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Der Demenz-Kalender umfasst wieder über 60 Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden und sich an Interessierte, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit richten.

Der neue „Demenz-Kalender“ umfasst 60 Veranstaltungen

Der neue Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter“ für die Monate September bis Dezember liegt jetzt vor. Er ist ab sofort im Seniorenbüro und unter www.freiburg.de/senioren erhältlich.
Der Demenz-Kalender umfasst wieder über 60 Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden und sich an Interessierte, Erkrankte, Angehörige und die Fachöffentlichkeit richten. Zum Teil sind sie kostenfrei. Die Vorträge und Gesprächskreise befassen sich mit Themen wie Bewegung, Vollmacht und Betreuungsrecht, Gesundheit und Pflege, auch mit Blick auf Demenz, psychische Erkrankungen und Suizidgefährdung. Der Demenz-Kalender nennt auch Unterstützungsmöglichkeiten für das Leben zu Hause, Kurse, Stammtische und Spaziergänge für pflegende Angehörige; im November gibt es einen Nachmittag für pflegende Angehörige.
Ein Schwerpunkt der Veranstaltungen gilt der vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Tod, der Begleitung Sterbender, Abschiednehmen, Testament, Hospiz und Angeboten für Trauernde.
Weitere Veranstaltungen befassen sich mit Qualifizierungen für Betreuungskräfte; ein Kurs gilt dem Verstehen von und dem Umgang mit Demenz.
Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg (Fehrenbachallee 12) ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, nachmittags nach Terminvereinbarung unter Tel. 0761/201-3032.

Sehbehindertentag

München – Die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist eine der am weitesten verbreiteten Augenerkrankungen in Deutschland und eine der häufigsten Ursachen für schwere Sehbeeinträchtigungen bis hin zur Erblindung. Dennoch ist die Krankheit nicht einmal jedem zehnten Deutschen bekannt, wie eine Umfrage von TNS Emnid gezeigt hat und aktuelle Studien bestätigen. Das AMD-Netz, der Berufsverband der Augenärzte (BVA), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und PRO RETINA Deutschland betrachten dieses Ergebnis mit Sorge: Denn Früherkennung und Vorsorge sind bei AMD entscheidend, um schwere Seheinschränkungen zu vermeiden. Auch ein gesunder Lebensstil kann einer AMD vorbeugen. Gemeinsam sprechen sich die Organisationen zum Sehbehindertentag am 6. Juni dafür aus, dass dem Krankheitsbild mehr Aufmerksamkeit in Prävention, Versorgung und Forschung zuteilwerden muss.

Fast jeder fünfte Bundesbürger über 65 Jahren zeigt Frühformen einer altersabhängigen Makula-Degeneration. „Damit müssen wir die AMD zu den großen Volkskrankheiten zählen“, sagt DOG Präsident Professor Dr. med. Karl Ulrich Bartz-Schmidt aus Tübingen. Studien zufolge soll die Zahl der Betroffenen von aktuell etwa 4,5 Millionen auf über 6 Millionen im Jahr 2030 steigen. Denn der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung in Deutschland wächst. Die geburtenstarken Jahrgänge werden älter und die Lebenserwartung für ältere Menschen steigt.

Trotz ihrer weiten Verbreitung ist die AMD als Augenkrankheit in der Bevölkerung weitestgehend unbekannt. Laut einer repräsentativen Umfrage in der deutschen Bevölkerung von TNS Emnid verbinden nur etwa zehn Prozent der Bundesbürger mit dem Namen dieser Augenkrankheit etwas Konkretes. Nur die Hälfte dieser Gruppe wusste überhaupt, dass es sich um eine Augenkrankheit handelt. Die übrigen fünf Prozent nannten entweder andere Krankheiten oder hatten gänzlich andere Assoziationen. 90 Prozent der Befragten konnten mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen.

Die altersabhängige Makula-Degeneration hat zwei mögliche Verlaufsformen und verursacht etwa die Hälfte der Erblindungen in Deutschland. Bei der häufigeren trockenen Form sterben Sehzellen ab, was zu einer allmählichen, derzeit nicht therapierbaren Verschlechterung des Sehvermögens führt. Bei der feuchten AMD wachsen Blutgefäße unkontrolliert in den Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut des Auges ein und zerstören unbehandelt diesen „Fleck" – lateinisch „Makula“. Diese Form schreitet schnell fort und hat – ohne frühzeitige Behandlung – einen unumkehrbaren Sehverlust zur Folge. Sie ist als eine aggressive, chronische Erkrankung einzustufen. Die für diese Form seit einigen Jahren zugelassene Therapie mit Anti-VEGF-Präparaten, die unter sterilen Bedingungen direkt ins Augeninnere gegeben werden, ermöglicht aber eine Stabilisierung oder sogar Verbesserung des Sehvermögens.

