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Podiumsdiskussion mit Ernst Ulrich von Weizsäcker und Thore D. Hansen am 21.10.2019 zum Thema Klimawandel

Podiumsdiskussion mit Ernst Ulrich von Weizsäcker und Thore D. Hansen am 21.10.2019 zum Thema Klimawandel

There is no planet B
Foto von Markus Spiske temporausch.com von Pexels
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Temperaturrekorde, Wasserknappheit, Artensterben: Die Folgen des Klimawandels sind weltweit spürbar und beschäftigen Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Der Umweltwissenschaftler und Politiker Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker engagiert sich seit vielen Jahren für den Umweltschutz. In seinem Roman „Die Reinsten“ zeigt der Schriftsteller Thore D. Hansen die Möglichkeiten und Gefahren künstlicher Intelligenz für den Klimawandel auf und beschreibt eine Zivilisation zwischen Aufbruch und Zusammenbruch. Zur Eröffnung des Colloquium politicum im Wintersemester 2019/2020 sprechen die beiden Experten bei der Podiumsdiskussion „Der Klimawandel – Ist die Welt noch zu retten? Die Rolle von Wissenschaft und Literatur“. Der Politikwissenschaftler Dr. Arndt Michael moderiert die Veranstaltung.

  • Was: Podiumsdiskussion
  • Wann: 21.10.2019, 20:15 Uh
  • Wo:
    Kollegiengebäude I
    Hörsaal 1199
    Platz der Universität 3
    79098 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten
  • Veranstalter: Colloquium politicum, Buchhandlung Rombach
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos
  • Die Vortragssprache ist Deutsch
  • Programm des Colloquium politicum

Der Freiburger Germanist Johannes Franzen veröffentlicht seine Dissertation zum „Schlüsselroman“

Der Schlüsselroman bezeichnet eine als eher fragwürdig angesehene literarische Gattung: Er provoziert die Wiedererkennbarkeit realer Personen hinter scheinbar fiktiven Figuren. Daher kann er als Instrument des Ausplauderns intimer Details und der Verleumdung dienen. Der Freiburger Germanist Johannes Franzen zeigt in seiner Dissertation „Indiskrete Fiktionen“, dass insbesondere moralische Probleme im Fall des Schlüsselromans auf besondere Art deutlich werden: „Die Arbeit bewegt sich in einem Bereich, wo Literatur weh tun kann und weh tun soll.“

Was darf Literatur, was darf sie nicht?

Im Mittelpunkt der Dissertation stehen zahlreiche Schlüsselromanereignisse, die seit den 1960er Jahren als Feuilletondebatten das literarische Feld geprägt haben. Dazu zählen etwa die Skandale um Thomas Bernhards „Holzfällen“, Martin Walsers „Tod eines Kritikers“ oder Norbert Gstreins „Das Handwerk des Tötens“. Neben einer gattungs- und fiktionstheoretischen Bestimmung der Textsorte geht es Franzen vor allem darum, den Schlüsselroman als ständigen produktiven Störfaktor darzustellen, der grundlegende literaturtheoretische Fragen aufwirft: Welche Verantwortung müssen Autorinnen und Autoren für ihre Texte übernehmen? Was darf Literatur, was darf sie nicht?

...weiterlesen "Indiskrete Fiktionen"

Tagung des Freiburger Arbeitskreises Literatur und Psychoanalyse am 29. und 30.01.2016

image_miniAltern ist aktuell: Lange Zeit hat sich die Psychoanalyse auf die Entwicklung in der Kindheit konzentriert, doch mittlerweile sind das Alter und der Prozess des Alterns ein wichtiges Thema geworden. Auch in der Literaturwissenschaft ist das Altern in allen Epochen verankert. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Schwerpunkt Demenz ein. Mit der Tagung „Altern“ will der „Freiburger Arbeitskreis Literatur und Psychoanalyse“ der Albert-Ludwigs-Universität eine Bestandsaufnahme der psychoanalytischen und der literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema vornehmen und diese zusammenführen.

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