Springe zum Inhalt

Wenn Sie und Ihr Gehirn ein Leben lang fit bleiben wollen, dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen, denn es bringt die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen unterhaltsam auf den Punkt.

Lebensfroh, vital und geistig fit bleiben

Ich habe schon einige Bücher über das Älterwerden gelesen. Manche waren sehr interessant, aber nicht besonders unterhaltsam geschrieben. Andere hingegen waren weder interessant noch unterhaltsam.

Dieses Buch unterscheidet sich positiv von den bisherigen Büchern, die ich zu diesem Thema gelesen habe.

Wenn ich in einem öffentlichen Raum lese, dann bemerke ich ab und zu, dass ich beobachtet werde. Das dürfte wohl daran liegen, dass ich immer wieder schmunzeln muss. Dafür danke ich sowohl dem Autor John Medina als auch der Übersetzerin Catherine Hornung.

Wenn Sie und Ihr Gehirn ein Leben lang fit bleiben wollen, dann sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen, denn es bringt die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen unterhaltsam auf den Punkt. Der Autor gibt dabei auch persönliche Erfahrungen zum Besten.

Unter dem Titel „geistiger Schluckauf“ lässt uns John Medina wissen, dass unsere Fähigkeit, Ablenkungen zu ignorieren, von 82 % im Durchschnittsalter von 26 Jahren auf 56 % bei einem Durchschnittsalter von 76 Jahren sinkt. Und dann erklärt er das anhand einer autofahrenden Großmutter (es könnte auch ein Großvater sein). Wenn sie auf der Autobahn die Spur wechselt, kann es passieren, dass sie den Wagen rechts von ihr beinahe streift, weil ihr Vordermann plötzlich langsamer fährt und sie dadurch abgelenkt wird.

Dies ist unserer Verarbeitungsgeschwindigkeit geschuldet. Denn wenn unser Gehirn einen Gang runterschaltet, kann es nicht mehr auf mehrere brenzlige Fahrsituationen gleichzeitig reagieren. Leider wollen das betagte Autofahrer oft nicht einsehen. Sie glauben, dass sie das alles noch so gut wie in jungen Jahren können.

Sind Sie vergesslich?

Vergesslichkeit kann in jedem Alter auftreten, wenn man einen Raum verlässt und einen anderen betritt, hat man schnell vergessen, was man eigentlich tun wollte.

Sie werden das vielleicht kennen. Sie gehen in die Küche, um sich ein Getränk zu holen. Auf dem Weg dorthin stolpern sie über ein Spielzeug ihres Enkelkindes. Sie räumen es weg. Dann gehen Sie in die Küche und haben inzwischen vergessen, was Sie dort machen wollten. „Türschwellen sind wahre Gedächtniskiller“, meint der Psychologe Gabriel Radvansky von der Universität Notre Dame. Das ist kein Anzeichen von Demenz. Also auch kein Grund zur Sorge!

Das viel beschworene Multitasking kann in keinem Alter erfolgreich angewandt werden. Menschen verarbeiten analog. Kurze Zeitintervalle rauben Aufmerksamkeit. Und diese Fähigkeit nimmt bereits ab dem zwanzigsten Lebensjahr kontinuierlich ab.

Mehr will ich über den Inhalt des Buches hier nicht verraten. Einen Tipp gebe ich jedoch noch gerne weiter:

„Setzen Sie sich bloß nicht zur Ruhe!“

246 Seiten Information und Unterhaltung plus 43 Seiten Literaturhinweise zeichnen dieses Buch aus.

Das Foto auf dem Buchcover bringt es auf den Punkt. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Ria Hinken

Brain Rules fürs Älterwerden - Lebensfroh, vital und geistig fit bleiben, John Medina, erschienen bei hogrefe, 2019, ISBN: 9783456858982
29,95 €, eBook 26,99

Der Verlag schreibt:

Dieses Buch richtet sich an alle, die bereits gewisse Alterungssymptome bei sich oder ihren Angehörigen festgestellt haben. Ich finde, dass dies nicht unbedingt die Voraussetzung ist, um dieses wunderbare Buch zu lesen.

