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Es gibt sie noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind. Meldung der Stiftung Warentest

Sehr sicher – aber unbequem

Tausende Verbraucher bekommen in diesen Tagen Nachricht von ihren Banken. Denn spätestens ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren und die Bankkunden müssen sich beim Onlinebanking an neue Verfahren gewöhnen. Die Zeitschrift Finanztest hat die Verfahren von 22 Kreditinstituten unter die Lupe genommen und die Preise für die Kunden ermittelt. Ihr Fazit: Die neuen Verfahren sind tatsächlich sicherer, für viele Kunden werden die elektronischen Zahlungen aber weniger bequem. Außerdem können zusätzliche Kosten entstehen.

Das iTan-Verfahren für das Onlinebanking entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union. Auch das SMS-Tan-Verfahren wird von einigen Banken wie der Postbank abgeschafft. Das Verfahren hat nur eine mittlere Sicherheit.

Die meisten Banken bieten mehrere sichere Online-Banking-Verfahren an. Derzeit am sichersten sind laut Finanztest die Verfahren mit Chip-Tan, BestSign und PhotoTan – jeweils mit Lesegerät – sowie QR-Tan und App-Tan für die eine App auf einem Smartphone nötig ist. Ohne diese Zusatzgeräte bzw. Apps gibt es keine „Zwei-Faktoren-Authentifizierung“, die elektronische Zahlungen sicherer macht. Diese Sicherheit gibt es aber nicht immer kostenlos: Für die Lesegeräte sind einmalig zwischen 9 und 35 Euro fällig, alternative Geräte mit weiterem Funktionsumfang können bis zu 160 Euro kosten.

Die Untersuchung Onlinebanking findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/tan-verfahren.

Wissenschaftler suchen Teilnehmer, die Saarlands Spitzenpolitiker in einer TV-Debatte mit einer App live bewerten

Zustimmung mit Plus, Ablehnung mit Minus signalisieren: Die Zuschauer können die Politiker mit Klicks bewerten – in welcher Reihenfolge die Kandidaten bei der TV-Debatte antreten, steht noch nicht fest. Quelle: Debat-O-Meter/Universität Freiburg

Welche Argumente überzeugen? Welche Aussagen wirken abschreckend? Wann erwecken Politikerinnen und Politiker Vertrauen, und wer geht aus einem verbalen Schlagabtausch als Gewinner hervor? Der Debat-O-Meter, eine an der Albert-Ludwigs-Universität entwickelte Web-App, bietet die Möglichkeit, Ereignisse wie Diskussionen im Fernsehen in Echtzeit zu bewerten. Ein Team von Freiburger Wissenschaftlern sucht Interessierte, die am 16. März 2017 bei einer TV-Debatte, bei der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen im Saarland gegeneinander antreten, live abstimmen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird ein hochwertiges Tablet verlost.

TV-Duelle zwischen Politikern sind das mediale Großereignis eines jeden Wahlkampfs. Vor Hundertausenden oder gar einem Millionenpublikum können sie Positionen beziehen, Argumente austauschen und versuchen, Wählerinnen und Wähler von ihren Standpunkten zu überzeugen. Zuschauerinnen und Zuschauern bietet die TV-Diskussion die Möglichkeit, Personen und Positionen direkt miteinander zu vergleichen. Das Freiburger Team nutzt die Bewertungen der Teilnehmenden, um die Landtagswahl im Saarland besser auszuwerten und politische Trends abzuschätzen.

Die Wissenschaftler suchen Wahlberechtigte im Saarland, die die TV-Debatte zwischen den Spitzenkandidaten der saarländischen Parteien mit dem Debat-O-Meter in Echtzeit bewerten. Das Fernsehduell wird am Donnerstag, 16. März 2017, um 20.15 Uhr im SR Fernsehen ausgestrahlt. Die Probandinnen und Probanden benötigen lediglich ein Smartphone oder ein anderes Endgerät wie ein Tablet oder einen Computer. Vor sowie nach der TV-Sendung findet eine kurze anonyme Online-Befragung statt. Im Anschluss können die Teilnehmer eine Auswertung der Umfrageergebnisse erhalten.

Anmeldung und Information
www.debatometer.com