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Vortrag am 29.11.2018 über die technischen und rechtlichen Herausforderungen selbstfahrender Autos

Im interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Verantwortliche Künstliche Intelligenz“ am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) referieren am 29. November 2018 Wolfram Burgard, Professor für autonome intelligente Systeme an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und der Berliner Rechtsanwalt Dr. Benedikt Wolfers. Sie sprechen über aktuelle Chancen und Herausforderungen automatisierten und autonomen Fahrens. Burgard gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten autonomer Fahrzeuge. Insbesondere geht er auf die technischen Herausforderungen und Grenzen der Technologien ein. Wolfers erörtert im Anschluss eine der Schlüsselfragen für die Entwicklung, Nutzung und gesellschaftliche Akzeptanz von automatisiertem und autonomem Fahren: Wer trägt bei selbstfahrenden Autos die Verantwortung? Dies zu klären, ist auch Aufgabe des öffentlichen Regulierungsrechts.

Wissenschaftler suchen Teilnehmer, die Saarlands Spitzenpolitiker in einer TV-Debatte mit einer App live bewerten

Zustimmung mit Plus, Ablehnung mit Minus signalisieren: Die Zuschauer können die Politiker mit Klicks bewerten – in welcher Reihenfolge die Kandidaten bei der TV-Debatte antreten, steht noch nicht fest. Quelle: Debat-O-Meter/Universität Freiburg

Welche Argumente überzeugen? Welche Aussagen wirken abschreckend? Wann erwecken Politikerinnen und Politiker Vertrauen, und wer geht aus einem verbalen Schlagabtausch als Gewinner hervor? Der Debat-O-Meter, eine an der Albert-Ludwigs-Universität entwickelte Web-App, bietet die Möglichkeit, Ereignisse wie Diskussionen im Fernsehen in Echtzeit zu bewerten. Ein Team von Freiburger Wissenschaftlern sucht Interessierte, die am 16. März 2017 bei einer TV-Debatte, bei der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen im Saarland gegeneinander antreten, live abstimmen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird ein hochwertiges Tablet verlost.

TV-Duelle zwischen Politikern sind das mediale Großereignis eines jeden Wahlkampfs. Vor Hundertausenden oder gar einem Millionenpublikum können sie Positionen beziehen, Argumente austauschen und versuchen, Wählerinnen und Wähler von ihren Standpunkten zu überzeugen. Zuschauerinnen und Zuschauern bietet die TV-Diskussion die Möglichkeit, Personen und Positionen direkt miteinander zu vergleichen. Das Freiburger Team nutzt die Bewertungen der Teilnehmenden, um die Landtagswahl im Saarland besser auszuwerten und politische Trends abzuschätzen.

Die Wissenschaftler suchen Wahlberechtigte im Saarland, die die TV-Debatte zwischen den Spitzenkandidaten der saarländischen Parteien mit dem Debat-O-Meter in Echtzeit bewerten. Das Fernsehduell wird am Donnerstag, 16. März 2017, um 20.15 Uhr im SR Fernsehen ausgestrahlt. Die Probandinnen und Probanden benötigen lediglich ein Smartphone oder ein anderes Endgerät wie ein Tablet oder einen Computer. Vor sowie nach der TV-Sendung findet eine kurze anonyme Online-Befragung statt. Im Anschluss können die Teilnehmer eine Auswertung der Umfrageergebnisse erhalten.

Anmeldung und Information
www.debatometer.com

 

Vortrag am 14.11.2016 von Barbara Unmüßig, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung

Barbara Unmüßig (Foto: Bettina Keller)
Barbara Unmüßig (Foto: Bettina Keller)

Einschränkende Gesetze und bürokratische Auflagen, Hetzkampagnen und Zensur, offene Repression durch Geheimdienste oder Polizei: Weltweit gehen Regierungen gegen zivilgesellschaftliche Aktivistinnen und Aktivisten vor. In mehr als 60 Ländern sind in den vergangenen drei Jahren Gesetze auf den Weg gebracht worden, die die Organisationsfreiheit in Frage stellen und darauf angelegt sind, heimische Organisationen von internationalen Netzwerken abzuschneiden – nicht nur in autoritären Staaten wie Russland oder China, sondern auch in Demokratien wie Israel oder Indien. In ihrem Vortrag geht das Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung Barbara Unmüßig darauf ein, wie politische und ökonomische Eliten die Repression von Protesten und der Arbeit von Menschenrechts- und Umweltaktivisten rechtfertigen, um ihre eigene politische und ökonomische Macht und Privilegien zu erhalten.

Tagung des Freiburger Arbeitskreises Literatur und Psychoanalyse am 29. und 30.01.2016

image_miniAltern ist aktuell: Lange Zeit hat sich die Psychoanalyse auf die Entwicklung in der Kindheit konzentriert, doch mittlerweile sind das Alter und der Prozess des Alterns ein wichtiges Thema geworden. Auch in der Literaturwissenschaft ist das Altern in allen Epochen verankert. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Schwerpunkt Demenz ein. Mit der Tagung „Altern“ will der „Freiburger Arbeitskreis Literatur und Psychoanalyse“ der Albert-Ludwigs-Universität eine Bestandsaufnahme der psychoanalytischen und der literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit dem Thema vornehmen und diese zusammenführen.

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