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Ab dem 14. September 2019 gelten neue Regeln für das Onlineshopping per Kreditkarte. Wie beim Onlinebanking sind zusätzliche Sicherheitschecks vorgesehen.

Ab dem 14. September 2019 gelten neue Regeln für das Onlineshopping per Kreditkarte. Wie beim Onlinebanking sind zusätzliche Sicherheitschecks vorgesehen. Dabei kommen sogenannte 3D-Secure-Verfahren zum Zuge. Die Kunden müssen Kreditkartenzahlungen ausdrücklich freigeben. In der Regel geschieht das mit einer einmal gültigen Transaktionsnummer (Tan). Die Zeitschrift Finanztest beschreibt in ihrer September-Ausgabe, was Kunden tun müssen.

Finanztest hat 35 Banken nach ihren geänderten Verfahren befragt. Zunächst müssen Kunden selbst aktiv werden, wenn sie ab dem Stichtag mit der Kreditkarte im Netz shoppen wollen. Sie müssen sich auf der Webseite der Banken für das 3D-Secure-Verfahren registrieren. Welches Tan-Verfahren angeboten wird, hängt von der Bank bzw. dem Kreditkartenherausgeber ab. Am häufigsten angeboten werden die bereits aus dem Onlinebanking bekannten SMS-Tan-, AppTan- und PhotoTan-Verfahren. Das Prinzip dieser Verfahren: Nach Eingabe seiner Kreditkartendaten muss der Kunde eine Tan anfordern und mit dieser die Zahlung bestätigen.

Kreditkartenkunden müssen auch bei Nutzung der neuen Tan-Verfahren sorgfältig darauf achten, dass kein Dritter an ihre Daten gelangt. Sie dürfen ihre Kundendaten nur auf verschlüsselten Internetseiten eingeben. Kommt die Kreditkarte abhanden, müssen Kunden sie nach wie vor umgehend sperren lassen. Neu ist, dass sie die Bank benachrichtigen müssen, wenn das Legitimationsgerät abhandenkommt, in den meisten Fällen also das Smartphone. Aber auch einfache Handys, Photo-Tan-, ChipTan- und BestSign-Geräte fallen in diese Kategorie.

Der Artikel Kreditkarten findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/kreditkarten.

Es gibt sie noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind. Meldung der Stiftung Warentest

Sehr sicher – aber unbequem

Tausende Verbraucher bekommen in diesen Tagen Nachricht von ihren Banken. Denn spätestens ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren und die Bankkunden müssen sich beim Onlinebanking an neue Verfahren gewöhnen. Die Zeitschrift Finanztest hat die Verfahren von 22 Kreditinstituten unter die Lupe genommen und die Preise für die Kunden ermittelt. Ihr Fazit: Die neuen Verfahren sind tatsächlich sicherer, für viele Kunden werden die elektronischen Zahlungen aber weniger bequem. Außerdem können zusätzliche Kosten entstehen.

Das iTan-Verfahren für das Onlinebanking entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union. Auch das SMS-Tan-Verfahren wird von einigen Banken wie der Postbank abgeschafft. Das Verfahren hat nur eine mittlere Sicherheit.

Die meisten Banken bieten mehrere sichere Online-Banking-Verfahren an. Derzeit am sichersten sind laut Finanztest die Verfahren mit Chip-Tan, BestSign und PhotoTan – jeweils mit Lesegerät – sowie QR-Tan und App-Tan für die eine App auf einem Smartphone nötig ist. Ohne diese Zusatzgeräte bzw. Apps gibt es keine „Zwei-Faktoren-Authentifizierung“, die elektronische Zahlungen sicherer macht. Diese Sicherheit gibt es aber nicht immer kostenlos: Für die Lesegeräte sind einmalig zwischen 9 und 35 Euro fällig, alternative Geräte mit weiterem Funktionsumfang können bis zu 160 Euro kosten.

Die Untersuchung Onlinebanking findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/tan-verfahren.

