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Vom Geflüchteten zum Mitarbeiter – Informationsveranstaltung für Arbeitgeber

Eine Initiative von Herder Verlag, Allert + Martin und Hinken Consulting

Mittwoch, 16. November 2016

16.00 bis 20.00

titel-ablaufDie Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Mit der geeigneten Unterstützung bei Kontaktaufnahme, Personalauswahl und Einarbeitung sowie dem Überwinden kultureller und sprachlicher Barrieren kann daraus eine echte Erfolgsgeschichte werden. Dies gilt für qualifizierte Arbeitnehmer aus anderen Ländern ebenso wie für den deutschen Mittelstand und Handwerksbetriebe, die Nachwuchsproblemen haben.

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Personalverantwortliche und Geschäftsführer mit dem Ziel, Know-How und Erfahrungsberichte aus der Region zu bündeln und Tools für die Praxis vorzustellen.

programm

Anmeldung:
Allert + Martin

Frau Eva Peters: peters@allert-martin.de

Hermann-Herder Str. 4, 79104 Freiburg

Die Veranstalter danken den Sponsoren:

Ingenieurgruppe Freiburg GmbH
www.igf-info.de

Holger Warzecha, Grafik-Designer
http://www.warzecha-formgeberei.de

Wehrle Medienproduktion UG
www.wehrle-mp.de

Buchtipps

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Zeit zu handeln

Während Wissenschaft und Politik die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Rentenkassen bereits intensiv diskutieren, werden die Folgen für die Steuereinnahmen meist ausgeblendet. Das könnte fatal sein, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und zeigt in einer Studie Gegenmaßnahmen auf.

05275338Noch ist in Deutschland kaum etwas vom demografischen Wandel zu merken: Die Bevölkerung wächst und die Zahl der Arbeitnehmer liegt auf Rekordniveau. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass gegenwärtig mehr Menschen nach Deutschland kommen, als das Land verlassen. Davon profitiert auch das deutsche Renten- und Steuersystem: Laut IW-Berechnungen fließen im Jahr 2024 real drei Milliarden Euro mehr in die Steuerkasse als heute.

05275806Doch das wird nicht so bleiben. Die Altersstruktur in der Bevölkerung verändert sich in den kommenden Jahrzehnten grundlegend; das Verhältnis von Rentnern zu Berufstätigen steigt von derzeit 1:3 auf 1:2 im Jahr 2035. In 20 Jahren müssen also zwei Berufstätige einen Rentner finanzieren. Das hat Folgen für den Fiskus: 2035 werden die Steuereinnahmen gemessen in heutigen Preisen um 18 Milliarden Euro geringer ausfallen als derzeit, rechnen die IW-Experten vor.

05288224 05275632Die Politik muss die aktuellen Haushaltsüberschüsse nutzen, um Rücklagen für die kommenden Jahre zu bilden, etwa in Form eines Demografie-Fonds, fordert IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt. Damit könnten die finanziellen Folgen des demografischen Wandels abgefangen werden. Zudem müsse die Frage beantwortet werden, welche öffentlichen Leistungen die Gesellschaft langfristig benötigt und wie diese finanziert werden können. „Die Zeit drängt“, erklärt Bardt. Die hohe Nettozuwanderung verschiebe die negativen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Steuereinnahmen zwar um einige Jahre. „Die Politik hat aber nur noch zwei Legislaturperioden Zeit, die Weichen so zu stellen, dass die simulierten Ergebnisse nicht Realität werden.“

Studie zum Download iw-trends_2016-03-05_steuereinnahmen_demografie