Es gibt sie noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind. Meldung der Stiftung Warentest

Sehr sicher – aber unbequem

Tausende Verbraucher bekommen in diesen Tagen Nachricht von ihren Banken. Denn spätestens ab dem 14. September verschwindet das iTan-Verfahren und die Bankkunden müssen sich beim Onlinebanking an neue Verfahren gewöhnen. Die Zeitschrift Finanztest hat die Verfahren von 22 Kreditinstituten unter die Lupe genommen und die Preise für die Kunden ermittelt. Ihr Fazit: Die neuen Verfahren sind tatsächlich sicherer, für viele Kunden werden die elektronischen Zahlungen aber weniger bequem. Außerdem können zusätzliche Kosten entstehen.

Das iTan-Verfahren für das Onlinebanking entspricht nicht mehr den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union. Auch das SMS-Tan-Verfahren wird von einigen Banken wie der Postbank abgeschafft. Das Verfahren hat nur eine mittlere Sicherheit.

Die meisten Banken bieten mehrere sichere Online-Banking-Verfahren an. Derzeit am sichersten sind laut Finanztest die Verfahren mit Chip-Tan, BestSign und PhotoTan – jeweils mit Lesegerät – sowie QR-Tan und App-Tan für die eine App auf einem Smartphone nötig ist. Ohne diese Zusatzgeräte bzw. Apps gibt es keine „Zwei-Faktoren-Authentifizierung“, die elektronische Zahlungen sicherer macht. Diese Sicherheit gibt es aber nicht immer kostenlos: Für die Lesegeräte sind einmalig zwischen 9 und 35 Euro fällig, alternative Geräte mit weiterem Funktionsumfang können bis zu 160 Euro kosten.

Die Untersuchung Onlinebanking findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/tan-verfahren.

Ria Hinken, Netzwerkerin und Leiterin des Projektes alterskompetenz.info, präsentiert in ihrem Vortrag die Chancen und Risiken für die Generation 60plus im Umgang mit Computern, Tablets und Smartphones in Zeiten von Smart City und Smart Home.

Spacecraft_ZKM, Friedrichsplatz

Am Sonntag, 11. August um 11 Uhr - der Eintritt frei

Ria Hinken, Netzwerkerin und Leiterin des Projektes alterskompetenz.info, präsentiert in ihrem Vortrag die Chancen und Risiken für die Generation 60plus im Umgang mit Computern, Tablets und Smartphones in Zeiten von Smart City und Smart Home.

Selbstfahrende Autos und viele Assistenzsysteme im Wohnbereich können von Vorteil sein, sie unterstützen die Mobilität der Älteren. Smart City und Smart Home stehen erst am Anfang ihrer Möglichkeiten.

Die Anforderungen an unsere Digitalkompetenz werden immer komplexer, obwohl es sehr viele Neuerungen gibt, die uns eigentlich entlasten sollten. Entlastung findet aber nur dann statt, wenn wir die erforderlichen Tools richtig einsetzen und die notwendigen Aktualisierungen regelmäßig durchführen können. Das kann für unerfahrene Nutzer schon mal zum Problem werden.

Aus diesem Grunde ist es besonders wichtig, dass wir uns mit der Digitalisierung und ihren Angeboten stets aufs Neue beschäftigen. Das hält nachgewiesenermaßen unser Gehirn fit.

GRENZLAND ist das Nachfolgeprojekt von DIE KRONE AN MEINER WAND, für das in der Spielzeit 2017/2018 bereits 25 Frauen mit und ohne Krebserfahrung am Theater Freiburg zusammen gekommen waren.

Tanz- und Theaterprojekt Männer mit und ohne Krebs

Das Projekt

"Krankheit ist die Schattenseite des Lebens, eine beschwerlichere Staatsangehörigkeit. Jeder, der geboren wurde, erhält diese doppelte Staatsbürgerschaft - die für das Königreich der Gesunden und die für das Königreich der Kranken. Obwohl wir alle lieber den guten Pass verwenden, muss jeder sich früher oder später [...] damit auseinandersetzen, Bürger der anderen Seite zu sein", schrieb die amerikanische Vordenkerin und Essayistin Susan Sonntag. Da stellt sich die Frage nach den Grenzen. Wann hört Gesundsein auf und wo beginnt das Kranksein?