Auch mit gutem Gewissen sind gute Renditen mit nachhaltigen Geldanlagen möglich

Finanztest Titelbild Ausgabe 12/2018ETF liegen im Trend, doch mit diesen Fonds investiert man sein Geld auch in Rüstung, Atomkraft oder in die Tabakindustrie. Wer ethisch und ökologisch korrekt anlegen möchte, kann in nachhaltige ETF und bei nachhaltigen Banken investieren, empfiehlt Finanztest. Mit dem passenden Portfolio waren in den letzten fünf Jahren Renditen von mehr als sechs Prozent pro Jahr möglich.

Groß ist das Angebot ethischer ETF noch nicht. Nur zwei nachhaltige ETF, die den Weltaktienmarkt abbilden, sind älter als fünf Jahre.

In diesen fünf Jahren kostete das gute Gewissen ein wenig Rendite. So ergab ein nachhaltiges Portfolio, ein Mix aus einem nachhaltigen Welt-Aktien-ETF mit nachhaltigem Tagesgeld, eine Rendite von 6,4 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Das konventionelle Welt-Aktien-Investment erbrachte gemischt mit Tagesgeld 6,7 Prozent pro Jahr. Doch das muss nicht immer so bleiben. In den letzten drei Jahren schnitt die nachhaltige Variante sogar etwas besser ab als die konventionelle.

Mit rund 400 bzw. 500 Werten streuen die nachhaltigen ETF ihre Anlagen nicht so breit wie der MSCI World mit gut 1600 Werten, aber die Streuung ist immer noch breit. Die beiden ETF folgen dem Best-In-Class-Prinzip: Nur die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche sind darin vertreten. Bestimmte Firmen wie Waffenproduzenten werden komplett aussortiert.

Die vollständigen Berechnungen, eine Übersicht über die geeigneten ETF, deren ethische Ausschlusskriterien und wo man sie günstig kaufen kann, sowie Infos zu den ethischen Banken, die Tagesgelder mit positiver Rendite anbieten, all das findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/oeko-fonds.

Immobilien vererben: Richtig vererben und verschenken

Cover Finanztest Immobilien vererbenBeim Vererben von Immobilien ist die gesetzliche Erbfolge häufig nicht die beste Lösung. Welche Möglichkeiten es gibt, Haus oder Wohnung zu Lebzeiten weiterzugeben und wie man damit Steuern spart oder den Partner absichert, wird ausführlich in der November-Ausgabe von Finanztest dargestellt. Außerdem wird erläutert, wie Streit in Erbengemeinschaften vermieden wird.

Jedem Erben steht ein persönlicher Freibetrag zu, in dessen Rahmen er erben kann, ohne dass Erbschaftssteuer fällig wird. Je näher der Erbe mit dem Verstorbenen verwandt ist, desto höher der Betrag. Unverheiratete, Pflegekinder oder der Nachwuchs des Partners haben die geringsten Freibeträge. Das kann zur Steuerfalle werden. Um Steuern zu sparen, kann in diesen Fällen eine Schenkung helfen. Der Vorteil: Im Gegensatz zur Erbschaft können die persönlichen Freibeträge des Beschenkten alle zehn Jahre aufs Neue ausgeschöpft werden.

Auch wenn die Immobilie sehr wertvoll ist, lohnt es sich, über eine Übertragung zu Lebzeiten nachzudenken. Der Eigentümer fängt frühzeitig an, Haus und Wohnung stückchenweise im Rahmen des Freibetrages des Begünstigten zu verschenken. Es gibt zahlreiche weitere Vorteile der Schenkung, auf die Finanztest eingeht. Der Immobilieneigentümer kann zum Beispiel bestimmte Personen vom Erbe ausschließen oder um Steuern zu sparen – eine Generation überspringen und die Immobilie direkt an die erwachsenen Enkel weitergeben.

Oft gibt es Ärger, wenn mehrere Geschwister gemeinsam erben. Denn als Mitglieder einer Erbengemeinschaft können sie nur gemeinsam über das Elternhaus entscheiden. Das Haus vermieten oder verkaufen? Das geht nur, wenn sich die Geschwister einig sind. Finanztest beschreibt, wie sich solche Streitfälle am besten lösen lassen.

Der ausführliche Test erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest seit 18.10.2017 am Kiosk und unter www.test.de/immobilie-vererben abrufbar.