platz in den prunkvollen Interieurs – eine fremdartige Atmosphäre entsteht, changierend zwischen Intimität und Entwurzelung. Auf dem ZKM_Vorplatz werden die Plakatwände des Berliner Künstlers für die Dauer von zwei Monaten gezeigt. Sie werden zur Einweihung des Platzes der Menschenrechte durch die Stadt Karlsruhe am Donnerstag, 10. Dezember um 14.30 Uhr enthüllt.

  • Beginn Do, 10.12.2015
  • Ende So, 07.02.2016
  • AusstellungstypEinzelausstellung
  • OrtZKM_Vorplatz
  • KostenEintritt frei
Auf dem ZKM_Vorplatz werden eine Auswahl der Plakatwände des Berliner Künstlers für die Dauer von zwei Monaten gezeigt.

Künstler
Organisation / Institution
ZKM | Karlsruhe