Die Zahl der Menschen, die an AMD erkranken, wird weiter steigen. Doch dank der neuen Behandlungsmöglichkeiten wird diese Krankheit bei weniger Menschen zu einer Sehbehinderung oder gar Blindheit führen. Darauf deuten wissenschaftliche Untersuchungen seit Einführung der Therapie hin. Wenn es durch eine AMD zu einer Sehbehinderung gekommen ist, können optische und elektronische Hilfsmittel, richtig angepasst, den Sehverlust ganz oder teilweise ausgleichen. Vergrößernde Sehhilfen können zur optimalen Nutzung des vorhandenen Sehvermögens beitragen und so die Lebensqualität der Betroffenen anheben. Auch Licht ist ein sehr wichtiges Thema für Menschen mit Seheinschränkungen. Eine gute Beleuchtung kann die Sehleistung erheblich verbessern. Gerade bei der Anwendung vergrößernder Sehhilfen kann eine gute Beleuchtung den Vergrößerungsbedarf reduzieren. Patienten mit bestimmten Frühformen der AMD können außerdem von der Einnahme spezieller Nahrungsergänzungsmittel profitieren.

Ob die „prophylaktische“ Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in der allgemeinen Bevölkerung das Risiko der Entstehung von AMD reduzieren könnte, ist bisher nicht wissenschaftlich belegt. Studien zeigen aber, dass der Verzicht auf das Rauchen am wirksamsten dazu beiträgt, die Gesundheit – auch die der Augen – bis ins hohe Alter zu erhalten. Selbst eine Aufgabe des Rauchens bei Ausbruch der Erkrankung in einem Auge kann das Risiko für eine Sehverschlechterung im anderen Auge verringern. Um eine Sehminderung durch AMD möglichst lange zu vermeiden, ist es wichtig, auf eine gesunde, vitaminreiche und ausgewogene Ernährung zu achten, regelmäßig Sport zu treiben, die Augen regelmäßig augenärztlich kontrollieren zu lassen und ab dem Alter von 60 Jahren zusätzlich regelmäßige Selbstkontrollen durchzuführen. AMD-Netz, BVA, DBSV, DOG und PRO RETINA raten dazu, sich bei veränderter Sehfähigkeit – insbesondere bei verzerrtem Sehen – sofort an einen Augenarzt zu wenden. Entsprechende Selbst-Tests, wie den Amsler-Gitter-Test (für jedes Auge einzeln) finden Sie unter www.amd-netz.de/amslergitter oder den Online-Visus-Test unter www.amd-netz.de/hilfe-und-beratung/online-sehtest). Infos zum Sehbehindertentag finden Sie unter www.sehbehindertentag.de

 

Medikamente zunächst nur in ein Auge geben

Berlin – In Deutschland leiden 800.000 Menschen unter grünem Star. Etwa 80 Prozent der Glaukom-Patienten werden mit Medikamenten behandelt, die den Augeninnendruck senken sollen. Um den Effekt der Therapie besser beurteilen zu können, sollten die Tropfen zunächst nur in ein Auge verabreicht werden. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) anlässlich ihres 112. Kongresses hin, der vom 25. bis 28. September 2014 unter dem Motto „Qualifikation verpflichtet!“ in Leipzig stattfindet. Welche Verbesserungen es bei der Therapie des Glaukoms gibt, ist Thema einer Reihe von Kongress-Symposien.

Der grüne Star ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für Erblindungen. Meist ist die Erkrankung auf einen erhöhten Augeninnendruck zurückzuführen, der mit der Zeit den Sehnerv unwiderruflich schädigt. Um dies zu verhindern, verordnen Augenärzte in der Regel zunächst Augentropfen, die den Augeninnendruck senken sollen. „Ziel ist eine Reduktion um 25 bis 40 Prozent gegenüber den Ausgangswerten“, erläutert Professor Dr. med. Johann Roider, Präsident der DOG und Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