GRENZLAND ist das Nachfolgeprojekt von DIE KRONE AN MEINER WAND, für das in der Spielzeit 2017/2018 bereits 25 Frauen mit und ohne Krebserfahrung am Theater Freiburg zusammen gekommen waren.

GRENZLAND ist - wie sein Vorgängerprojekt - ein Prozess. Das außergewöhnliche an GRENZLAND ist, dass sich Männer diesem Prozess geöffnet haben. Es zeigt aber auch, dass unsere Gesellschaft noch immer nicht mit Krankheit und Tod umgehen kann. Um so erstaunlicher ist es, dass die 17 Männer unterschiedlichen Alters von Anfang an bei der Sache geblieben sind. Keine Selbstverständlichkeit, denn es wurde oft und intensiv geprobt. Die Aufführung dauert eine Stunde und anschließend stellen sich die Akteure ein Teil des Leitungsteams den Fragen des Publikums. Die Vorstellungen sind seit der Premiere am 01. Juni regelmäßig ausverkauft. Im Juli 2019 gibt es noch 2 Aufführungen. Am 13.07.19 um 19 Uhr und am 14.07.19 um 16 Uhr. Nach der Sommerpause ist der 06. Oktober 19 für eine vorerst letzte Aufführung eingeplant. Karten gibt es online und an der Theaterkasse.

https://theater.freiburg.de/de_DE/spielplan/grenzland.16058691

Bonn, 26. Juni 2019. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das Sicherheitselement SPU230 der Firma Qualcomm zertifiziert, das in die Mobile Platform Snapdragon 855 integriert ist.

Bonn, 26. Juni 2019. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-technik (BSI) hat das Sicherheits-element SPU230 von Qualcomm zertifiziert, das in die Mobile Platform Snapdragon 855 integriert ist.

Die Zertifizierung des aus Hardware, Firmware und Betriebssystem bestehenden Sicherheitselements erfolgte nach Common Criteria (ISO/IEC 15408) EAL 4 + ALC_DVS.2 und AVA_VAN.5. 
Erstmalig wurde damit ein Sicherheitselement nach Common Criteria zertifiziert, das in einem Breitbandprozessor für mobile Endgeräte wie etwa Smartphones integriert ist. Damit steht mobilen Plattformen ein Sicherheitsanker zur Verfügung, dessen Sicherheitsniveau mit dem einer Smartcard vergleichbar ist.

"Smartphones und Tablets werden heute für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt, bei denen hohe Sicherheitsanforderungen gelten, beispielsweise im Zahlungsverkehr, zur Speicherung von Passwörtern, Schlüsseln und sensiblen Daten wie Gesundheitsdaten oder zur 2-Faktor-Authentisierung. 
Bei der Absicherung dieser Geräte geht der Trend zu einer immer höheren Integration der Bauteile. 
Als zentrale Zertifizierungsstelle in Deutschland konnten wir mit der Zertifizierung dieses Systems-on-a-Chip zeigen, dass die Common Criteria auch für komplexe Produkte das Kriterienwerk der Wahl sind. Diese Zertifizierung ist außerdem eine Bestätigung für die weltweit hohe Reputation des BSI-Zertifizierungsschemas. BSI-Zertifikate werden im Rahmen internationaler Anerkennungsveeinbarungen und darüber hinaus weltweit anerkannt", erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Ein "System-on-a-Chip" (SoC) vereinigt sämtliche Funktionen eines Systems auf einem Chip, um kleinere Baugrößen und eine höhere Performance zu erreichen sowie Kosten und Energieverbrauch zu senken. Funktionen, für die früher mehrere ICs benötigt wurden, sind heute auf einem einzigen Chip integriert, z.B. CPU, Signalprozessor, Graphikprozessor, Sicherheitselement sowie verschiedene Breitbandmodems.

Die Common Criteria sind ein internationaler Standard (ISO/IEC 15408) für die Zertifizierung von IT-Sicherheitsprodukten mit transparenten Zertifizierungsergebnissen. Die Evaluierungsstufe EAL 4 + ALC_DVS.2 AVA_VAN.5 bestätigt eine Widerstandsfähigkeit des Produktes gegen Angreifer mit hohem Angriffspotential.

Der Zertifizierungsbericht ist abrufbar unter
https://www.commoncriteriaportal.org/products/h
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Zertifikate_CC/CC/System_on_a_Chip_SOC/1045.html

Wir von Alterskompetenz haben das sehr wichtige Thema schon längst auf unsere Agenda geschrieben. Mit Vorträgen und Workshops informieren wir seit einigen Jahren überweigend Menschen ab 50 über den sicheren Umgang im Netz.

BSI erweitert Zielgruppenangebote für ältere Menschen

BAGSO und BSI haben glücklicherweise nun auch die Zielgruppe der älteren Menschen zum Thema Verbraucherschutz entdeckt.

Wir von Alterskompetenz haben das sehr wichtige Thema schon längst auf unsere Agenda geschrieben. Mit Vorträgen und Workshops informieren wir seit einigen Jahren überweigend Menschen ab 50 über den sicheren Umgang im Netz.

<img src=“IMG_1016.JPG“ alt=„#GenerationLochkarte trifft Digitalisierung“>

Im Alltag älterer Menschen spielen Internet und Mobilkommunikation längst eine große Rolle. Dies bestätigt eine noch unveröffentlichte repräsentative Umfrage des BSI und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK): Drei Viertel der Befragten zwischen 60 und 69 Jahren nutzen Smartphones (75 %) und über die Hälfte besitzen einen Laptop (58 %). Zudem ist der Bedarf an Informationen bei dieser Zielgruppe groß: Insgesamt drei Viertel informieren sich regelmäßig oder zumindest im Problemfall über das Thema Cyber-Sicherheit. Als Teil des Digitalen Verbraucherschutzes erweitert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) daher seine Angebote für Senioren und Seniorinnen.

"Die Digitalisierung eröffnet speziell älteren Menschen viele Möglichkeiten, den Alltag komfortabler zu gestalten und das soziale Miteinander zu erleichtern, etwa durch Smart Home-Lösungen, Messenger-Dienste oder Soziale Netzwerke. Da verschiedene Altersgruppen erfahrungsgemäß unterschiedlich mit neuen Technologien und den damit verbundenen Risiken umgehen, ist es wichtig, Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen so aufzubereiten, dass diese sie auch umsetzen können. Auch mit dem geplanten IT-Sicherheitskennzeichen erleichtern wir älteren Menschen den Umgang mit Informationstechnik. Für die immer größer werdende Zahl der "Silver Surfer" ist das BSI die richtige Anlaufstelle für Fragen der Informationssicherheit", erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

ZKM Lichthof 1+2 Edge of Now
im Rahmen des »Three Rooms Project«
Ausstellungseröffnung am Fr, 28.06.2019, 19 Uhr, ZKM Foyer

<img src=“zkm_eon_email-banner_kopie.jpg“ alt=„Logo der Ausstellung im ZKM Edge of Now“>
Logo der Ausstellung "Edge of Now"

Mit dem Projekt »Three Rooms« fördert das ZKM gemeinsam mit dem Nam June Paik Art Center bei Seoul, Südkorea und dem Chronus Art Center in Shanghai, China, junge MedienkünstlerInnen. Nach Stationen in Seoul und Shanghai präsentieren drei KünstlerInnen aus Südkorea, China und Deutschland ihre Arbeiten ab dem 29. Juni 2019 in Karlsruhe im ZKM.

Die Ausstellung »Edge of Now« rückt die aktuelle Diskussion über unseren Umgang mit zeitgenössischen Technologien und deren Verwendung in den Werken einer jungen Generation von MedienkünstlerInnen in den Vordergrund. »Edge of Now« regt dazu an, uns vorzustellen wie eine Zukunft jenseits des “Rand des Jetzt“ aussehen kann. 

In der Ausstellung werden Werke des südkoreanischen Künstlers Kim Heecheon, des chinesischen Künstlers YANG Jian und der deutschen Künstlerin Verena Friedrich präsentiert. Die drei jungen MedienkünstlerInnen wurden durch ein Screening-Verfahren für das Projekt ausgewählt und von einer internationalen Expertenjury für Medienkunst empfohlen. Ihre Werke zeichnen sich durch ungewohnte Perspektiven auf unsere, sich durch neue Technologien und Medien rasant verändernde Welt aus, in der die Grenzen zwischen on- und offline zunehmend verschwimmen. Die Zusammenstellung der KünstlerInnen unterschiedlicher Länder ermöglicht eine übergreifende, multiperspektivische Auseinandersetzung mit der Thematik. 