Doch ob und welchen Effekt die Therapie tatsächlich bewirkt, ist gar nicht so einfach festzustellen. Grund: Der Augeninnendruck unterliegt natürlichen Schwankungen, die sich sowohl im Tages- als auch im Jahresverlauf zeigen. „Das macht es schwer zu unterscheiden, ob Druckunterschiede zwischen Messungen ohne Tropfen und Messungen mit Tropfen nun auf das Medikament oder die natürlichen Druckschwankungen zurückzuführen sind“, erklärt Professor Dr. med. Anselm Jünemann, Direktor der Augenklinik der Universitätsmedizin Rostock.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten die sogenannten „one-eye trials“, die in den USA üblich sind. „Vor der Therapie misst der Augenarzt den Augeninnendruck beider Augen, am besten zu verschiedenen Zeitpunkten“, erläutert Jünemann. Diese Messungen zeigen, ob der Augeninnendruck auf beiden Augen stets gleich ist oder aber den gleichen Unterschied aufweist. „Nach diesen Testmessungen empfehlen wir den Patienten, die Medikamente für bis zu vier Wochen zunächst nur in ein Auge zu tropfen“, führt der DOG-Experte weiter aus. Durch das einseitige Tropfen kann der Arzt nun im direkten Vergleich mit dem zweiten Auge anhand der Differenz ermitteln, ob das Medikament eine drucksenkende Wirkung entfaltet. „Ist das der Fall, können beide Augen therapiert werden“, so Jünemann.

Das einseitige Tropfen hat noch einen weiteren Vorteil. „Der Augenarzt kann besser erkennen, ob das Medikament unerwünschte Nebenwirkungen hat, etwa Entzündungen der Lider, Bindehaut oder Hornhaut“, erklärt DOG-Präsident Roider. Um Nebenwirkungen zu minimieren, raten die Augenärzte zudem, die Augenlider nach dem Tropfen zu schließen und mit den Fingern eine Minute lang sanft auf den inneren Augenwinkel neben der Nase zu drücken – hier sitzt das Tränenpünktchen. „Dieses Manöver hilft zu vermeiden, dass die Wirkstoffe in den Blutkreislauf gelangen und die Leber unnötig belasten“, so Roider.

Schlägt das gewählte Medikament nicht an, besteht die Möglichkeit, die Arznei zu wechseln oder ein weiteres Medikament hinzuzunehmen. Gelingt es nicht, den Augeninnendruck zufriedenstellend zu senken oder bestehen Unverträglichkeiten, sollte eine Glaukom-Operation erwogen werden.

DOG: Forschung – Lehre – Krankenversorgung
Die DOG ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 6500 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, lehren und behandeln. Wesentliches Anliegen der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt.

Endokrinologen raten: Nur echten Testosteronmangel behandeln

Bochum – Bei vielen Männern geht besonders ab dem sechzigsten Lebensjahr die Produktion der Geschlechtshormone in den Hoden deutlich zurück. Kommen Beschwerden cropped-Alterskomperenz-4.jpgwie Antriebsschwäche, Müdigkeit oder Libidoverlust auf, denken manche Betroffene, es läge am Wenigerwerden der männlichen Sexualhormone. Ein echter Testosteronmangel in dieser Altersgruppe ist jedoch nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) selten. In Deutschland sind nur drei bis fünf Prozent der Männer betroffen. Eine Behandlung sollte wegen möglicher Risiken nur erfolgen, wenn es tatsächlich zu Symptomen bei gemessenem Testosteronmangel gekommen ist.

Der Testosteronspiegel des Mannes sinkt schon in früheren Jahren jedes Jahr um ein bis zwei Prozent. Dieser natürliche Prozess hat meist keine spürbaren Auswirkungen. Bei Männern über 60 Jahren ist das anders. Sie fühlen sich mitunter nicht mehr vital, die Muskelmasse schwindet, das Fettgewebe wird mehr. Wenn dann noch die Libido nachlässt, sogar Hitzewallungen und depressive Verstimmungen dazu kommen, ist die Irritation groß. „In dieser Situation fallen Medienberichte über die Folgen eines Testosteronmangels im Alter natürlich auf fruchtbaren Boden“, weiß Professor Helmut Schatz, Mediensprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) aus Bochum. In diesen Berichten würden die Zusammenhänge allerdings stark vereinfacht. „Altersbeschwerden werden generell auf einen Testosteronmangel zurückgeführt. Manchmal wird das Hodenhormon noch immer als Quelle der Jugend angepriesen“, kritisiert Professor Schatz. In den USA fordern die Hersteller von Hormonpräparaten in sogenannten „Low Testosterone“-Kampagnen ältere Männer zum Hormontest auf. Auch in Deutschland häufen sich bei den Endokrinologen die Anfragen von Männern, die über Müdigkeit, Nachlassen des Sexualtriebes, erektile Dysfunktion und Energieverlust klagen und um die Verordnung eines Testosteron-Präparates (Spritze oder Gel) bitten.