Das tourende Ausstellungsprojekt wurde im Sommer letzten Jahres mit den drei ausgewählten KünstlerInnen im Nam June Paik Art Center, eröffnet, gefolgt von einer Ausstellung im Chronus Art Center von November 2018 bis Januar 2019. 
Im ZKM wird »Edge of Now« vom 29. Juni bis 27. Oktober 2019 zu sehen sein.

Future Affairs, Auswärtiges Amt in Berlin Mai 2019. Es war für mich die erste Veranstaltung dieser Art, die so viele hochkarätige Frauen auf den Podien hatte. Ich konnte außerdem mit vielen interessanten Teilnehmerinnen sprechen.

„Digital Revolution: Resetting Global Power Politics?“

Ria Hinken im GEspräch mit Kollegin nen aus Österreich und Münster

Am 29. Mai fand erstmals die Konferenz Future Affairs unter dem Titel „Digital Revolution: Resetting Global Power Politics?“ im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Hochkarätige internationale Speaker und Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft diskutierten die Bedeutung der digitalen Transformation für Demokratien und für die Außen- und Sicherheitspolitik. Das Programm war geprägt von spannenden Panelgesprächen und Diskussionsformaten. Bundesaußenminister Heiko Maas eröffnete die Konferenz im voll besetzten Weltsaal im Auswärtigen Amt gemeinsam mit dem Präsidenten der Republik Costa Rica, Carlos Alvarado Quesada.

...weiterlesen "Future Affairs Berlin 2019"

Die alternde Gesellschaft könnte auch für Facbook zum Problem werden

Infografik: Vom Facebook zum Deadbook? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Are the dead taking over Facebook? Dieser Frage sind Carl J. Öhman und David Watson von der Universität Oxford in einer Big Data-Analyse nachgegangen. Demnach werden bis zum Jahr 2100 mindestens 1,4 Milliarden Facebook-Nutzer versterben - sollte es beim aktuellen Wachstum bleiben könnten es sogar 4,9 Milliarden werden. Unabhängig davon, wie genau die Schätzungen sind wird die Frage des Umgangs mit den Profilen von Verstorbenen für Facebook eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Und auch die Nutzer sollten sich darüber Gedanken machen, wie sie ihr digitales Erbe regeln. Die Deutschen haben in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf. Einer Umfrage der E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX zufolge haben erst acht Prozent der deutschen Internetnutzer Zugangsdaten für alle Online-Konten bei einem Vertrauten hinterlegt.

Von den Über-60-Jährigen glaubten nur 20 Prozent, dass ihnen Fake News schon einmal begegnet wären. Das zeigt die Wichtigkeit dieses Themas. Es gibt viel zu tun. Wir bleiben dran.

Wahrnehmung von Fake News hängt vom Alter ab

Gerade erst hat Facebook eine Rekordzahl an Fake Accounts gelöscht.

Infografik: Wahrnehmung von Fake News hängt vom Alter ab | Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Gezielte Manipulation und Meinungsmache durch Falschmeldungen ist ein Problem, das nicht nur in den sozialen Medien regelmäßig für Wirbel sorgt. Eine aktuelle Umfrage von PricewaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass jüngere Mediennutzer dabei misstrauischer sind als Ältere.

So gaben 55 Prozent der Befragten in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen an, dass sie glauben, schon einmal mit Fake News konfrontiert gewesen zu sein. Von den Über-60-Jährigen glaubte das nur jeder Fünfte (20 Prozent), wie die Statista-Grafik zeigt. Je älter die Befragten waren, desto weniger vermuteten sie, schon einmal Fake News wahrgenommen zu haben. Ein großer Teil der Befragten aus allen Altersgruppen war sich nicht sicher, ob sie schon einmal Fake News gelesen haben.

Das Ergebnis zeigt, dass bei diesem Thema noch ein großer Aufklärungsbedarf besteht.