Doch die Position der DGE ist zurückhaltend. Mit ein Grund sind zwei neuere Publikationen im amerikanischen Ärzteblatt JAMA vom November 2013 und in der Fachzeitschrift PLoS One vom 29. Januar 2014. Beide Studien berichten über vermehrte Herzinfarkte, Schlaganfälle und eine erhöhte Gesamtsterblichkeit bei Männern, die mit Testosteron behandelt wurden. Ein ursächlicher Zusammenhang sei nicht erwiesen, sagt Professor Schatz. Diese Studien weisen erhebliche Mängel auf und werden von Experten stark kritisiert. Eine Gruppe von international renommierten Andrologen und Endokrinologen setzt sich sogar dafür ein, dass der JAMA-Artikel zurückgezogen wird. Derzeit prüfen die US-Amerikanische Arzneibehörde FDA und die europäische EMA den Zusammenhang. Eine laufende Testosterontherapie sollte nicht abgebrochen werden, meint der Hormonexperte.

Dass eine Testosteronbehandlung bei einem nachgewiesenen Hormonmangel begründet ist, steht außer Zweifel. Professor Eberhard Nieschlag, ehemaliger Direktor des heutigen Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie am Universitätsklinikum Münster, fasst die derzeitige Datenlage zusammen. Zwar sei die Zahl der betroffenen Männer geringer als früher angenommen. Statt zehn bis 30 Prozent, wie noch vor wenigen Jahren vermutet, hätten nur drei bis fünf Prozent der 60- bis 79-Jährigen einen Testosteronmangel, der den Libidomangel und andere Symptome erklärt. Diesen Männern könne durch eine Hormontherapie geholfen werden, betont Professor Nieschlag.

Voraussetzung für eine Verordnung von Testosteron ist die genaue Erfassung der Symptome, wobei der Libidomangel die zentrale Beschwerde ist. Professor Nieschlag rät allen Männern mit verminderter Libido und erektiler Dysfunktion zum Labortest. Dazu gehören auch Männer mit Übergewicht, erhöhtem Blutdruck, erhöhten Blutfetten und erhöhtem Blutzucker, bei denen es häufiger zur Potenzstörungen kommt. Dies gilt insbesondere für Männer mit Diabetes Typ 2. „Eine Begleitbehandlung mit Testosteron kann bei diesen Männern eine Potenzstörung lindern“, sagt Professor Nieschlag: „Ein Testosteronpräparat (transdermales Gel oder Spritze) kann zusammen mit Lebensstiländerungen wie Diät und Sport positiv wirken. Eine frühzeitige, niedrig dosierte Testosterontherapie kann bei nachgewiesenem Mangel der Entwicklung eines Diabetes Typ 2 und einer Erkrankung der Herzkranzgefäße entgegen wirken.“

Die Hormonpräparate sollten jedoch von einem Facharzt verschrieben werden. Männer mit Prostatakrebs, mit vermehrten roten Blutzellen, unbehandelter obstruktiver Schlafapnoe oder unbehandelter schwerer Herzschwäche dürfen nicht mit Testosteron behandelt werden, warnen die Experten.

Literatur:
E. Nieschlag: Testosteronsubstitution /-therapie bei Altershypogonadismus? In: Endokrinologie Informationen 2014; Sonderheft, S. 11-15
Blog-Beitrag von Prof. Schatz, 24. Juni 2014
Blog-Beitrag von Prof. Schatz, 3. Mai 2014

Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen, Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen, zum Beispiel Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken, „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben. Im Unterschied dazu geben „exokrine“ Drüsen, wie Speichel- oder Schweißdrüsen, ihre Sekrete nach „außen“ ab.

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Experten raten zu moderatem Sport

Berlin – Fast jeder dritte 45- bis 67-Jährige in Deutschland ist an Arthrose erkrankt. Bei den über 65-Jährigen trifft es bereits jeden Zweiten. Betroffene haben meist zu Beginn große Schmerzen, vor allem wenn sie sich bewegen. Sie sind verunsichert, welche Belastung sie ihren Gelenken noch zumuten können und bewegen sich daher immer seltener. Dabei lindert regelmäßige Bewegung die Krankheitszeichen der Arthrose und verlangsamt ihr Fortschreiten. Welche Risiken dennoch beachtet werden müssen und wie Betroffene ihre Gelenke beim Sport schützen, erklären Experten auf einer Pressekonferenz des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 29. Oktober 2014 in Berlin.
...weiterlesen "Menschen mit Arthrose bewegen sich zu wenig"